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Kommentare zu:
Integration: "Runder Tisch gegen Homophobie" begrüßt


#1 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 02.09.2008, 16:34h
  • ohhh, meine vorbilder Kelek und Ates
    aber diese taffen frauen, werden ja in der linken nicht unterstützt
    frag mich nur, warum es keinen runden tisch mit christen,juden und buddhisten gibt.
    müßen wir jetzt die emanzipation ein zweites mal wiederholen?
    --
    jemand aus einem anderen forum:
    "Solche Gespräche bringen nichts. In Hamburg hatten wir auch so einen Dialogversuch. Ergebnis: Die Muslime brachen den Dialog ab, mit der Begründung, man werde sich nicht von Schwulenaktivisten auf der Nase herumtanzen lassen."
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#2 hwAnonym
  • 02.09.2008, 17:26h
  • Antwort auf #1 von Fred_Israel
  • "..müßen wir jetzt die emanzipation ein zweites mal wiederholen?..."

    die muss man leben und jeden tag, auch ökonomisch, darum ringen. beispiel geben und überzeugen.

    wenig hilfreich bei solchen unternehmen sind hass-spacken auf kulturell hohem niveau, die im namen der
    aufklärung und der emanzipation heuchlerisch teilnehmen, um erfolge zu sabotieren.
    um das gefälle zu erhalten, damit sie ihre eigentlichen
    geschäfte weiter treiben können. die kicherfraktion, wie führen wir den moslem clever vor, ist nicht an lösungen interessiert. sie will thesen-bestätigende schlagzeilen.

    hier ein mann, der dies viel besser ausdrücken kann:
    Y. MICHAL BODEMANN, ist Professor für Soziologie an der University of Toronto. Zahlreiche Veröffentlichungen zur klassischen Soziologie und über deutsch-jüdische Beziehungen.

    "Mit dem Antisemitismus-Vorwurf wird versucht, kritische Juden zu disziplinieren.
    Rufmord und rassistische Hetze"

    ...Nur wenige haben sich mit solchen Stammtischerzählungen über "die Muslime" hierzulande so hervorgetan wie Broder...
    Zu diesem Klischee gehört, dass diese "Fremden" die Gesellschaft zersetzen und "wir" so dusselig geworden seien, dieser Gefahr mit "lustvollem Einknicken" zu begegnen. Die Helfershelfer dieser Minderheit stellen ein besonderes Problem dar, denn sie schwächen die Gesellschaft von innen. Früher nannte man sie "Judenfreunde" und sprach von einer "jüdisch-bolschewistischen Verschwörung". Heute schmäht man sie "Multikulti-Illusionisten" und "Freunde der Toleranz".
    Diese Atmosphäre der moral panic und der rassistischen Hetze muss man kennen, um die Debatte über Israelkritik und Antisemitismus zu verstehen. Denn auch die israelische Politik hat die antimuslimische Stimmung nach 9/11 benutzt, um ihre verschärfte Besatzungs- und Siedlungspolitik zu legitimieren. Andererseits hat diese Radikalisierung der israelischen Politik gerade in der jüdischen Diaspora zunehmend Widerspruch hervorgerufen. Hier kommt nun der Antisemitismus-Vorwurf ins Spiel. Zwar kann nicht geleugnet werden, dass Antisemitismus tatsächlich oft in antizionistischer Verkleidung daherkommt, aber das, was weithin als Antisemitismus definiert wird - also "Vorurteil oder Feindschaft gegenüber Juden als Gruppe" - reicht allein nicht aus, um alle Antizionisten als Antisemiten zu verurteilen. Und es reicht schon gar nicht, um alle Kritiker der Olmert-Politik als Antisemiten zu verunglimpfen.
    Leider hat sich der aktuelle Zentralrat der Juden fast vorbehaltlos zum Sprachrohr der israelischen Regierungspolitik von Scharon und Olmert machen lassen. ...
    . Sein Jerusalemer Kollege, der politische Philosoph Schlomo Avineri, meinte dazu, die Kritik an israelischer Politik könne kaum antisemitisch sein, wo doch fast alle israelischen Bürger zum einen oder anderen Zeitpunkt gegen ihre Regierung opponiert hätten. Und das soll nun für Juden in der Diaspora nicht gelten? Oder wo ziehen wir die Grenze? Wenn Vergleiche zu Nazimethoden tabu sind - wie steht es dann mit der Rede von der israelischen Apartheidpolitik?
    Vor allem im Internetmilieu, das sich um Broder herum gruppiert, gehen die Verunglimpfungen noch weit über den Antisemitismus-Vorwurf hinaus. Da wird nicht nur unter jedem Stein nach Antisemiten gesucht wie einst in den USA der Fünfzigerjahre unter McCarthy nach Kommunisten. Da werden, wie in jeder Hexenjagd üblich, die Einschüchterungsversuche und die Beleidigungen persönlich, wenn Henryk M. Broder etwa Frau Hecht-Galinski als "hysterische, geltungsbedürftige Hausfrau" (Alice Schwarzer, wo bleiben Sie?) abtut. Hier möchte man Broder an die Worte des Rechtsanwalts Joseph Welch erinnern, die dieser McCarthy während seiner berüchtigten Anhörungen zurief: "Es reicht. Haben Sie denn überhaupt kein Anstandsgefühl, mein Herr? Haben Sie kein Anstandsgefühl mehr?"

