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Kommentare zu:
Zum Abschluss einmal schwules Gold


#1 VolumeProProfil
  • 25.08.2008, 12:45hMönchengladbach
  • Freut mich ja für die Australier, dass er für sie eine Gold-Medaille nach Hause gebracht hat.

    Wenn diese Medaille an Deutschland gegangen wäre, dann würde mich das mehr freuen.
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#2 apfelmaikProfil
#3 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 25.08.2008, 13:40h
  • glückwunsch auch meinerseits

    weitere glückwünsche gehen an:
    2 platz usa
    5 platz deutschland
    7 platz korea
    8 platz japan
    31 platz thailand
    42 platz indonesien
    71 platz vietnam
    81 platz israel

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#4 MarcoAnonym
  • 25.08.2008, 14:00h
  • Finde ich sehr schön!

    Gerade Sportler sind oft Vorbilder und wenn dann Sportler offen schwul bzw. offen lesbisch sind und dann auch noch Medaillen gewinnen, zeigt das, dass Schwule und Lesben genauso erfolgreich sind.
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#5 VolumeProProfil
#6 apfelmaikProfil
  • 25.08.2008, 14:55hHerford
  • Antwort auf #5 von VolumePro
  • Nein es geht um einen Wettstreit der "Jugend der Welt".
    Warum hättest Du Dich denn mehr über einen deutschen Gewinner gefreut?
    Wahrscheinlich, weil Du mit dem eine Gemeinsamkeit geteilt hättest, die Dich auch ein kleines wenig zum Gewinner gemacht hätte.

    Es gab 51 deutsche Goldmedaillen und eine schwule.
    Lass uns doch sowohl über die 51, als auch die eine freuen.
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#7 Chris_Anonym
#8 maaaaartinAnonym
  • 25.08.2008, 15:48h
  • Antwort auf #5 von VolumePro
  • ach so, die jugend der welt...und friede dem erdenkreis... und ich dachte das wär eine super pr-show für veranstaltungsland und sponsoren und eine erstsklassige leistungsschau der pharmazeutischen industrie.

    aber trotzdem - herzlichen glückwunsch an matthew mitcham.
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#9 gerdAnonym
  • 25.08.2008, 16:02h
  • Finde ich echt gut, das Matthew Mitcham Gold gewonnen hat: nach Greg Louganis jetzt also Mitcham in der Sportart Wasserspringen.

    Die Sportart Wasserspringen scheint wohl neben Tennis und Eiskunstlauf bei homosexuellen Spitzensportlern beliebt zu sein.

    Übrigens auch die offen lesbischen Handballerinnen Nyberg und Hammerseng aus Norwegen gewannen Gold in Peking mit ihrer Mannschaft. Die Fechterin Imke Duplitzer hat es leider in Peking nicht auf einen Medaillenrang geschafft.
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#10 LisaAnonym
#11 Katrin
  • 25.08.2008, 17:37h
  • Glückwunsch an Mathew Mitcham für die Medaille und für das Glück, dass er nach China, in dem Land in dem Homosexualität strafbar ist, einreisen durfte.
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#12 奥运冠军领奖台上的小马修 Anonym
#14 hwAnonym
#15 gerdAnonym
  • 25.08.2008, 18:33h
  • @Karin
    Homosexualität ist nicht strafbar in China, Karin.

    Eine beachtliche Veränderung ereignete sich in China während der späten 1990er und frühen 2000er Jahre, als der Analverkehr zwischen Männern 1997 entkriminalisiert und Homosexualität am 20. April 2001 auch in China von der Liste der Geisteskrankheiten gestrichen wurde.

    In Ostasien ist Homosexualität nur in der Diktatur Nordkorea strafbar und in Südostasien ist Illegalität nur in Malaysia, Singapur, Sutanat Brunei und im Militärstaat Myanmar (Burma) der Fall.
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#16 Katrin
  • 25.08.2008, 21:49h
  • 劳师

    Allen die mir geantwortet haben dass Homosexualität in China nicht verfolgt wird werde ich ein großes Bier zur ersten Gay Parade ausgeben.
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#17 SaschaEhemaliges Profil
  • 26.08.2008, 02:22h
  • "Schwul zu sein und Kunstspringer, das sind zwei völlig unterschiedliche Bereiche meines Lebens."

    Wieder so eine Aussage, die dem üblichen pathologischen Minderwertigkeitskomplex und gerade keinem selbstbewussten emanzipatorischen Bewusstsein entsprungen ist. Kein Heterosexueller käme jemals auf die Idee, seine sexuelle Identität gewissermaßen abzulegen, sobald er sich in professionellen Zusammenhängen oder in der Öffentlichkeit bewegt.

    Wer schwul ist, ist schwul - nicht nur im Schlafzimmer, sondern auch beim Kunstpringen.

