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Einzelkommentar zu:
Zum Abschluss einmal schwules Gold


#19 Tim_ChrisProfil
  • 26.08.2008, 08:04hBremen
  • Antwort auf #17 von Sascha
  • "Kein Heterosexueller käme jemals auf die Idee, seine sexuelle Identität gewissermaßen abzulegen, sobald er sich in professionellen Zusammenhängen oder in der Öffentlichkeit bewegt."

    Sicher tut er das. Er denkt in diesem Augenblick nicht an sein Privatleben, seine sexuelle "Orientierung" (Identität ist etwas anderes ) oder mit wem er wohl als nächstes in die Kiste springt, sondern er denkt in diesem Augenblick an die vor ihm liegende Aufgabe, auf die er sich konzentriert. Zumindest sollte das bei jedem in jedem Beruf so sein, dass Beruf- und Privatleben (zu dem eben auch die Homo- bzw. Heterosexualität gehört) getrennt werden können.
    Wieso sollte es bei Homos denn auch anders sein, als bei Heten?
    Er legt seine Homosexualität sicher genauso wenig ab, wie die Hete ihre sexuelle Orientierung in solchen Momenten ablegt. Sie sind nur in eben diesen Momenten absolut irrelevant, weil da eben anderes zählt, sich auf anderes konzentriert werden muss, als darauf, ob man als Mann nun einen Mann flach legt oder eine Frau.

    Wenn ich zur Arbeit gehe, lege ich gewiss nicht meine Homosexualität ab. Da geht es auch nicht darum ob ich schwul, lesbisch oder hetero bin, sondern einzig darum, dass ich als Mensch meine Arbeit anständig erledige und mich auf meine Aufgaben konzentrieren kann.
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