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Kommentare zu:
Gemeinsam gegen Islamophobie


#1 DURAL DELUXEAnonym
  • 06.09.2008, 12:35h
  • interessanter artikel, der wird hier sicher einige wellen schlagen...

    ob der berliner landesverband islamophobie schürt, wie es hie behauptet wird, weiß ich nicht. ist aber schon eine ganz schön starke behauptung, finde ich mutig vom autoren, das hier so zu schreiben. ich persönlich halte den LSVD für einen "von den guten".

    zur demo: eben. schwule und lesben wären unter einer islamfreien PI-herrschaft die nächsten opfer, deshalb sollte man sich hier anschließen und gegen diese personen demonstrieren.
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#2 gatopardo
  • 06.09.2008, 12:38h
  • Man kommt nicht mehr durch mit Schattierungen und politischen Korrektheiten in Eurem Land. Kaum ist es mir möglich, homophobe deutsche Rechtsextreme von ebensowenig homofreundlichen Islamisten zu unterscheiden, da protestieren Schwule und Linke gemeinsam für eine Moschee, als ob es da von Sozialisten und Schwulen wimmeln würde, die es zu verteidigen gilt. Tempelneubauten sehe ich in jeder Religion für völlig überflüssig an, wofür man besser unkonfessionelle Schulen bauen sollte.
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#3 DURAL DELUXEAnonym
  • 06.09.2008, 12:40h
  • ...aber, und jetzt kommt mein großes aber, bei der gelegenheit kann man gleich noch gegen religionsterror an sich demonstrieren - christlich, islamisch, wasweißich. religion ist das übel an sich.
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#4 gatopardo
#5 DURAL DELUXEAnonym
  • 06.09.2008, 12:56h
  • proNRW fordert z.b. "keine bevorzugte finanzielle förderung von lesben- und schwuleneinrichtungen!"

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#6 gatopardo
#7 DURAL DELUXEAnonym
#8 gatopardo
#9 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 06.09.2008, 13:41h
  • LOL glückwunsch, für den dümmsten kommentar der jemals bei queer erschienen ist,aber es kommt ja von den richtigen, aber ich mich doch nicht getäuscht.
    lsvd schürt islampobie?
    für toleranz? gott sei dank,ist der islam so tolerant.
    an gutmenschentum und naivität kaum zu überbieten.
    auch null differnzierung in diesem beitrag.

    --
    passender finde ich diese aufrufe:

    2 sehr wichtige und interessante texte - im bezug auf islam, rechtskonservative/radikale(?) pro köln und für einen 3. weg!

    Aktuelle Hinweise der Giordano Bruno Stiftung
    "Gegen Fremdenfeindlichkeit und reaktionäre Islamverteidigung": Aufruf und Sonderveranstaltung der "Kritischen Islamkonferenz"

    www.giordano-bruno-stiftung.de/Aktuell/aktuell.html

    aus dem sogenannten antideutschen antifaschistischen spektrum:

    Scheitern als Programm
    Warum die Linke es nicht schafft, den Islam zu kritisieren

    gwg-koeln.50webs.com/text_scheitern_als_programm.html

    --
    sehr passende texte zu diesem kommentar.

    richtig ist,dass man gegen pro köln demonstrieren sollte.
    richtig ist auch den reaktionären islam anzugreifen und ihre reaktionären verteidiger - entweder aus dummheit, naivität oder weil sie von diesem thema null plan haben.
    oder migranten mit dem islam gleichsetzen.
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#10 SimoneAnonym
  • 06.09.2008, 13:56h
  • Antwort auf #9 von Fred_Israel
  • "auch null differnzierung in diesem beitrag", "richtig ist,dass man gegen pro köln demonstrieren sollte. richtig ist auch den reaktionären islam anzugreifen und ihre reaktionären verteidiger"

    Was Fred damit aussagen will: demonstriert nicht gegen diese Nazis, denn sie haben Recht. Kein Wunder, dass Fred sich hier aufregt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#11 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 06.09.2008, 14:26h
  • Antwort auf #10 von Simone
  • nein, falsch verstanden -wahrscheinlich sogar mutwillig -das gehört zur taktik.

    ich möchte,dass man gegen rechtsradikale UND gegen konservativen und politischen islam demonstiert.
    dann hätte die sache meine vollste unterstützung!
    was genau gibt es da nicht zu verstehen?

    nochmal ein wenig differnzierter:

    Unter dem Deckmantel der "Islamismus-Kritik": Rassistischer Aufmarsch in der Kölner Innenstadt geplant

    www.hagalil.com/01/de/Antisemitismus.php?itemid=2694

    "Dabei sind die Rechtsextremisten natürlich nicht an einer sachorientierten Auseinandersetzung, bzw. Diskussion zu den Gefahren des radikal-fundamentalistischen Islamismus interessiert. Ganz im Gegenteil. Sieht man sich die durchgängig rassistisch motivierte Propaganda aus der braunen Szene deutschlandweit an, so fällt auf, dass die wesentlichen Inhalte der islamistischen Ideologie - aggressiver Antisemitismus, Holocaustleugnung, rabiate Homophobie, Ablehnung der Gleichheit von Mann und Frau, rasender Antiamerikanismus und Hass auf Israel, Ablehnung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und unserer westlichen Wertegemeinschaft - keine Rolle spielen...."
    denn rechtsextremismus zeichnet sich auch durch ganz andere dinge ab.

    desweiteren wird auch unterschlagen,dass nazis sprich npd gute kontakte mit islamisten hat.
    Islamisten und die NPD

    www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E7C1BA
    C908B384ADE9D9D5985FA1B8F65~ATpl~Ecommon~Scontent.html


    und den islam als positive integrationsbremse sieht.
    man kann den spieß also genauso umdrehen, wenn man will.
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#12 roterginsengEhemaliges Profil
  • 06.09.2008, 14:29h
  • Antwort auf #10 von Simone
  • ja das macht auch durchaus sinn, denn es ist der tiefere:

    das israelische online-portal ynet berichtet in seiner ausgabe vom 03.09.08, 15.05 uhr, von einer "neuen frontbildung zwecks entflammen von hass". nein, es geht nicht gleich um pro köln, sondern um das andere ende der achse, mehr pro jerusalem.

    streichholz und kanister tragen die rechtsextremen in der knesset, die das knesset-mitglied Elad formulieren ließen: die ausbreitung des islams bedroht die grundlagen der westlichen zivilisation.
    auf einer tagung der "nationa union-national religious party" unter dem motto: standing up to jihad, mit der
    einblendung einer szene aus dem" jud süss" für moslems, "fitna", kündigte der rechtsextremist elad für den dezember eine anti-jihad-konferenz in israel an. teilnehmen werden 30 europäische juristen aus dänemark, italien, holland, belgien, schweden und der schweiz.

    um blend- und bollwerk-dienstleistungen geschäftstüchtig unter die richtigen spots zu bringen, raunte elad lärmend:

    """....es gibt 60.000 muslimische einwanderer in europa, die nicht unbedingt gekommen sind, um sich assimilieren zu lasen, sonden deshalb, der gesellschaft von innen widerstand zu leisten.
    das gefühl in europa ist, dass die zeit gekommen ist, den jihadistischen isalm zu stoppen und dass dies vielleicht die letzte möglichkeit ist."

    [anm.: wieder eine endschlacht, ein armageddon ? eine endlösung ?]

    der grad der sensibilisierung über den wahren charakter des islams ist in europa sehr
    schlecht, und zwar nicht nur in europa, sondern auch in israel.
    viele in israel leben im auge des sturmes

    [anm.: katzav, olmert, dan haluz, georgien, altersarmut, kinderarmut, okkupation ?]

    und konflikten aber verstehen nicht die komplizierte
    realität....
    [anm.: der koschere goebbels wird's richten]....Es ist an der Zeit Axiome ud Konventionen zu zerschlagen...[anm.: okkupation, folter, völkerrecht, angriffskriege ? oder was neues ? hiroshima für iraner ? in jeder hauptstadt guantanamos ?]

    die konferenz dient vorrangig der möglichkeit für ein neues bündnis von juristen für die koordination und zusammenarbeit zur bewältigung und bekämpfung gegen europas umwandlung in eurabien...
    [..die kreise schließen sich..]
    ...wenn jerusalem kapituliert, wird europa in diesen fußstapfen folgen und fallen !...."""
    [tusch fulminant !!!]

    Die texttreue läßt auf große übung beim spiel "reise nach jerusalem" schließen.

    nur mußte der arme elad für diese botschaften sensibel auf den beginn des ramadans warten und war wahrscheinlich arg enttäuscht, daß trotz nutzung von geert wilders neuauflage von "jud süss", diesmal "fitna" genannt, keine bomben- oder morddrohung einging.

    naja, villeicht kann ja memri, berühmt für zündende übersetzungen, was für die britische opium-zone in afghanistan machen, und ein handy mit elads nummer neben die übersetzung legen, dann natürlich ohne zünder, vielleicht noch ein dollar-bündelchen dazu ?

    aber in echt:

    ein knesset-mitglied der liste ta'al, talab el-sana, bemerkte zu elad, er drifte zur extremen rechten in euorpa [el-sana hat das spiel wohl nicht ganz durchschaut, meint aber richtig:] zur gleichen schule, die die nazibewegung produzierte. weiter, dass er vergessen hat, dass diese strömungen, die gegen moslems hetzen, die speerspitzen gegen die juden waren.
    [wenn el-sana manche sätze aus dem zentralrat der juden deutschlands kennen würde, wäre er verblüfft, wie unbeschwert schnuppe manchen dort die geschichte mittlerweile ist. auch hier heiter: it's the economy, stupid].

    ein weiterer abgeordneter kommentierte den levantinischen klon des atlantizistischen rassismus
    mit der vorstellung der reaktionen auf ein
    filmprojekt, dass die vebrechen der israelischen armee zur grundlage eines films über das judentum machen würde.

    ein kommunistischer knesset-agbeordneter meinte, elads treiben habe die neo-nazistischen züge der europäischen rechten.

    also, es brodert und brodelt aller orten. apropos köln, nein, nicht das landgericht (broder-urteil), sondern neven dumont.

    isreals linksliberale haaretz wird gerade von regime- und sozialkritischen autoren gesäubert, die zum teil seit jahrzehnten für das blatt schrieben.
    z.b. amira, gaas, gideon levy, ruth sinai.
    also hier nicht inqusisition à la sarkozy, sondern
    dumont. er hält 25 % des blattes seit 2006.

    seitenhieb:
    demnächst werden die islamistischen schlächter der kinder aus beslan dort also, wie vorvorgestern in der tagesschau, kämpfer benannt.
    mit tönen macht man musik. so klingt klezmer for globalization ! ashkenazi.
    die internationale der nationalisten rückt weiter nach rechts.

    www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3591626,00.html

    so einen landesverband des lsvd unterstützt man gerne.
    die richtigen deos für die achseln der blöden.
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#13 gatopardo
  • 06.09.2008, 14:38h
  • Antwort auf #10 von Simone
  • Dann aber auch wieder Erstaunliches, das er aus der Giordano-Bruno-Stiftung zitiert und dem man sich ohne Schwierigkeiten anschliessen kann: "Den Veranstaltern des Anti-Islamisierungsprozesses gehe es nicht darum, die menschenrechtswidrigen, antidemokratischen u. reaktionär-patriarchalischen
    Grundinhalte u.Praktiken des Islam anzuprangern,sondern darum, Einwanderer aus muslimischen Ländern pauschal als Bedrohung zu stigmatisieren."
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#14 gayfriendAnonym
  • 06.09.2008, 14:55h
  • Antwort auf #2 von gatopardo
  • Vollste Zustimmung:
    Ich war lange genug in der antifaschistischen Linken aktiv um mir ein Bild von ihnen zu machen.
    Da läuft schon einiges schizophrenes ab. Kein Gott kein Staat kein Vaterland auf der Jacke tragen, aber Resolutionen gegen die Abschiebung von irgendeinem kölner islamistischen Kalifstaatfuzzi verfassen. Aber da läuft bei einigen folgende Logik ab: Wir sind gegen die Nazis, die Nazis sind gegen die Islamerer, also müssen wir uns für die Islamerer einsetzen um gegen die Nazis zu bleiben.
    Was Abneigung gegen den Islam als Ideologie mit Rassismus zu tun haben soll erkläre mir mal auch jemand schlüssig.
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#15 hwAnonym
  • 06.09.2008, 15:33h
  • Antwort auf #14 von gayfriend
  • könntest du vielleicht noch quellen und webseiten
    deiner ehemaligen "gurus" benennen ?

    deine aussage gewönne gehalt und überprüfbarkeit.

    antifaschistische linke ist schon arg arg weit und schwammig. wir wollen ja keine schelme sein.

    gib mal konsistente hinweise.

    mir gefällt alfred grosser, als links-liberaler antifaschist, gut:

    "...Broder bekämpft eine Kritik an der Politik des Staates Israel, die in Israel selbst oft und in verschiedenen Tonarten vorgebracht wird. Am ergreifendsten wohl vor zwei Jahren in der Grabrede des Schriftstellers David Grossman auf seinen im Südlibanon gefallenen Sohn. ...

    ...Die Drohung, mit wehenden israelischen Fahnen anzugreifen, hatte Erfolg. Der Regionalverband der Evangelischen Kirche nahm die Erlaubnis zurück, den zur Verfügung gestellten Saal der Heilig-Geist-Kirche für die Vorstellung zu benutzen.

    ...Hier ging es nicht um Antisemitismusbekämpfung, sondern um brutale Zensur eines unbequemen Inhalts. Die Methode hat sich bewährt. Einerseits versucht man einzuschüchtern, andererseits breitet man den Schleier des Antisemitismus über das Gesagte aus, um nicht die dargestellten Fakten widerlegen zu müssen. Wenn man dem noch persönliche Beschimpfungen hinzufügt und das Gesagte so verdreht, dass es skandalös erscheint, kann man sicher sein, Aufsehen zu erregen und einige im Allgemeinen schon voreingenommene Geister auf seine Seite zu ziehen. In diesem Sinne schreibt und spricht Henryk M. Broder ...

    ....Dummer Moralismus?

    Aber nicht nur deswegen. Auch im Namen einer Moral der gleichen Würde aller Menschen, die nichts ausrichten kann ohne das Verständnis für das Leiden des Anderen. Und wenn diese Einstellung verächtlich als naiver Moralismus abgetan wird, so erinnere ich an all die Nicht-Juden, die in Deutschland und noch viel mehr in Frankreich im Namen dieser Moral Juden gerettet haben. Darunter mich sowie die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland.

    Im Oktober 1990 fuhr der israelische Botschafter in Frankreich nach Le Chambon-sur-Lignon. Das Dorf liegt in einer protestantischen Gegend, die sich seit dem sechzehnten Jahrhundert in Rebellion übt. Dort wurden Hunderte jüdische Kinder versteckt und auch geheim mit Schulunterricht versorgt. Der Botschafter kam, um der Gemeinde die Medaille der Gerechten zu überbringen. Am Schluss seiner Dankrede sagte der Pastor: „Eine solche Auszeichnung zu verleihen verpflichtet ebenso sehr, wie sie zu empfangen. Da Yad Vashem den Staat Israel vertritt und da heute dieser Ort dafür Dank erhält, dass er ehemals Kinder eingeschult, Häuser geöffnet, Menschen aufgenommen hat, auf die in ganz Europa und in ihrem eigenen Vaterland Jagd gemacht wurde, wünschen wir uns, dass der Aushändigung dieser Auszeichnung eine Art Verpflichtung entspreche, dass es keine geschlossene Schule für junge Palästinenser gebe, keine durch Dynamit zerstörten Häuser, keine Menschen, die vom Grund und Boden ihrer Vorfahren vertrieben und durch Siedler ersetzt werden, und dass man eine andere Antwort auf Steinwürfe finde als Gewehrkugeln.“ Entsprangen diese Worte einem dummen Moralismus? Bewiesen sie Antisemitismus?

