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Einzelkommentar zu:
Schlichte Einfalt, stille Größe


#58 anna freud, female coach of super-nannyAnonym
  • 01.08.2008, 19:10h
  • Antwort auf #57 von Tufir
  • "..Von der Couch ins Labor und zurück: Neue Untersuchungen der Hirnforscher scheinen Sigmund Freuds umstrittene Theorien über Träume und das Unbewusste zu bestätigen. Im XXP-Studio diskutieren Experten über das Rätsel der menschlichen Psyche....
    Es ist ein grandioses Comeback, das sich zurzeit in Wissenschaftskreisen ankündigt: Nach Jahren des Primats der Neurobiologie zeigen Hirnforscher plötzlich wieder Interesse an den lange verschmähten Thesen des Stammvaters der Psychoanalyse - Sigmund Freud
    ...Hirnforscher erklären heute, worin die von Freud definierte "infantile Amnesie", das Vergessen der frühesten Kindheitsereignisse, begründet ist. Neurobiologen entdecken den Dopamin-Schaltkreis, das sogenannte Belohnungs- und Suchsystem, welches große Ähnlichkeit mit der von Freud beschriebenen Libido aufweist..."

    www.spiegel.de/sptv/thema/0,1518,351896,00.html

    Briefwechsel: Sigmund Freud-Albert Einstein

    "...Den psychischen Einstellungen, die uns der Kulturprozess aufnötigt, widerspricht nun der Krieg in der grellsten Weise, darum müssen wir uns gegen ihn empören, wir vertragen ihn einfach nicht mehr, es ist nicht bloß eine intellektuelle und affektive Ablehnung, es ist, bei uns Pazifisten eine konstitutionelle Intoleranz, eine Idiosynkrasie gleichsam in äußerster Vergrößerung. Und zwar scheint es, dass die ästhetischen Erniedrigungen des Krieges nicht viel weniger Anteil an unserer Auflehnung haben als seine Grausamkeiten.

    Wie lange müssen wir nun warten, bis auch die Anderen Pazifisten werden? Es ist nicht zu sagen, aber vielleicht ist es keine utopische Hoffnung, dass der Einfluss dieser beiden Momente, der kulturellen Einstellung und der berechtigten Angst vor den Wirkungen eines Zukunftskrieges, dem Kriegführen in absehbarer Zeit ein Ende setzen wird. Auf welchen Wegen oder Umwegen, können wir nicht erraten. Unterdes dürfen wir uns sagen: Alles, was die Kulturentwicklung fördert, arbeitet auch gegen den Krieg.

    Ich grüße Sie herzlich und bitte Sie um Verzeihung, wenn meine Ausführungen Sie enttäuscht haben.

    Ihr Sigmund Freud "

    www.netzwerk-regenbogen.de/einstfre021224.html
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