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- 22. Juli 2008 1 Min.
Der ugandische Präsident Yoweri Museveni hat bei einer Hochzeitsfeier der Tochter eines befreundeten Politikers in Kyakabunga erklärt, dass sein Land Homosexualität ablehne, weil sie eine "negative ausländische Kultur" sei.
Museveni, der sich als wiedergeborenen Christen bezeichnet, beglückwünschte in seiner Rede seine Landsleute wegen deren Ablehnung Homosexualität. Der seit 1986 amtierende Staatschef erklärte ferner, der Sinn des Lebens sei es, Kinder in die Welt zu setzen.
Auf Homosexualität steht in Uganda maximal lebenslange Haft. Einer Umfrage vom August 2007 zufolge befürworten 95 Prozent der Einwohner das Verbot der gleichgeschlechtlichen Liebe.
Die anglikanische Kirche des Landes gehört zu den homokritischsten innerhalb der in Großbritannien gegründeten Religionsgemeinschaft. Viele Bischöfe boykottieren die derzeit stattfindende Lambeth-Konferenz in England, weil der offen schwule US-Bischof Gene Robinson anwesend ist. Bischof Eria Paul hatte erst vor einem Monat gewarnt, dass Homosexualität zur "Vernichtung" Ugandas führen könne und als "europäischer Wert" abgelehnt werde (queer.de berichtete). (dk)














gegen europäische werte
kleiner scherz -hehe