    Wenn daher - und das geht an die Adresse jener selbsternannten Wortführerin des lesbischen Feminismus - irgend jemand die "Klappe halten" sollte, dann die Verteidigerinnen und Verteidiger eben des beschriebenen, durch und durch kranken Status quo, der dafür sorgt, dass gerade junge Menschen weiterhin Lichtjahre von wirklicher sexueller Freiheit und Selbstbestimmung entfernt sind.
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#18 apfelmaikProfil
#19 Tim_ChrisProfil
  • 26.08.2008, 08:04hBremen
  • Antwort auf #17 von Sascha
  • "Kein Heterosexueller käme jemals auf die Idee, seine sexuelle Identität gewissermaßen abzulegen, sobald er sich in professionellen Zusammenhängen oder in der Öffentlichkeit bewegt."

    Sicher tut er das. Er denkt in diesem Augenblick nicht an sein Privatleben, seine sexuelle "Orientierung" (Identität ist etwas anderes ) oder mit wem er wohl als nächstes in die Kiste springt, sondern er denkt in diesem Augenblick an die vor ihm liegende Aufgabe, auf die er sich konzentriert. Zumindest sollte das bei jedem in jedem Beruf so sein, dass Beruf- und Privatleben (zu dem eben auch die Homo- bzw. Heterosexualität gehört) getrennt werden können.
    Wieso sollte es bei Homos denn auch anders sein, als bei Heten?
    Er legt seine Homosexualität sicher genauso wenig ab, wie die Hete ihre sexuelle Orientierung in solchen Momenten ablegt. Sie sind nur in eben diesen Momenten absolut irrelevant, weil da eben anderes zählt, sich auf anderes konzentriert werden muss, als darauf, ob man als Mann nun einen Mann flach legt oder eine Frau.

    Wenn ich zur Arbeit gehe, lege ich gewiss nicht meine Homosexualität ab. Da geht es auch nicht darum ob ich schwul, lesbisch oder hetero bin, sondern einzig darum, dass ich als Mensch meine Arbeit anständig erledige und mich auf meine Aufgaben konzentrieren kann.
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#20 pupsAnonym
  • 26.08.2008, 08:23h
  • Antwort auf #17 von Sascha
  • "Wer schwul ist, ist schwul - nicht nur im Schlafzimmer, sondern auch beim Kunstpringen."
    Sicher ist er das, doch wie stellst du dir vor, sollte er beides auf dem Sprungturm integrieren und aller Welt zeigen?
    Soll er die Treppe hinauf wackeln, oben angekommen mit gebrochenem Handgelenk Küsschen und ein süffisant gehauchtes: "Ihr seid so süß, meine Schwestern." in die Menge werfen und beim Sprung dann nicht nur kokett mit den Lidern klimpern, sondern auch darauf achten, dass die Frisur gut sitzt und perfekt zu seiner Performance und seinem geilen Badedress passt, in dem natürlich der Cockring für die richtige Präsentation seiner ganzen Männlichkeit sorgt?
    Mit einer solchen Nummer wäre er zwar sicher der Lacher Pekings geworden, aber sicher kein Goldmedaillengewinner.

    Selbst ein vom Sprungturm gerufenes: "Ich bin so schwul ich springe nur für euch!" hätte ihm keine Medaille gebracht. Ebenso wenig die Gedanken daran, wie geil der letzte Typ war, mit dem er es so bunt getrieben hat oder ob er seinen Lover heiraten sollte oder ob er in der knappen Badehose tatsächlich so geil auf andere Männer wirkt, wie er sich einredet.
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#21 SamuelAnonym
  • 26.08.2008, 10:35h
  • Zumal Mitcham sein Privatleben nun wirklich nicht versteckt. Wie man hier sehen kann:

    www.youtube.com/watch?v=8tm33-KoxXA

    Das er nach der Siegerehrung die australische statt der Regenbogenflagge geschwenkt hat, ist natürlich ein Verrat an der Community und sollte schnellstens mit Umerziehungslager unter der Leitung von Sascha geahndet werden ;-)
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#22 SamuelAnonym
#23 sajoAnonym
  • 26.08.2008, 11:51h
  • Meine Güte, was dieser Sascha nur wieder von sich gibt, ist pathologisch. Also wenn dieser junge Mann nicht selbstbewußt mit seinem Schwulsein umgeht, wer dann?
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#24 hwAnonym
#25 SamuelAnonym
#26 SaschaEhemaliges Profil
  • 26.08.2008, 13:10h
  • Schade, dass die einfachsten Dinge manchmal am schwersten zu verstehen sind.

    Daher noch einmal:

    Kein Heterosexueller käme jemals auf die Idee, sich in seinem beruflichen Wirken von seiner sexuellen Identität zu distanzieren und in irgendeiner Weise zu betonen, dass es sich hierbei "um völlig verschiedene Bereiche" handelt. Zumal diese Bereiche auch ganz praktisch fließend ineinander übergehen, wenn beispielsweise ein Profi-Sportler nach seinem Triumph von seiner PartnerIN abgeknutscht wird oder Sportmoderatoren bei jedem Auftritt von David Beckham mindestens ebenso sehr über die neue Sonnenbrille oder den neuen Haarschnitt von Mrs. Beckham fabulieren.

