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Kommentare zu:
Volksverhetzung: LSVD erstattet Anzeige gegen "al-Salam"


#1 DURAL DELUXEAnonym
#2 SamuelAnonym
#3 VolumeProProfil
  • 21.08.2008, 15:30hMönchengladbach
  • Die Verantwortlichen müssen abgeurteilt werden und nach der Verbüßung der möglichst langen Freiheitsstrafe aus Deutschland abgeschoben werden.

    Solche Leute können wir in Deutschland nicht gebrauchen.
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#4 PupsAnonym
  • 21.08.2008, 15:43h
  • Das ist dann wohl ein weiterer Beweis für die Unfähigkeit unserer Regierung inkl. Integrationsbeauftragten mit einem mehr als deutlichen Problem umzugehen. Da diese weder willig, noch fähig ist, etwas gegen diese Art der homophoben Gewalt zu unternehmen, muss der LSVD mal wieder selbst konsequent werden und Recht eben gerichtlich einfordern.
    Fällt es der Regierung denn wirklich so schwer, hier mal durchzugreifen, nur weil der Täter nicht aus christlich deutschen Reihen abstammt, sondern einer anderen Kultur entspringt? Wenn ja, dann gehört die Regierung ja eigentlich wegen Beihilfe oder Unterlassung mit angezeigt.

    Oder ist die Anzeige des LSVD einfach die einzige Konsequenz, die am Ende übrig blieb, weil von Regierungs- und Intergrationsbeauftragtenseite aus rechtlich gar nichts unternommen werden konnte?
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#5 VolumeProProfil
  • 21.08.2008, 16:03hMönchengladbach
  • Antwort auf #4 von Pups
  • Du sprichst damit das typische deutsche Problem an.

    Seit den Ereignissen in der Nazi-Zeit traut sich in Deutschland kaum jemand Probleme mit Personen des nicht-christlichen Kulturkreises anzusprechen. Man hat eben Angst, als Ausländerfeind zu gelten.

    Bis zu einem gewissen Grad ist so ein Reflex verständlich. Aber jedes Verständnis hört da auf, wo unsere Werte verletzt werden. Die freie Entwicklung der Persönlichkeit ist im Grundgesetz garantiert. Sie kann auch nicht durch die ebenfalls im Grundgesetz garantierte Religionsfreiheit eingeschränkt werden.

    In Deutschland leben nur 4 Millionen Moslems. Der statistischen Wahrscheinlichkeit nach leben aber hier in diesem Land ca. 8,2 Millionen Homosexuelle (10% der Gesamtbevölkerung). Korrigiert man bei den 4 Millionen Moslems auch 10% heraus, kommt man auf 3,6 Millionen heterosexuelle Moslems. Diese 3,6 Millionen sind nur 4% der Gesamtbevölkerung.
    Woher nehmen diese 4% eigentlich das Recht so massive Forderungen aufzustellen, wie sie es immer tun?
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#6 SamuelAnonym
  • 21.08.2008, 16:07h
  • Also, ich finde die Äußerungen hier echt intolerant. Merkt ihr nicht wie ihr hier den Rassisten in die Hände spielt und den internationalen Großkonzernen, die sich nichts sehnlicher als eine Spaltung der Gesellschaft wünschen? Würden die armen Moslems nicht so sehr ausgegrenzt, auch durch Schwule, würden sie uns ganz doll lieb haben, denn wie jeder weiß gibt es Homophobie in islamischen Gesellschaften nur wegen des USA und weil alle ganz doll traurig sind, wie die Palästinenser behandelt werden.
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#7 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 21.08.2008, 16:23h
  • och menno, laßt mal eure islamphobie sein - gleich kommt hw und sascha um die ecke und fangen an zu heulen .
    außerdem hat die westliche welt die homophobie erst in die arabischen staaten getragen

    schließe mich volumepro voll und ganz an!

    denke aber zum thema ist alles gesagt worden.

    aber wie ich sehe ist samuel auch wieder mit am start
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#8 VolumeProProfil
  • 21.08.2008, 16:32hMönchengladbach
  • Antwort auf #7 von Fred_Israel
  • Also Islamophobie ist was anderes.

