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  • 09. September 2008 6 2 Min.

Bei einem schwulen Softball-Turnier in Seattle (US-Bundesstaat Washington) wurden dem zweitplatzierten Team alle Siege im Nachhinein aberkannt. Grund: In der Mannschaft spielten zu viele Heterosexuelle.

Bereits vor rund einem Monat besiegte im "Gay World Series"-Halbfinale das Team D2 aus San Francisco die Atlanta Mudcats. Die Mudcats legten allerdings Widerspruch gegen den Sieg ein, weil angeblich sechs der D2-Spieler auch Frauen nachstellten. Nach den Regeln der North American Gay Amateur Athletic Alliance (NAGAAA) dürfen aber lediglich zwei Spieler hetero- oder bisexuell sein.

Die NAGAAA ermittelte - und kam zum Ergebnis, dass drei der Softballer aus San Francisco falsch gepolt seien - alle Siege wurden damit für ungültig erklärt. D2 wanderte auf den letzten Platz, alle anderen Teams stiegen eine Position nach oben. Die Mudcats verbesserten sich von Platz drei auf Platz zwei, hinter den siegreichen Vipers aus Los Angeles.

Youtube | Impressionen von der Gay World Series 2008

Wie das Homo-Magazin "Edge" berichtet, will das NAGAAA-Kommissionsmitglied aus San Francisco die Entscheidung anfechten. Vincent Suquay erklärte, die "Wahrheitsfindung" sei absurd gewesen: "Den betroffenen Spielern wurde vorgelesen, was die Definition einer homosexuellen Person und einer schwulen Person war", so Suquay. "Aus ihren Antworten wurde dann abgeleitet, ob sie schwul oder hetero sind. Nicht eine Person hat je von sich behauptet, heterosexuell zu sein. Das waren auch keine neuen Spieler, sie haben schon in sechs Turnieren mitgemacht".

Eine derartige Disqualifikation sei bislang einmalig gewesen, erklärte Suquay weiter. Er bezeichnete die Begrenzung von heterosexuellen Spielern zudem als Diskriminierung, die nicht mehr zeitgemäß sei.

Softball gilt hauptsächlich als Frauensportart - es handelt sich dabei um eine Variante von Baseball und zählt zu den beliebtesten Breitensportarten in den Vereinigten Staaten. (dk)

-w-

#1 xyAnonym
  • 10.09.2008, 01:16h
  • Oh toll! Ab sechs heterosexuellen Spielern wird zurückdiskriminiert!

    Spiel nicht mit den Hetenkindern!

    Die Mädels von der NAGAA, die über rechtschaffene Homosexualität wachen, sind aber nicht nur deshalb angefressen, weil man ihnen nicht erlaubte, mal ganz persönlich und, äh, eindringlich zu überprüfen, ob die Schwestern aus der Mannschaft auch wirklich welche sind?

    Aber wenigstens mal was Neues: Homos, die sich dagegen wehren, wenn Hetenkerle Kontakt zu ihnen suchen. LOL
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#2 DURAL DELUXEAnonym
  • 10.09.2008, 09:56h
  • "diskriminierung" hin oder her - wo ist der sinn, wenn bei einem homo-turnier in einer homo-mannschaft fast nur heterosexuelle spielen? richtig, nirgendwo.
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#3 RabaukeAnonym
  • 10.09.2008, 10:03h
  • Also das ist ja die Dusseligkeit in Farbe! Huch oder pass auf, wenn ein Hetero sich nähert, oder wie darf ich das jetzt verstehen? Also das die Amis einen heftigen an der Klatsche haben, war und ist mir bekannt. Diese Sache hat in meinen Augen das "Einsteinsche" übertroffen. Übertroffen, fragt man sich, ob´s Universum oder die Dummheit Grenzen besitzt?
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