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Einzelkommentar zu:
Gemeinsam gegen Islamophobie


#15 hwAnonym
  • 06.09.2008, 15:33h
  • Antwort auf #14 von gayfriend
  • könntest du vielleicht noch quellen und webseiten
    deiner ehemaligen "gurus" benennen ?

    deine aussage gewönne gehalt und überprüfbarkeit.

    antifaschistische linke ist schon arg arg weit und schwammig. wir wollen ja keine schelme sein.

    gib mal konsistente hinweise.

    mir gefällt alfred grosser, als links-liberaler antifaschist, gut:

    "...Broder bekämpft eine Kritik an der Politik des Staates Israel, die in Israel selbst oft und in verschiedenen Tonarten vorgebracht wird. Am ergreifendsten wohl vor zwei Jahren in der Grabrede des Schriftstellers David Grossman auf seinen im Südlibanon gefallenen Sohn. ...

    ...Die Drohung, mit wehenden israelischen Fahnen anzugreifen, hatte Erfolg. Der Regionalverband der Evangelischen Kirche nahm die Erlaubnis zurück, den zur Verfügung gestellten Saal der Heilig-Geist-Kirche für die Vorstellung zu benutzen.

    ...Hier ging es nicht um Antisemitismusbekämpfung, sondern um brutale Zensur eines unbequemen Inhalts. Die Methode hat sich bewährt. Einerseits versucht man einzuschüchtern, andererseits breitet man den Schleier des Antisemitismus über das Gesagte aus, um nicht die dargestellten Fakten widerlegen zu müssen. Wenn man dem noch persönliche Beschimpfungen hinzufügt und das Gesagte so verdreht, dass es skandalös erscheint, kann man sicher sein, Aufsehen zu erregen und einige im Allgemeinen schon voreingenommene Geister auf seine Seite zu ziehen. In diesem Sinne schreibt und spricht Henryk M. Broder ...

    ....Dummer Moralismus?

    Aber nicht nur deswegen. Auch im Namen einer Moral der gleichen Würde aller Menschen, die nichts ausrichten kann ohne das Verständnis für das Leiden des Anderen. Und wenn diese Einstellung verächtlich als naiver Moralismus abgetan wird, so erinnere ich an all die Nicht-Juden, die in Deutschland und noch viel mehr in Frankreich im Namen dieser Moral Juden gerettet haben. Darunter mich sowie die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland.

    Im Oktober 1990 fuhr der israelische Botschafter in Frankreich nach Le Chambon-sur-Lignon. Das Dorf liegt in einer protestantischen Gegend, die sich seit dem sechzehnten Jahrhundert in Rebellion übt. Dort wurden Hunderte jüdische Kinder versteckt und auch geheim mit Schulunterricht versorgt. Der Botschafter kam, um der Gemeinde die Medaille der Gerechten zu überbringen. Am Schluss seiner Dankrede sagte der Pastor: „Eine solche Auszeichnung zu verleihen verpflichtet ebenso sehr, wie sie zu empfangen. Da Yad Vashem den Staat Israel vertritt und da heute dieser Ort dafür Dank erhält, dass er ehemals Kinder eingeschult, Häuser geöffnet, Menschen aufgenommen hat, auf die in ganz Europa und in ihrem eigenen Vaterland Jagd gemacht wurde, wünschen wir uns, dass der Aushändigung dieser Auszeichnung eine Art Verpflichtung entspreche, dass es keine geschlossene Schule für junge Palästinenser gebe, keine durch Dynamit zerstörten Häuser, keine Menschen, die vom Grund und Boden ihrer Vorfahren vertrieben und durch Siedler ersetzt werden, und dass man eine andere Antwort auf Steinwürfe finde als Gewehrkugeln.“ Entsprangen diese Worte einem dummen Moralismus? Bewiesen sie Antisemitismus?

    Alfred Grosser lehrte Politikwissenschaft am Institut d'Études Politiques in Paris und veröffentlichte unter anderem die Bücher „Verbrechen und Erinnerung“ und „Die Früchte ihres Baumes. Ein atheistischer Blick auf die Christen“.

    www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E6120A
    6560BB94FCBB91B5686F14BA1BC~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_g
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    falls der link nicht funktioniert:
    google:
    alfred grosser verschleierung als methode
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