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- 27. Juli 2008 1 Min.
Das Medienhauses PlanetOut, das unter anderem die populäre Website gay.com betreibt, hat seit seiner Gründung im Jahre 2000 rund 100 Millionen Dollar Verlust gemacht.
Wie die NASDAQ-gelistete Aktiengesellschaft (Börsensymbol: LGBT) in seinem vierteljährlichen Bericht bekannt gab, liegt das Defizit bis zum 31. März diesen Jahres bei 99,8 Millionen Dollar (63,6 Millionen Euro). Allein im ersten Quartal 2008 machte die Firma bei nur 4,8 Millionen Dollar Umsatz einen Verlust von 10,4 Millionen Dollar.
PlanetOut hatte erst im April das angesehene schwul-lesbische Nachrichtenmagazin "The Advocate" verkauft (queer.de berichtete). Auch das hochdefizitäre schwule Reiseunternehmen RSVP Vacations wurde abgestoßen sowie Büros in Buenos Aires und London geschlossen. Die Firma will sich nun auf ihre Internetaktivitäten konzentrieren. Die Probleme haben sich verschärft, nachdem MTV mit seinem TV-Sender Logo und deren Ablegern ins Homo-Mediengeschäft eingestiegen war.
PlanetOut war auch für Kleinanleger ein Desaster: Die Aktie war vor zwei Jahren noch über 100 Dollar wert. Seitdem hat sie 98 Prozent ihres Wertes verloren und notiert derzeit knapp über zwei Dollar. Im vergangenen Jahr ist allerdings mit Microsoft-Gründer Bill Gates ein großer Name als Investor bei PlanetOut eingestiegen (queer.de berichtete) (dk)















Vielleicht sollten die sich bei Bush jr. "bedanken"?