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Kommentare zu:
Schlichte Einfalt, stille Größe


#1 HannibalEhemaliges Profil
  • 30.07.2008, 10:20h
  • Meiner Meinung nach ist Gayromeo nichts anderes als ein Querschnitt durch die Gesellschaft. Und da unterscheidet sich nichts von Heteroportalen.
    Anal-phabetismus, Persönlichkeitsstörungen und Selbstüberschätzung kommt bei den Heten genauso oft vor wie bei uns Schwulen.

    Ich lese aus diesem Kommentar eher eine gewisse Frustration heraus, nichts mehr abzukriegen. Denn ich gebe zu, dass man bei GR ab einem Alter von spätestens 50 ziemlich "raus" ist.
    Aber auch bzgl. Jugendwahn und "Schönheit" sind die Heten keinen Furz beser als Homos. Das ist halt ein gesellschaftliches Phänomen, mit dem man sich arrangieren muss oder es sein lässt. Dann soll man sich aber bitte auch nicht beklagen, dass man/n durch gewisse (sexuelle) Raster fällt. That's life!
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#2 RabaukeAnonym
  • 30.07.2008, 10:28h
  • Sehr schöner Beitrag @Redaktion. Es ist, zumindest in der Homoszene doch immer das gleiche. Ob in der Disco, der Sauna, in der Kneipe............überall taxieren sich Homos, Heteros............... Das hier bei weitem nicht immer alles soooooo golden ist, kennt wohl ein(e) Jede(r) selbst. Da stehen "Sie" rum.......ziehen den Bauch ein oder wirken "unnnwahrscheinlich" >>>"heterolike". Spricht man so ne geile Fresse an, wird man spätestens beim Vokabular erstaunt sein. So ne richtige "Holzfällerstatur", geile Fresse und dann kommt von "ihm"."Hachhhhhhh nein". Das ist mir so passiert. Nich das ich damit verallgemeinern möchte. Dennoch könnte ich mir vorstellen, daß beim Lesen dieses Kommentares, der Ein oder Andere nickend schmunzeln wird.*g*
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#3 stromboliProfil
  • 30.07.2008, 11:04hberlin
  • "Aussehen heterolike" -- Mittelmaß !
    Wie man doch mit drei worten einen ganzen komplex beschreiben kann...
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#4 gatopardo
  • 30.07.2008, 11:18h
  • Antwort auf #1 von Hannibal
  • Nein lieber @Hannibal, ich glaube nicht, dass ein 74jähriger sexuell frustriert ist. Ab 60 gelten bei durchschnittlich begabten Schwulen oder Heteros andere Kriterien, als "etwas abzukriegen". Das kannst Du aber erst nachempfinden, wenn Du dieses Alter erreicht hast, glaub´s mir !
    Freund Friedemann legt den Finger genau in die Wunde, wie ich es kürzlich irgendwo las: Da werden
    Anforderungen im Internet an andere gestellt, denen man nie selber gerecht werden kann, sich aber bereits eine Parallelwelt geschaffen hat,die nichts mehr mit der Wirklichkeit zu tun hat. Kürzlich hörte ich von einer virtuellen Vermählung von Mann und Frau, die sich nur über den Computer kannten und sich nie gesehen haben. Vielleicht war das auch besser so, um sich Enttäuschungen zu ersparen. Und wir gehen noch ganz anderen Cyber-Zeiten entgegen, die wir uns jetzt noch gar nicht vorstellen können !
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#5 HannibalEhemaliges Profil
  • 30.07.2008, 11:43h
  • Antwort auf #4 von gatopardo
  • Wenn man die virtuelle Welt, in diesem Falle GR, einfach nicht so ernst nimmt, sondern einfach nur nutzt um sich lustig zu unterhalten, vielleicht mal ein Date abzumachen oder auch nur um drüber zu lachen, hat man kein Problem damit.
    Ärgern tut man sich darüber nur, wenn manzu hohe Erwratungen daran stellt und es zu ernst nimmt.

    Hallo! Es gibt auch noch ein Leben jenseits von GR!

    Ich zitiere: "Ab 60 gelten bei durchschnittlich begabten Schwulen oder Heteros andere Kriterien, als "etwas abzukriegen"."

    Wenn DAS tatsächlich zutreffen sollte, bestünde für Herrn Friedemann doch gar kein Anlass, sich in seiner Polemik über GR auszukotzen. Es gibt wichtigeres, wofür man seine Zeit verschwenden könnte.
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#6 gatopardo
  • 30.07.2008, 11:44h
  • Antwort auf #3 von stromboli
  • Hahahahaha,mein Gutster. Die besonders Gewitzten sind "muskulös, maskulin und man sagt, ich sähe gut aus". Bin ganz wild darauf, solch eine Besonderheit an der Angel zu haben, denn ich bin ja auch etwas Besonderes, laufe wie ein Kerl und habe den Traumprinzen verdient, den keine von den Schwuchteln abkriegen soll.....
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#7 HannibalEhemaliges Profil
  • 30.07.2008, 11:49h
  • Antwort auf #4 von gatopardo
  • @ MadridEU: "Freund Friedemann legt den Finger genau in die Wunde"

    Welche Wunde? Ich konnte bei mir die von dir beschriebene Wunde bisher noch nicht diagnostizieren. daher fühle ich mich auch von seinem Artikel null angesprochen. Mich nervt nur diese (in diesem Fall wirklich) schwule Art und Weise, alles was nicht ach so anspruchsvoll und vielleicht ein bisschen oberflächlich ist in Grund und Boden zu kritisieren.
    Menschen sind halt (zum Glück) manchmal oberflächlich. Es wäre ja grottenlangweilig, wenn alle immer nur auf hochintellektuellem Niveau herumdiskutieren würden.
    Wenn Herrn Friedmann GR nicht gefällt, soll er doch einfach fern bleiben. Ganz einfach! Es wird ja neiemand gezwungen, an dieser Oberflächlichkeit/Verlogenheit teilzunehmen.
    Daher verstehe ich die ganze "Aufregung" nicht!
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#8 KonstantinEhemaliges Profil
#9 gatopardo
  • 30.07.2008, 11:59h
  • Antwort auf #5 von Hannibal
  • Hatte nicht den Eindruck, dass Herr Friedemann sich über GR auskotzt, sondern lediglich mahnt, diese website besser zu nutzen. Ich kenne Gayromeo nicht, denke aber, dass unser queer.de-Forum als ausgezeichnete Alternative wenigstens für mich persönlich sehr wichtig geworden ist, um unter anderem den Kontakt zu meiner Muttersprache nicht zu verlieren. Ich vermisse allerdings die Möglichkeit des direkten Chat-Kontaktes, wo man sich auch einmal privat mit Teilnehmern unterhalten könnte, was sicher Missverständnisse ausräumen würde.
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#10 gatopardo
#11 HannibalEhemaliges Profil
  • 30.07.2008, 12:15h
  • Antwort auf #9 von gatopardo
  • MadridEU: "sondern lediglich mahnt, diese website besser zu nutzen."

    Da GR erst für User ab 18 Jahren (nun denn) zugänglich ist, sollte jeder doch selber entscheiden dürfen, wie er was nutzt, oder?
    Maßregelnde Belehrungen habe ich nicht mal von meinen Eltern angenommen - geschweige denn von Herrn F.!

    Vielleicht sollte auf der Startseite jedoch ein Warnhinweis angebracht werden:
    "Achtung: Niveaulos! Übermäßiger Gebrauch kann zu Hirnschäden und Verblödung führen!"
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#12 gatopardo
#13 HannibalEhemaliges Profil
  • 30.07.2008, 12:27h
  • Antwort auf #12 von gatopardo
  • Dafür bin ich leider nicht zuständig!
    Und da ich nur für mich selber sprechen kann und nicht wie manche Leute hier versuche allgemeingültige Wahrheiten zu verbreiten, kann ich nur sagen, dass mich solch ein Hinweis genausowenig abschrecken würde, wie Warnhinweise auf Zigarettenschachteln oder Indizierungenm von Filmen. Im Gegenteil - sowas weckt eher meine Neugier.
    Jaja ... ich weiss: Ich bin oberflächlich! Macht nichts, bin ich gerne!
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#14 jochenProfil
  • 30.07.2008, 12:39hmünchen
  • der grösste hype um diese internet-kontakt foren wie gayromeo, gayroyal...usw. wird meiner ansicht nach bald etwas nachlassen.

    da sich langsam aber sicher bei den schwulen rumspricht, dass diese internet-kontakte leider viel zu oft nur heisse luft, zu weit weg, oder einfach nur lügner usw.. sind.
    (natürlich nicht alle!!!!, natürlich gibt es auch andere user)

    die vorzüge des sich- real- kennenlernens in der realen welt sind doch unschlagbar. und den internet kontakten einfach überlegen (aus oben genannten gründen)
    (ausnahmen bestätigen die regel)

    ausserdem herrscht in den internet-kontakt-foren , begünsitgt durch -vermeintliche- anonymität, und fehlender sozialer kontrolle, ein oftmals schäbiger umgangston . die leute behandeln sich oft genug gegenseitig wie scheisse.
    (natürlich gibt es auch nette und höfliche leute mit normalen bis guten umgangston)

    ich könnte mir vorstellen , dass in nicht allzu langer zeit die schwulen lokale wieder etwas voller werden und die internet kontakt foren etwas weniger frequentiert...... wäre vielleicht nicht das schlimmste.

