https://queer.de/?9123
- 30. Juli 2008 1 Min.
Eine christliche Lobbygruppe hat den die Organisatoren des CSDs in Madrid angezeigt, weil diese Hass gegen Christen verbreiteten.
In der Pride-Parade seien nicht nur "plastische und gewalttätige Darstellungen von homosexuellem Sex" gezeigt worden, es habe auch offene Aggressionen gegen den katholischen Glauben gegeben, erklärte die Gruppe HazteOir. Es sei nicht hinnehmbar, wenn sich Parade-Teilnehmer in katholischer Amtskleidung mit sexuellen Objekten zeigten und Transparente mit sich führten, die den Papst beleidigten. So bezeichneten einige Demonstranten Benedikt XVI als "Chefinquisitor". Ziel der Parade sei es gewesen, Hass gegen Christen und Gegner der regierenden Sozialisten, die die Ehe für Schwule und Lesben geöffnet hatten, zu verbreiten.
Das spanische Strafgesetzbuch verbietet es, "die Gefühle von Mitgliedern eines religiösen Bekenntnisses zu verletzen". Demnach kann eine Geldstrafe in Höhe von acht bis zwölf Monatsgehältern verhängt werden.
Im Januar hatte der spanische Homo-Verband FELGTB Bischof Bernardo Álvarez von Teneriffa angezeigt, weil dieser Schwule mit Pädophilen verglichen hatte (queer.de berichtete). Es kam nicht zu einem Verfahren, weil Álvarez seine Behauptung schließlich zurückgezogen hat. (dk)















CSD Veranstalter anzeigen, weil dort die Wahrheit gesagt wird!!!!! Ich GLAUB´s ja nicht!!!