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Einzelkommentar zu:
Schlichte Einfalt, stille Größe


#59 antosProfil
  • 01.08.2008, 20:17hBonn
  • Hui! Dating-Plattformen, grabsteinartige Nutzerprofile, Schwanzgesteuerte vs. Pinguine, Freuds 'ödipaler' Vater-Sohn-Schmuh - das sind mal Bezüge! Bunt auf alle Fälle. Man könnte noch das zweite Standbein der psychoanalytischen Doktrin mit dranschrauben: die Narzißmustheorie [benannt nach dem bedauernswert grenzdebilen Jüngling, der nicht zwischen sich und seinem Spiegelbild unterscheiden konnte - wie Ödipus ein Sinnbild menschlicher Kläglichkeit] - aber was sollte das bringen?

    Stattdessen wage ich an dieser Stelle den staunenerregenden Hinweis, dass sich zwischen Menschen und Pinguinen eventuell gewisse Unterschiede feststellen lassen. Schaut man sehr genau hin, kann man sie sogar schemenhaft erkennen - nicht nur Bekleidung, Behausung und Nahrungszubereitung scheinen unterschiedlich, unter bestimmten Vorannahmen darf man sogar davon ausgehen, dass sich pinguinisches und menschliches Paarungs- und Sexualverhalten wesentlich unterscheiden. M. a. W.: Den Vergleich meinst Du doch nicht ernst, Tufir? Bitte!

    Ernst, weil grundsätzlich mit moralisierendem Oberton kommt ja immer der Rüffel der sog. Schwanzgesteuertheit daher, den sich alle Männer zuziehen, die Spaß am Sex mit wechselnden Partnern haben. Das ist merkwürdig: In fast jedem anderen menschlichen Bereich wird Neugier, die Suche nach Neuem, nach Abwechslung als positiv beschrieben - warum eigentlich nicht hier?
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