    den oben stehenden artikel fand ich sehr schön amüsant zu lesen und sehr nahe am realen geschehen.
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#15 HannibalEhemaliges Profil
  • 30.07.2008, 12:48h
  • Antwort auf #14 von jochen
  • Jochen:"da sich langsam aber sicher bei den schwulen rumspricht"

    Ich denke, das ist ALLEN bereits bekannt. Vielleicht mal abgesehen von den Nachwuchs-Huschen. Die Leute sind einfach zu faul, den Arsch aus dem haus zu bewegen und wann ich nicht direkt im Kiez wohnen würde, wäre ich das auch. Und insbesondere für Schwule die nicht in Berlin, Hamburg oder Köln etc. wohnen, finde ich GR eine gute Möglichkeit überhaupt Kontakt mit anderen Schwulen aufzunehmen.
    Und aus MEINER Erfahrung kann ich sagen, dass ich noch nie einem Faker aufgesessen bin oder bei einem Date versetzt wurde. Im Gegenteil: Ich habe schon sehr viele nette Leute dort kennengelernt, die ich sonst wohl nie getroffen hätte.
    Was jedoch NICHT heissen soll, dass ich persönliche Kontakte vorziehe - aber auch das lässt sich bei Interesse über GR ja einrichten.
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#16 HannibalEhemaliges Profil
  • 30.07.2008, 12:57h
  • Korrektur:
    "Was jedoch NICHT heissen soll, dass ich persönliche Kontakte vorziehe"

    Es soll natürlich heissen, DASS ich persönliche Kontakte denen auf GR vorziehe! Sorry!
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#17 KonstantinEhemaliges Profil
#18 Texas_Mike
  • 30.07.2008, 13:20h
  • Ich war 2 Tage bei Gayromeo und habe dieser Tage.
    über 20 Anfragen bekommen, die oberhalb der 40 Jahre waren, nur 2 Leute waren in meinem Alter.
    Ich finde Gaydar irgendwie sympathischer und ist auch international.
    Ist Gayromeo ein deutsches oder holländisches Portal?
    Lieber Leute in der Disco treffen oder bei Freunden.
    Die meisten wollen doch nur chatten und sich nicht treffen.
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#19 gatopardo
  • 30.07.2008, 13:20h
  • Antwort auf #15 von Hannibal
  • Wie seltsam, dass wir uns am Ende einig sind,lieber Hannibal. Auch ich habe im Grunde nur gute Erfahrungen über Internet gemacht und nette Leute getroffen, besonders hier im Forum und sogar mit jemandem in Deiner Stadt Es ist vielleicht doch so, dass wir das zurückbekommen, was wir selber von uns ehrlich offenbaren. Einer meiner besten Freunde, ein sehr attraktiver und promisker Kubaner lebt in Chueca, am Puls des schwulen Madrider Lebens, lässt sich jedoch am liebsten auf Treffen über den Chat ein.
    Wenn er am WE zu uns aufs Land kommt, gibt es abendfüllende und amüsante Details über endlose Selbstüberschätzungen seiner "Eroberungen", weil er wohl selber auch nicht so ganz zu seiner Persönlichkeit steht.
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#20 gatopardo
#21 HannibalEhemaliges Profil
  • 30.07.2008, 13:29h
  • Antwort auf #19 von gatopardo
  • Lieber @MadridEU: Ob wir uns einig sind oder nicht spielt gar keine Rolle. Jeder hat das Recht auf seine Meinung zu gewissen Dingen.
    Meine einzige Kritik an diesem Artikel war, dass ich ihn redundant finde, weil er nichts anderes aussagt, als wie es ÜBERALL in der Welt ist. Denn die beschriebene Problematik ist nicht GR-spezifisch, sondern allgemein und gesellschaftlich.
    Ich hätte den Artikel wahrscheinlich toll gefunden, wenn er eine Satire wäre. Da aber keine Übertreibungen genutzt werden, sondern nur Tatsachen geschildert/kritisiert werden, finde ich den Artikel überflüssig wie einen Kropf.
    Meckern kann jeder, aber wenn mans schon tut soll man doch auch bitte Verbesserungsvorschläge machen und nicht nur stumpf rumunken!

    Nichtsdestotrotz (oder wie man das schreibt) finde ich es natürlich nett, dass wir einen gemeinsamen Konsenz gefunden haben!

    @ Konstantin #17: Schatz, bei deinem Lebenswandel kommst du irgendwann in keine Urne, sondern auf den Sondermüll! Mit dem Inhalt deiner Lungen kann man ganze Autobahnen pflastern! Aber ich werde einen Kilometerstein aufstellen auf dem der Spruch steht und eine Abfahrt nach dir benennen! HDAL
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#22 KonstantinEhemaliges Profil
#23 Mister_Jackpot
  • 30.07.2008, 15:10h
  • Also ich finde den Beitrag in gewisser Hinsicht gut und realistisch, wenn auch überspitzt dargestellt. Ich bin auch bei Romeo und ich weiss manchmal nicht mehr wozu. Es ist Fakt: Wenn ich meinen Online Status auf Sex stelle hab ich haufenweise Klicks auf meinem Profil...suche ich aber sagen wir mal ein richtiges Date dann kommen stundenlang keine Besucher aufs Profil. Das ist schon sehr auffällig und zeugt davon, was da wirklich gesucht wird. Und ich finde das sollten die meisten doch auch mal zugeben, dass es fast nur um Sex geht ....ich selbst nutze Romeo fast nur noch für meine zwei oder drei wirklich besten Freunde und einige Bekannte. Neue Leute darüber kennenzulernen oder gar eine ernsthafte Beziehung zu finden ist meiner Ansicht nach wie ein Sechser im Lotto.
    Am besten finde ich das Beispiel mit dem "heterolike"....wer sagt mir was genau denn bitte heterolike sein soll? Ich selbst halte mich zwar nicht für tuntig, aber trotzdem komme ich sicher auch nicht so stereotyp hetero rüber (hab ne höhere Stimme)...was wird da also verlangt wenn einer schreibt er würde nur "heterolike" suchen? Diese Frage hätte ich gern mal beantwortet.
    Klar ist auch, dass viele einen ab 30 nicht mehr ansprechen...das ist sowieso mehr als lächerlich wenn ein 23 Jähriger sich über 30 Jährige "Opis" in seinem Profil lustig macht.....7 Jahre vergehen nämlich schneller als man denkt! *gg
    Auf jeden Fall hat Romeo stark nachgelassen...wenn man keinen XXL Schwanz hat und wenn man nicht sportlich trainiert ist kann mans vergessen, denn dann kommt es noch nicht einmal zu einem Chatkontakt. und das ist dermaßen oberflächlich dass ich regelmäßig darüber kotzen könnte.
    Wenn man übrigens seine Altersgrenzen hat dann finde ich das nicht verwerflich, denn ich selbst würd auch nicht unbedingt was mit jemandem anfangen der über 10 jahre älter ist als ich, aber das kann man dann auch nett den entsprechenden Personen sagen und muss nicht gleich pampig werden. Lächerlich hingegen ist wenn jemand sehr viel Älteres nur junge Typen bis höchstens 30 sucht. Da frag ich mich immer ob derjenige überhaupt sein eigenes Alter akzeptiert.
    Es gibt da so viele Facetten, die man hier darstellen könnte, aber das würd jetzt zu weit führen. Ich nutze Romeo zwar immer noch, musste aber viel negatives lernen dort und deswegen bin ich dort auch sehr vorsichtig geworden.....Romeo Enttäuschungen hatte ich nämlich schon genug....
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#24 alexander
#25 HannibalEhemaliges Profil
  • 30.07.2008, 15:44h
  • Antwort auf #23 von Mister_Jackpot
  • "Romeo Enttäuschungen hatte ich nämlich schon genug...."

    @ X_Moon: Siehe dazu mein Beitrag #5.
    Aber um dir die recherche zu ersparen und es kurz zu machen:
    Dann waren wohl deine Erwartungen zu hoch!
    Erwarte einfach gar nichts, nimms locker und lach drüber! Dann kannst du nur postiv überrascht werden. Ich verstehe einfach diese Erwartungshaltung gewisser Leute nicht!
    Wenn man am WE abends ausgeht und niemanden abkriegt ist die ganze Szene für immer und ewig beschissen und oberflächlich! Wie wärs, wenn Ihr euch mal fragt, ob ihr nicht einfach genau das ausstrahlt, was Ihr auch bekommt.
    Wer mit ner Fresse wie sieben Tage ungefickt rumrennt oder bei GR im Profil nur rumnölt, wie blöde doch alle anderen sind, wird sicher von niemand angesprochen, außer auf nen schnellen Fick, wenn die Stats stimmen. Über solche Leuten sag ich dann immer: Zum benutzen reichts!

