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- 11. August 2008 2 Min.
Nur elf der rund 11.000 Athleten bei den Olympischen Spielen in Peking sind bekannt als offen schwul, lesbisch oder bisexuell.
Von Carsten Weidemann
Das amerikanische Magazin Outsports.com hat nachgezählt, und ist auf zehn offen homosexuelle und einen bisexuellen Teilnehmer gekommen, darunter auch drei aus Deutschland. Auf der Liste stehen der australische Kunstspringer Matthew Mitcham, die bisexuelle Softball-Spielerin Vicky Galindo aus den USA und neun Lesben: Judith Arndt (Deutschland, Radsport), Imke Duplitzer (Deutschland, Fechtsport), Gro Hammerseng und Katja Nyberg (Norwegen, Handballerinnen, die auch privat ein Paar sind), Natasha Kai (USA, Fußball), Lauren Lappin (USA, Softball); Victoria Svensson (Schweden, Fußball); Rennae Stubbs (Australien, Tennis) und Linda Bresonik (Deutschland, Fußball).
Einer der bekanntesten Sportler aus dieser Liste ist sicherlich Matthew Mitcham, der sich erst im Mai über die Medien geoutet hatte. "Geoutet, stolz und bereit, Gold zu holen" titelte die australische Tageszeitung "Sydney Morning Herold". Der 20-Jährige hatte gar kein Coming-Out auf diesem Wege geplant. Er hatte nur eine Frage der Journalistin beantwortet, mit wem er zusammen lebe. Offen schwul lebe er bereits seit Jahren.
Outsports-Autor Jim Buzinski vermutet noch viele weitere schwule und lesbische Sportler unter den Olympia-Teilnehmern, weist aber auf das nach wie vor bestehende Problem der Angst vieler Athleten hin, die einen Karriereknick befürchten, wenn sie sich bekennen.
Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen gab es ebenfalls elf offen homosexuelle Teilnehmer, sieben waren es bei den Spielen in Sydney im Jahr 2000.
Links zum Thema:
» Mehr Details auf outsports.com















wäre doch auch ein tolles format für rtl," ich bin schwul, holt mich hier raus !"
oder so ähnlich................................