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Kommentare zu:
US-Indianer rütteln am Verbot der Homo-Ehe


#1 SmartiSaar
  • 21.08.2008, 19:29h
  • "Die Ureinwohner Nordamerikas sind sehr sensibel, wenn es um Diskriminierung jeder Art geht", sagte Häuptling Ken Tanner. "In unserem Stamm wollen wir erreichen, dass jeder sich in die Situation des anderen einfühlt und so lernt, unsere Verschiedenheit zu respektieren. Nur so werden wir eine starke Gemeinschaft".

    Ein weiser Mann dieser Häuptling, da könnte sich so manch einer ne Scheibe von abschneiden.
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#2 Tufir
  • 21.08.2008, 19:33h
  • Die Bebilderung des Artikels ist ja endgeil. Da hat Queer.de sich selbst übertroffen
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#3 hwAnonym
  • 21.08.2008, 19:51h
  • la berdache

    www.androphile.org/preview/Museum/New_World/img_Super/dance_
    to_berdacheSUP.jpg


    "...Coos and Coquelle Traditions...
    ..Berdaches (who performed an intermdeiate, alternative gender role) were often the shamanes or doctors; indeed, such male-females were known to function among the southern coastal tribes of oregon.."

    journal.oraltradition.org/files/articles/13i/11_wasson_and_t
    oelken.pdf.


    So etwas bringt Abrahamiten gleich zweimal zum Kotzen.
    Berdaches waren durch medizinisches Wissen an der
    Grenze von Leben und Tod, von Arbeit oder Krankheit
    und der Nachwuchsplanung. Volkswissen, das die Kirche in Europa mit Hexenverfolgung ausrottete, um sich zur alleinigen Herrin über Leben und Tod zu machen. Wer im Koster den "Zaubertrank bekam oder nur bebetet wurde, bestimmte sie.
    Man kann heute in Deutschland Staatsexamen ablegen mit dem Wissen um Empfängnisverhütung bei Mann und
    Frau bei allen "Naturvölkern".

    In gewisser Weise bleiben sich die Coquelles ihren
    Traditionen treu.
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#4 Tim_ChrisProfil
  • 21.08.2008, 20:26hBremen
  • "In unserem Stamm wollen wir erreichen, dass jeder sich in die Situation des anderen einfühlt und so lernt, unsere Verschiedenheit zu respektieren. Nur so werden wir eine starke Gemeinschaft".

    Ich liebe diese Indianer. Sie sind so weise
    Von solchen Männern können die angeblich so intelligenten und zivilisierten Weißen noch eine ganze Menge lernen.
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#5 hwAnonym
#6 VolumeProProfil
  • 22.08.2008, 11:14hMönchengladbach
  • Dieser Vorgang beweist ja mal wieder, dass die Feindschaft gegenüber Homosexualität auf den Traditionen abrahamitischer Religionen beruht.

    Die Coquille haben meinen tiefen Respekt und ich bewundere deren Weisheit.

    Was ich mich jetzt frage ist, ob eine Eheschließung bei diesem Stamm erstens USA-weit und zweitens in Deutschland anerkannt wird.
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#7 predigerAnonym
  • 22.08.2008, 14:22h
  • ob "gleichgeschlechtliche" liebe in indianischen kulturen wirklich traditionell erlaubt war, wissen wir nicht. die sogenannten "berdache" oder, wie man heute sagt, "two-spirits" waren männer, die sich nicht als männer, sondern als drittes geschlecht begriffen, zu großen teilen kleidung und rollenverhalten von frauen annahmen und in dieser identität auch akzeptiert wurden. man muss sie eigentlich eher mit transsexuellen als mit homosexuellen in unserem heutigen sinne vergleichen.

    die voraussetzung für erlaubten sex, beziehungen und teilweise sogar offizielle ehen zwischen einem two-spirit und einem mann beruhte darauf, dass es sich eben NICHT um zwei männer im eigentlichen sinne handelte, sondern doch um verschiedene geschlechter: two-spirit und "normaler" mann.

    sex oder liebe zwischen zwei männern, die sich beide als männer begriffen, hätten vermutlich auch die meisten indianer früherer zeiten als unmoralisch oder abstoßend empfunden. so schön es ist, dass dort ein etwas größerer spielraum für sexuelle identitäten herrschte als in europa, so falsch ist es, unsere heutigen toleranzprobleme eins zu eins in eine idealisierte indianische vergangenheit zu projizieren.
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#8 FoXXXynessEhemaliges Profil
#9 hwAnonym
  • 22.08.2008, 19:09h
  • Antwort auf #7 von prediger
  • das ist diesseits vollumfänglich bekannt.
    es war auch nicht ein beitrag zum
    kult des "edlen wilden", sei er nun
    "indianisch", "germanisch" oder
    "multi-manisch"(s. wünschetuh),
    sondern er ein beitrag zu
    entdecke die möglichkeiten,
    auch rückblickend.

    s.a.:
    "Ein Mann und seine Frau können während ihres Lebens viele Liebhaber haben, aber nie mehr als einen oder eine gleichzeitig. Sie können wählen, ob sie zusammen oder getrennt leben wollen. Wenn ein Mann und seine Frau beschließen, ihre Beziehung zu beenden, gibt es keine Verbitterung, Groll oder Skandale. Mosuo-Verbindungen basieren rein auf der Liebe und nicht auf dem Gesetz, der Religion, der Politik oder Sippentraditionen. Männer und Frauen respektieren die Gefühle und Eigenheiten des anderen und würden nie daran denken, den eigenen Willen dem oder der anderen aufzuzwingen. Ihre Beziehung dauert solange wie ihre Leidenschaft. Die Verweigerung einer Frau, ihren Mann ins Blumenhaus einzulassen, zeigt, dass ihre Verbindung zu Ende ist, wie auch das Aufhören der Besuche des Mannes bei der Frau. Jeder der beiden Partner kann offen einen neuen Liebhaber oder eine neue Liebhaberin wählen, wenn er oder sie will. Eine "gehende Ehe" kann von einigen Monaten bis zu einem ganzen Leben dauern."

    www.chinatoday.com.cn/chinaheute/2005n/d0512/4p1.htm

    ...asien-beringstraße-amerika....

    den antisemitsmus-aspekt bei karl may lassen wir mal
    weg, sonst kommt fred feuerstein mit seiner keule um die ecke haut auf die tomahawks und trifft wieder die falschen...

    lassen wir auch den unterbau weg, um den überbau zu beschauen....

    mögen die pfeile der liebe treffen...

    www.vskrems-lerchenfeld.ac.at/arbeitsmaterialien/cliparts/fa
    sching/indianer01.jpg
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#10 unbequemerAnonym

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