    Also Leute: LÄCHELN! Dann klappts auch mit dem Nachbarn! Garantiert!
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#26 KonstantinEhemaliges Profil
#27 HannibalEhemaliges Profil
  • 30.07.2008, 16:11h
  • Antwort auf #23 von Mister_Jackpot
  • "oder gar eine ernsthafte Beziehung zu finden ist meiner Ansicht nach wie ein Sechser im Lotto."

    p.s. @ X_Moon: Das ist es im realen Leben auch!
    Ich habe allerdings auch nirgends gelesen, dass GR eine Partneragentur ist oder sein soll.
    Wie ich bereits vermutet habe: Deine Erwartungen sind viel zu hoch. Also als wirklich gutgemeinter Tipp ... schraub mal Deine Erwartungen runter und ändere deine Off-Headline!
    "Gayromeo kotz an" ist nicht grade einladend für potentielle Partner oder F-Dates!
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#28 Mister_Jackpot
  • 30.07.2008, 16:49h
  • Antwort auf #27 von Hannibal
  • Also nochmal kurz:
    Meine Erwartungen kann ich mit Sicherheit sagen sind nicht zu hoch. Das einzige was ich erwarte ist Respekt gegenüber anderen Menschen. Fängt ja schon da an, wo sich Leute (sehr oft Schwule) abfällig über z.B. dickere Menschen äussern. Nun zu dem was man erwarten darf: Man darf von erwachsenen Menschen auch ein erwachsenes Verhalten erwarten. Darum gehts eigentlich und das ist nun wirklich nicht zu viel verlangt.
    Du scheinst ja auf meinem Profil gewesen zu sein und hast die Offline Headline gelesen (die ich nicht ändern werde!).....in der Headline steht aber doch nur die Wahrheit. Es kotzt mich halt an und das sage ich dann auch so....wems nicht passt und wer sich nicht erstmal mit einem Menschen beschäftigen will, der eine solche Aussage macht, der ist es nicht wirklich wert sich näher mit ihm zu beschäftigen. Mir fehlt ein bisschen die Tiefe und ich meine wenn du sagst man solle alles so locker nehmen dann muss ich aber auch sagen, dass ich viel zu gefühlsbetont bin als das ich das ganze einfach so "locker" nehmen könnte. Ich denke dann schon über die Dinge nach und versuche zu verstehen, warum sich viele Schwule so verhalten. Ich glaub auch ich werde missverstanden.....sieht man auch an den negativen Bewertungen zu meinen Beiträgen hier, denn ich finde es gut, dass Schwule heutzutage alle diese Freiheiten haben, aber dann muss man auch lernen diese Freiheiten zu nutzen ohne andere zu verletzen. Wenn diese Erwartungshaltung schon zu hoch für dich ist, ja...dann ist meine Erwartung halt zu hoch deiner Meinung nach. Ich hab da nunmal eine andere Auffassung! Und meine Meinung hat sich erst mit den Jahren so heraus gebildet und zwar durch persönliche Erfahrungen. Aber es hat ja sowieso keinen Zweck das dauernd zu wiederholen, da das wohl eh keinen interessiert....
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#29 felixAnonym
  • 30.07.2008, 16:59h
  • Schade!@Redaktion
    Da bietet GayRomeo so viele Ansatzpunkte für Kritik und heraus kommt das?
    Sehr schwach!
    Wenn ihr wollt schreibe ich euch mal nen tiefgründigeren Kommentar...;-)

    LG, Felix, Köln
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#30 kurtAnonym
#31 HannibalEhemaliges Profil
  • 30.07.2008, 17:13h
  • Antwort auf #28 von Mister_Jackpot
  • @ X_Moon: Also wenn ich diese weinerliche Tour schon höre hätte ich auch keine Lust mehr, mich weiter mit dir zu befassen. Ehrlich hin oder her, aber wenn man Menschen kennenlernen möchte, muss man auch mal über seinen Schatten springen und nicht sofort anzufangen, die mit Problemen dicht zu schütten. Das kann man dann später, falls Bedarf besteht.
    Und du glaubst doch wohl nicht im Ernst, dass es in der Heterowelt respektvoller zugeht? Aber was rede ich eigentlich ... ICH habe auf GR bisher NUR gute Erfahrungen gemacht. Es liegt IMMER an jedem selber!

    Ein schönes Zitat von Georgette Dee:
    "Lach und die Welt lacht mit dir.
    Wein' und du schläfst allein!
    Hör auf zu heulen und such dir einen Neuen
    Nen geilen Matthias oder Jack
    Und wenn seine Küsse dir nicht mehr geil genug sind
    Ja, dann schmeiss ihn einfach weg!"

    So isses! Und da beisst die Maus keinen Faden ab!
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#32 KonstantinEhemaliges Profil
  • 30.07.2008, 17:32h
  • Antwort auf #28 von Mister_Jackpot
  • Zitat X_Moon: "Fängt ja schon da an, wo sich Leute (sehr oft Schwule) abfällig über z.B. dickere Menschen äussern."

    Soll ich etwa mit Dicken ficken (oh, das reimt sich), nur um denen einen Gefallen zu tun oder Typen mit XS-Schwänzen einen blasen, nur damit die keine Komplexe mehr haben?
    Ich finde, DAS geht nun wirklich zu weit!
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#33 JanXAnonym
  • 30.07.2008, 20:27h
  • Alle Menschen, die ich kenne, die seit Jahren in einer festen monogamen Beziehung leben, ist GR völlig egal. Ein Indiz für mich dafür, dass diejenigen die sich aufregen, das nur tun, weil sie dort nicht das finden, was sie sich erhoffen. Ich suche da nix, also habe ich auch kein Problem damit, wenn andere da nach Sex suchen und den finden oder eben nicht finden.

    Ein zweiter Gedanke zum Thema GR: Das Internet bietet erst seit wenigen Jahren eine zuvor nie gekannte Möglichkeit unter tausenden von Menschen einen herauszufinden, der genau die gewünschten Eigenschaften (Haarfarbe, Hobbys, Größe, sexuelle Vorlieben, usw usf) hat. Da ja ein Großteil auch eine feste Beziehung sucht (natürlich gibt es auch viele, die das nicht wollen, aber sagen wir mal es sind 50%) - müsste es also nun massenhaft glücklich verliebte Paare geben. Gibt es aber nicht. Schon gar nicht mehr als zu Zeiten, wo es das Internet nicht ab. Könnte der Grund nicht einfach der sein, dass es bei einer glücklichen Beziehung auf all diese Dinge überhaupt nicht ankommt? Wer also bei GR mit falschen Kriterien und falschen Erwartungen sucht, der wird enttäuscht werden. Allen anderen Singles, die diese Probleme nicht haben, wünsche ich viel Spaß.
  • Antworten » | Direktlink »
#34 HannibalEhemaliges Profil
  • 30.07.2008, 21:42h
  • Antwort auf #33 von JanX
  • "Alle Menschen, die ich kenne, die seit Jahren in einer festen monogamen Beziehung leben, ist GR völlig egal."

    Oh Mann! ich werde nie verstehen, dass es noch so naive Homos gibt!
    Es existieren keine monogamen Schwulen. Das ist so ähnlich wie eine promiske Nonne! Was glaubst du, wo die ganzen Profile ohne Pic bei GR herkommen?
    Schwule Männer und Monogamie widerspricht sich so sehr wie Eis am Äquator! Es mag ja vielleicht Schwule geben, die tatsächlich monogam sind. Aber die sind dann so sehr von heterosexuellen Normen indoktriniert, dass sie den christlichen Scheiss, der ihnen von den Eltern eingeimpft wurde glauben! Männer und ganz besonders schwule Männer sind nicht monogam veranlagt!

