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- 01. August 2008 1 Min.
Das in Berlin erscheinende arabischsprachige Anzeigenblatt "al-Salam" hat einen Hetzartikel gegen Schwule veröffentlicht – jetzt fordert der Lesben- und Schwulenverband Konsequenzen.
In "al-Salam" hatte bereits in der April-Ausgabe der saudische Autor Muhammed Lujain al-Zayn unter dem Titel "Ein fleischfressendes Bakterium und geschlechtliche Anormalität" erklärt, dass Homosexuelle "(schon im Diesseits) von tödlichen Krankheiten befallen werden" zumindest aber "im Jenseits für ihre Handlungen auf das Schärfste bestraft" würden. "Die Verbreitung dieser Krankheiten durch sexuelle Freizügigkeit und schamlose und anormale geschlechtliche Beziehungen ist nichts anderes als eine wundersame Verwirklichung dessen, was der Prophet bereits vorhersagte."
Al-Zayn listet in dem Text gefährliche Krankheiten auf, die schwule Männer bekämen. Illustriert ist der Artikel mit Fotos von Hautkrankheiten. Schließlich ruft Muhammed Lujain al-Zayn dazu auf, Homosexuelle zu ächten und ihnen z.B. nicht die Hand zu geben. Indirekt rechtfertigt er auch das angebliche Tötungsgebot des Propheten.
Der LSVD Berlin-Brandenburg fordert "al-Salam" auf, sich von dem Hetz-Artikel zu distanzieren. Die muslimischen Organisationen in Berlin wurden aufgerufen, sich dem Protest anzuschließen. Der LSVD erwartet von der Redaktion des Magazins eine öffentliche, klare und unzweideutige Distanzierung. (pm)
Links zum Thema:
» Übersetzung des Textes (LSVD-Seite)















Der ach so große "Hasser" aller Homosexuellen hatte sich damit "entbubt"*g*. Mich würde es nicht weniger wundern, wenn dieser "Mullah Ullah" demnächst im nächtlichen Berliner Tiergarten "festgenommen" würde. Natürlich und exklusiv schon heute, hier und jetzt an dieser Stelle das exklusiv Statement von "Mullah Ullah": "Ich wollte die "armen" Männer bekehren, daß wundersagende Märchen aus Tausend und einer Nacht vortragen. Dazu musste ich diesen Weg "besteigen".Geht klar!!!*g*