    www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/rufmord-und-rassist
    ische-hetze/
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#3 Fred_IsraelEhemaliges Profil
#4 hwAnonym
  • 02.09.2008, 18:28h
  • Antwort auf #3 von Fred_Israel
  • fred:

    "2 unglaublich geile frauen, die den laden richtig aufgemischt haben.
    wäre schön wenn sie sich daran beteiligen."

    meine rede:

    "...um das gefälle zu erhalten, damit sie ihre eigentlichen
    geschäfte weiter treiben können. die kicherfraktion, wie führen wir den moslem clever vor, ist nicht an lösungen interessiert. sie will thesen-bestätigende schlagzeilen."

    verkaufsfördernde effekt-hascherei ?
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#5 HannibalEhemaliges Profil
  • 02.09.2008, 19:00h
  • Antwort auf #1 von Fred_Israel
  • "Solche Gespräche bringen nichts. In Hamburg hatten wir auch so einen Dialogversuch. Ergebnis: Die Muslime brachen den Dialog ab, mit der Begründung, man werde sich nicht von Schwulenaktivisten auf der Nase herumtanzen lassen."

    Sehe ich genauso! Obwohl ich die Idee grundsätzlich gut finde. Allerdings werden da auch wieder nur die "Fundis" von beiden Seiten aufeinender treffen!
    Und die fundamentalen Muslime werden schwule Gesprächspartner gar nicht für voll nehmen. Genauso wenig wie sie es bei Frauen (evtl. sogar noch Lesben) tun. Aber einen Versuch ist es wert.
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#6 InfernoProfil
  • 02.09.2008, 19:12hBerlin
  • Nachdem übelste Volksverhetzung mit Einladungen zu "runden Tischen" belohnt werden, muss ich mich fragen, ob schon ein Termin für den runden Tisch von NPD'lern und vertretern der jüdischen Gemeinde feststeht...

    Aber während man rechtsexterme die gegen Juden hetzten, völlig zu recht, bekämpft, lädt man die Moslems die gegen Schwule hetzten noch zum gemütlichen Gespräch bei Onkel Wowi ein....

    Schwule bleiben eben Opfer zweiter Klasse. Da wird nicht bestraft, sondern erst noch langwierig diskutiert.

    Es ist was faul im Staate Deutschland....
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#7 hwAnonym
  • 02.09.2008, 19:23h
  • Antwort auf #6 von Inferno
  • "Es ist was faul im Staate Deutschland.."

    zumindest bei einem teil der wahrnehmenden
    und dann falsch gebenden.

    an deinem beitrag ist alles konstruiert.
    keine überspitzung, nein, einfach konstruiert.

    vielleicht sind aber auch nur die berichterstattungen mancher medien, ihre focussierungen und ihr ein-
    und aufpeitschen so fleißig, dass das ergbenis nur faul
    sein kann.

    wer hat übel gehetzt ?
    hat der lsvd seine anzeige zurückgezogen ?
    usw. usf.
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#8 InfernoProfil
#9 hwAnonym
#10 InfernoProfil
#11 hwAnonym
#12 InfernoProfil
  • 02.09.2008, 20:31hBerlin
  • Antwort auf #11 von hw
  • Achso, du meinst die Zielgruppe eines ARABISCHEN Anzeigenblattes waren gar keine Araber!

    Brillante Schlussfolgerung!

    Sag mal, kann man dich eigentlich auch für Betriebsfeiern oder Bar Mitzwas mieten? Oder bringst du die Show etwa nur hier?

