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  • 27. Juli 2008 42 1 Min.

Am Samstag haben nach Polizeiangaben 165.000 Menschen den wegen seines Mottos "Ich glaube…" umstrittenen CSD in Stuttgart gefeiert – eine Handvoll radikaler Christen hat gegen den Umzug demonstriert.

Am größten CSD Süddeutschlands haben 50 Gruppen und 2.000 Aktivisten teilgenommen, darunter auch bekannte Szenegrößen wie Lilo Wanders. Gesamtleiter Christoph Michl bezeichnete die diesjährige Veranstaltung als "sehr politisch". Für Unruhe hatte im Vorfeld gesorgt, dass Sozialministerin Monika Stolz (CDU) "im Hinblick auf das von ihnen gewählte Motto" ein Grußwort verweigert hatte (queer.de berichtete). Für die CDU sprach bei der Abschlusskundgebung lediglich ein Stadtrat, während alle anderen Parteien mit Bundestags- oder Europaabgeordneten vertreten waren.

Der Leitspruch "Ich glaube…" war bereits zuvor von christlichen Organisationen als Provokation bezeichnet worden (queer.de berichtete).

Am Rande der Veranstaltung haben christliche Aktivisten nach einem Aufruf der Priesterbruderschaft St. Pius X. aus Stuttgart-Feuerbach gegen die "perverse" Parade demonstriert. Sie hielten abseits am Marienplatz Aufschriften wie "Rettet Kinder vor Perversion" und beteten Rosenkränze. Auf einem CSD-Paradewagen wurde dagegengehalten: "Wir glauben an den Gott, der an uns glaubt."

Es ist bereits das dritte Mal, dass eine Gegendemonstration zum CSD angemeldet wurde: Im letzten Jahr hat die Priesterbruderschaft zum ersten Mal gegen gleiche Rechte für Schwule und Lesben protestiert, 2001 hatte die NPD gegen den Christopher Street Day mobil gemacht. (dk)

Galerie:
CSD Stuttgart 2008
12 Bilder
24.01.26 | "Ohne Uns kein Wir! Füreinander laut, miteinander stark."
CSD Stuttgart gibt Motto bekannt
-w-

#1 gegen_extremismusAnonym
  • 27.07.2008, 15:54h
  • Schon interessant, wie sich die Radikalen die Blöße geben. Sieht man doch daran, wo man sie mitunter einordnen kann.

    Obwohl ich dieses häuflein ewig gestriger nicht unbedingt als "Gegendemo" bezeichnen würde, so ist doch anzumerken, das auch in Deutschland derartige Gruppierungen massiven zulauf haben.

    karlweiss.twoday.net/20071102/
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#2 bananasEhemaliges Profil
  • 27.07.2008, 16:05h
  • Das Schild "Rettet die Kinder vor Perversionen" ist eindeutig eine Straftat.
    Ganz neben bei, die meisten Perversionen passieren bei den Heten, noch dazu in ganz "normalen" Familien.
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#3 bananasEhemaliges Profil