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- 31. Juli 2008 2 Min.
Patrick Lindner hat jetzt verraten, dass es ihm viel abverlangt hat, seiner Mutter von seiner Homosexualität zu erzählen.
Als sich Lindner (geboren als Friedrich Günther Raab) vor gut zehn Jahren als erster großer Volksmusik-Star zu seiner Homosexualität bekannte, war das für ihn kein leichter Schritt: "Zu meiner Zeit war das natürlich noch furchtbar, ganz grauenhaft, umständlich", erklärte der jetzt 47-Jährige nach Angaben des "Berliner Kurier". "Schließlich ist das ja keine Sache, wo man sagt, okay ich bin es jetzt gern."
Am härtesten sei das Coming-out vor seiner Mutter gewesen. Allerdings habe sie es gefasst aufgenommen – und ihren Sohn stets unterstützt, insbesondere in schlechten Zeiten, als er sich im Rosenkrieg mit seinem Ex befand (queer.de berichtete) oder wegen Steuerhinterziehung mit dem Gesetz in Konflikt kam (queer.de berichtete).
Auch gegenüber seinem heute 11-jährigen Adoptivsohn sei er immer ehrlich gewesen: "Ja, er hat es von Anfang an gewusst. Ich glaube, dass Daniel in dieser offenen Art, wie sie bei uns praktiziert wurde, eben auch dementsprechend aufgewachsen ist. Ich konnte mit ihm ganz offen darüber sprechen."
Im Oktober wird Lindner in einer aufwändigen ARD-"Schlagerette aus den Bergen" wieder zu sehen sein (queer.de berichtete). (cw)
Am Donnerstagabend um 23 Uhr ist Patrick Lindner im ZDF zu Gast bei Markus Lanz – und wird mehr über seinen Coming-out-Stress erzählen.
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Dieser blökende Schafschor im Hintergrund - der hat ja mehr Inhalt als das Gesäusele von Patrick Lindner ;-)