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- 28. August 2008 1 Min.
471 der 500 größten amerikanischen Firmen haben Antidiskriminierungsrichtlinien für schwule und lesbische Angestellte eingeführt. Das ergab die jährliche Untersuchung des Equality Forum.
Im vergangenen lag der Anteil der homofreundlichen "Fortune 500"-Unternehmen noch bei 93 Prozent, 2003 waren es nur 65 Prozent. Bereits seit Jahren leistet das Equality Forum, eine Homo-Gruppe aus Philadelphia, erfolgreich Überzeugungsarbeit bei Firmen, die noch keine Antidiskriminierungsrichtlinien hatten.
Unter den 29 Firmen, die sich nicht ausdrücklich zur Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben verpflichten, kommen alleine 14 aus Texas. In dem konservativen Bundesstaat sind jedoch immerhin 75 Prozent der "Fortune 500"-Konzerne homofreundlich.
Die größten Gesellschaft ohne Homo-Schutz ist der Mineralölkonzert ExxonMobil (nach Umsatz auf Platz 2), der in Deutschland als Esso Benzin und Diesel an den Mann bringt. Danach folgen das Finanzunternehmen GMAC aus Michigan (Platz 78), die Ölgesellschaften Plains All American Pipeline (Platz 121) und CHS (Platz 145), sowie der Autoteilezulieferer TRW Automotive Holdings (Platz 174). Insbesondere Firmen, die ihr Geld mit Mineralöl oder Kraftfahrzeugen verdienen, tun sich mit der Gleichbehandlung noch schwer. (dk)
Links zum Thema:
» Detailierte Liste der Sünder










In Deutschland waren 2006 gerade mal ca. 50 Unternehmen im Bereich Diversity Management aktiv. Wir haben hier also noch eine Menge an nachholbedarf was das angeht.