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Kommentare zu:
Lance Bass will Kinder


#11 DanAnonym
#12 Krzyszek
#13 gerdAnonym
  • 18.09.2008, 19:03h
  • @jackNsack
    Wenn du Leihmutterschaften ablehnst, hast du halt Null Ahnung. In den USA sind diese beispielsweise erlaubt und das ist auch richtig so. Mit dem Sperma des schwulen Mannes ab in eine Samenbank, Vertrag mit einer Frau, die dafür Geld bekommt, und dann nach 9 Monaten Schwangerschaft Übergabe des so erzeugten Kindes, das rechtlich staatlicherseits dem schwulen Paar zugeordnet wird.

    Für mich ist dies ethisch akzeptabel, denn ob der "natürliche" Sex am Parkplatz in der Nacht, wo ein Kind dann entsteht, oder beim Quicky in der Besenkammer, (wie bei Boris Becker), ethisch besser ist, sehe ich nicht so. Teilweise finde ich dies sogar hygenischer, wenn eine Samenbank hinzugezogen wird.
    Und die Frage nach der Bezahlung für das Kind: für die jeweilige austragende Frau ist es eine gute Möglichkeit, Geld zu verdienen und damit den Lebensunterhalt zu bestreiten, oder sie macht es freiwillig, da es eine gute Freundin ist, die beim Kinderwunsch behilflich sein möchte.

    Da sehe ich keine ethischen Probleme - ganz im Gegenteil. Allen ist damit geholfen. Auch das Kindeswohl ist gewahrt, da bei den Samenbanken und der staatlichen Aufsichtstelle (dem Jugendamt) kontrolliert wird, ob das schwule Paar kinderlieb ist und auch ausreichend finanziell dem Kind eine Zukunft bieten kann. Und das ist viel wichtiger, denn viele Heteros setzen heutzutage Kinder in die Welt, ohne das "sie dafür geeignet sind, weder kinderlieb sind noch das nötige Geld" dafür haben und dann das Kind keine gute Bildung und Schule erhält.

    Also es wird Zeit, dass auch in Deutschland Leihmutterschaften wie in den USA erlaubt sind. Ricky Martin zeigt wie es geht.
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#14 XDAAnonym
#15 JacNsakEhemaliges Profil
  • 18.09.2008, 21:58h
  • Antwort auf #13 von gerd
  • "Wenn du Leihmutterschaften ablehnst, hast du halt Null Ahnung."

    Genau, weil ich Zwangsprostitution ablehne, hab´ ich halt Null Ahnung und genauso ist das vermutlich auch bei Sex ganz allgemein, weil ich nicht auf Kaviarsessions stehe.

    "In den USA sind diese beispielsweise erlaubt und das ist auch richtig so."

    Kannst Du gerne so sehen, glücklicherweise wirst Du damit in Deutschland weitgehend alleine bleiben. In Norwegen und in der Schweiz sind Leihmutterschaften ebenfalls verboten. Im liberalen Schweden ist wiederum die Prostitution verboten. So unterschiedlich kann die Welt sein.

    "Für mich ist dies ethisch akzeptabel, denn ob der "natürliche" Sex am Parkplatz in der Nacht, wo ein Kind dann entsteht, oder beim Quicky in der Besenkammer, (wie bei Boris Becker), ethisch besser ist, sehe ich nicht so."

    Du verstehst irgendwie den Punkt der ganzen Angelegenheit nicht so richtig, kann das sein?

    Es geht nicht um "Natürlichkeit" oder darum, dass Kinder unter dem Bettlaken in intakten Ehen gezeugt werden sollten, es geht um den rechtlichen Ansatz, ein Kind von seiner Mutter loszukaufen wie ein gebrauchtes Auto oder eine Perserkatze, um es ganz für sich alleine haben zu können. Nur weil ein Kind auf dem Parkplatz gezeugt wurde oder von mir aus auch im Darkroom, wenn Du schon mit der Besenkammer ankommst, heißt das nicht, dass die Mutter sich nicht drum kümmern könnte. Alle diese Frauen bringen ihre Kinder schließlich immer noch selbst zur Welt. Du dagegen findest es "gut so", dir einfach eins kaufen oder bestellen zu können. Schonmal ein Kind zur Welt gebracht? Frag´ doch mal Mutti, wie sich das so anfühlt.