    Alfred Grosser lehrte Politikwissenschaft am Institut d'Études Politiques in Paris und veröffentlichte unter anderem die Bücher „Verbrechen und Erinnerung“ und „Die Früchte ihres Baumes. Ein atheistischer Blick auf die Christen“.

    www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E6120A
    6560BB94FCBB91B5686F14BA1BC~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_g
    ooglefeed


    falls der link nicht funktioniert:
    google:
    alfred grosser verschleierung als methode
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#16 TomAnonym
  • 06.09.2008, 15:42h
  • ...
    ich bin auch sehr gegen den Bau der Moschee in Köln und zähle mich dabei nicht zum rechten politischen Spektrum.

    Erst gestern hat sich eine mächtige Gruppierung in der Türkei gegen "die Ausbreitung des Christentums" in ihrem Land geäußert. Kirchenbauten von Christen werden in der Türkei und in moslemischen Ländern nach wie vor verhindert!!!

    Im übrigen ist es mir nicht verständlich, wie ein schwul-lesbischer Verband für eine Solidarisierung mit dem Islam und dessen Vertetern aufrufen kann. In deutschen Stadtteilen, in denen der Anteil der Muslime inzwischen überwiegt, traut sich doch inzwischen kein Schwuler mehr, sich zu seiner sexuellen Orientierung zu bekennen...

    Im übrigen gebietet auch der Schutz unserer jüdischen Mitbürger eine kritische Distanz zum Islam samt dessen militanten Vertetern.

    Sollte sich der Islam in Europa weiter so schnell ausbreiten wie bisher, ist's dann schnell auch mit der Toleranz für Homosexuelle vorbei... Das sollten auch die entsprechenden Vertreter der Grünen bedenken. Als Schwuler ist diese Partei aufgrund ihres islamfreundlichen Ansatzes für mich inzwischen nicht mehr wählbar. Hoffentlich schärfen die bürgerlichen Parteien endlich einmal ihr gesellschaftspolitisches Profil und treten für eine Gesellschaft ein, die sich auf die Wurzeln Europas besinnt.

    Tom
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#17 JacNsakEhemaliges Profil
  • 06.09.2008, 16:12h
  • Na, da machen wir doch einfach mal einen konkreten +- Vergleich zwischen der Situation von Schwulen und Lesben in sämtlichen islamisch geprägten Ländern und den schrecklichen "gottlosen" Ländern. Und was kommt dabei dann heraus? Eben.

    Islamophobie ist ein konstruiertes Wort, mit dem sich die aggressiven Denker und Propagandisten des Islam in eine vermeintlich profitable Opfer- und Minderheitenrolle hineinfantasieren wollen.

    Appeasement gegenüber politischen/religiösen Fanatikern hat sich schon immer als ungenügende Strategie erwiesen. Es hat nichts mit Rassismus und erst recht nichts mit Faschismus zu tun, eine patriarchale, sexistische und archaische Religionsform abzulehnen, die in der Praxis darauf besteht Frauen zu vermummen, Geschlechter voneinander zu separieren und alles zu verurteilen, was nicht den eigenen Glaubensmustern bzw. Lebensstilen entspricht.
    Der Islam ist im Kern expansiv und intolerant gegenüber Polytheisten bzw. Ungläubigen!
    Mittlerweile beschränken sich diese Urteile schon längst nicht mehr nur auf den eigenen Kulturbereich, sondern man betrachtet Europa offensichtlich bereits als zukünftiges islamisches Territorium und lässt einen Testballon nach dem anderen aufsteigen, wie weit man gehen kann.

    Allen übereifrigen Gutmenschen empfehle ich dringendst sich den absurden dänischen "Karikaturenstreit" mit den butterweichen Nicht- Haltungen der europäischen Regierungen wieder in Erinnerung zu rufen und sich die inszenierten Umstände genau anzusehen. Ralf König war hier einer der wenigen Leute, der wirklich den Arsch in der Hose hatte, sich damit kritisch auseinanderzusetzen. Hat es irgendeine Schwuchtel groß interessiert? Nein.

    Keine finanziellen Mittel oder runde Tische für religiöse Gruppen, die sich nicht 100% zu unserer Verfassung bekennen.

    "Was auch geschieht - nie sollt ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken." [Erich Kästner]
  • Antworten » | Direktlink »
#18 hwAnonym
  • 06.09.2008, 16:16h
  • Antwort auf #16 von Tom
  • immer, wenn wir an die brust gedrückt werden,
    ist folgendes zu sagen, um mißbrauch zu verhindern.

    Jüdischer Kulturverein Berlin e.V.

    Zwei Seiten der Medaille: Wider die Islamophobie

    Zunehmend scheinen Antisemitismus und Islamophobie zwei Seiten jener Medaille zu sein, in die stereotypes Handeln und neues Unverständnis mit großen Lettern eingraviert sind.

    Es gibt keine rational nachvollziehbare Erklärung für die aktuelle Hysterie, die gezielt und ohne Rücksicht auf Verluste gegen Muslima und Muslime aller Länder, Sprachen, kultureller und sozialer Identitäten geschürt wird.

    Wer so zündelt, riskiert eine Feuerbrunst. Wir wollen das nicht!

    Was treibt Mächtige in der Politik, was veranlasst manche Medien zu einer Kampagne, an deren Ende es nur Verlierer geben wird? Was nährt das Zerrbild vom Nachbarn?

    Unübersehbar, und das ist u.E. das Grundübel, benachteiligen soziale Verhältnisse die geduldeten wie hier beheimateten Mitglieder der muslimischen Gemeinschaften und jene, die von Außenstehenden dafür gehalten werden. Dumpf und zerstörerisch wird eine Islam-Feindschaft hoffähig geredet und der Irrweg in einen Anti-Islamismus geebnet.

    Wir erinnern daran, wann und wie aus religiöser oder ökonomischer Judenfeindschaft mörderischer Antisemitismus geworden ist. Das macht uns misstrauisch gegen jede selbstgefällige Polemik, die den Islam und mit ihm die gesamte muslimische Gemeinschaft zur verdeckt sprudelnden Quelle jenes brutalen extremistischen Terrors erklärt, der gerade auch gegen unser Volk gerichtet ist. Gegen diesen haben wir uns auch mit Muslimen verbündet....

    www.hagalil.com/archiv/2004/11/islamophobie.htm
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#19 Fred_IsraelEhemaliges Profil
#20 gatopardo
  • 06.09.2008, 16:38h
  • Antwort auf #15 von hw
  • Ausgezeichnete Recherchen wie von Dir gewohnt, diesmal für einen Laien der Materie wie mich völlig verständlich, wobei mich die erwünschte Verpflichtung von YadVashem besonders berührt.
    Zurück zum Bau der Moschee, um den es hier geht:
    Die grösste Moschee Europas befindet sich in Madrid an einer Stadtautobahn und ist in ihrer Franco-Mussolini-Mausoleums-Bauweise an pompöser Hässlichkeit kaum zu überbieten.Und dies gilt auch für nach meiner Ansicht unzählige unnütze Neubauten von Kirchen und Synagogen, weshalb man zuerst als Atheist und obendrein in seinem ästhetischen Gefühl für Architektur verletzt wird, weil man an die bauliche Herrlichkeit einer Florenzer Kathedrale oder Istanbuler Hagia Sophia und die wunderschöne Synagoge in Toledo gewöhnt ist. Wie stehst Du dazu ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#21 gatopardo
  • 06.09.2008, 16:47h
  • Antwort auf #18 von hw
  • Ja lieber @hw: Da hast Du leider recht. Ich habe Panik vor allen schwulen- und aufklärungsfeindlichen Religionen. Dabei hat aber die "rational nicht nachvollziehbare" Islamophobie-Hysterie längst auf mich übergegriffen, indem ich vor den Muslimen am meisten zittere.
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#22 Fred_IsraelEhemaliges Profil
#23 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 06.09.2008, 17:15h
  • nochmal zum begriff islampobie, ein paar auszüge:

    "So urteilt Eric Conan vom L’Express, der Begriff erlaube es, die säkulare Gesellschaftsordnung als rassistisch zu diffamieren und vom Antisemitismus der maghrebinischen Immigranten in Frankreich abzulenken. In diesem Zusammenhang erinnert er an die Listen missliebiger jüdischer Journalisten, die Tariq Ramadan, der den Begriff 1998 in Frankreich einführte, angelegt hatte: Ein Vergehen, für das Jean-Marie Le Pen noch gerichtlich verurteilt wurde. Er verweist auch auf die Mahnung des Hohen Rates für Integration im französischen Ministerium des Premierministers, dass jede Kritik an der Religion - wie jeder Weltanschauung - als Bestandteil der Meinungsfreiheit verfassungsrechtlich garantiert sei, und dem Rassismus sowie der Xenophobie nicht gleichgestellt werden solle. [33]"

    "Wikipedia:

    Kritik am Begriff der Islamophobie

    Fourest und F. Venner sind der Ansicht, dass der Begriff ursprünglich Ende der siebziger Jahre durch iranische Mullahs geprägt wurde, um damit Frauen, die sich weigerten, den Hidschab zu tragen, zu verunglimpfen. Später wurde er auch auf Autoren wie Salman Rushdie und Taslima Nasreen angewandt. Die Verwendung des Begriffs führe zur „desaströse[n] Konsequenz einer Amalgamierung liberaler Moslems mit den extremistischen Moslems“ und erwecke den Eindruck, „dass die Probleme des gesellschaftlichen Ausschlusses einzig über den Umweg der religiösen Integration zu lösen seien“. Auch manipuliere er die öffentliche Debatte und diene der Diffamierung von „Antirassist[en] und Gegner[n] der sexistischen Interpretationen des Koran“. Christlichen Fundamentalisten helfe die Wortschöpfung, gegen jede Religionskritik zu kämpfen. Sie leiste „ausgezeichnete Dienste im Kampf gegen die Blasphemie“ und entleere die „Frage des Rassismus“ ihrer „Substanz“. [31]"

    ""Das ATTAC-Mitglied Bernard Cassen wirft T. Ramadan vor, den Begriff zu instrumentalisieren, um nicht nur jede Kritik, sondern auch schon jedes Infragestellen seiner Positionen zu unterbinden. [34] Der Philosoph Piers Benn meint, die Verwendung des Begriffs sei „intellektuell und moralisch ungesund“. Er unterstellt dessen Verfechtern nicht nur Angst vor der kritischen Analyse islamischer Ansprüche und islamischer Praxis, weil die Ergebnisse ihnen nicht zusagen könnten. Analog zur Wortbildung Homophobie sieht er den Begriff als negativ konnotiertes Schlagwort und einer notwendigen Differenzierung im öffentlichen Diskurs hinderlich; er stellt die inhaltliche Berechtigung des Begriffs deswegen in Frage. [35]

    Ali Sina kritisiert den Islam rigoros und sieht ihn als Ideologie. Deren Ablehnung oder Kritik könne nicht als Phobie deklariert werden, da dies impliziere, die Kritik sei bereits widerlegt. .."

    etc etc etc
  • Antworten » | Direktlink »
#24 hwAnonym
  • 06.09.2008, 17:25h
  • Antwort auf #20 von gatopardo
  • na, schau halt mal selbst....

    www.brainworker.ch/Irak/KoelnerMoschee.jpg

    die eine moschee bei uns im ort ist im industriegebiet,
    milli görüs. von dort lotsen wir jugendliche meist erfolgreich in die ditb moschee, zu deren jugendbeauftragten ich einen "guten" draht habe,
    der von dem lotsen aber auch nichts weiß.

    er weiß auch nicht, dass in seinen jugendgrupen immer zwei bis drei kids, oft schon enkel, ehemaliger linker flüchtlinge nach dem militärputsch in der türkei sind.

    von da aus ist es meist einfach mit städtischen einrichtungen und personal mit hirn, die spannendere
    jugendarbeit zu bieten.

    den ditb-jugendmenschen und seinen club brachte ich sogar mit schwurmeligen erzählungen zum besuch der mannheimer kunsthalle. ich erzählte ihm dönekens
    von arabern, geometrie um dann auf vaserely u.ä.
    zu kommen. war kühn, hat aber geklappt.

    vorgeschichte:
    wir haben uns zum beispiel über einen ehrerpusselig wirkend könnenden kollegen erstmal propagandaschriften der botschaft über die geschichte der türkei besorgt.
    nachprüfbares material herausgesogen und versucht quellen über das erwähnte oder dargestellte von europäischen bzw. amerikanischen universitätsarbeiten zu bekommen.
    einige facetten waren auch für mich neu, unbekannt und wahr. agit-prop-überhöhungen runterzukurpeln ist ist ja kein problem.
    solches material nicht zu prüfen oder zu schmähen wäre schon dumm. den gegenpart zu kennen ist schon nicht schlecht, sein wisssen gegen ihn anzuwenden, fast eine vorform von kunsthandwerk.
    wenn dann in unserem türkischen nougat ein mandelsplitter einer amerikanischen universität ist,
    freut sich sogar der imam, inshallah !!!
    am entwaffnensten, für ihn war unsere bessere und detaillierterenkenntnis der toleranzgeschichte des osmanischen reiches bzw. toleranter highlights ab atatürk.
    unter dem druck weltoffen und tolerant wirken zu sollen, stehen diese jugendagenten ja immer mehr. druck ist da gut. nur nicht überdosieren.

    also erst haben wir ihn die üblichen "aufgekärteren" geschichtchen erzählen lassen, und dann kein mildes zweifeln, kein frontalangriff, sondern das gesagte, für ihn gesichtswahrend, nicht nur bestätigt, sondern mild als bekannt durchschimmern lassen, und hier und da die genauere kenntnis freundlich durchblitzen lassen, am schönsten mit amerikanische quellen.
    selbst amerika belegt ihn, ist das nicht schön ?
    für ihn seelenbalsam.
    der freute sich dann wie bolle, was neues aus einer uni aus dem lande der unbeschränkten möglichkeiten zu haben, mit dem er dann sogar bescheidwisserisch in seinem großen-club hausieren kann. dass er in den augen der kids damit schon einen teil seiner "kernkompetenz" verloren hat, ist dem gar nicht gedämmert.

    danach kam er in unseren schwülen und schwülstigen prüfhamam. der großtürkei-, mauren-, bzw. nationalist/moralist-check, hier natürlich viel seife, viel heiße luft und das kleine reflexhämmechen: aleviten ?, kurden ? shiiiten ? orthodoxe christen, griechen, armenier, aramäer ? kommunisten ?
    über "unsere" gymis (kids der flüchtlinge) entwickelte sich dann doch tatsächlich "spontan" der wunsch nach einem museumsbesuch, wunder über wunder.
    vorher war viel palaver mit fakten über die arabischen abschriften und sammlungen der naturwissenschaften, ohne die abendländische kultur gar nicht möglich gewesen wäre. großes gegagger über proportionen, mathematik, die welt der zahlen und ein hohes lied über nichtfigürliche abstrakte darstellung (ob der sich bei pornos auch alk reinzieht ist mir dabei scheissegal). den kids haben wir kühn erklärt, dass es ohne mosaiken, wie in isfahan, taschkent, etc. keinen vaserly u.ä. gegeben hätte, wir dachten uns, den finden die cool, was dann auch so war. "ey, mach isch mit programm auch."(am pc)
    oh, und natürlich auch die alhambra mußte kühn für alles mögliche und unmögliche herhalten.
    war schon wild.

    wichtig ist einfach nur einblick in die gruppen zu haben und die bessere freizeit anzubieten.
    gedanken zu säen, beiläufig auf widersprüche
    hinzuweisen und alters- und hormongemäße angebote zu machen.

    blöd ist dann immer, wenn die gymis studieren gehen.

    so jetzt kennst du meine kleine moschee-welt
    in einem 60.000 einwohner ort.

    der jugendfuzzi ist eine klemm-schwester.
    das sag ich ihm aber aus übergeordneten gründen
    nicht auf den kopf zu. noch nicht.
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#25 InfernoProfil
  • 06.09.2008, 18:03hBerlin
  • Mhh....

    Wann dürfen wir den mal eine islamische Aktion:
    "Gemeinsam gegen Homophobie" erwarten?

