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- 12. September 2008 1 Min.
MILES, das Zentrum für Migranten, Lesben und Schwule des LSVD Berlin-Brandenburg, ruft für den "Tag der Offenen Moschee" am 3. Oktober dazu auf, gemeinsam in die Berliner Sehitlik-Moschee zu gehen und dort den Dialog zum Thema Homophobie zu suchen.
Ziel sei es, mit Vertretern von DITIB, der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion darüber ins Gespräch zu kommen, wie man in Zukunft gemeinsam gegen Homophobie vorgehen kann. Treffpunkt ist um 14 Uhr vor der Sehitlik-Moschee, Columbiadamm 128 in Berlin-Neukölln.
Bereits am 1. Oktober lädt das MILES zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung, bei der es um die Situation der Lesben- und Schwulenbewegung in der Türkei und die Auswirkungen auf die deutsch-türkische Community in Deutschland geht. Hakan Tas, freier Journalist, Autor und Menschenrechtsaktivist wird ein Impulsreferat zum Thema halten (Start: 19:30 in den Räumen des LSVD, Kleiststr. 35).
In Berlin hat zuletzt der Integrationsbeauftragte Islam- und Homo-Verbände zum Runden Tisch gegen Homophobie eingeladen (queer.de berichtete). Im Oktober soll dabei soll besprochen werden, wie die sich häufenden Überfälle auf Lesben und Schwule eingedämmt werden können. (pm/dk)














