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- 11. September 2008 1 Min.
Die Delegierten des Europäischen Pride-Komitees (EPOA) in Zürich haben Rom als Ausrichter für den EuroPride 2011 ausgewählt.
Mit dieser Wahl möchte EPOA ein deutliches Signal an Italien senden, weil das Land bei der Gleichberechtigung von Schwulen und Lesben noch weit zurückhinke und die römisch-katholischen Kirche viele Reformvorhaben blockieren würde. Bereits 2000 war Rom Ausrichter des WorldPride, was damals zu heftiger Kritik seitens der Kirche führte. Papst Johannes Paul II erklärte damals, die Veranstaltung sei ein direkter Angriff auf die Christen gewesen.
Wie Andrea Maccarone vom römischen Organisationsteam erklärt, ist "die kürzlich erfolgte Wahl einer rechten Regierung und die Zunahme von homophoben Angriffen, Gewalt und Diskriminierung ein Grund zur Besorgnis. Ein großes Ereignis in Rom, das für die Rechte und Sichtbarkeit von Lesben und Schwulen eintritt und sich dem Kampf gegen Diskriminierung und homophob motivierten Gewalttaten verschrieben hat, ist eine große Chance für uns alle."
Der Europride fand dieses Jahr in Stockholm statt. 2009 ist Zürich der Austräger, 2010 Warschau. (pm/dk)
Links zum Thema:
» www.europride.info
» www.europride09.eu















Und gerde darum ist Rom eine gute Wahl.... genau wie Warschau im Jahr davor.