    Ich zitiere den Vizechef des "Bündnisses der islamischen Gemeinden in Norddeutschland":

    "ÖFFENTLICH GELEBTE HOMOSEXUALITÄT IST FÜR UNS EIN STRAFTATBESTAND"...

    www.mopo.de/2007/20070421/hamburg/panorama/moslems_gegen_sch
    wule.html


    Und während all die mutigen Schwullesbischen Kämpfer gegen die "Islamophobie" gegen den neuen "Faschismus" demonstrieren, könnten sie ja in den Pausen mal darüber nachdenken was so eine Aussage von einem hochrangigen Moslemvertreter zu bedeuten hat.
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#26 SimoneAnonym
  • 06.09.2008, 18:13h
  • Antwort auf #23 von Fred_Israel
  • Dass Muslime Islamophobie ausnutzen ist ein ebenso intelligenter Vorwurf wie Schwule würden Homophobie ausnutzen. In Wahrheit ist es doch so: radikale Muslime nutzen nicht Islamphobie, sondern den Islam aus. Anders als der große Restteil der Muslime, gerade in Deutschland.

    Hinter all der Islamkritik, die Fred und seine PI-Freunde hier ja bei jedem Thema anbringen, steckt nicht mehr als der pure alte Fremdenhass, geschmückt mit ein paar Pseudo-Argumenten. Zum Vergleich: um Freds Niveau zu erreichen, müssten wir nach einer Benedikt-Äusserung nicht etwa den Papst kritisieren sondern den Katholizismus und alle Christen. Wir müssten den Bau von Kirchen verhindern, alle Straftaten von Deutschen (genauer: vermuteten Deutschen) als christlich motiviert darstellen, Christen als Kultur relativierer bezeichnen und gemäßigte Stimmen als "Gutmenschen" ironisch loben und vor allem tausende Foren mit unserem Christenhass zumüllen usw usf. Aber nein, das Christentum ist ja unsere "Leitkultur"...

    Und ist es nicht ein gewaltiger Zufall, dass sich die Rechtsextremen Europas bei dieser Konferenz genau auf die Themen von Fred & Co stürzen?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#27 InfernoProfil
  • 06.09.2008, 18:21hBerlin
  • Antwort auf #26 von Simone
  • "Und ist es nicht ein gewaltiger Zufall, dass sich die Rechtsextremen Europas bei dieser Konferenz genau auf die Themen von Fred & Co stürzen?"
    ---------------------------------------------------

    Sehr gute Logik! Übrigens in Sachsen setzt sich die NPD nachhaltig dafür ein, HARTZ IV zurückzunehmen....

    Ist das nicht ein zufall, dass die sog. "Linke" das auch will? Was machen wir nur, wenn die NPD demnächst mehr Geld für die Bildung fordert?
    Müssen wir dann alle Parteien im Bundestag als potentielle Symphatisanten des "Faschismus" brandmarken....

    :-))
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#28 hwAnonym
  • 06.09.2008, 18:23h
  • Antwort auf #26 von Simone
  • nicht schlecht.
    das kannst du sogar mit bka-zahlen belegen.
    ich habe mir jüngst die statistik zur organisierten kriminalität angeschaut.

    beim nicht-deutschen anteil, sogar deutsche passinhaber eingepflegt, war der anteil
    der aus jüdischen, christlichen, verschieden orthodoxen oder
    entsprechend damit imprägnierten
    säkularen milieus g i g a n t i s c h !!!
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#29 SimoneAnonym
  • 06.09.2008, 18:41h
  • Die Haltung einiger hier ist also: lieber gegen Muslime demonstrieren als gegen die Teilnehmer des "Antiislam-Kongress". Das sind ja auch alles feine Herren und setzen sich total für uns Homos ein:

    "Der umstrittene Bundestagsabgeordnete Henry Nitzsche (CDU) hat mit einer Rede für Empörung gesorgt. Wie der Nachrichtensender n-tv meldet, sagte der 47-Jährige bereits im Juni bei einer Parteiveranstaltung im sächsichen Bernsdorf, dass Patriotismus wichtig sei, damit "Deutschland nie wieder von Multi-Kulti-Schwuchteln in Berlin regiert wird.""

    www.queer.de/detail.php?article_id=6049

    "FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat in einem Interview von der "Krankheit Homosexualität" gesprochen"

    www.queer.de/detail.php?article_id=9197

    "Homosexuelle, so ist dem Handbuch der Nationalen Front im Kapitel über Familienpolitik zu entnehmen, würden unter einer Regierung Le Pen als Perverse umerzogen werden."

    www.g26.ch/gay_kultur_44.html

    "Gegen Lesben und Schwule ruft Pro-Köln anlässlich des diesjährigen Christopher Street Day am 7. Juli zu einer "Mahnwache gegen den Werteverfall" auf und hat dazu den erzkonservativen Schwulenhasser Kardinal Meisner eingeladen."

    www.al.uni-koeln.de/archiv/pdst2.html

    Übrigens auch dabei: Nick Griffin, Vorsitzender der British National Party (die gerne gegen Pride-Paraden protestiert) und wegen Leugnung des Holocaust verurteilt

    usw usf
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#30 PupsAnonym
  • 06.09.2008, 18:45h
  • Ich bin weder für den Bau dieser Moschee (wenn sie eine Moschee bauen wollen, können sie das in einem islamischen Land tun. Wir bauen bei ihnen auch keine Kirchen, wenn wir dort leben.), noch bin ich für eine Beteiligung an einer solchen Demonstration. Was soll der Unsinn? Wir verbünden uns mit einem Feind, um einen anderen Feind zu bekämpfen? Was gewinnen wir? Toleranz für unsere Toleranz? Schöner Traum, der sich in 100 Jahren nicht erfüllen wird.
    Eine Demo gegen Rassismus würde ich sofort unterstützen, aber nicht für den Bau einer Moschee. Oder dürfen demnächst die Hindis auch ihre Gotteshäuser bauen, oder die Buddhisten hier großartige Tempelanlagen? Dann bekäme der Begriff: "Multikulti" eine weitere Bedeutung.
    Ich würde mich auch jederzeit gegen den Bau einer weiteren christlichen Kirche oder gar eines Doms aussprechen.
    Der Wohnraum ist schon knapp genug, der Platz wird eng, da sollte der begrenzte Raum für solchen Scheiß nun wirklich nicht auch noch verschwendet werden. Bin sowieso für den Abbau der Kirchen in Deutschland.

    Mir tun bei diesem ganzen Hickhack lediglich die kultivierten Moslems leid, die durchaus angepasst in Deutschland leben und weder mit Islamisten, noch Radikalen, noch mit Homophobie etwas zu tun haben, die aber ebenfalls Opfer des Islamhasses und der Fremdenfeindlichkeit werden.

    Meine Parole: "Nieder mit dem Rassismus! Nieder mit den Religionen!"
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#31 InfernoProfil
  • 06.09.2008, 18:50hBerlin
  • Antwort auf #29 von Simone
  • "Die Haltung einiger hier ist also: lieber gegen Muslime demonstrieren als gegen die Teilnehmer des "Antiislam-Kongress"."
    ----------------------------------------------------

    Muss man sich den entscheiden ob man nun gegen den Konkgress oder die Muslime demonstriert?
    Ich werd jedenfalls beides nicht tun....aus wohlerwägten Gründen.

    Aber nur weil man es für absurd hält, dass ausgerechnet Schwule und Lesben nicht offen über die Folgen eines bestätigten zunehmens der islamischen Religion Deutschland diskutieren wollen, ist man weder "Faschist" nich "Islamohoph"....

    Es wirkt nur einfach unglaubwürdig, wenn Schwule, die in nahezu allen islamischen Ländern gnadenlos verfolgt werden, sich nun ausgerechnet für Groß- und Prachtmoscheen einsetzten wollen.
    Die jüdische Gemeidne ruft ja auch nicht dazu auf NPD zu wählen.....
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#32 SimoneAnonym
  • 06.09.2008, 18:51h
  • Antwort auf #30 von Pups
  • Die Demo (siehe besser Text oben als Kommentare hier) richtet sich nicht pro oder gegen Moschee-Bau, sondern gegen Rechtsradikale und Islamophobie. Ansonsten: solange hier christliche Kirchen bauen dürfen und vom Staat bezahlt werden (der Steuerzahler zahlt etwa das Gehalt von Herrn Meisner), sollen auch Moscheen gebaut werden.

    "Wir verbünden uns mit einem Feind, um einen anderen Feind zu bekämpfen?"

    Muslime sind also unser Feind? Endlich spricht mal jemand aus, was hier viele denken...
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#33 SimoneAnonym
  • 06.09.2008, 19:00h
  • Antwort auf #31 von Inferno
  • "Es wirkt nur einfach unglaubwürdig, wenn Schwule, die in nahezu allen islamischen Ländern gnadenlos verfolgt werden, sich nun ausgerechnet für Groß- und Prachtmoscheen einsetzten wollen. Die jüdische Gemeidne ruft ja auch nicht dazu auf NPD zu wählen "

    Jeder Muslim in Deutschland ist also homophob, jede Moschee ist ein Sinnbild des extremen Islams? Und der Islamismus nimmt zu? Super. Fred und seine PI-Extremisten haben auf queer.de gelungene Überzeugungsarbeit für die Theorie einer muslimischen Weltverschwörung geleistet.

    Die jüdische Gemeinde ruft jedenfalls nicht dazu auf, die NPD zu wählen. Aber sie setzt sich (mittlerweile sehr energisch) gegen Vorurteile gegenübern Schwulen wie auch gegenüber Muslimen ein.

    www.zentralratdjuden.de/de/article/982.html?sstr=islamophobi
    e


    www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,501226,00.html
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#34 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 06.09.2008, 19:01h
  • Antwort auf #29 von Simone
  • wo genau ist dein problem?
    was genau verstehst du nicht?
    ich lehne pro köln ab, weil sie ausländerfeindlich, antisemitisch und homophob sind.
    gleichzeitig lehne ich einen konservativen und politischen islam ab, der in naher zukunft viel gefährlicher wird als ein paar rechtsradikale spinner, schon aufgrund er masse.

    ich lehne die verlogenheit ab und das messen mit zweierlei maß.

    ich hätte mir gewünscht gegen pro köln zu demonstrien und gegen den islam - aber nicht einen reaktionären islam verteidigen!

    "Die falsche Toleranz
    Man hätte es wissen können, aber man wollte es nicht wissen. Vor allem in Deutschland nicht. Jetzt, nach einem Vierteljahrhundert ungehinderter islamistischer Agitation - gefördert nicht nur von den Gottesstaaten, sondern auch von so mancher westlichen Demokratie - lässt es sich nicht länger leugnen: Diese islamistischen Kreuzzügler sind die Faschisten des 21. Jahrhunderts - doch sind sie vermutlich gefährlicher als sie, weil längst global organisiert..."

    www.aliceschwarzer.de/248.html

    merkur:
    „Wie ein Lauffeuer in Europas Straßen”

    www.merkur-online.de/mm_alt/nachrichten/vermischtes/blickpkt
    /art281,790281?fCMS=1c56fcc0bbc5a6882c961dfd5a1673d0


    kelek:
    Kölner Moscheenstreit
    Das Minarett ist ein Herrschaftssymbol

    Von Necla Kelek
    Aber Ralph Giordano hat recht. Der Islam ist und macht Politik.....

    www.faz.net/s/RubC4DEC11C008142959199A04A6FD8EC44/Doc~EC0052
    5E16AE04646B64CE296DA7CE08C~ATpl~Ecommon~Scontent.html


    Was spricht gegen die Moschee?
    Interview mit Necla Kelek

    Fragen an die Sozialwissenschaftlerin Necla Kelek

    www.cicero.de/97.php?ress_id=4&item=2124

    --
    so,ich möchte immer noch gerne wissen, warum ihr keine linken und liberalen, kulturmuslime und ex muslime unterstütz, sondern reaktionäre,islamische konservative kräfte.

    ich wäre bei einer demo dabei die sich gegen pro köln richtet, wenn am nächsten tag dieselben leute auch gegen den konservativen und politischen islam demonstrieren würden -tun sie aber nicht.
    von daher nenne ich es heuchlerich und hat keine unterstützung.
    deppen gegen deppen.

    und zur ditib:

    „Der Islam verbietet Darstellungen von Nacktheit und Unmoral. Er verbietet, dass sich Männer und Frauen, die nicht verheiratet oder ersten Grades verwandt sind, berühren. […] In den vergangenen Jahrzehnten haben wir am Beispiel der westlichen Welt sehen können, dass die sexuelle Freiheit [...] Ursache für Perversität, unnatürliches sexuelles Verhalten und Krankheiten ist, derer man nicht mehr Herr wird. […] Der Prophet hat in seinen Ausführungen eine wichtige Unterscheidung getroffen. Diejenigen Ehebrecher, die nicht verheiratet sind, werden körperlich gezüchtigt und in die Verbannung geschickt. Die verheirateten Ehebrecher jedoch werden gesteinigt […]. Deswegen müssen auch alle Wege, die zu Ehebruch führen, verhindert werden: Zum Beispiel dürfen Frauen und Männer, die nicht verwandt oder verheiratet sind, nicht zusammen sein und sich verabreden. Sie sollen auch nicht so schauen und reden, dass man dies für die Vorbereitung eines Ehebruchs halten könnte. Es gibt auch einen Augen- und Zungenehebruch. […] Auch sollen Frauen nicht alleine reisen. Und sie müssen hinschauen, wie sie mit einem fremden Mann sprechen. Sie sollen alle Sinne kontrollieren, damit der andere sexuell nicht erregt wird. Frauen sollen ernsthaft und besonnen reden, und sie sollen sich schön zudecken, wenn sie vor die Türe gehen. […] Im Islam ist Homosexualität eine große Sünde. Analverkehr ist verboten, ebenso die Onanie. Wir mögen es nicht, wenn man sich mit der Hand befriedigt.“

    gwg-koeln.50webs.com/text_scheitern_als_programm.html

    ---
    ihr islamfreundlichen gutmenschen, seid für antisemitismus, homophobie und antiliberale einstellungen verantwortlich,
    ich laß es nicht zu,dass mein liberales land von reaktionären islamversteher zerstört wird, eben so von linksextremisten und von rechtsextremisten.
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#35 SimoneAnonym
#36 -!-Anonym
#37 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 06.09.2008, 19:12h
  • Antwort auf #35 von Simone
  • oder das welt bild von konservativen oder von liberalen oder das welt bild von antideutschen antifaschisten oder das weltbild von ex-muslimen oder das weltbild von liberalen und kulturmuslimen oder das weltbild von kelek,ates,giriodano,broder und hunderte andere von intellktuelle.

    wieso sieht die npd eigentlich den islam als positive integrationsbrems und solidarisiert sich mit den islamischen völkern?

    bist du dort etwa mitglied?
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#38 SimoneAnonym
#40 InfernoProfil
  • 06.09.2008, 19:19hBerlin
  • Antwort auf #33 von Simone
  • "Jeder Muslim in Deutschland ist also homophob, jede Moschee ist ein Sinnbild des extremen Islams?"
    --------------------------------------------------
    Das mit dem lesen übst du jetzt aber bitte nochmal, bevor du nochmal solch hahnebüchernde Schlussfolgerungen tätigst.

    Nicht alle Muslime sind Homophob (Wobei der LSVD zumindest eine stark erhöhte Homophobie bei Jugendlichenilsmaischer Zuwanderer längst nachgewiesen hat), allerdings sind alle Staaten, in denen der Islam die Staatsreligion konstituiert auf der Liste zu finden, auf denen die Länder verzeichnet sind, in die Homosexuelle lieber nicht offen mit ihren Partnern reisen sollten.