    Hier geht es um die Durchsetzung der eigenen Rechte gegenüber einer Minderheit, die versucht die Rechte anderer zu schmälern.

    Ich bin eher dafür, dass man mit den Moselms einen offenen Dialog führt. Hinsichtlich dessen sollte man schauen, dass man sich mit gemäßigten Imamen unterhält und mit Hilfe der theologischen Arbeitsmethode der Exegese (Auslegung einer religiösen Schrift) versucht aus dem Koran die Homophobie herauszuinterpretieren. Das ganze muss von der Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse begleitet werden.
    Das ist aber eine Menge Arbeit, aber für eine freundlicheres Klima in Deutschland ist es das Wert.

    Man muss eben einen westlichen Islam entwickeln, der hiesigen Werte zu 100% übernimmt aber seine eigenen Traditionen nicht vergisst.
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#9 SmartiSaar
  • 21.08.2008, 16:57h
  • Ich finds richtig das jetzt endlich was passiert im Bezug auf dieses Schmierblatt. Auf die Forderung sich von dem Hetz-Artikel zu distanzieren ist ja nichts passiert.

    Übrigends gabs dazu einen Videobeitrag auf TimmTV, erstaunlich war in dem Beitrag das die dort angesprochenen Türkischen, Arabischen etc. Mitbürger dieses Schmierblatt überhaupt nicht kannten und auch kein Prblem mit Schwulen oder Lesben zu haben seinen auch haben sie dem Reporter ohne großes Tam-tam die Hand geschüttelt. Das zeigt ja mal wieder das es sich hier lediglich um einen Hetz-Artikel von einigen wenigen Homophoben handelt. Im übrigen war das Büro der Zeitung geschlossen so das ein Interview nicht möglich war.

    Ich hoff ja das die wenns dann vor Gericht kommt ihren Laden zumachen können und noch ne ordentliche Straße aufgebrummt bekommen.
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#10 MaxAnonym
  • 21.08.2008, 17:05h
  • gegen homo hetze sollte man natürlich angehen, das ist diskriminierung von minderheiten....

    cut

    Homokritisch ist aber etwas anderes als Homophobie, welche bei queer.de inflationär benutzt wird.
    Ich bin selbst homokritisch gerade weil ich manche kanditaten hier radikal und mit fundamentalistischen zügen erlebe.
    man kann homosexualität als fundament seiner identität sehen und dann raus gehen und sagen ja ich bin gay und das ist meine persönlickkeit. man kann aber homosexualität als symptom verstehen lernen und damit im leben wunderbar arbeiten und daran wachsen und tiefe emotionale bindungen zu männern entwickeln die langsam aber sicher die sexualisierung auflösen.
    der homosexuelle hat aus welchen gründen auch immer nicht gelernt männern zu vetrauen. oft weil die beziehung zum vater nicht geglückt ist, bzw. die identifizierung mit der mutter den blick auf den vater verzehrt hat. aber der authentische reife mann fühlt sich der männerwelt zugehörig ohne dass er eine individuelle persönlichkeit dafür aufgibt. es ist nicht einfach zu erklären, aber ich habe gelernt, dass wenn heute homosexuelle phantasien aufkommen, ich merke ich bin wieder aus der balance und muss wieder meinen stand erlangen.
    das ist natürlich ein resultat einer langjährigen therapie, in der ganz ganz viel trauer, wut, angst , hass, etc. bearbeiten worden ist und eine familienaufstellung ganz viel entzerrt h.at
    jetzt kommt ihr wieder mit ex-gay und wüstenstrom und so weiter. braucht man alles nicht, ne professionelle therapie mit psychonalytikern. ich habe mich immer von den religiösen fundamentalisten distanziert weil sie als Umpoler oft auftreten. aber der OJC beschreibt es auf der wikipedia seite sehr gut differenziert. un heute sage ich, auch wenn ich nicht gläubig bin, ist es schon eine spirituelle, religiöse Reise, weil man den "Vater" in sich re-integriert. und vater steht halt für gott.
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#11 Fred_IsraelEhemaliges Profil
#12 VolumeProProfil
  • 21.08.2008, 17:26hMönchengladbach
  • Antwort auf #10 von Max
  • Du kannst dich gerne sovielen Therapien unterziehen, wie du willst.
    Aber deine Vater-These ist wirklich aus der untersten Mottenkiste hervorgeholt und beruht auf keiner wissenschaftlichen Erkenntnis.
    Das Wort "Symptom" ist hier falsch, weil Homosexualität keine Krankheit ist.