    XD
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#13 antosProfil
  • 02.09.2008, 20:41hBonn
  • Antwort auf #11 von hw
  • Ganz deiner Meinung, hw! Aber mach nicht "die Berichterstattungen mancher Medien" für ideologisierte Zerrbilder wie die von Inferno verantwortlich. Gehen wir doch bitte von erwachsenen, selbstverantwortlichen Menschen aus.

    Auch, wenn man mit 21 natürlich noch kein 'Mensch' ist, gar nicht sein kann...
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#14 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 02.09.2008, 20:46h
  • geht wahrscheinlich ähnlich ab, wie in london.
    bbc undercover in einer moschee, die sich nach außen liberal gibt und drin hetzerrische reden hält gegen alles nicht-muslimische und schwule.

    schwule müßen vom berg gestürzt werden:

    de.youtube.com/watch?v=mCLJZlNBntE
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#15 hwAnonym
  • 02.09.2008, 20:59h
  • Antwort auf #12 von Inferno
  • doch ja. aber auch zu bar wunder, bar sonder und
    bar geld.

    im moment habe ich eine neue nummer mit einem freund. ich habe ein bären-kostüm an und gebe den bösen bären putin. mein freund gibt den strengen roth.

    der hat mich aber gelinkt, ich dacht erst cool, so wenig text. am ende kam die dicke kacke.

    aber sieh selbst. runterscrollen bis " das interview"

    der orangene text ist der, den er mir nicht gezeigt hat.
    aber bis du mich mietest, hab ich den text drauf.

    lies ihn durch zur kontrolle. man kauft ja nicht den bären im sack !

    www.spiegelfechter.com/wordpress/

    auch zu empfehlen: israelische militärberater.
    die bringen es jetzt auf sage und schreibe:
    5-tage-kriege !

    die werden immer besser. kann man auch mieten !!!
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#16 AntichristProfil
#17 SmartiSaar
  • 03.09.2008, 08:54h
  • Vorab mal was allgemeines, Diskussionen sind wichtig, gerade wenn es um wichtige/ernste Themen geht. Was ich allerdings nicht so toll finde sind die teilweise hin und wieder doch heftigen Angriffe die einige hier untereinander starten. Kritik an der Meinung eines anderen zu äußern ist das Recht eines jeden aber ich denke das kann man auch auf einer anderen Ebene tun als gleich beleidigend zu werden zudem finde ich das auch nicht gerade förderlich für die Diskussion, soviel dazu.

    Was nun den Runden Tisch in Berlin angeht so denke ich sollten wir uns überraschen lassen was im Endeffekt dabei rauskommt. Das ein solcher Versuch einer Gesprächsrunde bereits in Hamburg gescheitert ist sollte denke ich mal nicht zwangsweise heißen das auch die Berlinder Gesprächsrunde direkt zum scheitern verurteilt ist. Queer.de wird uns hierüber sicherlich auf dem laufenden halten. Ich denke aber auch mal sollte sich von diesen Gesprächen nicht zuviel erwarten schließlich prallen da Uralte Vorurteile verankert in der Religion zusammen mit der wie es immer so schön heißt westlichen Gesellschaftsstruktur. Deshalb einfach abwarten wie es kommt und danach muß man sehen was getan werden muß.
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#18 doloresAnonym
  • 03.09.2008, 10:03h
  • Wann wird man endlich zur Kenntnis nehmen, das es sich beim ISLAM nicht nur um eine Religion,sondern um eine Ideologie handelt.

    Und die Vertreter dieser Ideologie werden sie nicht abschwächen oder ablegen.

    Ralph Giordano hat völlig recht:
    Nicht die Moschee,der ISLAM ist das Problem.
    Den für gläubige Muslime ist der Koran die Offenbarung Gottes, und NICHT veränderbar.

    Denkt hier wirklich jemand, das Imame ihren Zuhörern predigen,das Homosexuelle gleichwertig und zu akzeptieren seien?
  • Antworten » | Direktlink »
#19 InfernoProfil
  • 03.09.2008, 10:43hBerlin
  • Antwort auf #18 von dolores
  • "Denkt hier wirklich jemand, das Imame ihren Zuhörern predigen,das Homosexuelle gleichwertig und zu akzeptieren seien?"
    ------------------------------------------------------
    Ja, einige scheinen das hier wirklich zu denken. Und wer nicht so denkt, dem unterstellt man "Islamophobie" oder "Intoleranz".