    Man sollte nun wirklich nicht so tun, als gäbe es in Deutschland nicht längst "No-Gay" Areas....
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#41 SimoneAnonym
  • 06.09.2008, 19:27h
  • Antwort auf #40 von Inferno
  • Die Geschichte war etwas komplizierter: erstmal waren (Ex-)Migranten mit russischem Hintergrund dabei kaum weniger schlimm, obwohl sie nachweislich nichts mit dem Islam zu tun haben, zudem waren die Zahlen über deutsche Kids auch nicht gerade hübsch. Nimmt man, wie bei allen anderen Untersuchungen, den sozialen Stand und die Bildung mithinzu, gibt es fast keinen Unterschied mehr. Und aus der jugendlichen Aussage, zwei küssende Männer auf der Straße eklig zu finden, lässt sich zwar Homophobie, aber noch lange keine Gewaltbereitschaft ablesen.

    Die Zahlen der schwulen Überfalltelefone sind auch mehr als rätselhaft - wenn ein Stricher einem die Bude ausraubt, ist das plötzlich eine homophobe Tat. Womit wir zusätzlich wieder beim sozialen Stand der Täter wären.

    Und ich glaube nicht wegen ein paar Einzelfällen, ja, den Begriff hat PI ironisch gekapert, aber Einzelfälle sind nunmal Einzelfälle und betreffen 99,99 Prozent der muslimischen Mitbürger, die uns Lesben und Schwulen nix tun, nunmal nicht. No-Go-Areas sind Einbildung und Panikmache.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#42 hwAnonym
#43 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 06.09.2008, 19:36h
  • Antwort auf #38 von Simone
  • danke, ich sehe mich aber als antifaschist an.
    obwohl jetzt cdu wähler geworden.

    liegt wahrscheinlich daran,dass die linke nicht antifaschistisch ist und sich verabschiedet hat.

    siehe kölner stadtanzeiger.

    "NICK COHEN: Die linke Bewegung hat, bei allen Fehlern und Irrtümern, im 20. Jahrhundert einen Kern, auf den sie stolz sein kann: ihren Widerstand gegen den Faschismus. Dieser Kern ist verloren gegangen, die Linke ist vom Weg abgekommen, moralisch und politisch..
    COHEN: Mit dem Sozialismus ist ein Grundpfeiler der Linken verschwunden. Auch Themen wie Sexismus, Rassismus und Homophobie sind nicht mehr so wichtig, nicht zuletzt, weil die Linke in diesen Kämpfen sehr erfolgreich war. Übrig geblieben ist bei vielen Linken eine Position, die ursprünglich klassisch rechts war: Hass auf Amerika. Die Linke ist nicht mehr antifaschistisch. Statt zum Beispiel gegen den radikalen Islam aufzustehen, beschwichtigt sie ihn und opponiert obsessiv gegen Amerika. Für mich ist das zutiefst unmoralisch...°

    wie ich sehe bist du auch antifaschistisch?

    „Der Islam ist vergleichbar mit dem Faschismus"
    quelle Welt

    "Der politische Islam knüpft an die Nazis an"
    quelle spiegel

    aber das ist jetzt anscheinend auch links:
    »Hitler gefällt mir«

    Viele muslimische Jugendliche in Deutschland denken antisemitisch. Und ihre Gewaltbereitschaft wächst"

    quelle zeit

    (quellen kannst du ergoogeln)

    kannst du auch argumente liefern?
    hast immer noch nicht gesagt, warum du keine linken und liberalen kulturmuslime unterstützt, sondern eine reaktionäre religion.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »
#44 SimoneAnonym
  • 06.09.2008, 19:45h
  • Antwort auf #43 von Fred_Israel
  • >kannst du auch argumente liefern

    Hab ich genügend. Und ich musste nichtmal Aussagen von Unbekannten posten.

    >ich sehe mich aber als antifaschist an

    Jemand, der gegen eine Gruppe von Menschen hetzt, etwa aufgrund ihrer Religion, ist kein Antifaschist.

    >warum du keine linken und liberalen kulturmuslime unterstützt, sondern eine reaktionäre religion

    Ja, jeder der gegen Deine Argumente oder gegen die von PI ist, ist natürlich direkt für die extremste Interpretation des Islam. Wie natürlich auch der Dönerbudenmann um die Ecke uns so
  • Antworten » | Direktlink » | zu #43 springen »
#45 LukasAnonym
  • 06.09.2008, 19:55h
  • ach kommt. die meisten Muslime in deutschland sind nicht nur homophob, sondern homopanisch.
    was soll hier dieses pseudo-politisch-korrekte?
    ich kenne einige die ein doppelleben führen müssen und nicht nur weil sie aus der familie ausgestoßen werden würden, was schlimm genug ist, sondern weil die cousins aus dem heimatland sie buchstäblich umbringen würden.kein witz. da kennen die auch keine schuld und reue. türkei is vielleicht noch das progressivste land in homo-themen. aber die einwanderer kriegen die entwicklung in istanbul hier nicht mit und denken homo, das sind nur die deutschen.
    Keine toleranz für.....
  • Antworten » | Direktlink »
#46 Tufir
  • 06.09.2008, 22:05h
  • Antwort auf #2 von gatopardo
  • "da protestieren Schwule und Linke gemeinsam für eine Moschee"
    Nicht ganz - die Demo geht gegen eine Demo gegen eine Moschee. Kleiner, feiner und dennoch gewaltiger Unterschied. Es geht hier um Kritik an einer Geisteshaltung, der sich auch die Anhänger des Islams nicht selten schuldig machen, was aber kein Grund sein sollte, sie zu dulden.

    Die Idee ist, dass jeder in diesem Land eine Hohe Lebensqualität haben sollte. Dieses Ziel wird sicher nicht erreicht, indem man die von Tom geforderte Vergeltungsintoleranz auffährt und, weil es im Ausland Tendenzen gibt, seine Einwohner zu unterdrücken, das auch hier so handhaben möchte. Wenn sich in der Türkei "eine mächtige Gruppierung gegen die Ausbreitung des Christentums in ihrem Land" äußert, verbietet sie ja vor allem ihren eigenen Bürgern die Freiheit ihre Religion auszuüben. Reden wir diesen Menschen nicht viel mehr nach dem Mund, wenn wir genauso verbohrt unseren Einwohnern diese Freiheit nehmen?

    Es geht also viel mehr darum, zu tun, was man für richtig hält, als aus Gründen der Taktik seine eigenen Ideale zu verraten und sich durch Zuschauen unglaubwürdig zu machen. Im besten Fall verlieren die unaufgeschlossenen Muslime gegenüber ihren aufgeklärteren Glaubensbrüdern an Boden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#47 gatopardo
  • 06.09.2008, 22:40h
  • Antwort auf #46 von Tufir
  • Oh je, da habe ich mich auf ein komplexes Thema eingelassen, zu dem ich mich eigentlich nie mehr äussern wollte. Pflichte Dir aber abschliessend bei, dass die Toleranz eine der unumstösslichsten Errungenschaften der Aufklärung bleiben muss.
    Als Kunstgeschichte im Fernkurs studierender Rentner würde ich mich nur noch für eine städtebaulich harmonische Lösung des Gotteshauses einsetzen, wenn mir schon der religiöse Anspruch entgegenläuft. Es sei denn, er hätte wunderbare Kunst hervorgebracht wie in früheren Jahrhunderten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #46 springen »
#48 Thomas62Anonym
  • 06.09.2008, 22:43h
  • Ich werde von den Rechten diskriminiert, ich werde von den Muslimen diskriminiert, ebenso von den Juden. Wenn die alle könnten wie sie wollten wäre ich schon längst erschlagen oder sonstwie von dieser Welt verschwunden. Diese Gruppierungen interessieren sich einen Dreck für "Politische Korrektheit" und "Differenziertes Denken". Aber ich soll auf einer Demo f ü r die Freiheit eine dieser Gruppierungen demonstrieren??? Ich weiß daß Christus wohl sagt: Liebet eure Feinde, betet für die die euch verfolgen..." Aber ich werde mich nicht hinstellen und für die Freiheit oder das "Verstehen und Akzeptieren" einer dieser Gruppierungen demonstrieren die mich lieber heut als morgen tot sehen würde. In meinem mittlerweile 45 jährigen Erdendasein bin ich zu der desillusionierenden aber logischen Einsicht gelangt daß ich nur noch Toleranz und geistige Unterstützung dem gewähre und anbiete von dem ich sie ebenso erhalte.
    ...mit anderen Worten oder in einem kurzen Satz:
    SOLLEN SICH DOCH MEINE FEINDE SELBST ZERFLEISCHEN!!!
  • Antworten » | Direktlink »
#49 ingoAnonym
  • 06.09.2008, 22:50h
  • Antwort auf #44 von Simone
  • >Jemand, der gegen eine Gruppe von Menschen hetzt, etwa aufgrund ihrer Religion, ist kein Antifaschist.<

    Im Mai 2000 erschreckte der Imam von Rotterdam auf Grund der Generaleinstellung „seiner“ Religion zum Thema Homosexualität die Gemüter. Er erklärte, dass Schwule bekämpft werden müssen und bezeichnete sie als Gefahr für den Frieden. Bei aller Liebe zum Dönerbudenmann, würde mich jetzt mal Deine Bezeichnung für den Rotterdamer Berufshetzer interessieren.

    Liebe Simone, die Anfahrt aus meinem Heimatstädtchen nach Köln ist etwas weit. Ich kann Dir aber versichern, dass ich KluST und LSVD bei ihrer dummen Aktion bestimmt nicht unterstützen würde und beim Thema Islam immer „pro Köln“ bin.

    Hier ein paar Aussagen Bassam Tibis, einem auch mir Unbekannten, der glücklicherweise aus dem islamischen Kulturkreis stammt und von Dir nicht einfach in die rechte Schublade sortiert werden kann.

    www.efg-hohenstaufenstr.de/downloads/texte/selig_sind_die_be
    logenen.html



    ingo, π.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #44 springen »
#50 KlartextAnonym
  • 07.09.2008, 07:44h
  • Wer mit sich und seiner Umwelt in Frieden leben möchte dem sollte dies unabhängig von seiner Religions- zugerörigkeit auch gewährt sein. AUS! BASTA! AMEN!

    Unsere Gesellschaft, unsere Freiheit und unsere Zukunft gestalten wir. Und ich perönlich habe es unendlich satt, dass Hassprediger und Hetzer ALLER COULEUR schon viel zu lange Tod und Leid über die Menschen und ganz besonders auch über unsere Minderheit gebracht haben.

    Deshalb:

    Man nehme einen großen Sack. Dort packt man hinein:

    Religiöse Hassprediger des Islam, insbesondere solche die noch halbe Kinder zu Selbstmordattentaten anstiften, selbst aber doch sehr am Leben hängen.

    Religiöse Hassprediger aus Jamaika und andere Gestörte die glauben mit der Bibel in der Hand gegen Menschenrechte und Minderheiten hetzen zu müssen.

    Die Hetzer und Schwulenhasser von Rechts. Dazu gehören auch die im Artikel namentlich aufgeführten rechten Rattenfänger.

    So! Jetzt noch den Sack zumachen, und ...

    ...und die Welt wäre um so vieles schöner.

    HASSPREDIGERN ENTGEGENTRETEN! IMMER UND ÜBERALL!!!
  • Antworten » | Direktlink »
#51 DURAL DELUXEAnonym
#52 Tufir
  • 07.09.2008, 10:15h
  • Antwort auf #48 von Thomas62
  • "SOLLEN SICH DOCH MEINE FEINDE SELBST ZERFLEISCHEN!!!"

    Und schon sind auch alle Muslime, die dich bisher nicht umbringen wollten deine Feinde. Bei allem Verständnis für klare Fronten: Mit dieser "wir oder sie" Tour werden wir als Minderheit nicht weit kommen und früher oder später den kürzeren ziehen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #48 springen »
#53 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 07.09.2008, 10:53h
  • Antwort auf #49 von ingo
  • zitat:
    "Ich kann Dir aber versichern, dass ich KluST und LSVD bei ihrer dummen Aktion bestimmt nicht unterstützen würde und beim Thema Islam immer „pro Köln“ bin."

    ingo> ich habe mal bei dir ein plus gemacht, trotz dieser aussage.
    es wird keine zusammenarbeit mit pro köln und anderen deppen geben, auch nicht beim thema islam, zumal sie eine andere intentionen haben dürften als ich - siehe ralph giordano.
    es gibt auch noch mehr zwischentöne zwischen der radikalen rechten und pseudolinken.

    der grundtenor des textes ist ja verständlich.

    zumal lsvd, wohl einen besseren text geschrieben hat:
    www.lsvd.de/341+M54777192934.0.html

    hauptsächlich war ich etwas angepisst, wegen der überschrift - nicht nur das der autor einen iranischen kampfbegriff verwendet hat.
    sondern möchte auch suggerieren -gegen die religion islam = rassismus= rechtsradikalismus.
    und war natürlich auch noch ein klasse seitenhieb auf eine andere seite dabei.
    da muß man sich schon fragen, ob der autor die vielen politischen spektren überhaupt einordnen kann. und es für einige nur links und rechts gibt, und keine grautöne dazwischen.
    aber wer lysis und klauda verlinkt, war es fast vorprogrammiert.

    1. nochmal - die demo gegen rechtspopulisten und rechtsradikale besonders bei so einem mann wie le penn ist richtig.
    der aufruf von lsvd ist gut.
    dieser text hier, ist aber einfach nur schei..

    2. hätte die gegendemo meine unterstützung, wenn gleichzeitig oder an deinem anderen tag, gegen den konservativen und politischen islam(islamismus) demonstriert worden wäre - wird aber nicht gemacht.
    ist natürlich witzig, wenn manrichtigerweise gegen rechts demonstriert, gleichzeitig aber eine rechte ideologie wie den islam insgeheim bejubelt und man sich damit zum steigbügelhalter macht.
    ich halte den islam für gefährlicher als ein paar rechte deppen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #49 springen »
#54 InfernoProfil
  • 07.09.2008, 11:45hBerlin
  • Antwort auf #41 von Simone
  • "No-Go-Areas sind Einbildung und Panikmache."
    ----------------------------------------------------

    Diese Aussage würde ich gerne einem aufregenden Praxistest unterziehen.

    Wir schnappen und zwei sich liebende Männer, schicken diese des nachts durch Neukölln-Kreuzberg und schauen mal was passiert.

    Vielleicht könnte man das auch an einem freitag vor einer Moschee machen?

    Ich wäre sehr gespannt...

    "No Gay Areas" sind sicher keine Einbildung. Es gibt sie und nur weil man nicht darüber redet oder nicht dagegen demosntriert, bedeutet es nicht, dass diese in absehbarer Zeit verschwinden.

    Vielleicht sollte man aber auch nur nicht von Kuhkackerode auf Großstädte schließen....
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#55 Mister_Jackpot
  • 07.09.2008, 11:45h
  • Huhu ihr Lieben!

    Dann mische ich mich jetzt auch mal mit einer für viele hier wohl unangenehmen Meinung ein! :-)
    Also ersteinmal eines: Ich bin Kölner und weiss daher genau was für eine Art Vereinigung Pro Köln ist. Es handelt sich ums schlicht zu sagen um Nazis! Deswegen kann ich auch nicht verstehen wie jemand, der Israel unterstützen will tatsächlich gleichzeitig die Argumentation dieser Nazis unterstützen kann.
    Nächster Punkt ist die Religion: Ich fühle mich von allen drei monotheistischen Weltreligionen und vor allem von deren Führern diskriminiert. Da machts echt keinen Unterschied ob ein Imam, ein Kardinal oder ein Rabbi gegen Schwule hetzt und auffordert sie zu verprügeln oder gar zu töten (das gibt es nämlich in ALLEN drei genannten Religionen). Insofern sollten Schwule schon ein klares Zeichen gegen Pro Köln setzen, die übrigens selbst schon des Öfteren gegen Schwule gehetzt haben ...und wir wissen ja wohin das im dritten Reich für viele Schwule geführt hat...direkt ins KZ! Insofern sind auch Schwule Opfer des Holocausts und es regt mich auf, wenn z.B. orthodoxe Juden sagen, dass Schwule nicht genauso Opfer waren wie Juden! Das Ganze ist aber natürlich wieder ein Problem der Religion und was Menschen daraus machen....übrigens kenne ich auch offene Muslime, die kein Problem mit Schwulen haben und ich kenne viele Deutsche, die so tun als seien sie tolerant, aber insgeheim doch die "perversen" Schwulen wieder in Umerziehungslager sehen wollen! Also ist nicht alles so schwarzweiss wie es hier in manchem Kommentar rüberkommt!
    Und bevor mir jetzt jemand etwas unterstellt....ich lehne Homophobie jedweder Art ab und das kritisiere ich auch egal ob ein Christ, ein Muslime oder ein orthodoxer Jude gegen Schwule hetzt!
    Ich finde den Aufruf auf jeden Fall richtig und werde da sein mit nem schönen Regenbogenanstecker! :-)))) Mal schauen welche Gruppe ich damit mehr provoziere! :-)))
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#56 Heinz WaescherAnonym
  • 07.09.2008, 12:14h
  • Es ist schlichtweg nur noch traurig zu sehen wie hier die Steigbügelhalter der aufkommenden 3. faschistischen Diktatur in Dtl. sich an die eigenen Henker ranwanzen.