    Fazit: Die offenbar von vielen homosexuellen Männern empfundene Notwendigkeit, sich in wichtigen Bereichen ihres Lebens von ihrer sexuellen Identität zu distanzieren, diese in ihrer Wertigkeit herabzusetzen bzw. sich gewissermaßen zur gespaltenen Persönlichkeit zu erklären - HIER der erfolgreiche Sportler, DA (IM SCHLAFZIMMER!) der schwule Mann - ist selbstverständlich Ausdruck eines internalisierten Minderwertigkeitsgefühls und eine erschreckende Herabwürdigung ihrer eigenen Identität.

    Denn niemand, der sich als komplette und vollwertige Persönlichkeit versteht und in diesem Bewusstsein lebt, würde sich jemals zu einer derart grotesken Aussage genötigt sehen.
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#27 DragonWarrior
  • 26.08.2008, 14:05h
  • ich glaub ich verstehe recht gut, was der junge meinte...

    ich kann mir vorstellen, dass man im moment eines solchen sprunges oder beim training diesen sprung und seinen körper im focus hat und weder die journaille noch der lover noch irgendwas anderes interessieren darf, um diesen grad an perfektion zu erreichen...

    insofern glaub ich zu wissen was er meint...

    aber sascha hatte da sicher auch noch dieses video nicht gesehen... schöner, selbstverständlicher und gerade dadurch sehr souverän und selbstbewusst geht's ja wohl kaum...

    aber sascha, sag mal... so ganz praktisch... was machst du eigentlich beruflich und wie kannst du schwulsein in deinen arbeitsalltag zu 100%integrieren...

    ich bin da ja noch anfänger - zumindest nach deinen maßstäben - bin einfach nur ganz offen, wenn's thema wird, wenn ich merke das jemand mich fälschlicherweise für nen hetero hält und das in irgendeiner form wichtig sein könnte, wird's korrigiert...
    manchmal lass ich's bewusst in nem nebensatz "raushängen", um's meinen klienten, die mir in der aidsberatung gegenübersitzen, zu erleichtern über ihre sexualität zu reden...
    meistens, wenn das nicht nötig scheint, ist es mir erstmal wichtig, meinen job als berater gut zu machen und ich rede nicht drüber...

    ich bin vor 16 multimedial öffentlich schwul geworden, aber zu meinem leidwesen gibt's immernoch menschen, die das nicht mitbekommen haben, weil sie damals noch im kindergarten waren oder einfach nur den falschen kanal eingeschaltet hatten...
    ich weiß jetzt nicht, wie ich's machen soll... ehrlich gesagt find ich buttons albern...

    in schulklassen, in denen ich unterrichte sorge ich geschickt dafür, dass die kids es selber rausfinden...
    dann brauch ich nur sagen "gut beobachtet", oder "jepp, stimmt" und nehme der ganzen geschichte diese dramatik die in öffentlchen coming-outs immer so mitschwingt... die find ich eh nicht förderlich...

    aber ich gestehe:
    wenn ich dann jemandem am telefon habe, der unsere sprechstunden wissen möchte, vergesse ich regemäßig zu erwähnen, dass er mit nem schwulen telefoniert, genauso wie ich nicht unter jedes besprechungsprotokoll setze "dieses protokoll wurde von einem schwulen erstellt"... vermutlich würde die meisten eh mehr interessieren, dass ich mit drei fingern schreibe (zeigefinger links, zeige- und mittelfinger rechts)...

    mir ist jemand, der selbstverständlich seinen partner knuddelt, nachdem er die medaille hat, sehr viel lieber als jemand der versucht sein schwulsein multimedial einzusetzen um mit schwuler fanbase und mitleids- und dramafaktor "superstar" zu werden...

    aber nun sascha, warten wir alle darauf zu hören, wie der ultimativ richtige einzig wahre weg aussieht, im berusalltag 100%ig schwul zu sein...

    lass uns teilhaben am wahren richtigen weg...
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#28 AntichristProfil
  • 27.08.2008, 07:22hHH
  • Antwort auf #26 von Sascha
  • @Sascha: "Schade, dass die einfachsten Dinge manchmal am schwersten zu verstehen sind."
    Allerdings. Wäre nett wenn du uns die Sache mal ganz genau erklärst, damit wir sie verstehen und uns im öffentlichen Leben der Community hilfreich, sowie den Jungschwuppen vorbildlich schwul präsentieren können.
    Wie man aus @DragonWarriors Kommentar liest sind Mitcham und ich nicht die einzigen die Schwierigkeiten damit haben, Beruf- und Intimleben miteinander zu verknüpfen und spaltungsfrei zu leben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »

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