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- 22. September 2008 1 Min.
In Dortmund ist am Wochenende mit "Sunrise" das erste schwul-lesbische Jugendzentrum eröffnet worden.
Die Jugendbildungs- und Beratungseinrichtung wird vom schwul-lesbische Arbeitskreis Dortmund (SLADO) betrieben. Sunrise soll nicht nur 12- bis 21-jährigen Schwulen und Lesben bei ihrem Coming-out helfen, sondern auch Elternarbeit leisten, die oft damit überfordert sind, wenn ihr Sohn oder ihre Tochter "aus heiteren Himmel" von deren Homosexualität berichtet. Zudem sollen Aufklärungsarbeit und Schulungen betrieben werden. Das Jugendamt der Stadt Dortmund fördert das Projekt.
Angeboten wird unter anderem ein "Girls Day" für lesbische Mädchen am Donnerstag, ein "Boys Day" für schwule Jungen am Mittwoch und ein gemischtes, offenes Angebot für alle Interessierten am Dienstag und Freitag. Über das Internet können auch persönliche Termine mit pädagogischen Mitarbeitern vereinbart werden.
Schwul-lesbische Jugendzentren gibt es bereits in mehreren Städten, etwa das Anyway in Köln, das Enterpride in Mülheim an der Ruhr oder das Diversity in München. In Frankfurt am Main soll in wenigen Monaten nach jahrelangem Kampf ebenfalls ein Jugendzentrum vom Verein Our Generation eröffnet werden. Das ist bereits im schwarz-grünen Koalitionsvertrag vorgesehen. (dk)
Jugendtreff "Sunrise" im Fritz-Henßler-Haus nahe dem Hauptbahnhof Dortmund (Geschwister-Scholl-Straße 33-37)
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