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Einzelkommentar zu:
Gemeinsam gegen Islamophobie


#83 JacNsakEhemaliges Profil
  • 07.09.2008, 21:48h
  • So ein Unsinn, der Begriff "Rassismus" bezieht sich auf eine Diskriminierung aufgrund ethnischer Herkunft, nicht auf irgendeine gesellschaftliche Gruppe mit irgendwelchen beliebigen Merkmalen im Allgemeinen.

    Homophobiker oder Sexisten sind nicht automatisch auch Rassisten, siehe evangelikale Christen in den USA.

    Diese Verwurschtelung von Begriffen, um sachliche Kritiker als Rassisten zu denunzieren, ist schon ein starkes Stück. Wäre Fred ein Rassist, würde er sich nicht auf die Schriften und Aussagen von Ex-Muslimas berufen.Da braucht man überhaupt nicht weiter drüber zu reden. Ihm dann noch eine vermeintliche NPD Nähe zu unterstellen, disqualifiziert endgültig für eine ernstzunehmende Diskussion.

    Das ist euch auch selber klar, weil soviel Grips sollte eigentlich vorhanden sein, daher betrachte ich es als billigen Verleumdungsversuch, um einen unliebsamen Diskussionteilnehmer anzugreifen. Das ist es, was mir an diesen selbsternannten Politkommissaren und ihren Säuberungskommandos von der "Möchtegern Antifa" so dermaßen auf den Zeiger geht: diese Tendenz eine Hexenjagd auszurufen, teilweise gewalttätig gegen Personen vorzugehen oder öffentlichen Rufmord anzuzetteln, immer mit der Begründung für eine "gute Sache" zu stehen.
    Schwarz oder Weiss, Freund oder Feind feststellen und dann immer feste druff...
    Keine Differenzierung, bloß nicht genauer hinsehen, aha der schreibt bei PI, das ist ein NaziRassist! Das sind totalitäre Methoden, die ziemlich deutlich zeigen, wes Geistes Kind jemand tatsächlich ist. Meinungsfreiheit mag im islamisierten Gottesstaat oder realen Leninismus nicht mehr angesagt sein, hier ist sie es aber zum Glück noch.

    Es schert auch niemand hier einfach den gesamten Islam automatisch über einen Kamm oder macht den so überstrapazierten "braven Dönerbudenmann" für homophobe Gewalt nachts im Park verantwortlich bzw. will ihm seine Religionsausübung verbieten oder einschränken!

    Allerdings findet das Recht auf persönliche Religionsausübung immer seine Grenzen in den Interessen der Anderen. Ich verweise nochmal auf den Karikaturenstreit. Da fühlten sich angeblich "alle Muslime" pauschal beleidigt.

    Wo waren da die Distanzierungen der gemäßigten Stimmen? Warum werden keine Demonstrationen von normalen Muslimen veranstaltet, die einfach mal klar und deutlich sagen: "SO NICHT! Wir möchten nicht im Mittelalter leben und WIR wollen auch keine Scharia! Wir sind für eine Trennung von Staat und Kirche."

    Mir ist schon klar, warum der LSVD sich einem breiten gesellschaftlichen Bündnis gegen Rassismus anschließt, dagegen wäre per se auch nichts zu sagen, Rassismus ist definitiv verurteilenswert. Allerdings bitte ich dann doch mal genau hinzusehen, mit wem man da eigentlich Seite an Seite für das "Gute und Schöne in der Welt" marschiert. Denn Gruppen, die sich einerseits über Rassismus beschweren, andererseits aber Sexismus, Homophobie oder Antisemitismus stillschweigend tolerieren oder sogar lautstark fördern, disqualifizieren sich damit selbst. Ich will mich nicht plötzlich auf einer angeblich antirassistischen Demo plötzlich zwischen Palästinensertüchern und neben einer Hisbollahfahne wiederfinden.

    Eure persönlichen Differenzen, Animositäten und Zickereien zwischen Alt-Marxisten,dem Antifa-Rollkommando und vermeintlichen Antideutschen gehen mir mal gepflegt an der linken Backe des Hinterteils vorbei. Bewertet weiter fleißig gegenseitig eure Beiträge mit rotem Kästchen...das hat X-Moon bereits richtig bemerkt. Vor allem wäre es ganz schön, nicht jedesmal gleich ein Referat aus der Wikipedia plus Bildchen und pipapo reinkopiert zu bekommen, sondern wenn die Teilnehmer es schaffen würden, weitgehend beim Thema zu bleiben. Das ist hier kein Uni-Seminar, Leute.
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