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- 10. September 2008 1 Min.
Einer neuen Gallup-Umfrage zufolge herrschen im EU-Mitgliedsstaat Rumänien nach wie vor große Vorurteile gegenüber Homosexuellen und HIV-Positiven.
Demnach sind 68 Prozent der Rumänen der Meinung, dass Homosexualität eine "schlechte Wahl" sei. 36 Prozent denken sogar, dass Schwule und Lesben eine Geld- oder Gefängnisstrafe erhalten sollten. Zwei Drittel würden es ablehnen, einen homosexuellen Nachbar zu haben.
Zudem erklärte knapp die Hälfte, dass sie keinen Kontakt mit HIV-Positiven wünscht. 30 Prozent gaben sogar an, dass Kinder, die den Virus in sich tragen, nicht mit negativen Mitschülern unterrichtet werden sollen.
Die Umfrage wurde vom nationalen Rat im Kampf gegen Diskriminierung – einer staatlichen Behörde – in Auftrag gegeben. Insgesamt befragte Gallup 1.200 wahlberechtigte Bürger.
Homosexualität ist in Rumänien seit 1996 legal. Das 21 Millionen Einwohner zählende Land ist seit Anfang 2007 Mitglied der Europäischen Union. (dk)















So wird der Hass schon den kleinen Kindern eingeimpft.