    Es ist aber von Dir richtig, dass viele homosexuelle Personen ihre Sexualität zu sehr als identitätsstiftendes Merkmal sehen. Dieses ist eine normale Reaktion bei Minderheiten, die in ihren Rechten eingeschränkt wird. Man kann es in vielen Beispielen der Geschichte sehen, dass sich eingeschränkte Minderheiten immer mehr auf das gruppenidentitätsstiftende Merkmal konzentriert haben. So haben es die im Römischen Reich verfolgten Christen getan und so tuen es Tibter in China noch heute.
    Die Ansicht der eigenen Sexualität als identitässtiftendes Merkmal wird so lange bestehen, bis die Gesellschaft kollektiv und individuell die Homosexualität voll und ganz akzeptiert hat.
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#13 SmartiSaar
#14 RabaukeAnonym
  • 21.08.2008, 17:49h
  • Hier MUß!!!!!!!! die Justitz in vollem Umfang und vollster Härte gegen angehen. Wo kommen wir denn hin???? Wer die Gastfreundschaft oder den Schutz durch Asyl in einem Gastgeberland, somit seinen kulturellen als auch gesetzlichen Grundlagen verletzt, hat jegliches Recht auf hier Leben verwirkt und wird ausgewiesen. So würde mein Spruch lauten, hätte ich was zu sagen!
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#15 DURAL DELUXEAnonym
  • 21.08.2008, 17:51h
  • Antwort auf #10 von Max
  • lieber max,

    dein beitrag ist erstens völlig deplatziert und zweitens ziemlich wirr. ich glaube, er vermittelt aber gerade deshalb einen guten eindruck davon, wie es in dir tickt. gute besserung, hoffentlich bist du bald von deiner homosexualität geheilt und verschonst uns.

    kuss und beste grüße
    dural deluxe
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#16 MaxAnonym
  • 21.08.2008, 18:46h
  • Antwort auf #12 von VolumePro
  • psychoanalytisch arbeitet man schon immer mit der triade vater-mutter-kind, darin wird nämlich die identiät des kindes aufgebaut. und persönlichkeitsstörungen können immer bis in diese frühe konstellation zurückverfolgt werden. ich sage nicht dass homosexualität eine krankheit ist, in der psychoanalytischen praxis denkt man eh nicht in kategorien krank nicht krank sondern versucht die geschichte des menschen zu rekonstruieren und man versucht eine entwicklung zu wiederholen, wie sie im optimalen fall hätte sein können. das ist natürlich sehr schwierig und hat grenzen. aber wenn homosexualität eine isolierte form von sexualität wäre, würden die homosexuellen phantasien sich nicht verändern, reduzieren etc.
    das gilt übrigens für alle sexualitäten, auch ein heterosexueller erfährt eine gewaltige veränderung in seiner Sexualität. Er ist nicht mehr so triebhaft und kann seine vernunft einsetzen ohne ständig seine verdrängten anteile auf andere zu übertragen. und in einer "optimalen" Entwicklung entwickelt sich ein mensch heterosexuell, das ist schon wissenschaftlich erwiesen.
    als homosexueller hat man aber tatsächlich das gefühl, die einzige problematik ist die, dass man diskriminiert wird von der Gesellschaft, das kommt natürlich erschwerend dazu. das findet aber erst später, ab der pubertät statt. ein junge der später homosexuell wird, hat aber schon früh, bevor er die ablehnung reflektieren kann, probleme mit seiner identität. oft fühlt man sich anders, im kindergarten, in der schule, man kann eher mit mädchen als mit jungs etc.
    aber irgendwie ist es ja auch die sache mit dem huhn und mit dem ei. denn die gesellschaft schafft ja solche phänomene wie homosexualität durch tabuisierung von gleichgeschlechtlicher zuneigung umarmen usw.
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#17 SmartiSaar
  • 21.08.2008, 19:21h
  • Antwort auf #16 von Max
  • Entschuldige bitte, wenn ich mich dagegen wehre als Phänomen bezeichnet zu werden. Zudem möchte ich dir sagen das dieses Psycho gequatsche was Du hier vom Stapel läßt mir ehrlich gesagt ziemlich gegen den Strich geht.