    "Teilweise finde ich dies sogar hygenischer, wenn eine Samenbank hinzugezogen wird."

    Der war gut. Sperma ist nämlich irgendwie so...ekelhaft? *grinsbreit*

    "Wenn Sie ein steriles Kind wollen, müssen Sie es zehn Minuten kochen." [Leboyer auf die Frage hin, wo denn bei seiner Geburtsmethode die Hygiene bleibe ]

    "für die jeweilige austragende Frau ist es eine gute Möglichkeit, Geld zu verdienen und damit den Lebensunterhalt zu bestreiten"

    Ja, klar. Wo bleiben eigentlich die Gladiatorenspiele auf Leben und Tod, das wäre doch auch eine amüsante Gelegenheit Geld zu verdienen?

    "Allen ist damit geholfen"

    Genau, da ist dann bloß ein Kind mehr auf der Welt, das später immer im Kopf haben wird, dass es für seine Mutter weniger wert gewesen ist, als das was seine schwulen Rumpelstilzchen-Stiefmütter bereit waren auf den Tisch zu legen. Eigentlich könnte man glatt eine Firma mit dem Konzept aufmachen. In der dritten Welt ist das auch alles noch viel billiger, für die sind 150 Euro schließlich ein Vermögen und die kleinen asiatischen oder afrikanischen Kinder sind sooo niedlich! Hat noch nicht jeder...

    "Und das ist viel wichtiger, denn viele Heteros setzen heutzutage Kinder in die Welt, ohne das "sie dafür geeignet sind,"

    Höre ich da einen leichten "Gebärneid" heraus?
    (Leute, vergesst den Penisneid. Der Gebärneid ist das echte Problem in dieser Welt)
    Wir können ja auch vorsichtshalber noch die Zwangssterilisation einführen. Wenn Schwule schon keine Kinder kriegen können, soll der Rest auch keine mehr bekommen dürfen. So.

    "Ricky Martin zeigt wie es geht."

    Die Klemmschwester vom Dienst als großes Vorbild für schwule Emanzipation. Und das verkaufe ich dann noch als progressiv? Sag´ mal, bist Du wirklich echt oder vielleicht auch ein troll provocateur vom Meisner und Durchlaucht...?
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#16 gerdAnonym
  • 18.09.2008, 22:45h
  • Ach ja ich vergaß: die Stiefkindadoption leiblicher Kinder ist bereits gesetzlich erlaubt. Daher haben lesbische Paare heute keine Probleme mehr in Deutschland, Eltern zu werden.

    Was fehlt ist daher zum einem die gemeinschaftliche Adoption nichtleiblicher Kinder. Zum anderen bedarf es der Zulassung von Leihmutterschaften, wie sie in den USA erlaubt sind. Ricky Martin beispielsweise hat den Weg der Leihmutterschaft gewählt.

    Hier in Deutschland aber behindern immer noch Gesetze sowohl den Weg der gemeinschaftlichen Adoption nichtleiblicher Kinder als auch den Weg eine Leihmutterschaft vorzunehmen. Daher werden viele schwule Paare in Deutschland daran gehindert, Kinder erziehen zu können.
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#17 Oliver S.Anonym
  • 19.09.2008, 09:46h
  • Man kann sich auch einen Hund kaufen oder eine Katze.

    Wie schaut's denn mit Auslandsadoptionen aus? Mit genug Kohle kann man sich bestimmt ein Kind in Afrika oder Südamerika mal eben mitnehmen. Und wenn der Hund dann doch besser passen würde, kann man das Kind ja immer noch in die Babyklappe bzw. wenn größer direkt im Jugendamt abgeben.
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