    In ein paar Jahren wirds wieder heissen:

    Wie konnte das nur passieren

    Es ist ein Treppenwitz der Geschichte das gerade die sog. "68er" mit ihrem "halt auch die andere wange hin" Ansatz das auch noch befeuern.

    Es gibt wohl nur noch eines zu tun:

    Genug kohle ranschaffen um das sinkende Schiff wenn es soweit ist schnellstens verlassen zu können.
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#57 Fred_IsraelEhemaliges Profil
#58 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 07.09.2008, 13:16h
  • Antwort auf #55 von Mister_Jackpot
  • X_Moon>
    sorry, nochmal ich.
    eine kurze zusammenfassung, dann will ich mich von der diskussion verabschieden -mal sehen ob es klappt. ich glaube nicht,dass einige verstehen was ich meine:

    waarum bin ich gegen pro köln und andere rechtskonsevative und rechtsradikale kräfte?(nazis sind es im übrigens nicht - zum nationalsozialismus gehört schon etwas anderes dazu, aber dies nur am rande)

    darum gegen pro köln:

    www.hagalil.com/01/de/Antisemitismus.php?itemid=2694

    ---
    warum gegen den islam?(der islam ist eine spirituele religion bis auf die aleviten).

    "Der politische Islam knüpft an die Nazis an"
    Spiegel -ergoogeln

    „Der Islam ist vergleichbar mit dem Faschismus"
    Welt (ergoogeln)

    warum bin ich auch gegen eine gegendemo?
    wegen einer reaktionären Islamverteidigung

    giordano-bruno-stiftung.de/Aktuell/aktuell.html

    alle kölner sollten doch lieber diese veransatltung besuchen - das ist der 3. weg und ein zusammenschluß aus linken,liberalen und konservativen.

    www.kritische-islamkonferenz.de/index08.htm
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#59 roterginsengEhemaliges Profil
#60 NorthsideProfil
  • 07.09.2008, 16:41hHamburg
  • Antwort auf #55 von Mister_Jackpot
  • Na super X_Moon, wie Du die drei großen Religionen miteinander vergleichst. Ich bin da eher ein Praktiker.
    Ich mache da nämlich einen Unterschied, was erzählt wird und wie es in der Praxis aussieht.

    Dann schaue ich mir mal z.B. das erzchristliche bzw.katholische Spanien an und stelle fast, dass ich da heiraten kann als Gay. Orte wie Ibiza, Gran Canaria oder Sitges liegen in Spanien. Orte die weltweite Anziehungspunkte für Gays sind. Also sonderlich diskriminiert werden sie/wir da nicht. Schaue ich mir Israel an, sieht es zwar etwas anders aus, z.B. in Jerusalem, aber ich aber immer noch Städte wie Tel Aviv oder Eilat, wo ich auch händchenhaltend durch die Gegend laufen kann, ohne eine auf die Nase zu bekommen. Wo Gays zumindest weitgehend akzeptiert sind und nicht verfolgt werden. Ja, und dann schaue ich mir islamische Länder an. Vom Iran müssen wir nicht unbedingt reden. Unter Umständen hat man da von so einen Kran ggf. eine schöne Aussicht, aber es ist leider auch die Letzte die man oftmals so als iranischer Schwuler hat. In anderen islamischen Länder kommt man in den Knast oder wird anderweitig verfolgt. In der Türkei könnte man vielleicht noch in manche Stadtteilen in Istanbul über die Runden kommen, aber das war es auch. Wer jetzt vergleiche mit einigen Gegenden in Berlin oder schwerpunktmässig Ostdeutschland hat, möchte ich darauf hinweisen, das diese Übergriffe weder vom Staat oder noch von religiösen Gruppen kommen(mit Ausnahme von Moslems, hier allerdings auch eher Jugendliche oder junge Erwachsene, es bleibt hier allerdings die Frage, ob ein Übergriff vom moslemische Jugendlichen auf Schwule tatsächlich auch wirklich religiöse Motive hat).

    Zu PRO Köln, ja es sind Rechtspopulisten, vielleicht auch Rechtsradikale. Sie haben ein Thema ausgenutzt,wo die herkömmliche Parteien kein Antwort für haben bzw. zu feige sind klar Position zu beziehen. Die SPD hat Angst, dass Ihnen noch ein paar Prozent der türkischstämmigen Deutschen abspringen bei den Wahlen. Ihr Verhalten ist eher taktisch bedingt.
    Die Grünen träumen noch von Multikulti und vergessen, dass in einer islamischen Gesellschaft Dinge, wie Gleichstellung der Frau, Antidiskriminierung oder (Basis-)Demokratie Fremdwörter sind. Die Grünen sind hiermit der Türöffner für Intoleranz. Teilen der CDU sind ja die gelebten Werte einer islamischen Gesellschaft gar nicht so unsympathisch, allerdings sind es nun mal leider keine Christen.

    Man sollte sich mal vorstellen, wenn ein deutsches staatliches Amt oder Referat auf die Idee kommen würde, in Antalya(gib es ja einige Deutsche und andere christliche Ausländer bzw. Rentner) eine Riesenkirche aufzubauen. Was in der Türkei los wäre. Bitte immer bedenken, die Türkei ist Beitrittskandidat für die EU.

    Da machen also Intolerante einen Kongress gegen andere Intolerante? Neh, Leute, wer so blöd ist, eine Demo dagegen zu unterstützen. Bitte sehr. ICH bin tolerant und akzeptiere das soweit, auch wenn ich es völlig unsinnig finde, aber das ich meinen Feind vor meinen Feind, der Feind meines Feindes ist, auch noch unterstütze, erinnert mich ein wenig an Bibel und die Wange. Wenn es eine Demo gegen Rechtspopulisten oder Nazis an sich gibt, bin ich dabei. Genauso, wie bei eine Demo gegen den Versuch der Islamisierung dieser Gesellschaft. Aber nicht so! Da sollte sich mancher mal überlegen, ob eine LSVD-Mitgliedschaft sinnvoll ist, wenn diese solche Demos unterstützen. P.s. Ich kenne auch einige Türken und Araber, aber diese schlichtweg alle wenig oder gar nicht religiös. Nicht das da auch wieder jemand mit Rassismus-Keule kommt
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#61 Antifaschist70Ehemaliges Profil
  • 07.09.2008, 17:02h
  • Liebe Simone, vielleicht sollte der Herr Fred, der im übrigen bei PI sehr oft schreibt, mal versuchen, einen CSD im Bibelgürtel der USA aufzuziehen. Mal sehen, was dann passiert?

    Achso, eh ich das vergesse, wer verhinderte letztes Jahr in Jerusalem den dortigen CSD?

    google doch mal nach "Sodomiter nach Sodom"
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#62 Antifaschist70Ehemaliges Profil
  • 07.09.2008, 17:05h
  • @Inferno:

    "....Sehr gute Logik! Übrigens in Sachsen setzt sich die NPD nachhaltig dafür ein, HARTZ IV zurückzunehmen...."

    Na toll, nur weil wiedereinmal die NPD Themen aufgreift, die Die Linke zuerst innehatte, setzt Du Die Linke mit der NPD gleich.

    Ähm, Du heißt nicht zufällig Huber und bist bei der CSU??
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#63 Antifaschist70Ehemaliges Profil
  • 07.09.2008, 17:15h
  • Nur mal zur Auffrischung der Staatsbürgerlichen Pflichten; ein kurzer Einblick in das Thema Grundgesetz (das offensichtlich einige hier immer noch nicht kennen)
    Artikel 4
    (1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.
    (2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.
    (3) Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.

    Also, wenns um den Moscheebau in Köln gehen sollte, solltet Ihr vielleicht ersteinmal diesen Artikel lesen und euch besonders den Absatz 2 verinnerlichen.

    Aber was will man von Leuten verlangen, die erst behaupten, Buddhisten zu sein und dann auf den Buddhismus schimpfen?

    Naja, eben doch Phobie Inside & Panisch Inkompetent
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#64 hwAnonym
#65 Fred_IsraelEhemaliges Profil
#66 Antifaschist70Ehemaliges Profil
#67 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 07.09.2008, 17:43h
  • ansonsten fragt man sich natürlich, wer gemeinsamkeiten mit den richtigen neonazis hat.
    liberal-konservative odr sozialisten und linksextreme?

    "Lupenreine NPD-Positionen"
    Nazis umarmen Lafontaine

    www.n-tv.de/817545.html

    mit jeder terrororganisation stehen sie im kontakt

    www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,574600-2,00.html

    gemeinsamkeiten zwischen NPD und linksextremen:
    -antiamerikanismus
    -antisemitismus und antizionismus
    -gegen globalisierung
    - sozialismus und kampf gegen kapitalismus, bürgertum demokratie
    -sympathisieren mit islamisten und islamischen ländern
    -EU feindlichkeit

    soviel zu den angeblichen gemeinsamkeiten
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#68 hwAnonym
  • 07.09.2008, 17:45h
  • Antwort auf #65 von Fred_Israel
  • glaubst du deinem theater geht hier jemand auf
    den leim ?

    weil du aber so fleißig bist, bekommst du jetzt von mir ein leckerli für dich alleine.
    in der umkleidekabine ist eh niemand.

    "Compulsory fasting for all
    Tower Hamlets has asked non-Muslims to observe aspects of Ramadan "

    www.timesonline.co.uk/tol/comment/columnists/guest_contribut
    ors/article4647386.ece


    da ist dann auch bei mir die schmerzgrenze überschritten.

    anstatt wie überall, auch in israel, zu versuchen den einfluß der religion aus dem öffentlichen leben zurückzudrängen, dann so was:

    "..It should come as no surprise that it is not the borough's Muslim councillors who are demanding that their non-Muslim colleagues obey Islam. As almost always, it is a caricature liberal-left non-Muslim idiot who thinks he is being racially aware who does the real harm to race relations. Respect for religious practice can only be given voluntarily. Mr Williams's prescription leads only to anger.."

    wenn ich ja sicher wäre, dass du dich auch ohne gerichtsurteile benehmen könntest, würde ich bei sowas sogar mit dir stress gegen idioten machen.

    bessere dich, vielleicht wird's ja noch...
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#69 Mister_Jackpot
  • 07.09.2008, 18:09h
  • Antwort auf #60 von Northside
  • Na supergeil! Du tust ja grad so, als ob man sich bei den christlichen Kirchen bedanken müsste, dass wir im Westen so einigermaßen frei leben können! Dabei vergisst du, dass diese erworbene Toleranz für Schwule KEIN Verdienst der Christen war, sondern ein Verdienst der Gegner der christlichen Kirche, die das im Zuge der antikirchlichen Aufklärung in Mitteleuropa erreicht haben! Also da sollte man mal bei den Fakten bleiben! Ich sehe keinerlei Unterschied zwischen der ablehnenden Haltung der Sexualität im Islam, im Judentum oder im Christentum. Der Hass hat dieselben Wurzeln, genauso wie alle drei Religionen aus dem Schosse Abrahams entstanden sind um die ganz Schlauen nochmal daran zu errinern. Ist schon schwer, wenn man in Geschichte und Religion nicht richtig aufgepasst hat, oder? :-)

    Naja ansonsten bleibe ich bei meiner Position zur Nazi Partei Pro Köln, die gegen Schwule hetzt! Da können sich hier einige noch so aufregen, aber ich will nicht in einer Neuauflage des dritten Recihs leben!

    Liebe und vor allem friedliche Grüsse an alle....

    PS: Nehmt die Diskussionen doch bitte nicht zu verbissen...allein die Bewerterei der einzelnen Userbeiträge ist sowas von kindisch wie ich finde! Naja wer sich dadurch besser fühlt...bitte! *gggg

    X-Moon
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#70 hwAnonym
  • 07.09.2008, 18:50h
  • Antwort auf #69 von Mister_Jackpot
  • so halt:

    "...Anthropologen hatten vor allem im vergangenen Jahrhundert immer wieder über Homosexualität bei brasilianischen Stämmen berichtet. Gemäß Expertin Helena Rangel von der Katholischen Universität Sao Paulo beziehe sich die indianische Mythologie auf diese sexuelle Option. Die Diskriminierung homosexueller Indios könne heute größer sein als früher, da sich die Indianer inzwischen stärker der westlich-christlichen Moral angenähert hätten, hieß es...."
    p://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/28/homosexuelle-indianer-in-brasilien-diskriminiert-und-attackiert-in-den-eigenen-stammen/
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#71 NorthsideProfil
  • 07.09.2008, 19:39hHamburg
  • Antwort auf #69 von Mister_Jackpot
  • Wie ich schon sagte, ich bin Praktiker und ich schau mir die IST-Situation an und die sieht so aus, dass es kein wirklich demokratisches Land gibt, wo die islamische Bevölkerung weit in der Mehrheit ist. In den Länder, wo Moslems die Mehrheit stellen, es aber auch eine signifikante Anzahl von Christen oder andere Religionen gibt, sind Diktaturen an der Regierung. Diese sind in der Regel nicht besonders religiös. Siehe Mubarak oder Assad in Ägypten und Syrien.
    Ich kann keine Ideologie oder Religion unterstützen, die nicht mit der Demokratie vereinbar ist.

    Es mag mehrere Faktoren geben, wieso es in den meisten christlichen Länder besser aussieht. Im übrigen bin ich genauso Gegner der christlichen Fundamentalisten, die haben aber zum Glück in Deutschland noch wenig Einfluß. Die Aufklärung war im übrigen, wie Du auch richtig schreibst, Antikirchlich, aber nicht Antichristlich/antireligiös. Auch ein Kemal Atatürk, der für die Trennung zwischen Staat und Religion(Kirche kann ich hier ja schlecht sagen) gesorgt hat, war Moslem. Die EU sorgt ja derzeit fleißig dafür, dass die Verhältnisse in der Türkei, die durch das Militär gehalten werden(oups, schon wieder keine richtige Demokratie), wieder umgekehrt werden.

    Auch auf der Gefahr hin mich zu wiederholen. Es ist eine Frage, inwieweit man die Religion vom Alltagsleben trennt, in der Lage ist, seine eigenen Werte daraus zu ziehen. Ob man in der Lage ist eine Auslegung der Religion zu bewerkstelligen, die den heutigen Verhältnisse entspricht oder halt nicht. Beim Islam habe ich hier Zweifel. Nicla Kelek ist im übrigen hervorragende Literatur zu diesem Thema.Es gib da aber auch noch Seyran Ateş oder auch Bassam Tibi.

    Ich halte nichts von PRO Köln und ähnliche Gruppierungen, dass sich jetzt Homosexuellen vom Islam instrumentalisieren lassen geht zu weit. Falls es einer nicht mitbekommen hatte. Nach islamischer Rechtssprechung wird Homosexualität mit der Todesstrafe vergolten.

