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Kommentare zu:
Deutsche Justiz will Crystal Meth bekämpfen


#1 mok120Profil
  • 07.08.2008, 16:58hNürnberg
  • Ob sich von härteren Strafen auch nur ein einziger Dealer abhalten lässt wage ich zu bezweifeln, denn wer dealt geht sowieso davon aus, nicht erwischt zu werden (warum sollten sie es denn sonst tun?) und höhere Strafen wirken grundsätzlich ja eher selten abschreckend. Sowas würde nur bei einer extremen Verhärtung wirken. Beispiel: wenn Falschparken von einer Ordnungswidrigkeit zu einer Straftat hochgestuft würde, würden wahrscheinlich weniger Leute falsch parken. Das ist natürlich absolut unrealistisch. Kurz gesagt: härtere Strafen zur Vorbeugung/Abschreckung sind Quatsch. Da muss man schon ganz woanders anpacken, wenn man was ändern möchte.
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#2 JanXAnonym
  • 07.08.2008, 20:08h
  • Stimme ich meinem Vorredner nicht zu. Ich glaube schon, dass höhere Strafen einen Einfluss haben. Und zwar proportional. Wenn man die Strafe nur ein bißchen erhöht, dann gibt es auch nur ein bißchen weniger Täter. Erhöht man sie drastisch (wie in deinem Beispiel vom Falschparken), dann gibt es umso weniger Täter. Trifft natürlich nicht auf jede Straftat zu. Ein Ehemann der im Affekt seine Frau umbringt, überlegt sich vorher die Strafe nicht. Aber bei "chronischen", immer wieder begangenen, Delikten schon. In New York wurde extrem hart durchgegriffen schon bei kleinen Straftaten. Die Kriminalitätsrate ging rapide in den Keller. Allerdings: Ich bin der Ansicht, dass es sich beim Handel mit Rauschgift überhaupt nicht um ein Verbrechen handelt sollte, da hier niemand anderes geschädigt wird. Vielmehr sollte es nach vorheriger Aufklärung kontrolliert an über 18-jährige in Apotheken abgegeben werden. Der Staat hat angeblich chronisch wenig Geld. Aber anscheinend immer noch Genug, um Polizei und Gerichte mit so einem Unsinn zu beschäftigen. Und ein Jugendlicher "Intensivtäter" kann fast konsequenzlos 60 Körperverletzungen, Diebstähle usw am Stück begehen. Aber wehe er verkauft jemandem etwas, was dieser haben will. Komisches Land hier.
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#3 mok120Profil
#4 stromboliProfil
  • 08.08.2008, 06:13hberlin
  • Antwort auf #2 von JanX
  • NY,die dealer zogen ins umland, was dort eine kriminalitätssteigerung proporzional zur abnahme in city zur folge hatte...
    ist wie beim abdrängen der dealer von der citylage in die aussenbezirke. Lieber sankt florian, behüt mein haus , zünds andere an!
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#5 holgerAnonym
#6 RabaukeAnonym
  • 08.08.2008, 10:24h
  • Nicht nur in der Homoszene, auch die Heteros haben das Zeug "entdeckt". 12 Jahre hörte und sah ich von meinem jüngeren Bruder nix. Jetzt plötzlich Telefon und "hüüülllfe". 12 Jahre die Birne weggebeamt und alles "lustig, cool und sowas von funny". Wer sowas "einwirft" ist selber Schuld. Auch wenn mich jetzt meine "Superkritiker" hier angreifen. Ich habe für Leute die so einen Mist nehmen, null Verständnis, null Tolleranz.

    Ich begrüße die Bekämpfung jeder Art von Drogenhandel, der zum "funbetrieb" gedacht ist.
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#7 Thom_ass1973
  • 08.08.2008, 14:14h
  • Zunächst mal schön das wir diesmal in Deutschland´s Gay Szene nicht die Trendsetter sind - HOFFENTLICH BLEIBT DAS AUCH SO !!!