    Und mal völlig davon abgesehen, dass ICH Monogamie öde finde: Was ist an Monogamie erstrebenswert? Wo ist der Vorteil? Ich warte wirklich seit Jahren darauf, dass mir jemand ein stichhaltiges Argument dafür liefert!
    (HIV und STD zählt nicht)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#35 gatopardo
  • 30.07.2008, 21:43h
  • Antwort auf #21 von Hannibal
  • Also ich sehe den Beitrag Herrn Friedemanns als Anstoss zur Satire, aber bislang plaudert hier noch keiner aus dem Nähkästchen der Schwulenportale, was vielleicht kurzweilig wäre.
    ´tschuldigung für späte Antwort, da span.Telefónica mal wieder keinen Internetsaft aus der Hauptstadt in mein 36km entferntes Dorf leiten konnte.
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#36 KonstantinEhemaliges Profil
#37 gatopardo
  • 30.07.2008, 21:55h
  • Antwort auf #34 von Hannibal
  • Wollen wir es mal so ausdrücken: Sentimentale Monogamie muss die sexuelle Promiskuität nicht ausschliessen. Aus Erfahrung kann ich heute sagen, dass ich mit meinen jeweiligen Partnern gegenseitige Verantwortung übernommen habe, wobei wir aber nie monogam gewesen sind, was uns auch in der sexuellen Beziehung stimuliert hat.
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#38 HannibalEhemaliges Profil
  • 30.07.2008, 21:59h
  • Ich gehe sogar so weit, zu sagen, dass Schwule die behaupten sie wären aus abgrundtiefer Überzeugung monogam lügen. Männer sind rein evolutionär nicht monogam (siehe Freud).
    Frauen sind dafür geschaffen, die Brut zu hüten zu hüten und Männer dafür möglichst viele Nachkommen zu zeugen (dass das bei Homos nicht klappt, lassen wir jetzt mal im Raum stehen, sonst rutschen wir ins biblische ab und dann muss ich kotzen).
  • Antworten » | Direktlink »
#39 stromboliProfil
  • 30.07.2008, 23:09hberlin
  • nachdem ich ja nun hier geoutetwurde ( nicht rosa, mildfred die böse:..."woran liegt es,an deinem alter oder das du nackt auf den boden herumrobst, wie ein tenager?" ) kann ich ja nun ungeniert über meine erfahrungen berichten ( kinder und jugendliche bitte das forum verlassen..!) :
    Während meiner zeit auf stromboli war gay romeo eine der wichtigsten verbindungen hin zu einer ( wie auch immer zu bewertenden ) schwulen szene!
    Dafür bin ich dem medium dankbar!
    Auch diente es , meine urlaube in berlin oder anderswo, szenemäßig vorzubereiten, was neben dem kennenlerneffekt auch den reiz des verbalerotismus einbezieht... ( ja, mildfred sie tugendsame zeugin , perversion auf perversion folgen!) zudem zu einem zeitpunk, wo ich nicht über eine cam verfügte. Wer sich mit S/M auskennt, weis um die speziellen regeln die "erarbeitet" werden wollen, wer nicht, sollte sich mal de sade zu gemüte führen^^. DA also regelte und funktionierte das system "planet gay romeo" für mich optimal. Optimaler auch, als die anderen damaligen "angebote" im internet, sieht man von einer gewissen "beliebigkeit" der angebotein GR ab. Aber das ist auch sache der gegenseitigen kontaktaufnahme!
    Schwules einwohnermeldeamt , wird gay romeo an anderer stelle genannt, was auf den punkt trifft! Alles versammelt , was auch bedeutet; alles was nur schwer erträglich sein kann.
    Aber ich bin sicher, die negativen seiten der "begegnungen " sind nicht prozentual höher als die an anderen treffpunkten!
    Was es unterscheidet: man wird an jeder stelle gesehen! Es genügt ein klick. Und man sitzt zuhause im sicheren terrain.
    Früher teilte sich die szene in spezialisierte sexsuchende: da war der parkgänger, der klappenfreund, die barhusche, der kaufhausdauerrolltreppennutzer... ,; jede eine eigene welt mit verschwiegenen ritualen und bedeutngsvollem verzicht, selten übergänge zwischen den einzeln szenen.Das hatte auch was mit den beschräkungen der angebote und örtlichkeiten zu tun. Erst meine generation installierte die fliesenden übergänge, man wurde zum multiszenegänger. Auf dem weg in die kneipe noch mal schnell ins teehäuschen (klappe) oder durch den park; auf dem rückweg wenn alleine, dass selbe noch mal. Dem nebenmann am pissbecken konnte man mit der intensivität des "wegguckens" sich vom leibe halten ; zumindest so lange nicht gerade ebbe im rinnstein war. Dann wurde schon mal schnell die länge überprüft, und dann ... gings doch los..!
    Auch der park hatt/e seine speziellen laufrituale bevor des gebüsch geteilt und die hosen fielen.

    Das alles fällt weg! die vorlust beim "abtasten" des gegenüber reduziert sich auf die "schrecksekunde" beim öffnen der tür, besonders wenn der im profil daten mit beschönigendem inhalt von sich gab^^ . Was tun? Der gute ist ja immerhin mit dem taxi gekommen ,oder?

    Verlässlichkeit einfordern(?); was will mir das sagen? Mittlerweile wird im vorfeld des sich kennenlernens bereit so viel an "vorbereitender" "absicherung " der eigenen bedürfnisse getan, dass von einem spontanen sich finden gar keine rede mehr sein kann. Aber die leute ( ein nicht unbeträchtlicher teil) , lieben diese art der "verpflichtung".
    Manches aber wird dabei zu einem "kartoffelverhältnis", eine karikatur hypersexueller selbstdarstellung: heterolike wo's in wirklichkeit aus allen poren den schwulen ausschwitzt. Aber das ist die limbolatte, unter die sich alle durchzwängen. Noch eine limbolatte unter die man durchswingen will, ist die des alters: mit 25 von boy zu sprechen eine verbalhornung des wortes; mit 30ig eine selbstanzeige in sachen lächerlichkeit.
    Bleibt die jugendfrage im allgemeinen als angeblichen "fetisch" der schwulen zu beleuchten: die dinge und die zeiten haben sich geändert! Mehr möglichkeiten für ältere und alte wie mich partner für sex und anderes zu suchen und finden! Auch das (!) dank gay romeo! Womit die altersangst/phobie eher die, der ganz jungen ist ( unsterblichkeitsfaktor!) und die der noch nicht altgewordenen boys um 30-40zig , die den beginnenden ranzigen altersgeruch (olfaktorisch verändert sich der köpergeruch ins säuerliche schon ab ca. 20-25 jahren) riechen und mit diversen duftwässerchen überdecken suchen.; von den makeup und sonstigen sonnenbankakrobaten gar nicht zu reden. Aber da sind wir mit der hetenwelt und deren barbie/ kent puppengesichtsmaskerade doch auf dem selben niveau; ausgezupfte augenbrauen incl.!
    Auch das eine form der von Friedenberg angesprochenen schlichtheit und einfalt: man weiß eigenlich nicht so recht was da dargestellt wird, so greulich schön ist das manchmal!
    Und das erkärt auch teils die nutzlosigkeit der selbstvermarktung: Spätestens an der geöffneten tür entscheiden sich die dinge, und die entscheiden sich in der regel wie dort in der bar oder in der sauna; Notgeilheit oder : tut mir leid, aber gerade ist meine mutter gekommen , die alte dame braucht meinen längeren zuspruch . wir sehn uns dann demnächst im net!
    Wenn hingegen ein 20zig jähriger im profil angibt, auf ältere zu stehen , sollte er immer gewahr sein: der 25jährige ist bereits ein alter mann, also potentieller wunschpartner:-)) und sollte es die möglichkeit geben , "Taschengeld nicht ausgeschlossen" anbietende ältere herren kennenzulernen, sollte das alter keine diskriminierungsschwelle sein , besonders wenn , wie berichtet, der rentner schon mal den ein oder anderen rentner kennenlernt. Das födert die komunikation
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#40 jochenProfil
  • 30.07.2008, 23:40hmünchen
  • hallo "hannibal"

    "ich habe auf GR NUR gute erfahrungen bisjetzt gemacht"

    meine gratulation!!!
    du bist meines wissens der erste der NUR gute (und sicher auch immer sehr goile - frechgrins-) erfahrungen dort gemacht hat

    "es kommt IMMER auf einen selbst an"...

    flotter spruch,... kommt auch voll total abgeklärt rüber und so ..(gähn)
    ist aber irgendwie auch unrealistisch, denn
    falls wir das gleiche meinen..:
    dazu gehören immer noch mindestens 2!!!!
    (doppeltes superfrechgrins)

    jepp...also so ganz die solonummer sind internetdates ja dann doch nicht.

    goile grüsse
    (und mit augenzwinkern)
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#41 HannibalEhemaliges Profil
#42 Tim_ChrisProfil
  • 31.07.2008, 09:21hBremen
  • Antwort auf #40 von jochen
  • ""ich habe auf GR NUR gute erfahrungen bisjetzt gemacht"
    meine gratulation!!!
    du bist meines wissens der erste der NUR gute (und sicher auch immer sehr goile - frechgrins-) erfahrungen dort gemacht hat"

    Damit ist er sicher nicht der einzige. Ich habe bisher auch nur gute Erfahrungen gemacht. In meinem Profiltext steht zwar: "Was ich NICHT suche: Sex!" und es gibt doch immer wieder Spezialisten die blöde anfragen: "Willste ficken?" Da antworte ich dann mit: "Wer lesen kann ist klar im Vorteil und stellt keine blöden Fragen." Von diesen Spezialisten höre ich dann nichts mehr. Ebenso gibt es Typen, die tatsächlich lesen und äußerst frech fragen: "Du hast ne Möse? Was tust du dann hier?" (Mal nett formuliert) Bin ich gut drauf, erkläre ich es, bin ich schlecht drauf folgt lediglich ein Link zu einer Seite, die über Transsexualität aufklärt. Bin ich ganz schlecht drauf (was "sehr" selten vorkommt) folgt schon mal die Antwort: "Du hast kein Hirn, wie hast du es überhaupt hierher geschafft?"
    Aber selbst solche Spezialisten zähle ich zu den guten Erfahrungen, weil sie einfach dazu gehören, weil sie auf GR ebenfalls ihre Berechtigung haben und weil ich meistens herzhaft über solche Typen lachen kann.

    Was ich auf GR gefunden habe sind wunderbare Freunde, die ich nicht mehr missen möchte. Allerdings habe ich sie nicht gefunden, weil ich sie auf Teufel komm raus gesucht habe, sondern weil ich zum Spaß täglich auf GR on bin aber überhaupt nichts erwarte. Passiert etwas, ist's schön, passiert nichts, dann ist's so. Meist steht mein Status auf "beschäftigt", aber hin und wieder auch auf "Chat", "Freunde" oder auch auf "Sex" - ja, trotz des Profiltextes und nein, nicht um meinen dortigen Zähler in die Höhe zu treiben, sondern einfach um mal einen geil versauten Chat zu führen. Meldet sich jemand, der kompatibel dafür ist, dann ists gut. Meldet sich niemand geht die Welt auch nicht unter.

    Was ich damit sagen will ist: wenn man auf GR nichts erwartet, dann wird man dort auch nicht enttäuscht und kann eine Menge Spaß haben, oder wie in meinem Fall, wunderbare Freunde finden. Im anderen Fall eine Freundschaft, aus der sich eine Beziehung ergibt, ein One-Night-Stand aus dem eine heiße wunderbare Affäre wird. Wer verkrampft nach Beziehung, Freundschaft sucht, wird das bei GR genauso wenig finden wie im realen Leben. Der wird nur enttäuscht, frustriert und macht es sich selbst schwerer als es sein müsste. Einfach mal die Verkrampfung und Verzweiflung ablegen und etwas lockerer werden, dann klappt es auch mit dem Nachbarn, wie @Hannibal bereits hier irgendwo anmerkte
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#43 peter1999Anonym
  • 31.07.2008, 21:59h
  • @ Madrid EU

    ach, isses nicht schön, da werden meterlange Kommentare geschrieben und dann wird aus Jürgen Friedenberg "Herr Friedenmann".

