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  • 01. September 2008 47 2 Min.

Ein schwuler Designer hat seinen Traum verwirklicht: Er hat der Welt Obama-Retropants gegeben, mit denen jeder seinen Wunschpräsidenten ganz nah bei sich tragen kann.

Von Dennis Klein

Zwei Monate vor den Präsidentschaftswahlen ist Barack Obama in den Vereinigten Staaten allgegenwärtig: Freiwillige pflastern das ganze Land mit Plakaten zu, im Fernsehen läuft ständig Wahlwerbung und die Zeitungen zeigen Tag für Tag einen Wahlkämpfer am Limit. Kein Wunder, dass andere von dem Riesenhype profitieren wollen. So brachte der Müsli-Firma Kellog’s beim Parteitag in Denver spezielle Obama-Zerealien auf den Markt: Von den "Frosted Flakes" winkt der demokratische Spitzenkandidat nun freundlich lächelnd. Ein kalifornischer Unterwäsche-Hersteller hatte aber eine tiefer sitzende Idee: Eng anliegende Retropants mit einem Bild Obamas, das an der Edel-Popfigur Che Guevara angelehnt ist.

Obama schaut auf der nicht-autorisierten Unterwäsche vorne (rechts der Kronjuwelen) lächelnd auf den Betrachter. Die Höschen sind in Navy-Blau, hellblau oder rot zu haben. Auf der Hinterseite prangt "08" in großen Lettern.

Ein (kleiner) Teil der Einnahmen kommt auch der Obama-Kampagne zugute. Von den 29 Dollar (rund 20 Euro), die ein "Eierbecher" kostet, wird ein ganzer Dollar an den Präsidentschaftskandidaten gespendet.

Die Unterwäsche soll bereits entzücktes Jauchzen bei vielen demokratischen Delegierten auf dem demokratischen Parteitag letzte Woche hervorgerufen haben, berichten Lokalmedien. Die PR-Abteilung von Obama ist sich dessen aber nicht so sicher: "Ich weiß nicht, ob ich so was anziehen würde, sogar unter meinen Kleidern", erklärte Obamas Presse-Chef Robert Gibbs, als ihm ein Reporter ein Bild der Unterwäsche präsentierte.

Der Macher der Obama-Pants heißt Andrew Christian, ein schwuler Designer aus Fresno (Kalifornien) und ein großer Anhänger der Demokraten. Er erklärte, er wolle auch weitere demokratische Helden mit seiner Unterwäsche veredeln. "Ein Hillary-Jäckchen oder –BH wäre doch der Hit", erklärte Christian. Er zieht jedoch eine klare Linie: "Für die Republikaner würde ich nichts machen. Bekleidung von John McCain wäre sowieso ein finanzieller Reinfall. Das ist nicht so hip und cool wie Obama-Unterwäsche!".

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-w-

#1 gatopardo
  • 01.09.2008, 17:37h
  • So einen sinnlich-schönen Kerl wie Obama, der alles hat, was man sich insgeheim wünscht, hätte man wohl lieber im Bett anstatt als Bild auf der Unterwäsche.
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#2 alexander
  • 01.09.2008, 17:54h
  • wo bleibt meine gummipuppe von obi ?
    aber bitte etwas länger, als das original, der ist mir in echt zu kurz !
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#3 Wir Sind DeutschlandAnonym
  • 01.09.2008, 19:23h
  • Antwort auf #1 von gatopardo
  • Na danke und was für ein Glück das die Geschmäcker unterschiedlich sind. Ich finde Obama zwar nett und so:-), aber sinnlich schön eher nicht.
    Da bewegt wohl eher "Black Beautiful " den Schreiber*fg!

    Und wer würde ihn wahrnehmen, wenn man ihn nicht so hochgejubelt hätte?!
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