Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?9370

Zehn Jahre nach seiner spektakulären Klappensex-Festnahme in Los Angeles ist Popstar George Michael wieder auf einer öffentlichen Bedürfnisanstalt verhaftet worden: Diesmal nahmen ihm die Beamten in einem Londoner U-Bahn-Klo übel, dass er illegale Drogen bei sich hatte.

Wie Scotland Yard mitteilte, ist der 45-Jährige am Freitagabend nahe Hampstead Heath festgenommen worden. Er soll Cannabis und Kokain bei sich gehabt haben. Britische Medien berichten, dass die Polizei nach einem Tipp eines Toilettenmannes eingegriffen hat, der Michael bei den Klos herumlungern sah. Die Bedürfnisanstalt ist nur rund zwei Kilometer von der acht Millionen Euro teuren Villa des Popstars entfernt.

Am Sonntag bestätigte die Polizei aber, dass der Drogenbesitz keine Konsequenzen für den gebeutelten Sänger haben würde, weil er nur geringe Mengen der Drogen bei sich hatte. Er konnte deshalb nach einer kurzen Befragung nach Hause gehen – die Beamten verwarnten ihn lediglich.

Das hat bei manchem Offiziellen Verwunderung ausgelöst, wie die konservative Zeitung "Daily Telegraph" berichtet. Sie zitiert einen hochrangigen Vertreter von Scotland Yard: "Die Entscheidung, die Sache nicht weiter zu verfolgen, ist überraschend, weil er schon oft wegen Drogen aufgefallen ist. Man könnte meinen, die Londoner Polizei verfolgt die Reichen und Berühmten nicht". In der Vergangenheit entgingen auch Kate Moss und Amy Winehouse einer Anklage, obwohl sie beim Drogenkonsum fotografiert worden waren.

Der ehemalige Wham!-Sänger George Michael war bereits mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt gekommen – einerseits wegen Drogen, andererseits wegen seiner offen ausgelebten Sexualität. Angefangen hat die Skandalgeschichte 1998, als Michael in Los Angeles beim Cruising in einer öffentlichen Toilette von einem Polizisten in Zivil verhaftet worden war. Der gut aussehende Beamte hatte dem Sänger, der damals seine Homosexualität geheim hielt, offenbar eine Falle gestellt. Er wurde zu 810 Dollar Strafe und 80 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Der Skandal brachte ihn allerdings wieder in die Schlagzeilen – und in die Hitapraden.

Diese Verhaftung ist aber offenbar kein Versuch, seine Plattenverkäufe in die Höhe zu jagen: Offiziell hat der Sänger im vergangenen Monat seine Bühnenkarriere beendet. (dk)

Wöchentliche Umfrage

» Wie hältst Du's mit (Gesellschafts-)Drogen?
    Ergebnis der Umfrage
-w-

-w-

-w-

#1 SaschaEhemaliges Profil
  • 21.09.2008, 17:51h
  • Tja, der Terror des modernen, "demokratischen" Polizeistaates und Denunziantentums kennt offenbar keine Grenzen...
  • Direktlink »
#2 IchAnonym
  • 21.09.2008, 18:05h
  • Antwort auf #1 von Sascha
  • Ich würde auch jeden Drogenbesitzer sofort an die Polizei verpfeifen. Erstens, ist es eine Straftat und wenn man Kenntnis davon erlangt, muß man es anzeigen. Zweitens sind Drogen todbringende Substanzen. Die gehören aus den Verkehr gezogen (genauso, wie Nikotin aus der Öffentlichkeit verbannt wurde).
  • Direktlink »
#3 bananasEhemaliges Profil
  • 21.09.2008, 18:29h
  • Antwort auf #2 von Ich
  • Und ich würde mir Birkenstock-Schuhe kaufen, meine Pullover selber stricken und nur noch dort einkaufen wo die meisten Fliegen sind. Beim Öko-Grünzeug. Nicht zu vergessen das Recycling Klopapier, einlagig versteht sich....würg
  • Direktlink »