    Erstmal richtig lesen und dann seinen Senf dazu abgeben, hier wie im richtigen Leben.

    Das ganze ist nicht böse gemeint, denkt halt mal nach, lest auch zweimal und dann ran an die Tasten.

    eine gute Zeit wünscht
    Peter1999
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#44 antosProfil
  • 31.07.2008, 23:16hBonn
  • Antwort auf #31 von Hannibal
  • Natürlich liegt es immer an einem selbst, was man wo draus macht- wie sollte es denn auch anders sein? Ob im Internet oder draußen vor der Tür in der bösen Szene. Apropos: Mich wundert, dass hier nicht schon - wie sonst üblich - mindestens 10 Typen die tolle Chance genutzt haben, um sich gleich auch mal wieder grundlegend über die Öberflächlichkeit etc. der Szene auszuweinen.
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#45 HannibalEhemaliges Profil
#46 Tufir
  • 01.08.2008, 09:55h
  • Ist Selektion nicht immer eine oberflächliche Angelegenheit? Wenn man wie bei Gayromeo vielleicht mal 12 Sekunden Aufmerksamkeit pro Profil und 2 Sekunden für die Headline investiert bzw. erwartet, ist da wenig Platz und Zeit für Tiefgang, unabhängig von intellektuellen Fähigkeiten, die sich bei einem Gespräch heraustellen können oder auch nicht. Ob jemand gut im Bett ist, weiß man ja auch erst mit Sicherheit, wenn man es probiert hat, und nicht nur durch das Lesen seiner notgeilen Headline. Da läuft die Frage, ob es um Sex oder Hirn geht, auch nur auf ein Unentschieden hinaus: kann man beides nicht beurteilen.

    Wobei ich es dann schon paradox finde, dass manche Menschen bereits in diesen 12 Sekunden in der Lage sind, sich durch die in dem Artikel genannten Merkwürdigkeiten zu entlarven, während sie doch jede Menge Zeit hätten, ihr Profil schlüssig zu gestalten. Entsprechend auf den Punkt gebrachte mangelnde Selbstreflektion findet man im realen Leben schon weniger. Ob man Gayromeo dafür nun als unbrauchbar betrachtet oder sich diese Eigenheit zu nutze macht, bleibt jedem selbst überlassen. In der Hinsicht finde ich in dem Artikel auch nichts, was den Gayromeo-Fan hier im Forum derartig beleidigen könnte, wie einige Kommentare es vermuten lassen.

    Zu der Partnerfrage kann ich nur sagen, dass ich genug monogame Paare kenne, die Gayromeo nutzen. Es ist eben kein reines Sexportal sondern auch ein Messenger. Der Anteil an Sexsuchenden erscheint naturgemäß höher, weil sie halt aktiver am Suchen sind, während Verpartnerte weniger online sind, weniger Leute ansprechen und sich nicht präsentieren müssen.
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#47 gatopardo
#48 stromboliProfil
  • 01.08.2008, 10:47hberlin
  • Antwort auf #46 von Tufir
  • nein, selektion ist nicht oberflächlich; zu behaupten man/n selektiere nicht schon.

    Warum soll man/n nicht auswählen wollen, warum nicht sich seiner phantasie bewusst werden und vorlieben haben...
    Aber nicht die vorlieben als allgemeingültiges verkaufen wollen.
    Das ist dann unerträgliche arroganz! Ich/man/n trifft doch allerortens auf menschen , die zwar interesannte hintergründe haben aber dem sexuellen wunsch nicht entsprechen. Denen nicht mit böswilliger arroganz zu begegnen , sondern mit freundlichem hinweis auf den mangelnden "funken" der überspringen sollte um geil zu werden... das nenne ich gelungene selektion!
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#49 _sic_
  • 01.08.2008, 10:52h
  • Antwort auf #42 von Tim_Chris
  • Was ich an LGBT-Dating Seiten seit jeher absonderlich finde, ist wie unbedacht und lieblos Transsexualität eingereiht wird. Bei Gayromeo das hauptsächlich auf Schwule ausgerichtet ist, verwundert mich das noch am wenigsten. Ich bin jedoch auch noch über keine andere Seite gestolpert, auf der transsexuel nicht unter 'sexuelle Orientierung' zu finden gewesen war.
    Ich denke eine eigene Kategorie wäre mehr als angebracht (außer man hängt tatsächlich dem Vorurteil nach, daß Transsexuelle grundsätzlich immer Heteros sein wollen.)
    Da ich selbst nicht betroffen bin, habe ich nie nach Datingseiten gesucht, die der doch etwas komplexeren Sachlage gerecht werden. Es würde mich dennoch interessieren, ob soetwas in den Untiefen des Webs existiert. Ich denke mal Du könntest da besser informiert sein. Bitte um Aufklärung.
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#50 Tufir
  • 01.08.2008, 11:22h
  • Antwort auf #38 von Hannibal
  • "Männer sind rein evolutionär nicht monogam (siehe Freud). Frauen sind dafür geschaffen, die Brut zu hüten zu hüten und Männer dafür möglichst viele Nachkommen zu zeugen."

    Und was unterscheidet diese Begründung von der Erklärung, die Papst und Anhänger gerne verwenden, um Homophobie zu schüren? In diesem Fall wie in jenem würde ich dem Menschen nicht absprechen, dass er sich weiter entwickelt hat, seit er aus der Höhle gekrochen ist.
    "Schon allein, dass Monogamie eine Erfindung der christlichen Kirche ist, ist ein Grund dagegen zu verstoßen!"

    In der Evolution kommen die echten Pinguine allerdings vor der Kirche und bereits sie sind monogam - das sogar gerne mal ihr ganzes Leben. Natürlich möchte ich dich nicht davon abhalten, mit aller Kraft gegen die Monogamie der Pinguine anzugehen und bei jedem Fick mit säuischem Grinsen daran zu denken, wie du sie damit mächtig provozierst. Wenn du daran Spaß hast, ist das schön für dich und sei dir gegönnt. Aber deine Art, die alberne Mär zu verbreiten, dass ein Mann zwangsweise Sklave seines Schwanzes ist, zeigt, dass du in puncto Missionierung kein bisschen anders tickst als die fanatischen Christen, deren Gegenpol du gerne wärest.
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#51 Tim_ChrisProfil
  • 01.08.2008, 11:58hBremen
  • Antwort auf #49 von _sic_
  • Das weiß ich auch nicht. Ich bin nur bei gayromeo, andere Seite kenne ich nicht. Ich weiß jedoch, dass es bei anderen Nicht-speziell-Dating-Plattformen wie etwa "myspace" zwar die Kategorie "Gay" gibt und dazu dann noch die Suchfunktion "Beziehung"/"Freunde", aber trans gibt es dort auch nicht. Das muss man dann eben ins Profil schreiben.

    Aber vielleicht könnte ja mal einer unserer schwulen Mituser nachschauen. Sind doch sicher einige dabei, die auf anderen Plattformen registriert sind, wie es dort ausschaut. Würde mich ja auch mal interessieren.
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#52 Hannibal im ExilAnonym
#53 jochenProfil
  • 01.08.2008, 12:10hmünchen
  • hallo Tim_Chris,

    ...wenn du die , von dir beschriebenen, blöden sprüche an dich bei GR , auch als NUR GUTE erfahrungen bewertest, so möchte ich dir deine sicht der dinge auch lassen.
  • Antworten » | Direktlink »
#54 HannibalEhemaliges Profil
#55 KonstantinEhemaliges Profil
#56 anna freudAnonym
  • 01.08.2008, 16:40h
  • Antwort auf #54 von Hannibal
  • Tufir kaut noch. Ich bin für die Kennzeichnungspflicht der Zutaten.

    "..Ein weiterer Schritt - über mehrere kleine Zwischenschritte - bedeutet die Rückkehr des Urvaters in der Gestalt des allmächtigen Vatergottes, dessen Gläubige die Verzehrung in der symbolischen Form der Kommunion, "Sinn und Inhalt der alten Totemmahlzeit" also, in zwangsähnlicher Weise wiederaufnehmen. Nach - wiederum - einer Latenzzeit, erkennt Paulus als einer der ersten den Sinn des Christusopfers als Sühnetat eines der (mörderischen Ur-) Söhne am Vater: "Ein Sohn Gottes hatte sich als Unschuldiger töten lassen und damit die Schuld aller auf sich genommen. Es mußte ein Sohn sein, denn es war ja ein Mord am Vater gewesen." Statt indes ein Gedenken der Vatertötung zu etablieren und zu einer Verarbeitung zu drängen, wird der Sohn mählich an die Stelle des Vaters gesetzt: aus der jüdischen Religion, die eine Vaterreligion ist, wird im Christentum eine Sohnesreligion, "ganz so, wie es in jener Urzeit jeder Sohn ersehnt hatte" - hiermit aber schreitet der ödipale Konkurrenzkampf voran zur nächsten Runde.."

    www.nensch.de/story/2005/2/21/134546/438

    www.annies.nl/content/fotos/nieuwsberichten/Hostie1.jpg

    www.blairwitch.de/pictures/bildergalerie/946.jpg
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#57 Tufir
  • 01.08.2008, 17:30h
  • Antwort auf #55 von Konstantin
  • "Der Ausspruch war von MIR unter #36!"

