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  • 24. Juli 2008 42 1 Min.

Einer Studie der Gesundheitsbehörde von New York zufolge verheimlichen 39 Prozent der schwulen oder bisexuellen Männer in der Stadt ihrem Hausarzt ihre sexuelle Ausrichtung – besonders hoch ist der Anteil bei Schwarzen, Latinos und Asiaten.

Die Behörde warnt, dass das erhebliche negative Auswirkungen auf die HIV-Prävention haben könne. So hätten 63 Prozent der Schwulen, die ihre sexuellen Aktivitäten offen legten, einen HIV-Test gemacht, aber nur 36 Prozent derer, die das nicht taten.

Ethnische Minderheiten und Männer, die nicht in den USA geboren wurden, waren dem Arzt gegenüber weit weniger offen. 60 Prozent der Schwarzen, 48 Prozent der Latinos, 47 Prozent der Asiaten, aber nur 19 Prozent der Weißen sagten nichts über ihre sexuelle Orientierung. Zudem waren Jüngere weniger offen als Ältere: Bei den unter 28-Jährigen waren es 48 Prozent, bei den über 28-Jährigen 31 Prozent.

Einen großen Unterschied macht auch die Selbsteinschätzung aus: 78 Prozent derer, die sich selbst als "homosexuell" definieren, waren offen mit ihrem Arzt. Von der Gruppe, die zwar Sex mit Männern hat, aber sich als heterosexuell ansieht, erzählte kein einziger von seinen sexuellen "Ausflügen".

Bei der Untersuchung wurden insgesamt 452 New Yorker befragt, die im letzten Jahr mindestens einmal Sex mit Männern hatten. (dk)

-w-

#1 CarstenFfm
  • 24.07.2008, 18:02h
  • Am besten, man geht zu einem schwulen Arzt.
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#2 mok120
#3 nanuAnonym
  • 25.07.2008, 00:35h
  • Ja, das hat Einfluß auf die "HIV-Prävention": Wüßte man, der Arzt würde zwangsweise einen HIV-Test machen, sollte man ihm nicht sagen, daß man schwul ist. Sonst wird man das sein ganzes Leben lang bereuen. Schwulsein heißt nicht, promiske und anonyme Sexkontakte zu haben.
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