    P.s. Oliven sind sehr lecker:-)
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#72 NorthsideProfil
#73 hwAnonym
#74 SabineAnonym
  • 07.09.2008, 20:18h
  • Antwort auf #72 von Northside
  • "Rassismus behandelt Menschen als einer Gruppe zugehörig und unterstellt ihnen auf Grundlage dieser angenommenen Zugehörigkeit unveränderliche Merkmale und Charakterzüge. Anhand dieser Einteilung bewertet der Rassismus die Menschen und hierarchisiert Gruppen von Menschen
    ...
    Der »moderne« Rassismus entstand im 14. und 15. Jahrhundert und wurde ursprünglich eher in religiöser als in naturwissenschaftlicher Diktion artikuliert (Fredrickson, S. 14).[5] Ab 1492, nach der Reconquista, der Rückeroberung Andalusiens durch die Spanier, wurden Juden und Muslime als «fremde Eindringlinge» oder schlicht als «marranos» (Schweine) verfolgt und aus Spanien vertrieben." (wikipedia)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #72 springen »
#75 NorthsideProfil
  • 07.09.2008, 20:30hHamburg
  • Antwort auf #73 von hw
  • Es ging nicht um PI konkret, sondern um die Behauptung von einigen Leuten hier, dass jemand der sich kritisch über den Islam auslässt sei ein Rassist.

    Ein schönes Fußballspiel kann es nur geben, wenn beiden Seiten nach den gleichen Regeln kicken . Das ist hier das Grundproblem. Wer nach dem Grundgesetz lebt, lebt nicht nach dem Islam. Wer nach islamischen Grundsätze lebt, hat ein Problem mit dem Grundgesetz.
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#76 hwAnonym
#77 NorthsideProfil
#78 NorthsideProfil
  • 07.09.2008, 20:54hHamburg
  • Antwort auf #76 von hw
  • Was soll es uns sagen? Das es beim RCDS Leute gibt, die wahrscheinlich beim zu vielen Fechten(Verbindung/Burschenschaft!) mal den Degen gegen den Kopf bekommen haben? Ich kontere mit der Tante aus der Nordheide, die die Stasi wiederhaben wollte. Etwas älter, aber krasser. Solche Parteien werden leider auch gewählt

    Soll ich jetzt mal die Vorschläge von islamischen Verbände, Gruppen oder Einzelpersonen aufzählen, die nicht so konform mit dem Grundgesetz sind?

    Das bringt nicht viel.
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#79 SimoneAnonym
  • 07.09.2008, 20:55h
  • Antwort auf #77 von Northside
  • Das mag sein. Aber es steht da eindeutig, dass es rassistisch ist, Leute aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer Religion über den Kamm zu scheren. Und das passiert ja bei PI und in einigen User-Kommentaren hier andauernd - und ist ein definitiver Unterschied zu einer Religionskritik.
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#80 hwAnonym
  • 07.09.2008, 21:13h
  • Antwort auf #78 von Northside
  • recherche scheinst du auch nicht zu beherrschen.

    die kolportierte story von der stasi-tante ist
    so echt, wie die übersetzung des ahmadi nedschad zitat, die die brutkastenstory aus kuweit und die massenvernichtungsmittel
    im irak.

    nämlich falsch.

    wobei ich mittlerweile an der idee gefallen finde, wenn die betreiber von falschinformation
    auch immer ihre liebliengsautoren, -politiker,
    und -infotainer mitaufzählen.
    und zwar unentwegt.

    wenn du möchtest, kannst du das, aus anderen
    gründen traurige, interview mit der tante ungeschnitten sehen.
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#81 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 07.09.2008, 21:13h
  • Antwort auf #78 von Northside
  • hihi - northside, noch ein seelenverwander
    bin auch st.paulianer.
    falls wir uns kennen. kontakte mich mal,damit man weiß mit wem man es zu tun hat.
    wenn nicht, gebe mal bitte eine temporäre kontaktadresse an.

    sabine bist du neu hier?

    ansonsten hat wohl die diskussion es gezeigt und die argumente.
    imer die 2 selben(hw,rotergingseng) und der andere mit seinem neuen namen sabine kann ich noch nicht zuordnen.

    x-moon ist mir schon sympathischer
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#82 NorthsideProfil
  • 07.09.2008, 21:16hHamburg
  • Antwort auf #79 von Simone
  • Sorry, das verstehe ich leider nicht. Dann bin ich ein Rassist, wenn ich Leute, die z.B. gewissen Parteien angehören, durchaus vorwerfe, dass sie alleine durch eine Mitgliedschaft in dieser Partei die ideologischen Ziele diese Partei unterstützen? Oder stellst Du eine religiöse Ideologie auf einen so hohen Scheffel? In der Realität bedeutet das denn, wenn ich mich "Verlag Müller" nenne, darf ich keine Homosexuellen diskriminieren, wenn ich aber "Christlicher Verlag Müller" heisse, darf ich das. Genau so, wie z.B. bei einen Moslem. Wenn Hussein C. Homosexuelle beleidigt , dann gibt es Ärger vom Staat. Wenn aber Hussein C. zufällig Iman ist, dann darf er das. Gerne auch mit Kardinal M. austauschbar. Das ist die Situation in Deutschland. Dann wären wir wieder beim Ausgangspunkt. Über Kardinal M. lache ich ein wenig und gut ist. In Köln kann ich trotzdem gut leben als Homosexueller und auch händchenhaltend über die Domplatte gehen. Bei Hussein vor der Moschee wohl eher nicht.
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#83 JacNsakEhemaliges Profil
  • 07.09.2008, 21:48h
  • So ein Unsinn, der Begriff "Rassismus" bezieht sich auf eine Diskriminierung aufgrund ethnischer Herkunft, nicht auf irgendeine gesellschaftliche Gruppe mit irgendwelchen beliebigen Merkmalen im Allgemeinen.

    Homophobiker oder Sexisten sind nicht automatisch auch Rassisten, siehe evangelikale Christen in den USA.

    Diese Verwurschtelung von Begriffen, um sachliche Kritiker als Rassisten zu denunzieren, ist schon ein starkes Stück. Wäre Fred ein Rassist, würde er sich nicht auf die Schriften und Aussagen von Ex-Muslimas berufen.Da braucht man überhaupt nicht weiter drüber zu reden. Ihm dann noch eine vermeintliche NPD Nähe zu unterstellen, disqualifiziert endgültig für eine ernstzunehmende Diskussion.

    Das ist euch auch selber klar, weil soviel Grips sollte eigentlich vorhanden sein, daher betrachte ich es als billigen Verleumdungsversuch, um einen unliebsamen Diskussionteilnehmer anzugreifen. Das ist es, was mir an diesen selbsternannten Politkommissaren und ihren Säuberungskommandos von der "Möchtegern Antifa" so dermaßen auf den Zeiger geht: diese Tendenz eine Hexenjagd auszurufen, teilweise gewalttätig gegen Personen vorzugehen oder öffentlichen Rufmord anzuzetteln, immer mit der Begründung für eine "gute Sache" zu stehen.
    Schwarz oder Weiss, Freund oder Feind feststellen und dann immer feste druff...
    Keine Differenzierung, bloß nicht genauer hinsehen, aha der schreibt bei PI, das ist ein NaziRassist! Das sind totalitäre Methoden, die ziemlich deutlich zeigen, wes Geistes Kind jemand tatsächlich ist. Meinungsfreiheit mag im islamisierten Gottesstaat oder realen Leninismus nicht mehr angesagt sein, hier ist sie es aber zum Glück noch.

    Es schert auch niemand hier einfach den gesamten Islam automatisch über einen Kamm oder macht den so überstrapazierten "braven Dönerbudenmann" für homophobe Gewalt nachts im Park verantwortlich bzw. will ihm seine Religionsausübung verbieten oder einschränken!

    Allerdings findet das Recht auf persönliche Religionsausübung immer seine Grenzen in den Interessen der Anderen. Ich verweise nochmal auf den Karikaturenstreit. Da fühlten sich angeblich "alle Muslime" pauschal beleidigt.

    Wo waren da die Distanzierungen der gemäßigten Stimmen? Warum werden keine Demonstrationen von normalen Muslimen veranstaltet, die einfach mal klar und deutlich sagen: "SO NICHT! Wir möchten nicht im Mittelalter leben und WIR wollen auch keine Scharia! Wir sind für eine Trennung von Staat und Kirche."

    Mir ist schon klar, warum der LSVD sich einem breiten gesellschaftlichen Bündnis gegen Rassismus anschließt, dagegen wäre per se auch nichts zu sagen, Rassismus ist definitiv verurteilenswert. Allerdings bitte ich dann doch mal genau hinzusehen, mit wem man da eigentlich Seite an Seite für das "Gute und Schöne in der Welt" marschiert. Denn Gruppen, die sich einerseits über Rassismus beschweren, andererseits aber Sexismus, Homophobie oder Antisemitismus stillschweigend tolerieren oder sogar lautstark fördern, disqualifizieren sich damit selbst. Ich will mich nicht plötzlich auf einer angeblich antirassistischen Demo plötzlich zwischen Palästinensertüchern und neben einer Hisbollahfahne wiederfinden.

    Eure persönlichen Differenzen, Animositäten und Zickereien zwischen Alt-Marxisten,dem Antifa-Rollkommando und vermeintlichen Antideutschen gehen mir mal gepflegt an der linken Backe des Hinterteils vorbei. Bewertet weiter fleißig gegenseitig eure Beiträge mit rotem Kästchen...das hat X-Moon bereits richtig bemerkt. Vor allem wäre es ganz schön, nicht jedesmal gleich ein Referat aus der Wikipedia plus Bildchen und pipapo reinkopiert zu bekommen, sondern wenn die Teilnehmer es schaffen würden, weitgehend beim Thema zu bleiben. Das ist hier kein Uni-Seminar, Leute.
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#84 Tim aus DüsseldorfAnonym
  • 07.09.2008, 21:55h
  • Antwort auf #82 von Northside
  • Die Ausgangsdiskussion hier lautet ja: Soll man gegen diese Veranstaltung in Köln als Schwuler demonstrieren oder nicht.

    Ich will nicht Partei für oder gegen die Veranstalter ergreifen, sondern auf ein anderes Problem aufmerksam machen, was dahinter steht: Islam. Man müsste eigentlich genauer fragen: Wie vertragen sich Islam und Schwulsein?

    Da gibt es einige Sachen, die mir Angst machen:

    - Bahrain, ein islamisches Land, fragt bei der EInreise, ob man Schwul ist oder nicht. Schwule dürfen nicht einreisen (
    www.pinknews.co.uk/news/articles/2005-8513.html)

    - In Norwegen fragte der führende Moslemverein seinen Europöäischen Iman an, ob man Homosexuelle töten sollte oder nicht. Die Antwort steht übrigens noch aus. (
    www.aftenposten.no/english/local/article2573841.ece).
    Nur zu Errinnerung: Norwegen liegt in Europa und hat die Homoehe.

    Wie stehst du zum Islam, schwuler Mann?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #82 springen »
#85 NorthsideProfil
  • 07.09.2008, 22:10hHamburg
  • Antwort auf #80 von hw
  • daserste.ndr.de/panorama/archiv/2008/erste624.html

    Soll sich jeder seinen eigenen Eindruck verschaffen, ob Stasi-Tante oder das böse Panorama-Team schuld ist, dass es so rüber gekommen ist. Die Frau ist also nur zurückgetreten, weil Panorama falsch geschnitten hat? Mal von Grundidee abgesehen, dass eine überzeugte Kommunistin auf der Liste der Linken kandidiert hat, wie andere von der DKP auch. DKP und Grundgesetz verträgt sich auch nicht so richtig, oder habe ich hier wieder schlecht recherchiert . Vielleicht sollte die CDU mal jemand von PRO Köln auf ihren Listen lassen. Ich kann mal raten, wer hier am lautesten schreien würde!
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#86 bananasEhemaliges Profil
  • 07.09.2008, 23:23h
  • Donnerstag
    09.10.08

    !!!!Abgesagt!!!!Elephant Man!!!!!Abgesagt!!!!!!!
    !!!!!Abgesagt!!!Elephant Man!!!!!Abgesagt!!!!!!!!!!!!

    Aus dem Programmhinweis vom "Backstage" München. Und so wie ich gehört habe, die ganze Tour
  • Antworten » | Direktlink »
#87 apfelmaikProfil
  • 08.09.2008, 04:41hHerford
  • "Vielleicht sollte die CDU mal jemand von PRO Köln auf ihren Listen lassen. Ich kann mal raten, wer hier am lautesten schreien würde!"

    Warum sollte da jemand schreien?
    Das wäre doch immerhin ehrlich.
  • Antworten » | Direktlink »
#88 AntichristProfil
  • 08.09.2008, 06:54hHH
  • Eine Demo gegen Rassismus unterstützen jederzeit. Aber eine Demo gegen Anti-Islamisierung??? Ich nenne mich zwar Antichrist, was aber nicht bedeutet das ich für eine Ausbreitung des Islam bin. Nichts gegen Moslems aber ihre Religion bzw. Weltanschauungen brauche und will ich hier in Deutschland genauso wenig wie die der Christen, Hindus, Buddhisten oder Nazis. Die einzige "Religion" die ich unterstützen werde ist die der Menschenrechte, die aber auf keinem einzigen Program dieser "Religionen" steht.
  • Antworten » | Direktlink »
#89 HannibalEhemaliges Profil
#90 Tufir
  • 08.09.2008, 12:01h
  • Antwort auf #84 von Tim aus Düsseldorf
  • "Da gibt es einige Sachen, die mir Angst machen: - Bahrain, ein islamisches Land, fragt bei der EInreise, ob man Schwul ist oder nicht."

    Und die passende Antwort ist...? Sollen wir fragen, ob jemand Moslem ist und ihn dann nicht reinlassen? Mit dem Versuch, Anhänger des Islam indifferenziert in eine Ecke zu drängen, spielt man den Demagogen aller Seiten nur in die Hände. Die Idee, dass man um sich zu schützen so intolerant werden muss, wie einige von ihnen es sind, ist ein großer Irrtum.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #84 springen »
#91 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 08.09.2008, 15:25h
  • bin ja auch mal gespannt, wenn es einen beitrag gibt, über christophobie dieses in einem atemzug mit rassismus gleichsetzt und dann noch mit rechtsextremismus

    -
    vielleicht sollten sich einige mal mit den vielen exil-iranern in deutschland unterhalten - da werden einigen gutmenschen zu ganz neuen erkenntnissen kommen. sie sind nicht umsonst geflüchtet.
    --
    broder hat wieder ein neues buch rausgebracht:
    Kritik der reinen Toleranz

    www.amazon.de/Kritik-reinen-Toleranz-Henryk-Broder/dp/393798
    9412/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1220879828&sr=1-1


    zitat: "dann wird Toleranz zu einem gesellschaftlichen Selbstmord auf Raten. Unter solchen Bedingungen, so Henryk M. Broders provokative These, wird Intoleranz zur Pflicht und Tugend: Intoleranz gegenüber dem wohlfeilen Gutmenschentum, gegenüber totalitären Utopien - gegenüber Menschen und Kulturen, die ihrerseits nichts von Toleranz halten..."
    für den 3. weg -gegen rechte, linke und islam
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#92 ingoAnonym
  • 08.09.2008, 16:07h
  • Antwort auf #84 von Tim aus Düsseldorf
  • Guter Beitrag, ich kann zwar keine Pünktchen verteilen, hätte es aber diesmal getan.
    Diese Dinge, die Dir Angst machen, sollten jedem Schwulen zu denken geben. Nicht, dass es mich in irgendeiner Weise bedrückt, in Ländern wie Bahrain oder Saudi Arabien vor verschlossener Tür zu stehen.
    Die Anfrage des norwegischen Islamverbandes zur Tötung Homosexueller sollte ein Grund sein, sich tiefer mit der Materie zu befassen.
    Bei Broder gibt es unter der Rubrik Kultur übrigens den deutschen Kommentar zu Deinem aftenpostenlink, erschienen am 08.08., ...Waiting for F...., den Direktlink bekomme ich irgendwie nicht durch.
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#93 antfa_unitedAnonym
#94 antifaraAnonym
#95 Piraja
  • 08.09.2008, 20:26h
  • Ich studiere im Moment unter anderem auch Islamwissenschaft.