    Egal ob Heter-, Homo- oder Bisexualität all dies sind natürliche Formen der Sexualität und keines wegs psychische Störungen oder wie immer Du es Nennen willst.

    Wenn Du für Dich entschieden hast als halber Mensch durchs leben zu gehen weil du deine Gefühle meinst unterdrücken zu müssen so ist das deine freie Entscheidung (auch wenn ich denke das es eher was mit Gehirnwäsche und Selbstverläumdung zu tun hat) das kann ich respektieren. Wenn du aber anfängst hier solch eine Quacksalberei zu verbreiten (von wegen Homo-Heilung) muß ich Dir sagen halt bitte die Klappe.
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#18 DURAL DELUXEAnonym
  • 21.08.2008, 19:26h
  • "und in einer "optimalen" Entwicklung entwickelt sich ein mensch heterosexuell, das ist schon wissenschaftlich erwiesen."

    interessant! ich wäre dafür, dass du hier ein wenig konkreter wirst. quellen? um von einer "optimalen entwicklung" zu sprechen, muss man neutralität doch eigentlich aufgeben, oder? aber ist das dann noch irgendwie wissenschaftlich?

    egal, zeig mir einfach die quellen und ich schaue mir das an. ich bin gespannt!
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#19 DURAL DELUXEAnonym
  • 21.08.2008, 19:28h
  • Antwort auf #17 von SmartiSaar
  • "Wenn Du für Dich entschieden hast als halber Mensch durchs leben zu gehen weil du deine Gefühle meinst unterdrücken zu müssen so ist das deine freie Entscheidung (auch wenn ich denke das es eher was mit Gehirnwäsche und Selbstverläumdung zu tun hat) das kann ich respektieren. Wenn du aber anfängst hier solch eine Quacksalberei zu verbreiten (von wegen Homo-Heilung) muß ich Dir sagen halt bitte die Klappe."

    bingo, ich schließe mich an.
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#20 antosProfil
  • 21.08.2008, 20:34hBonn
  • Antwort auf #16 von Max
  • "...ist es schon eine spirituelle, religiöse Reise, weil man den "Vater" in sich re-integriert. und vater steht halt für gott."

    Was für ein Schmodder. Hier würde selbst Freud kotzen, denn das ist sogar von einer psychoanalytischen Perspektive aus betrachtet das Niveau eines Wochenend-Therapie-Kurses.

    Max, ich glaube ja ehrlich gesagt, Du bist ein Faker, denn so viele Klischees passen nicht mal auf eine psychoanalytische Kuhaut und deine Formulierungen strotzen nur so vor all dem selbst populär-psychologisch längst auseinandergenommenen und ins Off verabschiedeten Psycho-Betroffenheits-Kitsch ["in der ganz ganz viel trauer, wut, angst , hass, etc. bearbeiten worden ist" - vor allem das "etc." ist witzig, Kompliment!] , aber sei's drum...

    Du möchtest die Leser deines Kommentars mit folgender Behauptung zum Glauben verführen:

    "und in einer "optimalen" Entwicklung entwickelt sich ein mensch heterosexuell, das ist schon wissenschaftlich erwiesen."

    Max, wenn Du eine solche Behauptung in die Runde wirfst, bist Du verpflichtet, sie auf Nachfrage zu belegen - so Du nicht als Schwätzer dastehen möchtest. Ich frage dich: WANN und WO hat das WER WIE wissenschaftlich erwiesen? Ich erwarte hier eine ausfürhliche Erläuterung.

    Ferner behauptest Du:

    "denn die gesellschaft schafft ja solche phänomene wie homosexualität durch tabuisierung von gleichgeschlechtlich er zuneigung umarmen usw."