    Wie wahr, wie wahr. Dafür soll die untere Hälfte meines Kommentars inklusive des Fundamentalistenvergleichs nun dir gehören. Denn während Hannibal immerhin unbewiesene - und damit rein vom Glaube abhängige - Theorien Freuds bemüht hat, scheinst du dir deine Theorie in erster Linie aus dem eigenen Arsch gezogen zu haben.
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#58 anna freud, female coach of super-nannyAnonym
  • 01.08.2008, 19:10h
  • Antwort auf #57 von Tufir
  • "..Von der Couch ins Labor und zurück: Neue Untersuchungen der Hirnforscher scheinen Sigmund Freuds umstrittene Theorien über Träume und das Unbewusste zu bestätigen. Im XXP-Studio diskutieren Experten über das Rätsel der menschlichen Psyche....
    Es ist ein grandioses Comeback, das sich zurzeit in Wissenschaftskreisen ankündigt: Nach Jahren des Primats der Neurobiologie zeigen Hirnforscher plötzlich wieder Interesse an den lange verschmähten Thesen des Stammvaters der Psychoanalyse - Sigmund Freud
    ...Hirnforscher erklären heute, worin die von Freud definierte "infantile Amnesie", das Vergessen der frühesten Kindheitsereignisse, begründet ist. Neurobiologen entdecken den Dopamin-Schaltkreis, das sogenannte Belohnungs- und Suchsystem, welches große Ähnlichkeit mit der von Freud beschriebenen Libido aufweist..."

    www.spiegel.de/sptv/thema/0,1518,351896,00.html

    Briefwechsel: Sigmund Freud-Albert Einstein

    "...Den psychischen Einstellungen, die uns der Kulturprozess aufnötigt, widerspricht nun der Krieg in der grellsten Weise, darum müssen wir uns gegen ihn empören, wir vertragen ihn einfach nicht mehr, es ist nicht bloß eine intellektuelle und affektive Ablehnung, es ist, bei uns Pazifisten eine konstitutionelle Intoleranz, eine Idiosynkrasie gleichsam in äußerster Vergrößerung. Und zwar scheint es, dass die ästhetischen Erniedrigungen des Krieges nicht viel weniger Anteil an unserer Auflehnung haben als seine Grausamkeiten.

    Wie lange müssen wir nun warten, bis auch die Anderen Pazifisten werden? Es ist nicht zu sagen, aber vielleicht ist es keine utopische Hoffnung, dass der Einfluss dieser beiden Momente, der kulturellen Einstellung und der berechtigten Angst vor den Wirkungen eines Zukunftskrieges, dem Kriegführen in absehbarer Zeit ein Ende setzen wird. Auf welchen Wegen oder Umwegen, können wir nicht erraten. Unterdes dürfen wir uns sagen: Alles, was die Kulturentwicklung fördert, arbeitet auch gegen den Krieg.

    Ich grüße Sie herzlich und bitte Sie um Verzeihung, wenn meine Ausführungen Sie enttäuscht haben.

    Ihr Sigmund Freud "

    www.netzwerk-regenbogen.de/einstfre021224.html
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#59 antosProfil
  • 01.08.2008, 20:17hBonn
  • Hui! Dating-Plattformen, grabsteinartige Nutzerprofile, Schwanzgesteuerte vs. Pinguine, Freuds 'ödipaler' Vater-Sohn-Schmuh - das sind mal Bezüge! Bunt auf alle Fälle. Man könnte noch das zweite Standbein der psychoanalytischen Doktrin mit dranschrauben: die Narzißmustheorie [benannt nach dem bedauernswert grenzdebilen Jüngling, der nicht zwischen sich und seinem Spiegelbild unterscheiden konnte - wie Ödipus ein Sinnbild menschlicher Kläglichkeit] - aber was sollte das bringen?

    Stattdessen wage ich an dieser Stelle den staunenerregenden Hinweis, dass sich zwischen Menschen und Pinguinen eventuell gewisse Unterschiede feststellen lassen. Schaut man sehr genau hin, kann man sie sogar schemenhaft erkennen - nicht nur Bekleidung, Behausung und Nahrungszubereitung scheinen unterschiedlich, unter bestimmten Vorannahmen darf man sogar davon ausgehen, dass sich pinguinisches und menschliches Paarungs- und Sexualverhalten wesentlich unterscheiden. M. a. W.: Den Vergleich meinst Du doch nicht ernst, Tufir? Bitte!

    Ernst, weil grundsätzlich mit moralisierendem Oberton kommt ja immer der Rüffel der sog. Schwanzgesteuertheit daher, den sich alle Männer zuziehen, die Spaß am Sex mit wechselnden Partnern haben. Das ist merkwürdig: In fast jedem anderen menschlichen Bereich wird Neugier, die Suche nach Neuem, nach Abwechslung als positiv beschrieben - warum eigentlich nicht hier?
  • Antworten » | Direktlink »
#60 antosProfil
  • 01.08.2008, 22:35hBonn
  • Antwort auf #58 von anna freud, female coach of super-nanny
  • anna, meine Liebe, die Spiegelschen Freud-Verweise sind grober Unfug, denn Freuds Vermutungen sind in ein bestimmtes Gedanken-System eingebettet, die neueren Forschungsergebnisse in ein komplett anderes. Wenn man da 'Ähnlichkeiten' entdeckt, hat das ungefähr denselben Erkenntniswert wie eine Aussage à la: Gänse und Bettdecken sind sich ähnlich, denn bei beiden findet man Federn.
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#61 Tufir
  • 02.08.2008, 00:08h
  • Antwort auf #59 von antos
  • "Ernst, weil grundsätzlich mit moralisierendem Oberton kommt ja immer der Rüffel der sog. Schwanzgesteuertheit daher, den sich alle Männer zuziehen, die Spaß am Sex mit wechselnden Partnern haben."

    Ja - da praktizierst du wiedereinmal die Kunst des bewussten Falschverstehens. Du unterschlägst einfach einen wichtigen Teil der Diskussion - nämlich den, ob erwachsene Menschen überhaupt schwanzgesteuert sein müssen und deshalb unfähig zur Monogamie sind - und schon kannst du einen Rüffel erkennen.
    Tatsächlich lasse ich aber jedem seinen Spaß an wechselnden Partnern und seine persönliche Entscheidung gegen die Monogamie, egal ob zeitweise oder für immer - für mich ist dies auch keine moralische Frage, schließlich wäre ich in der Vergangenheit bereits mehrmals daran gescheitert.

    Aber nur, weil jemand nicht in der Lage ist, seinen Schwanz mal in der Hose zu lassen, heißt das nicht, dass auch kein anderer dazu in der Lage ist. Wenn du also schon etwas moralisierendes bemerkt haben willst, ist dies sicherlich mein Unmut darüber, dass unser kleiner Verein der Hedonisten sich dazu aufschwingt, eine Lebensweise als falsch zu diffamieren.

    Hier liegt dann auch dein Denkfehler beim Lesen meiner Kommentare: Ich mache nicht eine andere Art zu Leben schlecht, ich wehre mich lediglich dagegen, dass eine Art zu Leben schlecht gemacht wird - unabhängig davon, ob sie in Hannibals, Konstantins oder auch dein ideologisches Spektrum passt.

    "Stattdessen wage ich an dieser Stelle den staunenerregenden Hinweis, dass sich zwischen Menschen und Pinguinen eventuell gewisse Unterschiede feststellen lassen."

    Dies bezog sich auf Konstantins Idee, dass Monogamie eine christliche Erfindung wäre. Ist sie offensichtlich nicht. Es muss also Gründe jenseits der päpstlichen Moral geben, nach denen eine monogame Beziehung Sinn ergibt. Der Vergleich als solcher ist absurd, aber das nicht in größerem Maße, als Konstantins Schlußfolgerungen, was ihn wiederum sehr passend erscheinen lässt.
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#62 Tim_ChrisProfil
  • 02.08.2008, 08:12hBremen
  • Antwort auf #53 von jochen
  • Ich reihe sie jedenfalls nicht in schlechte Erfahrungen ein, da sie nämlich u.a. recht lehrreich sind, aber nicht im Sinne von: "Alles ist doof, ich geh da nicht mehr hin.", sondern eher: "Interessant wie viele Leute es doch gibt, die es trotz eines IQ, der so hoch ist wie der eines Brotkrümels, es schaffen, sich bei GR anzumelden." Aber stell dir vor, selbst aus solchen blödsinnigen oder frechen Kommentaren entwickelt sich manchmal eine ganz interessante und nette Unterhaltung, nach der man dann sagen kann: "Wow, hinter dem vermeindlichen Blödmann steckt ja tatsächlich ein Mensch und sogar ein netter."
    Wie gesagt, es kommt darauf an, was man erwartet und wie ernst man solche Datingseiten nimmt. Und dann können selbst solche Bemerkungen zu den Guten zählen
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#63 felixAnonym
  • 02.08.2008, 18:58h
  • Antwort auf #32 von Konstantin
  • Es ist schon erschreckend, wie Hannibal und Konstantin diese Kommentare dominieren ...