    An der Uni sieht es mittlerweile so aus, dass man nicht einmal mehr Fakten anführen kann, die den Islam in keinem guten Licht erscheinen lassen, ohne nicht sofort als Rassist/Islamophober/Nazi abgestempelt zu werden.

    Die meiner Meinung nach sehr wichtige Diskussion über den Islam ist aufgrund eines übersteigerten "Antirassismus" kaum noch möglich.

    Die ganze Mobilisierung gegen den "Anti-Islamisierungs-Kongress" macht eine kritische und differenzierte Diskussion nur noch schwerer.

    Ich versuch auf den verschiedenen Blogs mit den Linken und Antifas über das Thema Islam sachlich zu reden, aber das ist meist nicht möglich. Auf meine Argumente wird garnicht reagiert, meine Kommentare werden gelöscht oder ich werde einfach pauschal in die rechte Ecke gestellt, wo ich nicht hingehöre.

    Ich habe im Moment weniger Angst vor irgendeiner rechten Gefahr, als vielmehr vor dieser merkwürdigen Allianz von konservativen Islamvertretern, blauäugigen Islamschönrednern und chaotischen Antifas.
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#96 antosProfil
  • 08.09.2008, 20:27hBonn
  • Antwort auf #90 von Tufir
  • "Mit dem Versuch, Anhänger des Islam indifferenziert in eine Ecke zu drängen, spielt man den Demagogen aller Seiten nur in die Hände. Die Idee, dass man um sich zu schützen so intolerant werden muss, wie einige von ihnen es sind, ist ein großer Irrtum."

    Eben. Man bestätigt mit einem solchen Verhalten die Hetzer und Hassprediger in ihrer Ideologie vom 'unterdrückerischen, verderbten Westen'.

    Noch mehr Wind könnte man denen allerdings aus den Segeln nehmen mit einer ehrlichen, konsistenten Menschenrechtspolitik.
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#97 antosProfil
  • 08.09.2008, 20:41hBonn
  • Antwort auf #91 von Fred_Israel
  • "vielleicht sollten sich einige mal mit den vielen exil-iranern in deutschland unterhalten - da werden einigen gutmenschen zu ganz neuen erkenntnissen kommen. sie sind nicht umsonst geflüchtet."

    Mein Lieber, ich habe dauernd mit Exil-Iranern zu tun und, stell dir nur vor, meine besten Freunde sind sogar welche. Ich kann dir versichern: Umtriebe wie die von PI und sonstigen Hass-Seiten werden mit Schrecken beobachtet - und unter dem Label 'deutscher Fremdenhass' eingeordnet.

    Wir alle müssten das aus schwulen Zusammenhängen kennen: Es ist etwas völlig anderes, wenn sich Exil-Iraner über den Islam auskotzen [meine Freundin ist schnell dabei: "Moscheen zu Schweineställen!" - aber sie bekommt prompt feuchte Augen, wenn sie über ihre Kindheit, durchsetzt von persischen und shiitischen Eigenheiten erzählt] als wenn dies christlich sozialisierte Deutsche tun.
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#98 antosProfil
#99 Piraja
  • 08.09.2008, 21:15h
  • @Antos

    Meine letzte ganz konkrete Erfahrung zu Denk- und Redeverboten an deutschen Unis war folgendes:

    Ich hielt in einem Seminar zum Thema "Islam und Gewalt" ein Referat:

    Dabei ging es auch darum, ob es im klassischen islamischen Recht ein absolutes Tötungsverbot gibt. Ich zitierte dabei die Meinung von Tilman Nagel, dass es ein solches nicht gibt, d.h. Muslime dürfen nur Muslime nicht töten, die Tötung von Nichtmuslimen, die keine Kopfsteuer zahlen, ist sünd- und straflos, das Vergießen ihres Blutes ist erlaubt (halal al-dam).

    Darauf wurde ich vom Dozenten in meinem Vortrag unterbrochen und rüde darauf hingewiesen, dass ich das so nicht sagen könne.
    In keinem anderen Referat im gesamten Seminar kam so etwas vor.

    Bei einem Gespräch mit dem zuständigen Professor zu diesem Vorfall hieß es dann, solche Aussagen hätten einen "polemischen Subtext", Tilman Nagel "essenzialisiere" und so weiter.

    An anderen deutschen Universitäten wird man für ähnliche Aussagen sogar gemobbt. Ich habe deswegen die Uni gewechselt. Bei der dortigen Professorin konnte man das Problem noch nicht einmal ansprechen.

    Vielleicht war es ja vor ein paar Jahren noch anders. An den beiden Unis, die ich kenne, ist eine kritische Auseinadersetzung mit dem Islam kaum noch möglich.
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#100 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 08.09.2008, 21:42h
  • antos> wenn es DER Piraja ist, den ich virtuell von woanders her kenne, kannst du ihn schon ruhig glauben,soweit ich weiß hat er in syrien studiert - wer er anfängt zu diskutieren, dann wird es für einige sehr schwer - ein hochintelligenter mensch der auch vor ort war.
    weiß aber nicht ob er es ist, von daher nur spekulation

    zum zweiten teil:
    ja, ich weiß antos, konnte mich noch an die auseinandersetzung erinnern, ist schon ne weile zurück.
    ich habe auch jeden mittwoch mit exil-iranern zu tun - aus der opposition die die mullahs verabscheuen -richtig, das sind die ex-muslime die du kritisch siehst.
    aber nicht nur die auch mit anderen,die jedes jahr mit auf der 1.mai demo waren, sich dann aber auch verabschiedet haben, aus denselben gründen wie ich.
    wir brauchen über pi nicht zu diskutieren - während ich hier gegen linke islamversteher schreibe. schreibe ich auf der anderen seite gegen rechtskonservative und homophobe sofern es meine zeit zuläßt in den kommentaren die dort auch eher der minderheit angehören. man kann mich also nicht in einer politischen schublade einordnen.
    ich bin gegen linke islamversteher UND gegen rechtskonservative bis rechtsradikale auf der anderen seite.
    ich wünschte mir, es gäbe eine liberale mitte oder liberal-konservative mitte wie broder und co,giriodano -das sind meine vorbilder.

    desweiteren bin ich für einen zusammenschluß von linken,liberalen und konservativen islamkritikern und antiislamisten.
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#101 ingoAnonym
  • 08.09.2008, 21:46h
  • Antwort auf #98 von antos
  • Wirf bitte eine Blick auf seine Userseite und dann vergiss den alten "Studenten" und seine Weisheiten einfach:

    >Piraja

    Status: Online
    Alter: 106
    Art: Mann
    Ort: Città del Vatticano, Vatikan

    Angemeldet seit 08.09.2008
    Letzter Login: 08.09.2008
    Views: 8<
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#102 Piraja
  • 09.09.2008, 02:02h
  • richtig getippt, genau der bin ich, der vor gar nicht so langer Zeit fast ein Jahr lang in Syrien war.

    Da habe ich dann am konkreten Beispiel die letzte Sicherheit gewonnen, dass an deutschen Unis der Islam für gewöhnlich stark verklärt und verharmlost wird.

    Die große Masse der Islamwissenschaftsstudenten dringt nicht wirklich tief in die Materie ein. Arabischlernen ist schwer und sich auf ganz normale, nur mäßig gebildete Muslime im Nahen Osten einzulassen emotional eine Tortur.

    Im Kopf der meisten Studenten läuft ständig ein Relativierungs- und Schönredefilm ab.

    Man hält sich an eine paar gut integrierte, stark verwestlichte Kommilitonen und findet dann, die sind ja eigentlich gar nicht so anders. Andere Muslime werden gar nicht so recht wahrgenommen.

    Im Studium kümmert man sich dann vor allem um die Mu'tazila (eine aufgeklärtere Bewegung aus der Abbasidenzeit), die arabische Philosophie, die Dichtung, den Sufismus, islamischen Modernisten im 19. und 20. Jahrhundert oder um leidgeprüfte Palästinenser.

    Alle was nicht so recht ins Bild passt, die Kriege und Massaker Mohammeds, die Judenverfolgung,
    der Fanatismus, das archaisch-brutale islamische Recht, der jahrhundertelange Niedergang der islamischen Welt etc. alles das will am gar nicht so genau wissen...

    Vor allem aber, man ist ja auf der richtigen Seite, bei den entrechteten und unterdrückten Muslimen, da kann man dann moralisch nichts falsch machen.

    Aber alles was die linken und linksliberalen Gurus als rechts bezeichnen, das ist fraglos böse. So wie Amerika und sein Imperialismus, wie Bush, die Globalisierung und Israel.

    Und wenn Zweifel kommen, die wischt man dann schnell weg. Alle in den kulturwissenschaftichen Fächern, die den Mund aufmachen, haben ja mehr oder minder das gleiche Weltbild, man kämpft für Gerechtigkeit und die Schwachen auf der Welt und wenn einer etwas negatives über den Islam sagt, ist er eine rechter Hetzer, ein Rassist und Islamophobiker.

    Ach übrigens: Eigentlich ist mir das Registrieren hier zuwieder, warum soll man hier Name, Alter und Wohnort angeben? Ich habe hier so lange geschrieben, wie man das einfach so ohne Registrierung gemacht hat, dann eine Zeit nicht mehr.

    Aber bei diesem Thema hier musste ich dann einfach was loswerden und hab mich dann doch registriert.
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#103 HannibalEhemaliges Profil
#104 NorthsideProfil
  • 09.09.2008, 10:03hHamburg
  • Antwort auf #97 von antos
  • Deine Freundin hat wahrscheinlich ihre Kindheit in einem Iran verbracht, dass noch vom westlich orientierten Schah regiert worden ist und wo der Islam nicht die Oberhand hatte und Frauen/Mädchen so extrem drangsaliert worden sind, wie es jetzt der Fall ist. Diese Entwicklung hat ja nun auch Marjane Satrapi in ihren Film Persepolis dargestellt oder war auch im Film/Buch Drachenläufer am Beispiel Afghanistan zu erkennen. Sollte sie jünger sein, kann sie auch eine liebe Familie gehabt haben, die ihr trotz der Umständen eine schöne Kindheit ermöglicht haben. Das eine schliesst das andere doch nicht aus. Im übrigen zeigt das Zitat" "Moscheen zu Schweineställen!" nicht unbedingt, dass sie selber tiefreligiös ist. Ich würde niemals behaupten, alle Türken oder Iraner wären mordende islamische Extremisten. Genau das wäre rassistisch.

    Es gibt Leute die versuchen uns zu erzählen, der Islam ist erstmal von sich aus eine gute Sache und wird nur von einige wenige Extremisten missbraucht. Schaut man sich den Islam genauer an, wird man bald feststellen, dass es nicht so ist. Es gibt im Islam keinerlei Toleranz im Zusammenleben zwischen den Religionen. Es gibt auf der Welt zwei Gebiete: Muslemische Herrschaft (Dār al-Islam/Haus des Islams, auf diesen Gebiet können auch andere Religionen leben, wenn sie die Herrschaft der Muslime anerkennen und nach deren Grundprinzipien leben. Im Islam nennt sich dieser Zustand "Darul-Ahd"), das andere Gebiet nennt sich Dār al-Harb(Haus des Krieges). Wir haben in Deutschland eine sogenannte Hudna.

    Wer mag, kann mal nach diesen Worten googlen und seine eigene Meinung dazu bilden, wie friedlich der Islam ist.

    Das ist im übrigen die geltende islamische Rechtsprechung, die die weitaus überwiegende Mehrheit der Strömungen im Islam akzeptiert. Nicht, das jemand meint, dass seien nur uralte Auslegungen.

    Und nochmal, es gibt sehr viele tolle Menschen, die aus islamischen Gebieten kommen, oftmals sogar toleranter und weltoffenener sind, als vielleicht manche Leute in Altötting, aber diese sind so gut wie nie besonders religiös. Hier geht es darum das Homosexuelle Seite an Seite mit Menschen und für eine Religion demonstrieren sollen, die die Todesstrafe an Homosexuellen zum großen Teil legitimiert.Das ist die Krux an der Sache. Darum auch der Aufruf an alle Homos, bleibt zu Hause und geht zu nächsten Demo gegen Nazis oder PRO Köln, aber nicht gegen angebliche Islamophobie.
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#105 Piraja
  • 09.09.2008, 10:38h
  • Hannibal, du kannst dir deine Häme sparen!

    Ein mindestens halbjähriger, besser ganzjähriger Studienaufenthalt in Kairo oder Damaskus ist für engagierte Islamwissenschaftsstudenten fast obligatorisch.

    Ich kann dir gerne auch Details von meinem Aufenthalt in Syrien schildern, falls es dich interessiert.
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#106 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 09.09.2008, 11:29h
  • Antwort auf #105 von Piraja
  • interessant, wen man hier so alles trifft
    dann check doch mal bitte deine privaten nachrichten bei romeo,dann weißte auch wer ich bin.

    auch interessant wie die diskussion hier verlaufen ist , wenn man sich die gegenseitigen argumente anschaut

    ich glaube die islamfreunde sind schon ganz froh,dass pro köln auf das thema aufgesprungen ist, somit kann man jetzt jeden gegner in mißkredit ziehen -nach dem motto: schau an, die rechtsradikalen sehen es auch so.

    den einzigen der ich hier ernstnehmen kann ist antos. zumal ich mich ber mit seiner meinung auch anfreunden kann.
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#107 DURAL DELUXEAnonym
  • 09.09.2008, 12:30h
  • ich glaube, hier liegt ein missverständnis vor.

    es geht nicht darum, für den islam zu demonstrieren, sondern gegen nazis und fremdenfeindliche.

    mit dem islam, der natürlich - wie alle religionen! - äußerst problematisch ist, kann man sich gesondert befassen. ich habe nie behauptet, dass ich den islam toll finde. die religion an sich, auch das christentum, ist das problem.

    aber gegen nazis, die uns schwule am liebsten in umerziehungslager oder so schicken würden, gegen die darf man schon demonstrieren. und darum geht es hier.
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#108 NorthsideProfil
  • 09.09.2008, 12:56hHamburg
  • Antwort auf #107 von DURAL DELUXE
  • Neh ne, Ihr geht es konkret darum gegen einen von PRO KÖLN initiierte Kongress zu demonstrieren, der das Thema "Islamisierung" hat. Weshalb sollte man das gesondert betrachten? Hier geht es genau um das Thema und es schade, dass nur Nazis oder Rechtspopulisten dieses Thema ansprechen.