    Max, demnach müsste es also z. B. in der iranischen, der türkischen oder einer arabischen Gesellschaft weniger bis keine Homosexuelle geben. Was für ein Unsinn. Woher hast Du denn das? Wer hat dir das erzählt, wo hast Du es gelesen?
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#21 VolumeProProfil
  • 21.08.2008, 21:04hMönchengladbach
  • Antwort auf #16 von Max
  • "und in einer "optimalen" Entwicklung entwickelt sich ein mensch heterosexuell, das ist schon wissenschaftlich erwiesen."

    Du nimmst hier hier auf die Psychoanalyse Bezug. Eine Methode, die im Übrigen von vielen Wissenschaftler als unwissenschaftlich betrachtet wird.
    Daher kann ein "Nachweis", dass Heterosexualität optimal wäre, keinen wissenschaftlichen Überprüfungen standhalten.

    Es ist im Übrigen beschämend, wie wir glücklichen Schwulen und Lesben hier von Dir in einer Weise herabgewürdigt werden.
    Man kann jeden offenen Hetzer besser ertragen als Dich in deinem pseudo-wissenschaftlichen Mäntlchen.
    Wenn Du ein Problem mit deiner eigenen Homosexualität hast, dann bitte ich Dich uns Glücklichen damit in Ruhe zu lassen.

    Außerdem kann ich gerne kurz aus meiner Biographie erzählen, dass ich als Kind lieber mit gleichaltrigen Jungen zusammen im Matsch gespielt habe, denn Mädchen fande ich irgendwie doof und das hat sich bis heute bei mir nicht geändert.
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#22 MaxAnonym
  • 21.08.2008, 21:27h
  • Antwort auf #21 von VolumePro
  • ich will ja nicht glückliche homosexuelle diffarmieren, ich weiss schon, dass es auch glückliche homosexuell lebende gibt. aber mein lieber, es gibt auch eine menge sehr sehr unglückliche homosexuelle, die mit ihrer sexualität nicht glücklich sind und das nicht nur aus gesellschaftlichen zwängen. ich kenne sogar einige, die jahrzhntelang als drag-queens unterwegs waren und völlig offen gelebt haben, aber irgendwann festgestellt haben, das passt irgendwie nicht, mal abgesehen vom ganzen emotionalen theater.
    ich suche jetzt hier keine quellen raus, lies die neo-analytiker, da wird homosexualität immer noch problematisiert, weil nie das gegenteil bewiesen worden ist, sprich, dass homosex. isoliert auftritt ohne zusammenhang der gesamtpersönlichkeit. und wenn du wissenschaftlich ansprichst, wie wissenschaftlich ist das denn, dass die leute hier und vor allem die jungen, tatsächlich an ein schwules gen glauben, und das wurde nun wirklich nicht gefunden..kannste mal recherchieren.
    zu deiner bio. es gibt immer atypische fälle, tatsächlich findet man die "glücklichen" homos nicht in den therapien, aber selbst bei dir würde man in der analyse ohne zu forcieren, die multifaktoriellen voraussetzungen finden, die zur homosexualität führen.

    das wahr wohl ein missverständnis: gesellschaften, die homosexualität massiv verteufelt haben und immer noch stark verteufeln produzieren viel mehr homosexuelle. konflikte entstehen durch tabus.
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#23 antosProfil
  • 21.08.2008, 21:53hBonn
  • Antwort auf #21 von VolumePro
  • "Außerdem kann ich gerne kurz aus meiner Biographie erzählen, dass ich als Kind lieber mit gleichaltrigen Jungen zusammen im Matsch gespielt habe, denn Mädchen fande ich irgendwie doof und das hat sich bis heute bei mir nicht geändert."