    Die meisten werden noch behaupten, der Islam würde Schwule tolerieren, wenn der Iman schon den Baukran heranrollen lässt.

    Aber das ist ok, ich tippe mal auf kollektives Stockholmsyndrom.

    Churchill hat solche Leute mal wunderbar charakterisiert:

    >>An appeaser is one who feeds a crocodile, hoping it will eat him last
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#20 sajoAnonym
  • 03.09.2008, 12:06h
  • Der "runde Tisch" wird nichts bringen, "Integration" kann man vergessen, ich wünschte nur, diese Typen wären niemals hierhergekommen!
  • Antworten » | Direktlink »
#21 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 03.09.2008, 12:17h
  • Antwort auf #18 von dolores
  • "Ralph Giordano hat völlig recht:
    Nicht die Moschee,der ISLAM ist das Problem"
    es gibt ein besseres zitat von ihm:

    "nicht die migration ist das problem, sondern der islam"

    wer über die bedeutung einer moschee weiß,das es kein sakraler ort ist, sondern viel mehr umfasst...

    www.focus.de/politik/cicero-exklusiv/tid-7505/cicero-exklusi
    v_aid_133889.html


    das jetzt rechtsradikale wie pro köln das jetzt ausnutzen und auf den zug springen,ist tragisch.
    zumal die intention eine ganz andere ist.

    das ist die intention:
    "Kölner Moschee-Bau scharf verurteilt

    Die Entscheidung des Kölner Stadtrates zum Bau einer Großmoschee ist auf scharfe Kritik des Zentralrates der Ex-Muslime gestoßen. "Ich bin empört über diese fatale Entscheidung. Alle aggressiven Tendenzen, die es im Islam gibt, wurden ausgeblendet und schöngeredet. Hier geht es nicht um die Unterstützung für eine Religion sondern um die Stärkung einer Bewegung, die Menschenrechte ignoriert", sagte Zentralratsvorsitzende Mina Ahadi der "Leipziger Volkszeitung".

    www.fuldainfo.de/cms1/index.php?area=1&p=news&newsid=4186

    und pro köln sind im allgemeinen ausländerfeindlich und antisemitich noch dazu, zusätzlich homophob.

    anders sieht es in holland aus, wo liberale und liberal-konservative das thema besetzen konnten.
    weil der islam eben konträr zur einer liberalen position steht, in so ziemlich allen dingen.

    "Das Problem ist der Islam

    Wo die Trennung zwischen Religion und Politik nicht existiert, bildet sich eine voraufklärerische Gesellschaft...."

    diepresse.com/home/meinung/kommentare/fleischhacker/330211/i
    ndex.do
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#22 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 03.09.2008, 12:56h
  • nochmal ich
    2 sehr wichtige und interessante texte - im bezug auf islam, rechtskonservative/radikale(?) pro köln und für einen 3. weg!

    Aktuelle Hinweise der Giordano Bruno Stiftung
    "Gegen Fremdenfeindlichkeit und reaktionäre Islamverteidigung": Aufruf und Sonderveranstaltung der "Kritischen Islamkonferenz"

    www.giordano-bruno-stiftung.de/Aktuell/aktuell.html

    aus dem sogenannten antideutschen linken spektrum:

    Scheitern als Programm
    Warum die Linke es nicht schafft, den Islam zu kritisieren

    gwg-koeln.50webs.com/text_scheitern_als_programm.html

    die texte sollte man wirklich mal lesen um zu verstehen um was es geht!
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#23 hwAnonym
  • 03.09.2008, 14:18h
  • Antwort auf #22 von Fred_Israel
  • Habe ich gemacht, habe verstanden.

    Ich bin 46 Jahre alt und kenne diese "Schulen" seit meiner Geburt. Ich bin übrigens auch matrilinear koscher.

    aber zum unkoscheren:

    inferno:

    "..Aber das ist ok, ich tippe mal auf kollektives Stockholmsyndrom..."
    (sprach sich auch schon für Bewaffnung aus)

    sajo: "..ich wünschte nur, diese Typen wären niemals hierhergekommen! "

    fred_israel:

    " Ralph Giordano hat völlig recht:
    Nicht die Moschee,der ISLAM ist das Problem"
    es gibt ein besseres zitat von ihm:

    "nicht die migration ist das problem, sondern der islam"

    h.m. broder:
    "Das Problem der Palästinenser ist nicht, dass sie vertrieben wurden, sondern dass sie nicht weit genug vertrieben wurden."
    (spiegel, 08.05.08)