    Konstantin:
    Du kultivierst in deinen Kommentaren nur den aktiven, potenten, relativ jungen und relativ gut aussehenden Schwulen. Die mögen sich vielleicht in der Szene im Umgang genauso rücksichts- und verantwortungslos geben (können), wie du es wohl für selbstverständlich hältst (allerdings sollte man ihnen auch NIE Verantwortung für andere Menschen übertragen).
    Aber es gibt auch noch andere: alt, krank, hässlich.... Da ist es nicht so einfach - wie du Georgette Dee zitierst- schwups mal eben nen "neuen geilen Jack" zu finden. Außerdem unterschlägst du mit deinem Zitat gerade die Dramatik, die in Georgettes Programmen bitter-ironisch Einsamkeit und Unglück aufgreift. Und bedenke: es existieren auch noch andere Charaktere als deiner: z. B. schüchtern, liebevoll, ängstlich.

    Hannibal: du bist soo was von abscheulich. Zeigst du auf Typen mit XS-Schwänzen, Dicke oder behinderte Schwule mit dem Finger, wenn du in der Szene ausgehst? Nur davon war die Rede und nicht eine Aufforderung, dass aus einer Lästerschlampe eine Mutter Theresa für Schwule wird.
    Also: wie verhältst DU dich?
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#64 anna freud Anonym
  • 02.08.2008, 19:31h
  • Antwort auf #60 von antos
  • lieber antos, danke für die mitteilung
    deiner kenntnis des "neueren" und "kompletten".

    "Wenn man da 'Ähnlichkeiten' entdeckt, hat das ungefähr denselben Erkenntniswert wie eine Aussage à la: Gänse und Bettdecken sind sich ähnlich, denn bei beiden findet man Federn."

    Gänsefedern ?

    könntest du, wenn du zeit und lust hast,
    hinweise auf das komplett neuere oder neuere komplette geben.

    ich freue mich darauf.
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#65 stromboliProfil
  • 02.08.2008, 22:57hberlin
  • Antwort auf #61 von Tufir
  • "Es muss also Gründe jenseits der päpstlichen Moral geben, nach denen eine monogame Beziehung Sinn ergibt."
    wie wärs mit wirtschaftlichen erwägungen?! Wie wird besitz zusammengehalten , vermehrt und vererbt, wenn die erbfolgen nicht mehr übersichtlich sind, das zusammengeklaupte am ende unter vielen verteilt werden muß.
    Da hat sexualität überhaupt nichts mit zu tun, ausser das mit der lust im zweifelsfalle die reue folgt.
    Dann haben wir noch die aufzucht der brut! Der mutter in entrechteter rolle wenigstens eine sicherheit anzubieten und so mit einer klappe zwei fliegen schlägt: nachkommenschaft gesichert, nächtliche lust ebenso; zudem billiger als in öffentlichen häusern und beim aushalten seiner mätresse!
    Wir sehen tufir, eine menge an wirtschaft vor und hinter der idee ehe.

    Aber antos hat recht: wenn wir die natürliche neugierde auf neues , ungewöhnliches ansonsten als motor unserer zivilisation sehen, warum dann nicht auch die neugierde im sexuellen.
    Ich bin sicher : wir hätten eine bessere welt heute!
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#66 antosProfil
  • 03.08.2008, 10:13hBonn
  • Antwort auf #64 von anna freud
  • Ja, Gänsefedern, liebe anna, - leider ist mir kein Tier mit Eurolatex Flocken eingefallen.

    Natürlich hab ich auch keinen Überblick über das 'Komplette'. Den muss man aber auch gar nicht haben - schon Basiswissen über wissenschaftstheoretische Fragen reicht aus, um zu sehen, dass die sog. Tiefenpsychologie wie jede 'reine' Geisteswissenschaft auf einem hermeneutischen Ansatz ruht. Ruht im wahrsten Sinne des Wortes, denn nur Hermeneutiker [wie zum Beispiel auch unsere Freunde, die Theologen] können es sich heute noch erlauben, in einem - durch fixe und unhinterfragbare Grundannahmen - geschlossenen System herumzunavigieren und ihre nicht falsifizierbaren Behauptungen als Forschungsfragen auszugeben. Mit Theologie hat Tiefenpsychologie auch sonst noch einiges gemeinsam, zum Beispiel den argumentativen Kniff, sich, immer wenn mal wieder am theoretischen Gerüst gerüttelt wird, auf den angeblich hohen praktisch-therapeutischen Wert, ihren caritativen Wert sozusagen, zurückzuziehen. [Wer hier mal die Kommas ordnen möchte, gern!] Auch hierzu, zu tiefenpsychologisch begründeten Therapieformen gibt es zig Untersuchungen - mit mittelmäßigen bis verheerenden Ergebnissen für den 'tiefenpsychologischen' oder - wie hier gern Offenheit suggerierend gesagt wird - 'psychodynamischen' Ansatz.

    Du merkst, ich bin unfähig, kurz und übersichtlich zu erklären, was ich meinte ;-) Einen guten Überblick verschafft Recherche zu Begriffswelten wie Wissenschaftstheorie, Paradigmen, Hermeneutik, Psychologie...

    Hier ist der Wikipedia-Artikel ganz ok:

    de.wikipedia.org/wiki/Psychologie

    Empfehlenswerte Bücher:

    www.amazon.de/drei-Grundirrt%C3%BCmer-Psychologie-Jerome-Kag
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    r=8-1


    www.amazon.de/Tiefenschwindel-Die-endlose-beendbare-Psychoan
    alyse/dp/3499187752/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=121775109
    2&sr=1-1


    Sowie jedes Psychologie-Lehrbuch.
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#67 antosProfil
  • 03.08.2008, 10:47hBonn
  • Antwort auf #64 von anna freud
  • anna, wenn ichs schon nicht gut erklären kann, wenigstens ein Beispiel, das - jedenfalls für mich - gut die Probleme illustriert, die eine solche 'hermeneutische' Heransgehensweise an menschliche Fragen aufwirft:

    Meine mittlerweile leider verstorbene Freundin P. begann im Alter von 13/14 Jahren plötzlich, sich in die Hose zu pinkeln. Zuhause, in der Schule und an anderen öffentlichen Orten. Natürlich peinliche Erlebnisse für sie - dementsprechend, also der Situation angemessen wurde sie auch stiller, reagierte bei bestimmten Anlässen aggressiv oder ängstlich etc. Nachdem dies öfter passiert war, wurde sie von einem Allgemein-Mediziner untersucht, der aufgrund der schon 'verstehenden' Beschreibung, die die Mutter lieferte natürlich [aber warum denn: natürlich?], irgendeinen 'psychischen', 'pubertären' 'Konflikt' vermutete und ihr eine Therapie bescherte.

    Im Zuge einer langwierigen Therapie wurde das schon von den eigenen nassen Hosen irritierte Mädchen jetzt durch den Wolf der tiefenpsychologischen Vorannahmen und Vermutungen gedreht, so dass sich zunehmend ihr Gefühl verstärkte - ich übertreibe nur wenig! - sie müsse auf ihr zwar unverständliche Weise so irgendwie selbst Schuld sein an ihrem Einpinkeln, sie wolle damit irgendwas 'mitteilen' us. usf. So etwas suggerieren Therapeuten, die Symptome als 'Aussagen' 'verstehen' wollen. Auch die [alleinerziehende, - natürlich schon mal ein fettes Minus im Notizbuch des Triad-lethen...] Mutter begann selbstverständlich, sich mit Fragen zu zermürben: Was habe ich falsch gemacht? Auf welchen 'Konflikt' möchte meine Tochter hinweisen? Ist die Fährte in die Vergangenheit einmal gelegt, findet sich selbstverständlich immer was. Am besten eignet sich die frühkindliche Vergangenheit - ein Container, in dem der Versteher alles finden kann. So wie - Randbemerkung - dort auch iefenpsychologische Homo-Deuter immer ewas finden, was die Entstehung von Homosexualität als 'Reaktion auf ein Trauma' etc. bestätigen wird. Wenn wir diese Sorte 'Wissenschaft' nicht selbst analysieren und ihre Defizite erkennen, werden wir auch solchen Homoheilungstypen nie beikommen.

    Ich kürze das jetzt ab: Es folgte eine Therapiepause, dann eine weitere Therapie - und schließlich bekam P. eine Sehnerventzündung. Folgte der Besuch bei einem Neurologen, langwierige Untersuchungen auch in einer Klinik mit Liquor-Entnahme und allem Pipapo - Ergebnis: Verdacht auf Multiple Sklerose, abgekürzt als E. D. [Damals war man sehr vorsichtig mit dieser Diagnose.]

    Eine echte scheiß Diagnose, aber P. war - erstaunlich? - auch froh. Nämlich froh, eine Erklärung zu haben und aus der auf andere Weise zermürbenden Psychomühle rausgekommen zu sein. Vor Wut hat sie dann Medizin mit späterem Schwerpunkt Psychiatrie studiert...
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#68 antosProfil
  • 03.08.2008, 14:33hBonn
  • Antwort auf #61 von Tufir
  • "Ja - da praktizierst du wiedereinmal die Kunst des bewussten Falschverstehens. Du unterschlägst einfach einen wichtigen Teil der Diskussion..."

    Nein - ich praktizier hier nur wieder einmal meine Freiheit, allgemeinere Fragen zu stellen, in diesem Fall die nach den offensichtlich unterschiedlichen Bewertungen menschlicher Neugier. Dieser Teil meines Kommentars, Tufir, war gar nicht auf deinen Kommentar bezogen, dein Wortgebrauch war nur Anlass.