    Das ist natürlich interessant, mischt aber sicher nicht Maxens Menschenbild auf. Sein Problem ist unter anderem - das lässt sich klar aus seinen Kommentaren schließen - dass er keinen Versuch unternimmt, ehrlich-kritisch zwischen Re-Konstruieren und Konstruieren zu unterscheiden [vgl. sein Kindheits- und Vergangenheits-Gerede]. Dieser blinde Fleck zeigt, dass er von einer Forderung wie der nach wissenschaftlicher Redlichkeit offensichtlich nie gehört oder sie nicht verstanden hat. Max stellt sich hier dar als wissenschaftlicher Laie mit persönlichen Problemen für die er seine Lösung gefunden zu haben glaubt und deren Rezept er jetzt mit dem typischen missionarischen Drall nachbetet. Meiner Erfahrung nach fruchten Diskussionen mit solchen Leuten nichts.
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#24 antosProfil
  • 21.08.2008, 22:00hBonn
  • Antwort auf #22 von Max
  • "zu deiner bio. es gibt immer atypische fälle [...]"

    Ich sagte es bereits: Ein wissenschaftlicher Laie, der - hurra, Wunder! - seinen Weltschlüssel gefunden hat, den großen Hobel, und was nicht passt und rundum fällt, sind halt vernachlässigenswerte Späne.
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#25 antosProfil
  • 21.08.2008, 22:05hBonn
  • Antwort auf #22 von Max
  • Max, sicher hast Du meine Frage übersehen. Ich wiederhole sie gerne noch einmal.

    Du behauptest:

    "und in einer "optimalen" Entwicklung entwickelt sich ein mensch heterosexuell, das ist schon wissenschaftlich erwiesen."

    Max, wenn Du eine solche Behauptung in die Runde wirfst, bist Du verpflichtet, sie auf Nachfrage zu belegen - so Du nicht als Schwätzer dastehen möchtest.

    Ich frage dich: WANN und WO hat das WER WIE wissenschaftlich erwiesen? Ich bin gespannt auf deine ausführliche Erläuterung.
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#26 -!-Anonym
#27 pupsAnonym
#28 MaxAnonym
#29 antosProfil
  • 21.08.2008, 22:24hBonn
  • Antwort auf #22 von Max
  • "[...] tatsächlich findet man die "glücklichen" homos nicht in den therapien, aber selbst bei dir würde man in der analyse ohne zu forcieren, die multifaktoriellen voraussetzungen finden, die zur homosexualität führen."

    "Multifaktorielle Voraussetzungen"- dieses Deutsch und diese Logik muss man sich im Hirn langsam zergehen lassen!

    Max, was sind die Voraussetzungen? Liste sie bitte für die wissbegierigen User hier auf!
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#30 antosProfil
  • 21.08.2008, 22:53hBonn
  • Antwort auf #28 von Max
  • Man sieht an diesem Kommentar, wie Du tickst - und was dein 'Wissenschafts'-Gerede wert ist. - Nein, ich bin Kein BILD-Kolumnist. Ich habe Psychologie studiert und kann nur den Kopf schütteln, wenn ich deine Kommentare hier lese.

    Abgesehen davon: Ich habe dir eine sehr konkrete Frage zu deiner 'wissenschaftlichen Behauptung' gestellt. Magst Du sie beantworten?
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#31 AntichristProfil
  • 22.08.2008, 07:07hHH
  • Antwort auf #13 von SmartiSaar
  • @SmartiSaar: "willst Du uns damit sagen das du dank Therapie jetzt ne Hete bist!?"
    Nein. Eigentlich will er uns damit sagen, dass er als Kind einmal zu oft von seinen Eltern zu heiß gebadet wurde.

    @Samuel: Bevor du mit Worten um dich wirfst solltest du erst einmal lernen, diese Worte selbst auch zu verstehen. Mit Islamophobie haben weder die hiesigen Kommentare, noch der Artikel, noch die Anzeige des LSVD etwas zu tun. Hier geht es um die Einforderung von Rechten, gegen die nicht nur der Autor durch seinen geschriebenen Hetzartikel verstoßen hat, sondern auch das Magazin durch die Veröffentlichung jenes pseudowissenschaftlichen Berichtes. Das hat weder etwas mit der Religion jenes Autors oder Magazins zu tun, noch mit ihrer Kultur. Hätte ein Deutscher einen solchen Hetzartikel in einem deutschen Magazin veröffentlicht, hätte man ihn ebenso bei den Eiern gepackt und zur Rechenschaft gezogen. Nur hätte man bei einem Deutschen in einem deutschen Magazin nicht so lange damit gezögert sondern von richtiger Stelle aus (Regierung, Staatsanwaltschaft etc.) gleich richtig gehandelt und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#32 HannibalEhemaliges Profil
#33 MaxAnonym
  • 22.08.2008, 08:55h
  • @ antos:

    du bist homosexuell und hast psychologie studiert? dann müsstest du wissen oder zumindest erahnen, wo die Wahrheit über homosexualität liegt. nämlich zwischen Politik und born that way geblabber. aber das setzt ne menge selbstreflexion voraus. ob man dann schwul leben will oder sich verändern will, steht auf nem anderen blatt. das soll jeder für sich entscheiden.

