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Kommentare zu:
Wahlkampf: McCains Stabschef geoutet


#16 Tim_ChrisProfil
  • 28.09.2008, 13:40hBremen
  • Antwort auf #15 von ORLYARLY
  • "äh, das kam doch schon vor drei wochen oder so raus."

    Ups. Ist das doch schon so alt?

    "schön war z.b., dass sie sich mit einem zauberspruch vor hexerei hat schützen lassen."

    tsts. Als bibeltreue Christin an Zauberei glauben? Was kam damals doch gleich noch mal auf den Scheiterhaufen? Nur die Hexen oder auch die, welche Zauberei betrieben, um andere vor Hexerei zu schützen... äh... oder alle? Ich glaube, mit ihr als Hauptzutat gäbe das ein richtig nettes... Sie sollte froh sein, dass wir nicht mehr im Mittelalter leben, schätze ich
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#15 ORLYARLY
#14 stromboliProfil
#13 stromboliProfil
  • 28.09.2008, 10:41hberlin
  • Antwort auf #12 von Tim_Chris
  • gefallene sünder sind immer die besten betschwestern!
    Zudem versteht sich die dame aufgeklärt als verfechterin einer viel subtileren kampfansage an das locker sündige america: wichtig ist es die abweichler in den hafen der bibeltreuen zu versammelen. Da ist ein bekehrter schwuler oder eine angebumste mit braten in der röhre , die die fahne der ehe als fels in der brandung der scheidungstsunamies hochhält wichtiger; nichts rührt mehr als ein/e vom saulus zum paulus gewandelte! Hier zeigt sich für diese creationisten der wille gottes.
    www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/;art141,2614556

    Darüber hinaus gibt es aber auch noch einen diskurs zum feminismus im generellen zu sehen:
    www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/
    ?ressort=ku&dig=2008%2F09%2F13%2Fa0124&cHash=f32c0ee6eb


    der den "progressiven wandel und damit ihre "wählbarkeit sichtbar macht.

    Selbsterötend auch einen link aus der linken sicht:
    www.jungewelt.de/2008/09-13/044.php

    geübte neokonservative können ja darüber hinweglesen...
    Um unsere ewiggestrigen nicht zu sehr frust leiden zu lassen ein paar intelligente ansichten die auch ihnen zu denken geben könnte... lach :

    www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/niemand-sagt-sex-ist-oka
    y/


    US-Sexualhistorikerin über Gegenaufklärung
    "Niemand sagt: Sex ist okay"
    Über religiös konservative Gräuelpropaganda und die liberale Feigheit, für das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung zu kämpfen: Ein Gespräch mit der Sexualhistorikerin Dagmar Herzog.

    Das öffnet auch ein wenig den blick auf uns und unser verhältnis zu ehe,monogamie und den wunsch nach "normalität"!

    Allen, die mich lieben einen schönen sonnigen sonntag; allen andern die .... an den hals !
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#12 Tim_ChrisProfil
  • 28.09.2008, 08:59hBremen
  • Antwort auf #11 von FoXXXyness
  • "Was mag da denn die ewig unverbesserliche Frau Palin dazu sagen?"

    Apropos Frau Palin: ist da was dran, dass ihre minderjährige Tochter angeblich unverehelicht schwanger sein soll? Würde mich zwar nicht stören, aber für Frau Oberreligiös Bibeltreu Palin wäre das doch ein Schlag mit der Bibel mitten in die verlogene Blöd-Grinse-Fratze.
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#11 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 26.09.2008, 16:52h
  • McCains Stabschef ist schwul? Was mag da denn die ewig unverbesserliche Frau Palin dazu sagen? Kann Marc Buse nur eines empfehlen: Straight acting bis zum Umfallen!!!
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#10 RabaukeAnonym
  • 26.09.2008, 09:54h
  • Ach????? "1984 startete er sein Kariere als Praktikant?" *g* Wehhhhheeeeee, wer da jetzt böses ahnt *g*. Nicht das am Ende noch heraus kommt, dass Mac Cain im wahren Leben ne "Maggie" ist. Neu und erstaunlich wäre das ja nicht.
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#9 dreamqueerProfil
  • 25.09.2008, 23:06hAachen
  • Privatleben hin oder her - wer sich als Stabschef des amerikanische republikanischen Präsidentschaftskandidaten in die Öffentlichkeit stellt, muss damit rechnen, dass in seinem Privatleben rumgeschnüffelt wird. Das ist zwar vielleicht nicht richtig, aber der Wähler muss wissen dürfen, welchen Leuten er (direkt oder indirekt) seine Stimme gibt. Und das Privatleben sagt viel über die Gesinnung eines Jeden aus.

    Zudem müssten wir Schwulen uns doch eigentlich freuen, denn einer Partei, die gegen alles, was Homosexualität betrifft, wettert (z.B Homoehe, Adoption, etc.) wird so kräftig der Wind aus den Segeln genommen. Besseres kann da eigentlich nicht passieren, als dass ausgerechnet diese Partei einen Stabschef bekommt, der auf Männer steht. Das ist zwar widersprüchlich, aber so wird jedes Argument gegen uns Homos doch im Vorraus schon zunichte gemacht.
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#8 alfAnonym
  • 25.09.2008, 17:15h
  • Was soll dieser Begriff "outing" wenn jemand seit Jahren offen schwul lebt, also nur eine Meldung. Wäre es auch "outing" wenn gemeldet würde Mrs. Palin sei hetero obwohl sie angabegemäss seit eh und je hetero lebt?
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#7 KlartextAnonym
  • 25.09.2008, 15:56h
  • Keine halben Sachen!