    "...und schon kannst du einen Rüffel erkennen."

    So viel brauchts dazu nicht, nicht einmal deinen Kommentar brauchts dazu - das Wort selbst ['schwanzgesteuert'] ist schon der Rüffel. Schließlich beinhaltet es den unausgesprochenen Vorwurf, nicht von edleren Teilen gesteuert zu sein bzw. durch zu viel Lust auf Sex eine edlere, sublimere, moralisch höherwertige Seinsweise zu verfehlen. Was natürlich alles eh totaler Quatsch ist. Ganz bestimmt sind diejenigen, die hier der Polemik halber den quasi körperfressenden Hedonisten geben von Hirn und Herz gesteuert - so wie jeder andere Mensch auch. Vertraut man nur einem Schwanz, ist man ja zu 100% aufgeschmissen, nicht mal Kaffeekochen kann der.

    Egal, leb monogam, Tufir, ich finde das in Ordnung, es stört mich überhaupt nicht. Ich habe es auch schon mehrfach ausprobiert.
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#69 anna freudAnonym
  • 03.08.2008, 18:33h
  • Antwort auf #67 von antos
  • danke für deine ehrlich bemühten ausführungen.
    (nicht ironisch gemeint)
    die relevanten lehrbücher kenne ich, soweit sie
    z.b. auch an der jgu in mainz, aktuell auch zum erlangen von scheinen außerhalb des kernfaches psychologie, im einsatz sind.

    meine sehr weit gefaßtes staunen über daunen, sollte genügend freien raum lassen, zu formulieren, was dich
    bei freund im besonderen hippelig werden läßt.

    das ohne latex-flocken war milbenstichmäßig schon gut. auch latexmatratzen eignen sich nicht zum darstellen von milben, in einem, wie du deiner überzeugung nach anklingen läßt, staubigen wissentschaftlichen milieu.

    bei deinenn ausführungen zu einigen freud-usern
    kann ich dir, auch aus eigener erfahrung, zustimmen.

    bei freud-kritiken interessiert es mich allerdings immer,
    was ihnen zugrunde liegt.
    mich interessieren versuche "die partielle Lähmung des Denkens“aufzuheben.

    ich gehe jetzt mal davon aus, das die buchempfehlungen, deinen intentionen entsprechen.

    die anna verbleibt nun ohne penisneid wolhgewogen, bis zum nächsten mal, und wird schwulenfreundliche globalisierungskritik nicht von heideggers couch aus betreiben.
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#70 KonstantinEhemaliges Profil
#71 Tufir
  • 04.08.2008, 11:58h
  • Antwort auf #68 von antos
  • Antos, du laberst an der Diskussion vorbei. Ich habe keineswegs behauptet, dass man zwangsweise "schwanzgesteuert" sein muss, wenn man sich entscheidet, nicht monogam zu leben, sondern wenn man gar nicht mehr in der Lage ist, zu entscheiden. Wenn du ausschließt - und das ist ja die Haltung, die du hier schizophrenerweise vertrittst, während du gleichzeitig auch das Gegenteil behauptest - das es die Möglichkeit gibt, eine Entscheidung für die Monogamie zu fällen, schließt nämlich du aus, dass es eine Entscheidung ist.
    Davon abgesehen halte ich eine bewusste Entscheidung gegen eine monogame Beziehung tatsächlich für eine edlere und moralisch höherwertige als die eigene unerkannte Unfähigkeit, sich auf einen Menschen zu konzentrieren, genauso wie ich Neugierde höher bewerte als Instinkt.
    Während du selbst anscheinend diesen Unterschied unterstreichen möchtest, stellst du als Moralapostel dar, wer die ebenfalls tut.

    "das Wort selbst ['schwanzgesteuert'] ist schon der Rüffel."
    Lass mich noch mal meine Kommentare durchsuchen, ob ich das verwendet habe, wenn du es schon in Anführungsstriche setzt und als Zitat verwendest. Mir sah das eher aus wie "Aber deine Art, die alberne Mär zu verbreiten, dass ein Mann zwangsweise Sklave seines Schwanzes ist, zeigt, dass du in puncto Missionierung kein bisschen anders tickst als die fanatischen Christen, deren Gegenpol du gerne wärest." Offenbar zu viel Worte für dich. Da ist "schwanzgesteuert" schon griffiger, auch wenn es die ursprüngliche Aussage komplett verdreht. Aber mal ehrlich: das willst du ja auch, oder?

    "Egal, leb monogam, Tufir, ich finde das in Ordnung, es stört mich überhaupt nicht. Ich habe es auch schon mehrfach ausprobiert."
    Na sowas, plötzlich bist du in einem Punkt uneins mit deinen hedonistischen Kumpels: Jemand DARF monogam Leben! Vielleicht werde ich von dieser Erlaubnis eines Tages auch Gebrauch machen. Momentan ENTSCHEIDE ich mich aber dagegen, was mich von dem durchschnittlichen Bonobo hier im Forum offenbar unterscheidet.
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#72 Tufir
  • 04.08.2008, 12:06h
  • Antwort auf #65 von stromboli
  • "wie wärs mit wirtschaftlichen erwägungen?"

    Wie du selber sagst, ist das etwas, mit dem Sexualität nichts zu tun hat. Das geht eher in Richtung Ehe und eingetragene Partnerschaft, die ja als Vereinbarung nichts darüber aussagt, ob man außerhalb der Beziehung noch aktiv ist, sondern allenfalls, dass man sich spontan am Morgen danach, im Fall einer Krankheit oder wann auch immer, nicht einfach entschließt, seinen Partner komplett fallen zu lassen.
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#73 stromboliProfil
  • 04.08.2008, 14:22hberlin
  • Antwort auf #72 von Tufir
  • nein tufir, der wirtschaftliche aspekt reduziert sich hier nicht nur auf ehe light ( wenn auch ein bezugspunkt!) sondern auf grundlegendes überlegen : was will ich!
    heute gerade hierzu ein gedankenbeitrag , hinter dem ich mit meinen vorstellungen von "glück, geborgenheit, sicherheit" stehe und alles darauf stetzte/setze: Freundschaft!

    www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=tz&dig=2008%2F0
    8%2F04%2Fa0065&cHash=762c541b71


    Zitat: ""Freundschaft" gelte als "geheimer Begriff einer ins Neue vorstoßenden Gesellschaftstheorie", schwärmt der Soziologe Heinz Bude in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift Mittelweg 36 des Hamburger Instituts für Sozialforschung, die sich mit dem Freundschaftsthema beschäftigt. Freundschaften sollen die Seele heilen, wenn eine Paarbeziehung zerbrochen ist und der Partnerschaftsmarkt allzu brutal und kalt erscheint.

    "Freundschaftspraktiken" lassen sich auch als "antiheteronormativ verstehen, insofern sie das vorherrschende heterosexuelle Modell persönlicher Beziehungen mit seiner normativen Privilegierung zusammenlebender Ehepaare infrage" stellen, stellt die britische Soziologin Sasha Roseneil in der gleichen Zeitschrift fest. ende.
    Das gefällt mir!
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#74 gatopardo
  • 04.08.2008, 15:59h
  • Antwort auf #73 von stromboli
  • So und nicht anders gefällt´s mir für mich,was ich längst selber praktiziere. Verantwortung übernehmen für einen oder mehrere, sich gegenseitig in dieser rauhen Welt auch absichern, warum nicht ? Die Frage, ob man mit den auf eine Weise auch geliebten Freundschaften monogam ist , ja überhaupt sexuell verkehrt, spielt da gar keine Rolle mehr.
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#75 HannibalEhemaliges Profil
  • 04.08.2008, 16:41h
  • Antwort auf #63 von felix
  • Sag mal @ felix: Kann es sein, dass du in deinem freundlichen Kommentar die Namen von Konstantin und mir verwechselt hast? Ich kann mich nämlich nicht erinnern, irgendwas über Dicke oder XS-Schwänze gesagt zu haben. Auch wenn beides nicht zu meiner Zielgruppe gehört.
    Außerdem sehe ich auch viel besser aus als Konstantin.
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#76 antosProfil
#77 anna freudAnonym
  • 06.08.2008, 20:43h
  • Antwort auf #76 von antos
  • "Personen zählen für den wissenschaftlichen Fortschritt nicht so viel wie wir glauben."

    Danke, dann gehe ich jetzt meine Topfpflanze gießen:

    Die idealistische Philosophie ist eine taube Blüte, die am lebendigen Baum der lebendigen, fruchtbaren, machtvollen und allgewaltigen menschlichen Erkenntnis wächst.
    Eine Kurve, die sich einer Spirale unendlich nähert.
    Bei einseitigem und subjektiven Herangehen an ein Stückchen dieser Kurve kann sie in eine gerade Linie verwandelt werden, die den Menschen vom Hauptweg der Erkenntnis wegführt."
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#78 antosProfil
#79 anna freudAnonym
  • 06.08.2008, 21:41h
  • Antwort auf #78 von antos
  • geizkragen.

    du könntest das zitat noch einer eigenen wertung zuführen.

    und die antwort auf mein anersinnen, vielleicht
    beginnen mit: es ist duch unschwer zu erkennen....

    immerhin habe ich jetzt schon eine kleine gute-nacht-geschichte für mein pflänzlein.

    ich glaube sie gefällt ihr.
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