Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?9212
  • 18. August 2008 35 2 Min.

Einer italienischen Studie zufolge sind Männer eher schwul oder bisexuell, wenn deren Vorfahren mütterlicherseits viele Kinder in die Welt gesetzt haben.

Die Universität Padua hat bereits in einer Studie aus dem Jahr 2004 erklärt, dass die Mütter von schwulen Söhnen (aber auch Tanten oder Omas mütterlicherseits) mehr Kinder zur Welt gebracht haben als bei heterosexuell orientierten Söhnen (queer.de berichtete). In einer Folgestudie bestätigten dieselben Forscher diese These und behaupten nun ferner, dass das auch für männliche Bisexuelle zutreffe.

Insgesamt befragten die Forscher für die jetzt neu veröffentlichte Untersuchung 239 Männer. In einem umfangreichen Fragebogen sollten Angaben über die Familiengeschichte und die sexuellen Aktivitäten gemacht werden. Auf dieser Basis wurden die Männer als hetero-, bi- und homosexuelle klassifiziert.

Dabei kam heraus, dass bei bi- und homosexuellen Männern die Vorfahren auf der mütterlichen Seite der Familie mehr Kinder zur Welt gebracht haben als bei heterosexuellen Männern. Dr. Andrea Camperio-Ciani von der Universität Padua schließt daraus, dass Gene des X-Chromosomes für die sexuelle Ausrichtung mitverantwortlich sein könnten. Allerdings könne nicht ein Gen ein- oder ausgeschaltet werden, sondern es lägen eine Reihe von Genen vor, die bestimmten, ob Männer dem eigenen Geschlecht sexuell zugetan sind.

Camperio-Ciani erklärte, dass diese Gene für sowohl in Männern als auch in Frauen die sexuelle Anziehungskraft für das männliche Geschlecht stärken könnten. Bei Frauen würde das deren Einstellung dahingehend verändern, dass sie durchschnittlich mehr Kinder zur Welt brächten, während sich Männer eher dem gleichen Geschlecht zuwendeten.

Der kalifornische Neurowissenschaftler Simon LeVay hat dieses Phänomen im Fachmagazin "New Scientist" als "Hyper-Heterosexualität" bezeichnet. Dadurch könnten Jungs die Zuneigung zum gleichen Geschlecht erben, obwohl ihr Vater (in den allermeisten Fällen) heterosexuell ist. (dk)

#1 Chris_Anonym
  • 18.08.2008, 16:58h
  • Finde das Bild inkl. Unterschrift passend: "Schwule Söhne zeigen ihren Mütter ihre Errungenschaft. Einen Darkroom". Da können die Mütter aber jetzt wirklich stolz auf ihre Söhne sein - haben es tatsächlich zu einem Darkroom gebracht.

    Sagt die eine im Café: "Mein Sohn hat ja jetzt seine Doktorarbeit fertig und hat mit seinem Freund eine Praxis eröffnet. Was macht denn deiner eigentlich?"
    Sagt die andere: "Du er hat er einen Darkroom."
    Mutter 1: "Ach ein Darkroom, na ist doch auch was."

    ... no comment ...
  • Direktlink »
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 18.08.2008, 17:30h
  • Ja, ja, immer sind die Mütter schuld... :-(
  • Direktlink »
#3 KonstantinEhemaliges Profil
  • 18.08.2008, 18:15h
  • Ist ja wohl logisch!
    Mit der Anzahl der Kinder erhöht sich auch die Chance, dass eins davon schwul/lesbisch ist!
    Dafür sind keine Studien nötig, das hätte ich auch so sagen können! Schwachsinn!
  • Direktlink »