    Das Thema mit der Bestrafung ist so eine Sache, manchmal wünscht man sich in seinem tiefsten Inneren doch das Auge-um-Auge, Zahn-um-Zahn zurück, eine Bestrafung im deutschen Strafvollzug kommt da manchem Dealer eher als "Kuraufenthalt" vor ...
    Manchmal erkenn ich mich schon bei dem Gedanken zu hoffen das die Jungs die mit so ´ner Scheisse handeln, ihre eigene Ware mal konsumieren sollten ...
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#8 xyAnonym
  • 09.08.2008, 01:56h
  • Ach, jetzt kommen wieder die allerletzten USA-Fans an und stellen dieses Land als leuchtendes Vorbild dar. Oh ja: Kriminalität ist dort ja gar kein Problem, Drogen sind es schon gar nicht, und man hat auch nicht einen monströs hohen Anteil von Gefängnisinsassen, bezogen auf die Gesamtbevölkerung. Und letzteres, obwohl man sich noch immer an der Todesstrafe ergötzt, da das US-"Rechts"-System eher auf Rache denn auf Resozialisierung aus ist - letzteres übrigens etwas, das der Gesellschaft durchaus nutzt, denn Gefängnisinsassen liegen der Gemeinschaft auf der Tasche. Und leider können gerade schlimme Verbrechen auch durch noch so drakonische Strafen nicht wiedergutgemacht werden.

    Der langen Rede kurzer Sinn: Ob die Strafverschärfung für dieses Dreckszeugs "Crystal Meth" etwas bringt, bezweifle ich sehr stark. Aber was will man von einem Land erwarten, wo ansonsten die Bekämpfung von Tabakrauchern und die Jagd auf Leute, die sich zuhause drei Cannabispflanzen für den Eigenverbrauch ziehen, als wichtige Themen verkauft werden?
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#9 Sunbear
  • 09.08.2008, 15:08h
  • So ein Blödsinn. Wer Drogen nehmen will kommt an die dran und kann sie konsumieren. egal ob mit verschärften Recht oder nicht.

    Deshalb langweilte mich diese Info in den Nachrichten nur.
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#10 Tufir
#11 saltgay
  • 10.08.2008, 20:50h
  • Nach längerer Abwesenheit in diesem Forum verwundert immer wieder die Reflexartigkeit der Meinungsäußerungen auf die veröffentlichten Themen. Es geht gar nicht um die Sache, sondern um das Loswerden von Statements, ob sie nun passend sind - oder nicht. Der Stammtisch in Pattensen lässt grüßen. Das drängt sich auf, wenn nur der Tatbestand, dass der Drogenbesitz bzw. -handel gerichtlich in einem besonderen Falle schärfer sanktioniert wird, sich zu einer Debatte über Strafe als Abschreckung geriert. Für diese Debatte gibt es wirklich wichtigere Tatbestände.

    In der vorliegenden Meldung geht es um Pervitin, welches am Ende des 2. Weltkrieges u.a. der kämpfenden Truppe verabreicht wurde, damit der Endsieg gelingt. Es gibt kein besonderes Geheimnis um die Substanz und die Folgen sind verheerend. Das weiß man seit langem, was aber die profitgeilen Pharmakonzerne nicht daran hinderte, den drallen Wirtschaftswundermutties Appetitzügler mit eben diesem Wirkstoff zum Schlankwerden anzubieten. Preludin war damals das bekannteste Mittel. Erst in den 60er Jahren, nachdem durch Contergan die Götzenbilder von Medizin und Pharmazie erste Risse bekamen, wurden diese Medikamente vom Markt genommen.

    Also haben Oma und Opa auch schon Erfahrung mit dieser neuen "Monsterdroge" (der Spiegel) gesammelt.

    Folgt man dieser verqueren Journalistenlogik, müssten Oma lesbisch und Opa schwul gewesen sein.
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