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  • 19. September 2008 62 2 Min.

Der grüne Fraktionsgeschäftsführer Volker Beck fordert die muslimischen Verbände in Deutschland auf, sich offensiv gegen Homophobie auszusprechen.

Der Internetausgabe des "Kölner Stadtanzeiger" sagte Beck: "Sie sich müssen aktiver und vor allem öffentlich gegen Homophobie wenden, weil es Einzelne in den Communitys gibt, die schwulenfeindliche Positionen vertreten und auch antihomosexuelle Gewalt billigen".

Beck wird am Samstag in Köln an der Demonstration gegen den von der rechtspopulistischen Partei "Pro Köln" organisierten "Antiislamisierungskongress" teilnehmen, der am Freitag beginnt. An dem Kongress werden nach Angaben von "Pro Köln" unter anderem Vertreter der österreichsichen FPÖ, der italienischen Lega Nord und des belgischen Vlaams Belang erwartet. Teilnehmen sollen über 1.500 Menschen.

Der Kölner Bundestagsabgeordnete Beck sieht in der Veranstaltung eine Gefahr für das Image seiner Stadt: "Der heute von Rechtspopulisten, Rassisten und Neonazis in Köln organisierte Anti-Islam-Gipfel versucht Köln um seinen Ruf als weltoffene Stadt zu bringen. Die Organisatoren dokumentieren nicht etwa Patriotismus und ihre Liebe zur Stadt, sondern das Gegenteil: Sie versuchen das Image der Stadt Köln als weltoffene, tolerante Metropole in den Dreck zu ziehen", erklärte Beck und forderte: "Das soll ihnen nicht gelingen. Damit die Anti-Köln-Aktivisten mit ihrem Versuch, die Stadt mit brauner Sauce zu besudeln scheitern, rufe ich alle Kölnerinnen und Kölner dazu auf, morgen für ein buntes, friedliches Köln und gegen Ausländerfeindlichkeit in unserer Stadt auf die Straße zu gehen und sich der Hetze gewaltfrei entgegenzustellen".

Zur Gegendemonstration werden 40.000 Menschen erwartet. Zur Teilnahme haben auch der Ausrichter des Cologne Pride sowie der Lesben- und Schwulenverand aufgerufen (queer.de berichtete). (dk)

-w-

#1 XDAAnonym
  • 19.09.2008, 15:36h
  • Der Islam braucht einen Voltaire von innen. So lange es nicht erlaubt ist den Koran zu interpretieren, sondern nur Wort für Wort anzuwenden, da er eben das Wort Allahs ist, durch Mohammed verkündet, wird keine islamische Gemeinschaft Homosexualität je akzeptieren können / wollen.

    Eine Stellungnahme eines Verbandes kann da auch nicht helfen. Die islamische Gemeinschaft hängt generell hinterher.

    Der Beitrag auf arte gestern Abend war sehr interessant, falls jemand das gesehen hat.
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#2 roterginsengEhemaliges Profil
#3 Tim_Chris
  • 19.09.2008, 16:29hBremen
  • Eine Demonstration gegen Ausländerfeindlichkeit ist meines achtens aber etwas anderes, als eine Demonstration gegen Anti-Islamisierung. Ein Protest gegen Rassismus würde ich jederzeit und gerne unterstützen. Ein Protest für den Erhalt oder die Einführung einer Religion in Deutschland die derart gegen uns ist, kann ich jedoch keineswegs unterstützen. Aber aus genau dem gleiche Grund würde ich auch niemals bei einer Demonstration für Christentum teilnehmen, denn wenn die Oberen heute könnten, wie sie wollten, würden die Scheiterhaufen auch heute noch für uns brennen.
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