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Kommentare zu:
Ausstellung über schwulenfeindliche Gewalt verbannt


#1 ErnstfallProfil
  • 23.09.2008, 13:54hNeukölln
  • Eine Schande für die ganze Stadt! Deckt diese Dame mal mit Protest-Mails /-Faxen ein!
    Email: katrin.schultze-berndt@ba-rdf.verwalt-berlin.de
    Fax: (030) 90 294-5654
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#2 TimmAnonym
  • 23.09.2008, 14:16h
  • Das zeigt wieder mal:
    der CDU ist homophobe Gewalt egal und sie möchte auch alle Zeugnisse antischwuler Gewalt verbannen, damit die Wahrheit nicht ans Licht kommt...

    Die Bilder zeigen die Realität, auch wenn die CDU das nicht wahrhaben und die Fakten vertuschen will. Damit macht sich die CDU mitschuldig (so wie sie mit ihrer Politik ja auch erst antischwules Klima erzeugen, das solche Taten erst ermöglicht.)

    Die CDU ist und bleibt unwählbar!!
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#3 Thomas62Anonym
  • 23.09.2008, 17:19h
  • "Stadträtin Schultze-Berndt äußerte jedoch Bedenken, die Ausstellung könne für Jugendliche nicht geeignet sein, weil auf den Fotos schwere Körperverletzungen zu sehen sind"

    Aber gerade DIE sind´s doch die vornehmlich auf schwule bzw. lesbische Mitjugendliche einprügeln.
    Diese ach so sensiblen Jugendlichen haben die härtesten Pornos auf ihren Handys, filmen sich beim verprügeln von anderen, laufen saufend und pöbelnd durch die Welt.

    Nein! Die Wahrheit tut eben doch zu sehr weh. Das darf man den Verursachern natürlich nicht zumuten!
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#4 JulianAnonym
  • 23.09.2008, 18:39h
  • Ich habe ja viel Geduld, aber irgendwann ist auch diese erschöpft:
    die CDU soll sich mal ganz schnell in ihr konservatives Traumbild verziehen. Ich kann die nicht mehr sehen und hören. Ich habe die Schnauze voll von der CDU. Aber gestrichen.

    Ganz ehrlich: ich kann selbst bei angestrengtem Nachdenken nicht verstehen, wie man die noch wählen kann.
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#5 hwAnonym
#6 LukasAnonym
  • 23.09.2008, 20:06h
  • Ich habe gerade den Vorschlag von Ernstfall aufgegriffen und eine Protestmail an die CDU-Dame versandt, Kopien gehen an die Bezirksbürgermeisterin und Ihre Bezirksratkollegen. Sollten alle queer.de-Leser machen. Die Email-Adresse finden sich hier:
    www.reinickendorf.de/
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#7 InfernoProfil
  • 23.09.2008, 21:25hBerlin
  • Es braucht keine Ausstellung um zu zeigen, dass es Schwulenfeindliche Gewalt gibt. Die Daten und Fakten zu diesem Thema liegen längst und lange auf dem Tisch.