    Diese Zitate wollen erzwingen in Deutschland mit Islam-Bashing einen poltisch korrekten Rassismus zu installieren bzw. aufzubauen.
    Vorab:
    Die pauschale Verunglimpfungen Broders einer ganzen Religionsgruppe hinderte den Innenausschuss des Bundestages nicht daran, Broder auf Initiative der „Extremismus-Expertin“ der Unionsfraktion Kristina Köhler als Sachverständigen zur Anhörung über das Thema »Antisemitismus in Deutschland« einzuladen. Die Abgeordnete Köhler hatte zuvor bereits den CDU-Arbeitskreis »Extremismus und Islamismus« konstituiert.

    Broders „Teilnahme an dieser Anhörung setzt, vielleicht unbeabsichtigt, ein fatales Signal: dass der deutsche Bundestag die Verunglimpfung von Menschen, Gruppen, Staaten und Religionsgemeinschaften nicht grundsätzlich und gleichermaßen ablehnt, sondern sie sehr unterschiedlich beurteilt – je nachdem, gegen wen sie sich richtet. Das ist geeignet, insbesondere bei jungen Moslems das Missverständnis zu fördern, die Bekämpfung des Antisemitismus gehe auf ihre Kosten, und Widerwillen dagegen zu produzieren.

    Ich halte A. Zinn für einen poltisch korrekten Provokateur, dessen Weichestellungen und Einladungen auf Verhärtungen und Frontbildungen gerichtet sind, und eben nicht auf den Versuch einer mittelfristigen Einflußnahme auf bisher homophobe Milieus.

    Er versucht über die Gay-Thematik Hypes zu gestalten um sein Stocholm-, besser gesagt, WTC-Wahn-Milieu zu bedienen und die Wagenburgmentalitäten jener Kreise zu pflegen, von denen er sich ernährt.
    Wir unterstützen gay-technisch euere Strategien, einige von uns bekommen dafür Leckerlis-so die Geschäftsidee. Panik-Mache, um die Zahl der Hirn-Geiseln zu erhöhen. In strunz-aufgeklärtem Outfit
    und dialogischer Pose.

    In den USA sind Auswüchse solcher Wahnprozesse schon so weit gediehen, daß es schon Gruppen gibt, die Infernos Bewaffnungswünschen schon in zweierlei Hinsicht gerecht werden:

    www.jpost.com/servlet/Satellite?blobcol=urlimage&blobheader=
    image%2Fjpeg&blobheadername1=Cache-Control&blobheadervalue1=
    max-age%3D420&blobkey=id&blobtable=JPImage&blobwhere=1215331
    094519&cachecontrol=5%3A0%3A0+

    *%2F*%2F*&ssbinary=true

    www.jpost.com/servlet/Satellite?pagename=JPost%2FJPArticle%2
    FShowFull&cid=1215331093729


    Zitat aus dem Text, die Feinde sind dort nicht nur rassistisch ausgemacht, auch Sozialdarwinistisches ist schon angedacht:

    "The average American is friendly to Jews, but we're worried about those individuals on the periphery of society," Stern says.

    Bei den sich zivilisiert wähnenden Ressentimentspflegern und Hasspredigern handelt es sich in meinen Augen um eine ideologische Art von tribalistischer Banden-Kriminalität: tricksen, täuschen, fälschen, vertuschen, hysterisieren, aufpeitschen und aufwiegeln, für eine diffuse transatlantische Ideologie. "Atlantizismus" der alte Rassismus und Nationalismus in Zeiten der Globalisierung,
    als übernationaler gesellschaftlicher Kitt.

    i82.photobucket.com/albums/j243/revparadigm/AmericaIsrael-78
    1822.jpg


    form follows function. ..auch das denken: Der Angriff,
    am besten mit Hass und all seinen Vorformen.
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#24 hwAnonym
#25 Fred_IsraelEhemaliges Profil
#26 antosProfil
  • 04.09.2008, 21:24hBonn
  • Antwort auf #24 von hw
  • Ab Denken und Erfahrung - braucht viele Jahre Lernen und Gelegenheiten. Zivilisation muss man erst lernen, schätzen lernen.

    Andersrum: Es ist totaler Quatsch zu glauben, junge Leute seien grundsätzlich offen und fortschrittlich. Totschlagbeispiel: Die Nazis waren vor allem eins: eine Jugendbewegung.
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#27 hwAnonym

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