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  • 29. April 2004 30 2 Min.

Meist landet Sperma im Kondom oder der Kloschüssel. Den meisten ist jedoch nicht klar, was für einen Schatz sie so mir nichts, dir nichts entsorgen. Sogar gegen den salzigen Geschmack gibt es ein Mittelchen.

Sperma besteht zwar zu über 90 Prozent aus Wasser, der Rest ist jedoch ein dichter Nährstoffmix. Ein Liter enthält unter anderen 249 Milligramm Kalzium, 291 Milligramm Magnesium und 35 Milligramm Vitamin C. Allerdings sollte man seinen Vitaminaufnahme nicht alleine dem Genuss des Liebessaft überlassen: Um die empfohlene Tagesdosis an Vitamin C aufzunehmen, müsste man über zwei Liter Sperma trinken. Selbst der potenteste Mann kann nicht soviel liefern: Pro Höhepunkt pumpt ein Mann lediglich 3,5 Milligramm aus dem Organ. Dennoch: Einmal schlucken deckt sieben Prozent des täglichen Bedarfs an Kalium und immerhin drei Prozent an Zink. Und das bei weniger als einer Kalorie. Allerdings enthält Sperma auch 0,64 Gramm Cholesterin pro Liter.

Der harsche Geschmack ist für viele jedoch ein Manko. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten hat sich diesem Problem angenommen: Seit Oktober 2000 vertreibt eine Firma aus Arizona ein mittlerweile patentiertes Mittel, das bei regelmäßiger Einnahme dem Sperma einen süßlichen Geschmack verleihen soll. Schleckmäuler müssen allerdings tief in die Tasche greifen: 30 Rationen des Mittels Semenex kosten 68,95 Dollar (rund 58 Euro).

Ärzte in den USA empfehlen gar, Sperma zu schlucken. Besonders Frauen könnten von gesundheitlichen Vorteilen profitieren. Denn damit ließe sich die Gefahr von Eileiterkrebs, Depressionen und Akne verringern. "Um positive Effekte zu erzielen, muss man Sperma regelmäßig einnehmen", so Dr. Jane Greer, "Sexpertin" eines amerikanischen Lifestyle-Magazins. Man müsse jedoch immer sicherstellen, dass der Partner auch gesund ist, da durch Schlucken auch Geschlechtskrankheiten wie HIV übertragen werden können. Daher ist es für promiske Schwule auch nicht ratsam, das Sperma ihrer Partner aus gesundheitlichen Gründen zu konsumieren.

Die Deutsche Aids-Hilfe warnt auf ihrer Website: "Blasen, Lecken oder Lutschen birgt ein Risiko, wenn Sperma in den Mund der des Partners gelangt."


29. April 2004, 16:06 Uhr

-w-

#1 skydiver
  • 29.04.2004, 16:33hStuttgart
  • Na toll !!! Zuerst habe ich gedacht ich seh nicht recht als ich den Artikel las... Meinte sogar im falschen Net-Magazin zu sein !!! Der Artikel liest sich wie eine "Aufforderung" zum "schlucken"... Und da steht dann tatsächlich auch noch drin:" Ärzte in den USA empfehlen gar, Sperma zu schlucken. Besonders Frauen könnten von gesundheitlichen Vorteilen profitieren". Die spinnen wohl die Amis !!! Bloss gut, das die Redaktion dann doch noch den Hinweis/ Zusatz eingefügt hat:"Man müsse jedoch immer sicherstellen, dass der Partner auch gesund ist, da durch Schlucken auch Geschlechtskrankheiten wie HIV übertragen werden können. Daher ist es für promiske Schwule auch nicht ratsam, das Sperma ihrer Partner aus gesundheitlichen Gründen zu konsumieren".
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#2 DBAnonym
  • 29.04.2004, 17:30h
  • wen man schon meint schlucken zu *müssen* ... wie wärs mit ananas?

    frische ananas mampfen, 4-6h später is der kram verdaut und das sperma schmeckt supersüss

    solange man vorher keinen spargel isst, ist doch alles paletti *G*
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#3 kevinAnonym
  • 29.04.2004, 17:33h
  • habt ihr sie noch alle. wir kämpfen ständig gegen dieses scheiss barebacking und ihr gebt uns noch einen tritt in den arsch!!!
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