    Ich kenne diese Ausstellung, habe Sie im Man-o-Meter schon gesehen. Vielleicht sollte man seine Energie nicht auf die Sesselpupser in der CDU-Reinickendorf fokussieren, sondern eher auf die Berliner Polizei, die nach eigenem bekunden einige Gegenden von Berlin für den Rechtsstaat aufgegeben haben. Diese Räume zerfallender Staatlichkeit sind nämlich auch immer No-Go's für Schwule und Lesben.
    Und dagegen sollte man sich eher engagieren, als gegen eine Provinztrulla aus Berlin-Kuhkackerode.....
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#8 AntichristProfil
  • 24.09.2008, 06:48hHH
  • Antwort auf #7 von Inferno
  • @Inferno: "Es braucht keine Ausstellung um zu zeigen, dass es Schwulenfeindliche Gewalt gibt. Die Daten und Fakten zu diesem Thema liegen längst und lange auf dem Tisch."
    Zahlen, Daten, Fakten sind Schall und Rauch. Das sind nicht mehr als Papierleichen. Allenfalls für die Regierung interessant sofern deutlich genug. Für Otto-Normal-Hete jedoch uninteressant. Erzähle ihnen etwas, nenne Zahlen, Vergleiche. Es klingt für sie banal, unwichtig. Es sind nur Zahlen, die Vorstellung das Menschen dahinter stehen entgeht dabei. Es ist nicht mehr als eine lustige oder traurige Geschichte. Eben gehört, im nächsten Moment vergessen.
    Zeige etwas, plastisch, bildlich, in aller grausamer Deutlichkeit und es bekommt Gewicht, ein Gesicht, es prägt sich ein, es haftet. Vielleicht nicht auf Dauer, aber länger als es eine Statistik mit allen möglichen Vergleichen schaffen würde.

    Diese Ausstellung ist in seiner ganzen grausamen Deutlichkeit wichtig. Sie MUSS gezeigt werden. Sie MUSS besucht werden, gerade auch von Schulklassen ab 7./8. Jahrgangsstufe. Zusammen mit der Thematisierung: "Gewalt aus Rassen-/Homo-/Menschenhass", einem Exkurs in Geschichte, Sexualkunde, Ethik, Menschenrechte. Eine solche Ausstellung sollte in jeder Stadt gezeigt werden. Vorzugsweise natürlich in den besonders schwulenfeindlichen Gegenden.
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#9 InfernoProfil
  • 24.09.2008, 07:08hBerlin
  • Antwort auf #8 von Antichrist
  • Sie MUSS besucht werden, gerade auch von Schulklassen ab 7./8. Jahrgangsstufe.
    --------------------------------------------
    Nein, muss sie nicht. Das ist pädagogisch einfach unsinnig.
    Diejenigen Bevölkerungsschichten, die für die Schwulenfeindliche Gewalt verantwortlich sind, sind mit 12 Bildern an der Wand überhaupt nicht zu beeindrucken. Für die ist das viel eher noch ansporn. Abgesehen davon ist der gemeine Achtklässler egal wo er auf die Schule geht, gegenüber derartiger "Betroffenheitspädagogik" ziemlich Immun. Viele in diesem Alter sind noch nicht reif genug und der Rest interessiert sich dafür nicht, schonmal überhaupt nicht, wenn er zu diesem Ausflug von der schule gezwungen wird.

    Ich möchte hier ja keine Illusionen zerstören, aber auch die intensivste Auseinadersetzung mit dem Holocaust hat nicht dazu geführt, dass die Schüler weniger Rechtsexterme Gedanken entwickeln würden. Das Problem liegt also woanders und wird durch einen 15min Ausflug zum Rathaus Reinickendorf nicht behoben.

    Die Eltern der Schwulenklatscher must du dahinschicken! Aber auch die wird das wohl eher nicht interessieren, wenn nicht sogar erfreuen. Schwulenfeindlichkeit ist nämlich nicht in allen sozialen Schichten ein Problem. Dort wo es ein Problem ist, helfen solche schulische Ausflüge lange nicht mehr.

    Da hilft nur Rechtsstaat, der es nicht zulässt, das auf Berliner Straßen noch Intensivtäter herumrennen, die schon mehr als 20 Straftaten begangen haben. Aber die meisten Schwulen können mit einem autoritär auftretendem Rechtsstaat und einen weniger Täterschutzbasierten Justiz nichts anfangen.

    Lieber organsiert man palästinensische Friedenskomitees oder beschimpft die CDU, deren Wähler es wohl eher nicht sind, die hinter der meisten Schwulenfeindlichen gewalt stecken.
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#10 MarekAnonym
  • 24.09.2008, 11:37h
  • @Inferno:

    Natürlich muss man auch Ursachen bekämpfen, Gewalt schon im Keim ersticken, Parallelgesellschaften verhindern, etc.

