https://queer.de/?9215
- 18. August 2008 2 Min.
Nach dem Anschlag auf das Berliner Homo-Mahnmal hat nun der Staatsschutz Ermittlungen aufgenommen.
Bislang ist völlig unklar, wer die Tat begangen haben könnte. Ein politischer Hintergrund werden aber nicht ausgeschlossen, erklärte ein Polizeisprecher am Montag nach Angaben der Nachrichtenagentur ddp. Zu weiteren Hintergründen machte er keine Angaben. Am Wochenende hatte noch die Berliner Polizei in der Sache ermittelt.
250 Teilnehmer bei Mahnwache
Derweil verurteilten Politiker aller Parteien die Tat. So erklärte Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU), der erst im Mai das Mahnmal eröffnet hatte, dass sich die Gesellschaft "für mehr Toleranz und Respekt vor der Würde des Anderen" engagieren müsse. Berlins Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hat unterdessen an einer vom LSVD organisierten Mahnwache am Denkmal teilgenommen (queer.de berichtete), zu der am Montagabend rund 250 Menschen zum Mahnmal an den Rand des Tiergartens kamen. Wowereit erklärte: "Ein Anschlag auf dieses Mahnmal ist eindeutig gegen Homosexuelle gerichtet - das lässt sich sagen, ohne dass man weitere polizeiliche Ermittlungen abwarten muss".
Jörg van Essen, Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion, sieht in dem Anschlag einen "Ausdruck einer weit verbreiteten hohen Gewaltbereitschaft": "Dies gilt insbesondere für den Bereich von männlichen Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Deshalb muss der Anschlag Anlass sein, gegen jede politisch, sexistisch oder rassistisch motivierte Gewalt in unserem Lande vorzugehen", so van Essen.
Aktionsplan gegen Homophobie gefordert
Der LSVD fordert unterdessen einen "Aktionsplan gegen Homophobie". "Berlin hat in den vergangenen Wochen eine Gewaltserie gegen Schwule und Lesben erlebt", erklärte LSVD-Sprecher Günter Dworek: "Es ist dringend notwendig, die gesellschaftlichen Anstrengungen gegen Homosexuellenfeindlichkeit deutlich zu verstärken: in Schule und Jugendarbeit, in der Integrationspolitik, bei der Gewaltprävention. Antihomosexuelle Gewalt muss endlich auf allen politischen Ebenen ernst genommen werden", erklärte Dworek. (dk)













Deshalb muss der Anschlag Anlass sein, gegen jede politisch, sexistisch oder rassistisch motivierte Gewalt in unserem Lande vorzugehen", so van Essen.
männlich, migrationen.....er weiß, warum er das eine mit dem anderen taktisch verbindet.
der taktiker jörg van essen,
läßt auf seiner hp lesen:
"..Seit der Wiedervereinigung war ich Angehöriger der Panzergrenadierbrigade 41 "Vorpommern" im Großstandort Eggesin. Nach einer Wehrübung als Kommandeur des Panzerartilleriebataillons 415 übte ich zweimal als stellvertretender Brigadekommandeur. Von 1994-2007 leistete ich Wehrübungen als Kommandeur dieser Brigade (seit 1993 Oberst der Reserve)..."
mir scheint herr van essen ein taktiker zu sein, der, um im militärischen bild zu bleiben, sich von einer art der wahrnehmung einen gewinn verspricht.
er rollt mit seinen brigaden über soziale ursachen,
damit der brei ethnifiziert serviert werden kann.
er möchte jene mechanismen zum tragen kommen lassen, die beispielsweise in den usa noch heute fakten-und lebensfern zur verküpfung von bin laden, saddam und massenvernichtungsmitteln führen.
die äußerungen von beck und wowereit haben sich da
wohltuend ab.
wahrscheinlich ist es auch gut, dass van essen mit seinen panzern spielt und die ermittlungen fachleuten
überlassen sind.