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Einzelkommentar zu:
Studie: Schwule neigen eher zu Depressionen


#10 _sic_
  • 17.09.2008, 19:17h
  • Antwort auf #4 von gerd
  • Erstens mal ist das eine Metastudie und keine blosse Studie. Die herangezogenen Studien stammen zum größtenteil aus dem Jahr 2003, die älteste stammt von 1997. Ich würde das durchaus als aktuell gelten lassen.

    Die von Dir aufgeworfene Altersfrage, kann ich dir beantworten. Einge der Studien erfassen tatsächlich dezidiert Jugendliche oder junge Erwachsene, aber eben nicht alle. Damit das ganze repräsentativ bleibt, gewichtet man diese Ergebnisse aufgrund demographischer Daten. Kurz gesagt: dein Einwand ist nichtig. Ein Grundproblem der Studie ist eher der Mangel an verwertbaren Daten, der dort auch erwähnt wird.

    Jede dieser Fragen hättest Du dir auch selbst beantworten können. Einfach im Originaltext nachschauen. Zweck deiner ganzen Rede ist wohl zu zeigen, daß die Erkenntnisse der Studie auf dich und dein Umfeld nicht zutreffen. Eine Übung, die Du dir auch sparen hättest können. Insofern es Dir nicht klar ist, stelle ich das mal in aller Deutlichkeit fest: repräsentative Studien treffen keine Aussagen über Individuen, sondern über die Gesamtheit der Bevölkerung.
    (Außer natürlich Du brauchts diese Selbstdarstellung zur Stützung eines bestimmten Selbstverständnisses. In diesem Fall: Mein Beileid).

    Was folgende von Dir geäußerte Behauptung angeht:
    "Spätestens ab 30 ist das Selbstbewusstsein so stark als offen schwuler Mann/lesbische Frau vorhanden, das da keine Depressionen mehr aufgrund gesellschaftlicher Verhältnisse möglich sind. "

    Naja mir war nicht klar das Selbstbewusstsein eine Eigenschaft ist, die altersbedingt unweigerlich zu Tage tritt. Davon agesehen muß ich sagen: Chapeau! Ein Meisterstück an Dummheit oder blankem Zynismus. Wenn wie Du meinst die Erkenntnisse der Studie auf vornehmlich jüngere Schwule zutrifft , sind die von dir ins Feld geführten 30+ Schwulen wohl kaum selbstbewusster weil gefestiger, sondern wohl eher über 30, weil selbstbewusster. Der Rest hat sich nähmlich schon in früheren Jahren umgebracht und das auch nur weil sie ein Problem mit ihrem "inneren Coming Out" hatten, sprich mit sich selbst. Wer das überlebt hat, bringt sich wenn überhaupt höchstens aus gutbürgerlichen Gründen um.
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