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Einzelkommentar zu:
Ausstellung über schwulenfeindliche Gewalt verbannt


#9 InfernoProfil
  • 24.09.2008, 07:08hBerlin
  • Antwort auf #8 von Antichrist
  • Sie MUSS besucht werden, gerade auch von Schulklassen ab 7./8. Jahrgangsstufe.
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    Nein, muss sie nicht. Das ist pädagogisch einfach unsinnig.
    Diejenigen Bevölkerungsschichten, die für die Schwulenfeindliche Gewalt verantwortlich sind, sind mit 12 Bildern an der Wand überhaupt nicht zu beeindrucken. Für die ist das viel eher noch ansporn. Abgesehen davon ist der gemeine Achtklässler egal wo er auf die Schule geht, gegenüber derartiger "Betroffenheitspädagogik" ziemlich Immun. Viele in diesem Alter sind noch nicht reif genug und der Rest interessiert sich dafür nicht, schonmal überhaupt nicht, wenn er zu diesem Ausflug von der schule gezwungen wird.

    Ich möchte hier ja keine Illusionen zerstören, aber auch die intensivste Auseinadersetzung mit dem Holocaust hat nicht dazu geführt, dass die Schüler weniger Rechtsexterme Gedanken entwickeln würden. Das Problem liegt also woanders und wird durch einen 15min Ausflug zum Rathaus Reinickendorf nicht behoben.

    Die Eltern der Schwulenklatscher must du dahinschicken! Aber auch die wird das wohl eher nicht interessieren, wenn nicht sogar erfreuen. Schwulenfeindlichkeit ist nämlich nicht in allen sozialen Schichten ein Problem. Dort wo es ein Problem ist, helfen solche schulische Ausflüge lange nicht mehr.

    Da hilft nur Rechtsstaat, der es nicht zulässt, das auf Berliner Straßen noch Intensivtäter herumrennen, die schon mehr als 20 Straftaten begangen haben. Aber die meisten Schwulen können mit einem autoritär auftretendem Rechtsstaat und einen weniger Täterschutzbasierten Justiz nichts anfangen.

    Lieber organsiert man palästinensische Friedenskomitees oder beschimpft die CDU, deren Wähler es wohl eher nicht sind, die hinter der meisten Schwulenfeindlichen gewalt stecken.
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