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Kommentare zu:
Deutsche Justiz will Crystal Meth bekämpfen


#11 saltgay
  • 10.08.2008, 20:50h
  • Nach längerer Abwesenheit in diesem Forum verwundert immer wieder die Reflexartigkeit der Meinungsäußerungen auf die veröffentlichten Themen. Es geht gar nicht um die Sache, sondern um das Loswerden von Statements, ob sie nun passend sind - oder nicht. Der Stammtisch in Pattensen lässt grüßen. Das drängt sich auf, wenn nur der Tatbestand, dass der Drogenbesitz bzw. -handel gerichtlich in einem besonderen Falle schärfer sanktioniert wird, sich zu einer Debatte über Strafe als Abschreckung geriert. Für diese Debatte gibt es wirklich wichtigere Tatbestände.

    In der vorliegenden Meldung geht es um Pervitin, welches am Ende des 2. Weltkrieges u.a. der kämpfenden Truppe verabreicht wurde, damit der Endsieg gelingt. Es gibt kein besonderes Geheimnis um die Substanz und die Folgen sind verheerend. Das weiß man seit langem, was aber die profitgeilen Pharmakonzerne nicht daran hinderte, den drallen Wirtschaftswundermutties Appetitzügler mit eben diesem Wirkstoff zum Schlankwerden anzubieten. Preludin war damals das bekannteste Mittel. Erst in den 60er Jahren, nachdem durch Contergan die Götzenbilder von Medizin und Pharmazie erste Risse bekamen, wurden diese Medikamente vom Markt genommen.

    Also haben Oma und Opa auch schon Erfahrung mit dieser neuen "Monsterdroge" (der Spiegel) gesammelt.

    Folgt man dieser verqueren Journalistenlogik, müssten Oma lesbisch und Opa schwul gewesen sein.
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