    @hannibal:

    wenn du meine kommentare richtig lesen würdest, wüsstest du dass ich kein religiöser Mensch bin. ich bin für alle rechte für homos, ehe, kinder usw. trotz allem kann ich nicht einfach so tun, als wäre homosexualität völlig "gesund", dafür kenne ich mich zu gut, meine veränderungen und all die gays um mich, die mit den selben dingen zu "kämpfen" haben. so wie du.
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#34 VolumeProProfil
  • 22.08.2008, 10:57hMönchengladbach
  • Antwort auf #33 von Max
  • Also lieber Max.

    Du widersprichst Dich. Erst meinst Du, dass man in der von dir zitierten Psychoanalyse nicht in den Kategorien "krank" und "gesund" denkt, aber jetzt bezeichnest Du das Homosexuelle als nicht vollkommen gesund.

    Die WHO hat Homosexualität von den Listen der Krankheiten gestrichen, was bedeutet, dass es keine Krankheit ist.
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#35 DragonWarrior
  • 22.08.2008, 11:00h
  • Antwort auf #33 von Max
  • @ max
    wenn du zum thema homosexualität so belesen wärest, wie du den anschein zu erwecken versuchst, dann wüsstest du dass seriöse forscher darin einig sind, dass schwulsein an sich erstmal nichts pathologisches an sich hat...

    ich kenn genug glückliche schwule... und genug unglückliche heten, die den selben beziehungsstress haben wie andere schwule die ich kenne...

    wieder andere ersticken in ihren familienkonstrukten, während ich lesbische und schwule familien kenne, die vollkommen glücklich sind...

    was mich - seit 20 jahren in der aids/std/sexualberautung arbeitend immer skeptisch macht und deine psychische verfassung verrät sind solche sätze wie "trotz allem kann ich nicht einfach so tun, als wäre homosexualität völlig "gesund", dafür kenne ich mich zu gut, meine veränderungen und all die gays um mich, die mit den selben dingen zu "kämpfen" haben."

    es ist völlig in ordnung, wenn du deine probleme anggehst...
    nur verallgemeinern solltest du sie vielleicht nicht.
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#36 Katrin
  • 22.08.2008, 12:34h
  • Wer die Gesetze in diesem Land nicht achtet muss dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Heimtücke kommt hinzu, wenn die Missachtung unserer Gesetze in einer fremden Sprache passiete.
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#37 skydiverProfil
  • 22.08.2008, 14:32hStuttgart
  • Ich denke auch, dass es an der Zeit war, das der LSVD als Verband der Lesben u. Schwulen in Deutschland (endlich) Strafantrag gestellt hat !!!

    Als "zahlendes Mitglied" darf ich doch auch erwarten, das mich der Lesben- und Schwulenverband in meinen, diesen Interessen vetritt ?!?

    Oh - ich höre schon die "Schelte" die ich wieder für meinen "bösen" Kommentar hier bekommen werde !!!

