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https://queer.de/?9329
  • 12. September 2008 26 1 Min.

MILES, das Zentrum für Migranten, Lesben und Schwule des LSVD Berlin-Brandenburg, ruft für den "Tag der Offenen Moschee" am 3. Oktober dazu auf, gemeinsam in die Berliner Sehitlik-Moschee zu gehen und dort den Dialog zum Thema Homophobie zu suchen.

Ziel sei es, mit Vertretern von DITIB, der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion darüber ins Gespräch zu kommen, wie man in Zukunft gemeinsam gegen Homophobie vorgehen kann. Treffpunkt ist um 14 Uhr vor der Sehitlik-Moschee, Columbiadamm 128 in Berlin-Neukölln.

Bereits am 1. Oktober lädt das MILES zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung, bei der es um die Situation der Lesben- und Schwulenbewegung in der Türkei und die Auswirkungen auf die deutsch-türkische Community in Deutschland geht. Hakan Tas, freier Journalist, Autor und Menschenrechtsaktivist wird ein Impulsreferat zum Thema halten (Start: 19:30 in den Räumen des LSVD, Kleiststr. 35).

In Berlin hat zuletzt der Integrationsbeauftragte Islam- und Homo-Verbände zum Runden Tisch gegen Homophobie eingeladen (queer.de berichtete). Im Oktober soll dabei soll besprochen werden, wie die sich häufenden Überfälle auf Lesben und Schwule eingedämmt werden können. (pm/dk)

-w-

#1 Çok güzel !Anonym
#2 RabaukeAnonym
  • 12.09.2008, 14:44h
  • Das finde ich gut. Es ist an der Zeit und daher halte ich es für geradezu wichtig, anderen Kulturen zu zeigen, daß wir alle Menschen sind. Auch dann, wenn wir keinen Gott oder eine andere Relegion haben. Prima Aktion!!!
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#3 VolumePro
  • 12.09.2008, 17:13hMönchengladbach
  • Die Idee ist sehr gut.

    Beide Seiten müssen sich über die Problematik "Homophobie" austauschen. Besonders die Imame und Moschee-Vereine können durch ihre Möglichkeiten der Einflussnahme auf die jungen Migranten sehr zur Problemlösung beitragen.

    Man sollte aber keine zu hohen Erwartungen an einen Dialog stellen, denn es muss ein langsamer Prozess des gegenseitigen Verständnisses einsetzen. Ich erwarte nicht, dass in ein paar Jahren Homosexuelle Hochzeiten nach islasmischen Ritus feiern dürfen, aber ich erwarte von den Imamen mehrere Aufrufe zur Friedlichkeit gegenüber Homosexuellen. Ein Nachlassen der Gewalt ist primär das Ziel. Über weitere Schritte sollte dann erst nachgedacht werden.
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