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Kommentare zu:
Schlichte Einfalt, stille Größe


#71 Tufir
  • 04.08.2008, 11:58h
  • Antwort auf #68 von antos
  • Antos, du laberst an der Diskussion vorbei. Ich habe keineswegs behauptet, dass man zwangsweise "schwanzgesteuert" sein muss, wenn man sich entscheidet, nicht monogam zu leben, sondern wenn man gar nicht mehr in der Lage ist, zu entscheiden. Wenn du ausschließt - und das ist ja die Haltung, die du hier schizophrenerweise vertrittst, während du gleichzeitig auch das Gegenteil behauptest - das es die Möglichkeit gibt, eine Entscheidung für die Monogamie zu fällen, schließt nämlich du aus, dass es eine Entscheidung ist.
    Davon abgesehen halte ich eine bewusste Entscheidung gegen eine monogame Beziehung tatsächlich für eine edlere und moralisch höherwertige als die eigene unerkannte Unfähigkeit, sich auf einen Menschen zu konzentrieren, genauso wie ich Neugierde höher bewerte als Instinkt.
    Während du selbst anscheinend diesen Unterschied unterstreichen möchtest, stellst du als Moralapostel dar, wer die ebenfalls tut.

    "das Wort selbst ['schwanzgesteuert'] ist schon der Rüffel."
    Lass mich noch mal meine Kommentare durchsuchen, ob ich das verwendet habe, wenn du es schon in Anführungsstriche setzt und als Zitat verwendest. Mir sah das eher aus wie "Aber deine Art, die alberne Mär zu verbreiten, dass ein Mann zwangsweise Sklave seines Schwanzes ist, zeigt, dass du in puncto Missionierung kein bisschen anders tickst als die fanatischen Christen, deren Gegenpol du gerne wärest." Offenbar zu viel Worte für dich. Da ist "schwanzgesteuert" schon griffiger, auch wenn es die ursprüngliche Aussage komplett verdreht. Aber mal ehrlich: das willst du ja auch, oder?

    "Egal, leb monogam, Tufir, ich finde das in Ordnung, es stört mich überhaupt nicht. Ich habe es auch schon mehrfach ausprobiert."
    Na sowas, plötzlich bist du in einem Punkt uneins mit deinen hedonistischen Kumpels: Jemand DARF monogam Leben! Vielleicht werde ich von dieser Erlaubnis eines Tages auch Gebrauch machen. Momentan ENTSCHEIDE ich mich aber dagegen, was mich von dem durchschnittlichen Bonobo hier im Forum offenbar unterscheidet.
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#72 Tufir
  • 04.08.2008, 12:06h
  • Antwort auf #65 von stromboli
  • "wie wärs mit wirtschaftlichen erwägungen?"

    Wie du selber sagst, ist das etwas, mit dem Sexualität nichts zu tun hat. Das geht eher in Richtung Ehe und eingetragene Partnerschaft, die ja als Vereinbarung nichts darüber aussagt, ob man außerhalb der Beziehung noch aktiv ist, sondern allenfalls, dass man sich spontan am Morgen danach, im Fall einer Krankheit oder wann auch immer, nicht einfach entschließt, seinen Partner komplett fallen zu lassen.
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#73 stromboliProfil
  • 04.08.2008, 14:22hberlin
  • Antwort auf #72 von Tufir
  • nein tufir, der wirtschaftliche aspekt reduziert sich hier nicht nur auf ehe light ( wenn auch ein bezugspunkt!) sondern auf grundlegendes überlegen : was will ich!
    heute gerade hierzu ein gedankenbeitrag , hinter dem ich mit meinen vorstellungen von "glück, geborgenheit, sicherheit" stehe und alles darauf stetzte/setze: Freundschaft!

    www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=tz&dig=2008%2F0
    8%2F04%2Fa0065&cHash=762c541b71


    Zitat: ""Freundschaft" gelte als "geheimer Begriff einer ins Neue vorstoßenden Gesellschaftstheorie", schwärmt der Soziologe Heinz Bude in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift Mittelweg 36 des Hamburger Instituts für Sozialforschung, die sich mit dem Freundschaftsthema beschäftigt. Freundschaften sollen die Seele heilen, wenn eine Paarbeziehung zerbrochen ist und der Partnerschaftsmarkt allzu brutal und kalt erscheint.

    "Freundschaftspraktiken" lassen sich auch als "antiheteronormativ verstehen, insofern sie das vorherrschende heterosexuelle Modell persönlicher Beziehungen mit seiner normativen Privilegierung zusammenlebender Ehepaare infrage" stellen, stellt die britische Soziologin Sasha Roseneil in der gleichen Zeitschrift fest. ende.
    Das gefällt mir!
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#74 gatopardo
  • 04.08.2008, 15:59h
  • Antwort auf #73 von stromboli
  • So und nicht anders gefällt´s mir für mich,was ich längst selber praktiziere. Verantwortung übernehmen für einen oder mehrere, sich gegenseitig in dieser rauhen Welt auch absichern, warum nicht ? Die Frage, ob man mit den auf eine Weise auch geliebten Freundschaften monogam ist , ja überhaupt sexuell verkehrt, spielt da gar keine Rolle mehr.
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#75 HannibalEhemaliges Profil
  • 04.08.2008, 16:41h
  • Antwort auf #63 von felix
  • Sag mal @ felix: Kann es sein, dass du in deinem freundlichen Kommentar die Namen von Konstantin und mir verwechselt hast? Ich kann mich nämlich nicht erinnern, irgendwas über Dicke oder XS-Schwänze gesagt zu haben. Auch wenn beides nicht zu meiner Zielgruppe gehört.
    Außerdem sehe ich auch viel besser aus als Konstantin.
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#76 antosProfil
#77 anna freudAnonym
  • 06.08.2008, 20:43h
  • Antwort auf #76 von antos
  • "Personen zählen für den wissenschaftlichen Fortschritt nicht so viel wie wir glauben."

    Danke, dann gehe ich jetzt meine Topfpflanze gießen:

    Die idealistische Philosophie ist eine taube Blüte, die am lebendigen Baum der lebendigen, fruchtbaren, machtvollen und allgewaltigen menschlichen Erkenntnis wächst.
    Eine Kurve, die sich einer Spirale unendlich nähert.
    Bei einseitigem und subjektiven Herangehen an ein Stückchen dieser Kurve kann sie in eine gerade Linie verwandelt werden, die den Menschen vom Hauptweg der Erkenntnis wegführt."
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#78 antosProfil
#79 anna freudAnonym
  • 06.08.2008, 21:41h
  • Antwort auf #78 von antos
  • geizkragen.

    du könntest das zitat noch einer eigenen wertung zuführen.

    und die antwort auf mein anersinnen, vielleicht
    beginnen mit: es ist duch unschwer zu erkennen....

    immerhin habe ich jetzt schon eine kleine gute-nacht-geschichte für mein pflänzlein.

    ich glaube sie gefällt ihr.
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