    Schade finde ich nur, das wieder ein "Ortverband" in die "Presche" springen muss, und der Bundesverband wieder einmal nur (untätrig) "abnickt" ...
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#38 atlanaProfil
  • 22.08.2008, 18:41hwien
  • @Max
    Also, bisher hast du köstlich für meine Unterhaltung gesorgt, danke.
    Nur eins würd mich schon interessieren... irgendwo in deinem Psychogewäsch hast du Familienaufstellung erwähnt? Meinst du die Aufstellung nach B. Hellinger? Wo Männer prinzipiell vor Frauen, ältere Geschwister vor jüngeren Geschwistern gereiht werden, wo man schon mal auf die Knie gehen muß vor einem Altvorderen und sich mit formelhaften Sätzen unterwerfen muß? Wo es "wissende Felder" gibt, die jeden xbeliebigen Depp befähigen, die Gefühle des Urgroßvaters nachzuerleben? Wo noch die letzte Abtreibung der letzten Urgroßcousine auf die jetzt lebenden Menschen zurückfällt? Meinst du das?
    Dann würde ich noch viel mehr lachen können.
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#39 die dame aus dem serail Anonym
#40 antosProfil
  • 22.08.2008, 21:37hBonn
  • Antwort auf #33 von Max
  • "dann müsstest du wissen oder zumindest erahnen, wo die Wahrheit über homosexualität liegt. nämlich zwischen [blabla...]"

    Max, es gibt ebenso wenig eine "Wahrheit über Homosexualität" wie über Heterosexualität. Schon diese Formulierung zeigt, was Du dir für ein krypto-religiöses Zeug zusammenreimst. Meine Güte, erweitere deinen Horizont!

    @ atlana:

    Ein Hellinger, den ich liebe: "Rückenschmerzen haben immer die gleiche Ursache, und sie werden ganz einfach geheilt: durch eine tiefe Verneigung - wahrscheinlich ist sie fällig vor der Mutter". Siehe auch hier:
    www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/425/52373/
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#41 DragonWarrior
  • 23.08.2008, 15:41h
  • Antwort auf #40 von antos
  • ich würde die aufstellungsarbeit auch mal etwas losgelöst von hellinger betrachten...

    ich stecke gerade mitten drin in der ausbildung zum systemischen berater und therapeuten und da geht's natürlich auch um aufstellungsarbeit.

    keine/r meiner lehrtherapeuten käme auf die idee, diesen schwachsinn nachzuplappern, den hellinger absondert... für mich ist dieser mann einfach nur durchgeknallt... nixdestotrotz halte ich aufstellungsarbeit für eine gute therapeutische methode, wenn sie verantwortungsvoll eingesetzt wird. und dazu gehört für mich auch, zu wissen, dass es diese absolutheit, die hellinger da vermittelt (der sich anscheinend im besitz der absoluten wahrheit wähnte) aus systemischer sicht eben nicht existiert.

    also bitte nicht die methode verteufeln, die inzwischen von anderen weiterverfeinert wurde...
    schließlich hat auch freud mal danebengelegen und es gibt auch genug völlig durchgeknallte analytiker
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#42 antosProfil
#43 antosProfil
  • 23.08.2008, 16:48hBonn
  • Antwort auf #41 von DragonWarrior
  • Noch eine Randbemerkung, dragon: Interessant ist, was max so alles vermengt. 'Aufstellungsarbeit' ist Teil des Denkraums Systemischer Therapie, und die wiederum hat sogenannten Radikalen Konstruktivisten wie Bateson, Watzlawick, Satir, Maturana, Varela etc. viel zu verdanken - allesamt schärfste Psychoanalyse-Kritiker.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #41 springen »
#44 atlanaProfil
  • 23.08.2008, 17:44hwien
  • Antwort auf #40 von antos
  • @antos
    Danke, hab mich schiefgelacht...

    Rückenschmerzen haben natürlich absolut nichts zutun mit stundenlanger Computerarbeit in unnatürlichen Haltungen, mit ebenfalls stundenlangem Herumstehen oder Herumlaufen als VerkäuferIn oder KellnerIn, mit der überaus rückenfreundlichen Arbeit am Fließband oder dem ständigen Festhalten eines Kleinkindes am linken Arm, damit man die rechte Hand frei hat (was so die Gründe für Rückenschmerzen in meinem Umfeld sind)...

    Frag mich natürlich dann schon, was nach Hellinger Homosexualität ist? Ich bin sicher, daß der Ausschußpfaffe sich dazu auch äußert und sie genauso in fünfzehn Minuten heilt wie alles andere J...

    Hellinger scheint der systemischen Theorie also das zu sein, was Däniken dem Historiker ist.
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#45 reaktionäre AufstellungsarbeiterinAnonym

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