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- 22. Juli 2008 1 Min.
Der griechische Homo-Verband OLKE darf sich weiter "schwul-lesbisch" nennen. Ein Gericht hat damit die Klage von drei Einwohnern der Insel Lesbos zurückgewiesen, die es als "beschämend" ansahen, dass der Inselname für die Bezeichnung von homosexuellen Frauen "missbraucht" werden würde.
Das Gericht erklärte, der Name der Insel sei nicht geschützt und die Klage damit gegenstandslos. Die drei Inselbewohner hatten – gegen den Widerstand vieler Einheimischer, die vom Tourismus leben – im April Klage gegen OLKE eingereicht.
Der Begriff "Lesbe" ist wegen der Dichterin Sappho mit Frauenliebe verknüpft, die vor 2.600 Jahren auf Lesbos wohnte. Sie soll sich wegen einer unerfüllten Liebe im Jahre 570 vor unserer Zeitrechnung von einer Klippe in den Tod gestürzt haben.
Volker Beck, menschenrechtspolitischer Sprecher der Grünen im Bundestag, hat der Homo-Gruppe zu ihrem Sieg gratuliert. "Das Selbstbezeichungsrecht ist auch Teil der Vereinigungsfreiheit", erklärte der Abgeordnete gleich nach der Entscheidung. "Denoch bleibt noch viel zu tun, um die Homophobie in Griechenland zu bekämpfen. Gerade die griechisch-orthodoxe Kirche ist dabei ein schwieriger Gegner", so Beck. (dk)















Diese Lesbia war heterosexuell.