    Aber das heißt ja nicht, dass man nicht auch die Folgen zeigt...

    Und es ist einfach so, dass wir Menschen nun mal sehr stark visuell funktionieren. Das kennt man ja aus den Nachrichten: reine Textmeldungen werden nur schwach beachtet, aber wenn Du Bilder hast ist das Thema in alle Munde. (Das ist auch psychologisch bestätigt worden.)

    Bilder können besser Fakten zeigen, wachrütteln und Emotionen wecken, als Text und Zahlen. Deshalb sind auch solche Ausstellungen wichtig!!

    Und wenn die CDU solche Ausstellungen nicht gerne sieht, verdient das durchaus Kritik, was nicht heißen muss, dass man nicht noch genug andere Dinge kritisieren kann.
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#11 alfAnonym
  • 24.09.2008, 12:41h
  • Wiedermal zeigt die CDU ihr wahres Gesicht. Die Bezirksbürgermeisterin (ebenfalls CDU) ist als nicht gerade homofreundlich bekannt. Selbst eigene Parteifreunde könnten davon ein Lied singen...
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#12 CrazyForceProfil
  • 24.09.2008, 18:40hDortmund
  • Und mal wieder zeigt die CDU ihre widerliche Fratze,voll von Ignoranz und ekelhafter Homophobie.

    Die Ausstellung könnte ja zeigen das die CDU im Unrecht ist.... furchtbar.
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#13 Jensetz
  • 24.09.2008, 18:53h
  • Ich schäme mich, in dieser kleinkarierten Frage, für meine Partei! Aber es gibt eben einige Verbohrte dort. Grund genug, dass sich mehr Schwule innerhalb der CDU outen, damit diese Meinung nicht weiter um sich greift und es mal endlich zur Normalität gehört!
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#14 hwAnonym
  • 24.09.2008, 20:09h
  • Antwort auf #13 von Jensetz
  • cdu ? rhl.-pf. ?

    "..Geißler mahnte in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa: «Wenn die politischen Parteien nicht aus ihrem Schlaf aufwachen und konkrete Vorschläge zu einem Umbau der Wirtschaftsordnung vorlegen, ist die Demokratie gefährdet.» Die Finanzkrise verschärfe das schon vorhandene tiefgreifende Misstrauen in der Bevölkerung gegenüber dem gegenwärtigen Wirtschaftssystem. Notwendig sei das Konzept einer internationalen öko-sozialen Marktwirtschaft.."
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#15 Tufir
  • 24.09.2008, 23:47h
  • Antwort auf #9 von Inferno
  • "Die Eltern der Schwulenklatscher must du dahinschicken!"
    Auch die waren mal in der Schule. Es stimmt sicher, dass man nicht jeden Gewalttäter dadurch abhalten kann, Schwule zu misshandeln. Aber vielleicht reicht es ja zumindest, um einen Freund des Gewalttäters dazu zu bringen, nicht noch zu applaudieren.
    Erfolg lässt sich nicht unmittlebar an 180° Kehrtwendungen der betreffenden Personen und ihrer Meinungen erkennen, viel mehr geht es da um graduelle Unterschiede in der Wahrnehmung der Allgemeinheit.

    "aber auch die intensivste Auseinadersetzung mit dem Holocaust hat nicht dazu geführt, dass die Schüler weniger Rechtsexterme Gedanken entwickeln würden."
    Sagt wer? Weißt du, wo die Gesellschaft stehen würde, wenn man es gar nicht erst versuchen würde?
    Für den Anfang ist es vielleicht schon ein Erfolg, wenn ein Nazi den typischen "das mit den Juden war nicht in Ordnung aber die Autobahnen waren doch gut" Spruch liefert. Macht ihn sicher nicht weniger zum Nazi, aber vielleicht hält es ihn anderentags mal davon ab, eine Synagoge in Brand zu setzen.
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#16 linkerAnonym

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