    Das solch eine (Outing)-Kampagne überhaupt noch als Angriff taugt haben wir den Charakteren die sich hinter Bush und McCain zusammenraufen in besonderem Maße zu verdanken.

    Diese politischen Machtfaktoren haben weltweit noch ganz andere, gravierende Auswirkungen auf die Lebensqualität von Schwulen und Lesben. Dagegen vorzugehen ist in erster Linie ein Akt der Notwehr und defensiver Natur.

    Mark Buse tut mir leid, aber er hat sich vor eine Partei gestellt die gerade religiös-konservativen Hetzern und Schwulenhassern anscheinend immer noch einen sicheren Hafen bietet.

    Sollte sich dies mittlerweile doch geändert haben, so haben nun McCain und Palin die Möglichkeit dies klarzustellen, was ich sehr begrüßen würde...
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#6 alexander
  • 25.09.2008, 15:53h
  • es ist tatsächlich sehr schwer vorstellbar, das diese typisch amerikanische knacksackschwuchtel mit dem intelligenten gesichtsausdruck überhaupt den "bumms" spürt ? will sagen, unter "einem der wichtigsten berater", stelle ich mir etwas anderes vor.
    da er ohnehin angeblich offen schwul lebt, konnte er ja schlecht geoutet werden, dass er aber für die reps als stabschef arbeitet ist nicht ok.
    eventuell hält er ja die "stäbe" der rep. senatoren, die immer auf öffentlichen toiletten genötigt werden als chef.
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#5 KonstantinEhemaliges Profil
#4 JacNsakEhemaliges Profil
  • 25.09.2008, 14:16h
  • Mark Buse kann das Ganze überhaupt nicht schaden, wenn er seit Jahren offen schwul ist. Er könnte höchstens den Job verlieren, aber da wird er sich vertraglich abgesichert haben.

    Und wenn die Leute aus der McCain Kampagne pfiffig genug sind, dann wenden sie dieses Outing tatsächlich so drehen, dass die Urheber Homosexualität, die für einen Job keine Relevanz haben sollte, anscheinend als legitime Möglichkeit sehen, um damit politische Gegner zu diffamieren. Außerdem wählen die Leute nicht Buse sondern McCain, der unter den ultra-konservativen und christlichen Wählern ohnehin bloß als das geringere Übel betrachtet wird, um Barack Obama zu verhindern. Unentschlossene konservative schwule Wähler könten McCain aber durchaus politisch attraktiver finden, weil sie sich von solchen Outingaktionen einerseits grundsätzlich abgestoßen fühlen, andererseits McCain zwar konservative aber keine schwulenfeindliche Politik machen wird, da er ja, und hier kommt der lebende Beweis, Mark Buse beschäftigt.

    Das haben wir aber alles bereits im Fernsehen gesehen, als Brian Kinney die Werbekampagne für den reaktionären Bürgermeisterkandidaten von Pittsburgh leitete.
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#3 ORLYARLY
  • 25.09.2008, 13:17h
  • Antwort auf #1 von Tim
  • ...und außerdem ist es doch sowieso egal, wenn er schon seit jahren offen schwul lebt, wie es behauptet wird. wo liegt dann das problem? eventuell darin, dass er gar nicht so offen gelebt hat? offen - gemessen an den maßstäben der republikaner?
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#2 ORLYARLY
  • 25.09.2008, 13:15h
  • Antwort auf #1 von Tim
  • so, so, er treibt die rechte homosexueller menschen voran. interessante behauptung!

    "Er ist einer der wichtigsten Berater für den Präsidentschaftskandidaten, für einen Mann also, der gegen ein umfassendes Antidiskriminierungsgesetz ist, gegen ein Gesetz zu Hassvergehen, gegen die Homo-Ehe oder Eingetragene Partnerschaften, gegen Adoption durch Schwule und Lesben und gegen die Öffnung des Militärs für Homosexuelle".

    was sagst du dazu?

    und überhaupt: der tätowierte typ auf dem ersten bild ist berater von mccain? lol
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#1 TimAnonym
  • 25.09.2008, 12:44h
  • Mit dieser Art des medialen Outings bin ich nicht einverstanden. Insbesondere eine "miese" Nummer, wenn der Exfreund Videos aus dem Privatleben ins Internet stellt. Mark Buse lebt bereits offen schwul. Warum müssen jetzt Videos aus seinem Privatleben ins Internet gezogen und weiterverbreitet werden ?

    Auf Menschen wie Mark Buse, der sicherlich die Rechte homosexueller Menschen vorantreibt, kommt es entscheidend an, um die Republikaner zu verändern. Warum werden gerade diese Menschen derart dann von ihren "nächsten" Ex-Angehörigen derart hintergangen ? (verständliche Ausnahme: Mark Buse war in der gescheiterten Beziehung ein "Schwein"; aber das kann ich nicht aus den vorliegenden Informationen erkennen).

    Wenn Mark Buse sich selbst massiv gegen die Rechte homosexueller Menschen öffentlich geäußert hätte, würde ich ein derartiges mediales Vorgehen begrüßen. Aber so finde ich das ganze eher "beschissen", denn hierdurch wird nur die Person Mark Buse geschädigt und dieser Person wird es hierdurch erschwert, sich für homosexuelle Menschen stark zu machen. Daher eigentlich bin ich strikt dagegen, dass die Queer hier die Videos weiterverbreitet, da es der Sache schadet. Es wird nur den Gegnern von homosexuellen Paaren hierdurch geholfen.
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