    Wie immer, haben Populisten oder auch Rechtsradikale immer nur eine Chance, wenn sich die herkömmliche Parteien nicht um die Sorgen der Bürger kümmern. Siehe Schill-Partei in Hamburg bei der inneren Sicherheit. Arbeitslosigkeit im Osten oder auch in Bremen etc., Angst vor dem Absturz bei Arbeitslosigkeit auf der anderen Seite. Siehe Ergebnisse der Linken wegen Hartz 4 und den Absturz der SPD.
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#109 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 09.09.2008, 13:10h
  • Antwort auf #107 von DURAL DELUXE
  • doch doch, ich habe das schon verstanden.
    ich betone nocheinmal,das ich nichts gegen einen aufruf habe, sowie es die lsvd gemacht hat,aber dieser text geht gar nicht.
    es ist auch richtig,dass man gegen rechtsradikale demonstriert,aber dann bitte auch gleichzeitig gegen den konservativen und politischen islam.
    nicht gegen den spirituellen islam, kann ja jeder glauben an was er möchte, hat mich ja nicht zu interessieren.
    wer den islam mit anderen religionen gleichsetzt,hat den totalitären islam nicht ganz verstanden. bei dem islam handelt es sich um eine politreligion.
    und nicht nur rechtsradikale sind homophob, sondern auch der islam.
    um dein argument aufzugreifen:
    "aber gegen (den islam), die uns schwule am liebsten in umerziehungslager oder so schicken würden, gegen die darf man schon demonstrieren"

    wieso demonstriert man nicht gegen beides?
    wahrscheinlich würde ich da sogar mit nach köln reisen.
    und wenn man sich einige unterstützer auf der liste anschaut, da sind dkp gruppen dabei und k-gruppen. die mit dem iran sich solidarisieren.
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#110 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 09.09.2008, 13:19h
  • Antwort auf #108 von Northside
  • das ist nicht richtig north side - pro köln geht es nicht primär gegen eine islamisierung, sondern unter einem deckmantel agieren sie rassistisch, als nächstes sind sinti und roma dran etc etc.

    und nazis: sprich npd, autonome nationalisten und freie kameradschaften sprechen dieses thema eben gerade nicht an, im gegenteil.
    schau doch mal auf die seite der npd - mit der stellungsnahme,dass sie den islam als positive integrationsbremse.
    zumal nazis sich mit islamisten und islamischen ländern verbrüdern.
    und nein, es gibt nicht nur rechtsradikale,rechtspopulisten die das thema ansprechen, die bandbreite ist riesengroß, von linksradikal,liberal und vorallem konservativ, schwule, feministinnen.auch wenn jeder eine andere intention hat.
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#111 TomAnonym
#112 HannibalEhemaliges Profil
#113 roterginsengEhemaliges Profil
#114 roterginsengEhemaliges Profil
  • 09.09.2008, 19:13h
  • Antwort auf #112 von Hannibal
  • stimmt. schluckspecht.

    ich versuch gerade was neures über die kamayuras in amazonien zu erfahren.
    einer meiner verwandten in brasilien
    beschäftigt sich mit indogenen.

    ich kenne nur die indianer im süden brasiliens,
    die sind so christianisiert, dass die letzten aus
    touristikgründen "verkünstelt" am leben gehalten werden.
    ihnen geht es aber vergleichsweise gut.
    jedes jahr werden nur 4-5 von ihnen abgeknallt.

    die kamayura papas, lassen ihren töchtern
    schon mal verhütungskräuter aus dem wald
    mitbringen, damit sie sich sexuell austoben können.

    die von chrisltichen zensuren verstümmelten berichte von sozial- u n d sexualpraktiken, in genau diesem zusammenhang, werden zur zeit neu durchleuchtet.
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#115 loopAnonym
#116 roterginsengEhemaliges Profil
#117 loopAnonym
  • 09.09.2008, 21:17h
  • @ginseng

    ... mit ihren konfusen stellungnahmen, die nichts mit dem verlinkten artikel gemein haben, desavouieren sie sich selbst...

    mir scheint, so mancher hier WILL die realitäten, die eine ausbreitung des islam für westlich-aufgeklärte gesellschaften mit sich bringen wird, einfach nicht wahrhaben.

    ich freue mich jedenfalls darüber, dass inzwischen viele menschen in europäischen ländern beginnen, ihre indifferenz dem islam gegenüber kritisch zu hinterfragen. ein erster und wichtiger schritt in die richtige richtung, auch für schwule und lesben!
  • Antworten » | Direktlink »
#118 roterginsengEhemaliges Profil
  • 09.09.2008, 21:24h
  • Antwort auf #111 von Tom
  • ooch, fand ich jetzt nicht.

    aber gut, noch eine runde werte-polemik...

    "..Nach Angaben von Pro Köln haben sich zu dem Kölner Kongress unter anderen der Vorsitzende der französischen Front National, Jean Marie le Pen, sowie führende Vertreter der FPÖ, des Vlaams Belang und der Lega Nord angekündigt. Höhepunkt soll eine Kundgebung mit bis zu 1000 Teilnehmern auf dem Kölner Heumarkt werden. Pro Köln war vor allem wegen des Widerstands gegen die geplante Kölner Großmoschee aufgefallen..."

    die stehen dann auf den steinen von broders
    liebling-demokratie: kindersklaven, kinderarbeit, kasten-system, bauern-selbstmorder wegen verschuldung usw....

    indien ! (s. google broder, brandeins)

    www.wdr.de/tv/diestory/sendungsbeitraege/2008/0825/index.jsp

    und noch ein werte-schöppje (wdr - immer besser !)

    www.wdr.de/tv/diestory/sendungsbeitraege/2008/0908/index.jsp

    "
    Die Suche nach den Wurzeln der geheimen Foltermethoden des US-Geheimdienstes führt noch weiter zurück in die Vergangenheit: Ins Konzentrationslager Dachau. Lernte die CIA ihre Foltertechniken von SS-Schergen und KZ-Ärzten? "

    sie lernten......
  • Antworten » | Direktlink » | zu #111 springen »
#119 roterginsengEhemaliges Profil
  • 09.09.2008, 22:25h
  • Antwort auf #117 von loop
  • Oh, ich wollte Sie nicht noch mehr verwirren.
    Ihre Quelle legte mir den Schluß nahe, Ihnen
    lägen die Schicksale von Christen und Ehrenmorden am Herzen.

    Neuigkeiten zur Ermordung von Christen in der Türkei, entnehmen Sie bitte der Qualitätspresse.

    Es handelte sich dabei, was ich anderer Stelle gerne ausführlicher behandeln werde, um Aktionen einer Verschwörergruppe, der zur Zeit
    in der Türkei der Prozeß gemacht wird. Sie führte Anschläge mit Hilfe der türkischen, amerikanischen und israelischen Geheimdiensten aus, um sie Kurden oder "Islamisten" oder Al Quaida öffentlich zuordnen
    zu lassen.
    Der Tagespresse entnehmen Sie bitte die Hilfestellungen von amerik. und türk. Geheimdiensten für Schäubles "Sauerland-Attentäter"

    stichwort: Energekon

    www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Tuerkei/festnahmen.ht
    ml


    Schauen Sie sich die Todesstatistiken für Christen im Irak, vor und nach Saddam an.
    Vielleicht kann Ihnen der vatikanöse User helfen.

    Christliche, jüdische, islamische oder säkulare
    ehrverletzungen, legitimieren kriminelles Handeln nie.

    Wie sich Menschen in Asien seit der Einführung der Energie-Raub-Scharia ins Völkerrecht wohl fühlen ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #117 springen »
#120 Fred_IsraelEhemaliges Profil
#121 BenAnonym
  • 10.09.2008, 19:25h
  • äh... hab ich da jetzt was nicht richtig begriffen? Die Religion, die weltweit für grausamste Verfolgung von Schwulen und Lesben verantwortlich ist, die Religion, die Frauen gnadenlos unterdrückt und die noch andere schlimme Sachen auf Lager hat, deren Aufzählung hier den Rahmen sprengen würde... für diese Religion soll ich jetzt auch noch auf die Straße gehen?

    Selbst wenn es nicht so lächerlich wäre - ich würde mich nicht einmal trauen. Als Berliner habe ich genug Erfahrung mit meinen islamischen Mitbürgern um zu wissen, dass ich als Schwuler nicht nur nicht willkommen wäre, sondern dass ich Diskriminierung und Gewalt ausgesetzt wäre.

    Die Schwulenbewegung hat sich jahrzehntelang gegen Katholiken und andere Christen gewehrt. Zu Recht und mit Erfolg. Aber warum sollte ich dann jetzt meine Hand ausstrecken nach einer Religion, die ihre Schwulen zu Tode peitscht (Saudi Arabien), an Baukränen aufhängt (Iran) oder unter Mauern begräbt (Afghanistan)? Ich müsste doch befürchten, dass meine ausgestreckte Hand sofort abgehackt würde.

    Ach ja: nein, ich bin sicherlich kein Nazi. Ich habe nur Angst vor dem Islam. Bisher durchaus begründet.
  • Antworten » | Direktlink »
#122 roterginsengEhemaliges Profil
  • 10.09.2008, 19:49h
  • Todesstatistik Deutschland

    www.christian-in-wien.at/index.php?/archives/347-Todesstatis
    tik-Deutschland.html


    Financial Times Deutschland

    von Alexandra Sillgitt:

    935 Mal sollen Mitglieder der Bush-Regierung gelogen haben, um den US-Waffengang gegen den Irak zu legitimieren - das behauptet eine Studie des "Center for Public Integrity".

    "..Was treibt Mächtige in der Politik, was veranlasst manche Medien zu einer Kampagne, an deren Ende es nur Verlierer geben wird? Was nährt das Zerrbild vom Nachbarn?

    Unübersehbar, und das ist u.E. das Grundübel, benachteiligen soziale Verhältnisse die geduldeten wie hier beheimateten Mitglieder der muslimischen Gemeinschaften und jene, die von Außenstehenden dafür gehalten werden. Dumpf und zerstörerisch wird eine Islam-Feindschaft hoffähig geredet und der Irrweg in einen Anti-Islamismus geebnet...
    Dumpf und zerstörerisch wird eine Islam-Feindschaft hoffähig geredet und der Irrweg in einen Anti-Islamismus geebnet.

    Wir erinnern daran, wann und wie aus religiöser oder ökonomischer Judenfeindschaft mörderischer Antisemitismus geworden ist. Das macht uns misstrauisch gegen jede selbstgefällige Polemik, die den Islam und mit ihm die gesamte muslimische Gemeinschaft zur verdeckt sprudelnden Quelle jenes brutalen extremistischen Terrors erklärt, der gerade auch gegen unser Volk gerichtet ist. Gegen diesen haben wir uns auch mit Muslimen verbündet..."

    www.hagalil.com/archiv/2004/11/islamophobie.htm
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#123 roterginsengEhemaliges Profil
#124 sajoAnonym
  • 11.09.2008, 11:55h
  • Ben und einige andere haben ja so recht. "Islamophobie" scheint mir durchaus angebracht. Wäre ich Mitglied beim LSVD würde ich sofort austreten!
  • Antworten » | Direktlink »
#125 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 11.09.2008, 12:28h
  • Antwort auf #124 von sajo
  • ich bin mitglied beim lsvd und trete nicht aus - lies dir den text von lsvd durch -absolut o.k.
    hätte lsvd jedoch so einen text verfasst, wie er hier steht, wäre ich mit sicherheit ausgetreten.
    gerade lsvd hat das problem durchaus erkannt,und spricht in vielen punkten durchaus klartext.
    und je mehr es kritische stimmen beim lsvd gibt, desto besser - sollte man nicht den gutmenschen überlassen.
    übrigens hat es mich gewundert, wo du bleibst
    samuel fehlt ja auch noch in unserer runde.
    yup, guter beitrag von ben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #124 springen »
#126 besucherAnonym
#127 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 13.09.2008, 09:53h
  • Antwort auf #126 von besucher
  • netter versuch fensterputer,ähm rigthtqueer, wie auch immer.
    das sind also deine argumente, auf die vielzahl von argumenten der anderen user hier.
    du bist intellektuell dem thema nicht gewachsen.
    und nun, ab zu deinem hodscha
    wenn man sich dein blog anschaut, dann erinnert das eigentlich na nsdap jargon.
    -antiamerikanismus
    -antisemitismus/antizionsimus
    -sozialismus
    -gegen eu und globalisierung
    -überwindung des demokratishen rechtssytems deutschlands
    -kollektivismus und lobenen eines totailitäres ddr regimes

    und deswegen sperrt man dich auch richtigerweise in allen foren wegen extremismus aus.

    hinzu kommt noch ein reaktionärer islamverteidiger.

    wer liberale und antifaschisten wie giordano in die rechte ecke gestellt hat, ist an dümmlichkeit kaum mehr zu überbieten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #126 springen »
#128 InfernoProfil
  • 14.09.2008, 19:54hBerlin
  • Antwort auf #121 von Ben
  • "äh... hab ich da jetzt was nicht richtig begriffen? Die Religion, die weltweit für grausamste Verfolgung von Schwulen und Lesben verantwortlich ist, die Religion, die Frauen gnadenlos unterdrückt und die noch andere schlimme Sachen auf Lager hat, deren Aufzählung hier den Rahmen sprengen würde... für diese Religion soll ich jetzt auch noch auf die Straße gehen?"
    -----------------------------------------------------

    Jau! Ist so blöd wie es sich anhört...

    :-))
  • Antworten » | Direktlink » | zu #121 springen »
#129 hwAnonym
  • 14.09.2008, 20:11h
  • Antwort auf #128 von Inferno
  • nein, sollst du nicht.
    gegen nazis sollst du auf die straße gehen, dummerle.

    ja das mit den frauen ist ja auch hart.

    wußtest du, dass ägyyptische mädchen und frauen in israel $ 50.000 bis $ 100.000 bringen ?

    klar, dass die nicht ihre großmutter verkaufen..

    nun verhält es sich ja so, dass das us state departement staaten wegen zwangsprostitution und modernen sklavenhandel in drei kategorien einteilt. von kategorie 1 für zivilisiert, bis 3 für barbarisch.
    der sprecher der israelischen migranten-hotline, romm lewkowicz, erklärte gegenüber der asia times, dass israel 2006, auf grund seiner handelsbeziehungen zu den usa, etwas höher als in die kategorie 3 eingestuft
    wurde, um die gefahr von vorgeschriebenen handelssanktionen zu vermeiden.
    ("This position falls between Tier 2 and Tier 3. The US applies economic sanctions to those countries which fall into Tier 3, but as we have a strong economic relationship with the US, Israel was given a warning and placed in a slightly higher category," said Lewkowicz.).
    im jahr 2007 wurde israel von den staatlichen organen der us-eliten nun nochmals leicht erhöht auf einen 2er rang paltziert. so ist das visa von zugereisten arbeitnehmern an ein und denselben arbeitgeber gebunden.
    wenn dieser die arbeit für beendet erklärt, ist der wanderarbeitnehmer automatisch illegal und reif für die abschiebung, oft verbunden mit teilweisem oder ganzen lohnraub, ohne die chance, den fall vor gericht zu bringen, so sigal rosen von hotline.

    meist wird diesen menschen nach der ankunft der pass und das handy abgenommen und die unterbringung in verwahrlosten quartieren organisiert. nicht selten werden diese quartiere nach ende der arbeit bis zum nächsten tag von außen verriegelt.
    (israelische tv-mitschnitte bei youtube).
    eine leichte verbesserung gab es nach auskunft israelischer menschenrechtsorganisationen im bereich des white slave trade,
    der sex-industrie.
    unter komplizierten bedingungen können prostituietre ein jahresvisa bekommen, zwangsprostituierte bleiben erpressbar.
    romm lewkowicz berichtet weiter über den export israelischer frauen für die sex-industrie nach großbritannien und irland.
    jüdische einwanderer aus osteuropa und russland, darunter angehörige der russischen mafia verwalten rund 20% des menschenhandels, der rest seien in israel geborene israelis.10% der 10.000 bekannten prostituierten
    seinen minderjährige, wie die jerusalemer task force on human trafficking (TFHT) berichtet.
    die washingtoner jamestown foundation beschreibt den menschenhandel mit frauen aus ägypten, betrieben durch die beduinen aus dem sinai, die diesen handel neben dem waffenschmugel als lukratives geschäft entdeckt haben. solche frauen bringen in israel zwischen $ 50.000 und $ 100.000.
    die menschenrechtler weisen darauf hin, dass der isarealische staat über die breite palette von dienstleistern rund um dies industrie, bis hin zu bestochenen polizei-beamten, an diesen zusammenängen verdient.

    www.j-zeit.de/archiv/artikel.461.html

    Die Natascha-Connection
    In Israel boomt das Geschäft mit der Zwangsprostitution
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#130 BesucherAnonym
  • 15.09.2008, 14:50h
  • Ich hatte den Aufnahmebogen des LSVD schon in der Hand, aber nach diesem Unsinn weiß ich, dass ich mein Geld sinnvoller anlegen kann.
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#131 AntichristProfil
  • 17.09.2008, 07:17hHH
  • Antwort auf #130 von Besucher
  • Es braucht nur ein oder zwei negative Dinge mit denen man nicht konform geht, um alles postive das ein solcher Verein jahrelang erkämpft, das man für sich gerne in Anspruch genommen hat unter den Teppich zu kehren. Ein negativer Punkt überwiegt anscheinend tatsächlich 1000 positive.
    Schade wer so eingeschränkt denkt.
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