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Einzelkommentar zu:
Schlichte Einfalt, stille Größe


#46 Tufir
  • 01.08.2008, 09:55h
  • Ist Selektion nicht immer eine oberflächliche Angelegenheit? Wenn man wie bei Gayromeo vielleicht mal 12 Sekunden Aufmerksamkeit pro Profil und 2 Sekunden für die Headline investiert bzw. erwartet, ist da wenig Platz und Zeit für Tiefgang, unabhängig von intellektuellen Fähigkeiten, die sich bei einem Gespräch heraustellen können oder auch nicht. Ob jemand gut im Bett ist, weiß man ja auch erst mit Sicherheit, wenn man es probiert hat, und nicht nur durch das Lesen seiner notgeilen Headline. Da läuft die Frage, ob es um Sex oder Hirn geht, auch nur auf ein Unentschieden hinaus: kann man beides nicht beurteilen.

    Wobei ich es dann schon paradox finde, dass manche Menschen bereits in diesen 12 Sekunden in der Lage sind, sich durch die in dem Artikel genannten Merkwürdigkeiten zu entlarven, während sie doch jede Menge Zeit hätten, ihr Profil schlüssig zu gestalten. Entsprechend auf den Punkt gebrachte mangelnde Selbstreflektion findet man im realen Leben schon weniger. Ob man Gayromeo dafür nun als unbrauchbar betrachtet oder sich diese Eigenheit zu nutze macht, bleibt jedem selbst überlassen. In der Hinsicht finde ich in dem Artikel auch nichts, was den Gayromeo-Fan hier im Forum derartig beleidigen könnte, wie einige Kommentare es vermuten lassen.

    Zu der Partnerfrage kann ich nur sagen, dass ich genug monogame Paare kenne, die Gayromeo nutzen. Es ist eben kein reines Sexportal sondern auch ein Messenger. Der Anteil an Sexsuchenden erscheint naturgemäß höher, weil sie halt aktiver am Suchen sind, während Verpartnerte weniger online sind, weniger Leute ansprechen und sich nicht präsentieren müssen.
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