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https://queer.de/?9401
  • 25. September 2008 15 2 Min.

Am Mittwochabend haben Dutzende meist junger Männer versucht, den Start des ersten CSD in Sarajewo zu verhindern – mindestens ein Polizist, zwei Journalisten und mehrere CSD-Teilnehmer wurden verletzt.

Die Ausschreitungen fanden bei der Eröffnungsveranstaltung in der Akademie der bildenden Künste in der Innenstadt von Sarajewo statt. Am Ende der Veranstaltung versuchten Homo-Gegner, in den Raum einzudringen, brüllten "Tod den Schwulen sowie "Allahu akbar" ("Gott ist groß") und griffen Gäste an. Einige der Gewalttäter haben ihr Gesicht verhüllt, viele trugen lange Bärte. Ein groß angelegter Polizeieinsatz konnte eine Eskalation verhindern.

"Als ich aus der Akademie gekommen bin, habe ich plötzlich einen Schlag im Rücken gespürt", erklärte der Lokaljournalist Pedja Kojovic gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. "Dann kamen drei weitere Personen angerannt und haben auf mich eingetreten". Ein anderer Journalist, der seinem Kollegen helfen wollte, wurde brutal zusammengeschlagen.

Mindestens sechs Personen wurden mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Die schlimmsten Verletzungen hatte den Berichten zufolge ein dänischer Staatsbürger. Die Polizei nahm insgesamt acht Gewalttäter fest.

Muslimische Aktivisten hatten zuvor zum Protest gegen den CSD aufgerufen (queer.de berichtete). Eine Zeitung hatte eine "schnelle Reaktionen von erzürnten Gläubigen" gefordert. Zudem tauchten in ganz Sarajewo Plakate mit der Aufschrift "Tod den Schwulen" auf.

Bis Samstag soll es im Rahmen des CSD noch Veranstaltungen geben.

Homosexualität wurde in der Föderation Bosnien und Herzegowina im Jahre 1998 und in der Republika Srpska 2000 legalisiert. Das Land strebt nun eine EU-Mitgliedschaft an. (dk)

-w-

#1 Inferno
  • 25.09.2008, 16:38hBerlin
  • ""Tod den Schwulen sowie "Allahu akbar""
    ---------------------------------------------------------------

    Iran, Türkei, Sarajewo....

    Die Einschläge rücken näher meine lieben schwulen Freunde. Ich hoffe ihr habt dieses "Tod den Schwulen, Allah Akbar" in den Ohren, wenn ihr das nächste mal gegen Islamophobie auf die Straße geht.

    Auf der einen Seite ist es natürlich schrecklich, dass soetwas passiert. Auf der anderen bin ich schon unheimlich gespannt, wie HW und Konsorten, Israel und den Juden die Schuld in die Schuhe schieben.

    Die Realität gibt mir einmal mehr recht, ihr dürft mich nun mit Rot bewerten. Frei nach dem Motto: Wenn man nicht gegen islamische Gewalt diskutiert, gibt es sie auch nicht!
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#2 hwAnonym
  • 25.09.2008, 16:54h
  • bilder einer ausstellung:

    saudisches geld, amerikanischer militärschutz, lange bärte...."islamistische bedrohung"

    www.frontpagemag.com/Articles/Read.aspx?GUID=9A68C6F6-8A08-4
    53E-B2E8-6E247D2736CD


    die moschee kostete 20.000.000 $,
    keinen cent für kriegsschäden...

    die homophobie läßt sich wahlweise auch mit
    einer "groß-albanien"-nummer schieben.

    ich vermute, dass solche konflikte wie von zauberhand hoch- und runtergefahren werden,
    entsprechend der geneigtheit der europäer
    für asiatische militär-eskapaden truppen zu stellen.
    je mehr truppen-desto mehr ruhe auf dem balkan.
    könnte klappen.
    eine art dow-syndrom.
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#3 hwAnonym
  • 25.09.2008, 17:26h
  • Antwort auf #1 von Inferno
  • Fred, das ist historisch falsch.
    Hierzu einige Fakten aus der Qualitätspresse und mit dem BND befreundeter Geheimdienste.

    Nun aber zum Modus Operandi "Allahu Dingsbumms".

    Bosnien, Bomben, Basher und Bin Laden
    Dieser "etwas" längere Text illustriert den brisanten Hardcore-Dreck mit dem man es in Bosnien
    zu tun hat.

    Beginnen wir bei Bin Laden:

    "...Auch Osama bin Laden selbst war in Bosnien, und zwar in einer der Kommandozentralen des blutigen Bürgerkrieges. "Spiegel-Balkan-Korrespondentin Renate Flottau traf den Terroristenchef 1993 in Sarajevo; er stellte sich artig vor und sprach vom bosnischen Befreiungskampf, an dem seine Leute auf der Seite der Muslime mitmachen wollten. Er besaß einen Paß des neuen Staates Bosnien-Herzegowina, ausgestellt von der Botschaft in Wien, und rühmte sich, internationale Kämpfer ins Krisengebiet zu schmuggeln", berichtete das Hamburger Nachrichtenmagazin (38/2001) mit fast acht Jahren Verspätung. Was der Spiegel nicht schrieb, aber die Belgrader Politika (4. und 5. Oktober 2001) nach einem Gespräch mit Flottau: Dieses Zusammentreffen mit bin Laden soll im Präsidentenpalast von Alija Izetbegovic stattgefunden haben. Der genoß bis zu seinem Tod im letzten Herbst höchste Anerkennung in den NATO-Staaten im allgemeinen sowie in den USA und Deutschland im besonderen, war "unser Mann" auf dem Balkan im Kampf gegen die bösen Serben. Warum traf sich der Frontmann der NATO mit bin Laden?

    Zur Klärung dieser Frage läßt sich ein kleiner historischer Exkurs nicht vermeiden. Im Verlaufe des Jahres 1991 begannen in Kroatien und Slowenien Aufstände gegen die jugoslawische Zentralregierung, beide Sezessionsrepubliken wurden zum Jahresende von Deutschland diplomatisch anerkannt. Dieses Beispiel beflügelte die sezessionistischen Moslems und Kroaten in Bosnien-Herzegowina, nun ihrerseits die Loslösung von Jugoslawien zu betreiben. Im März 1992 organisierten beide Volksgruppen ein Referendum, fast 100 Prozent der Abstimmenden votierten für die Unabhängigkeit Bosnien-Herzegowinas. Kleiner Schönheitsfehler: Die Wahlbeteiligung lag nicht bei 100, sondern nur bei etwa 65 Prozent. Die serbische Volksgruppe, mehr als ein Drittel der Gesamtbevölkerung, hatte das Referendum geschlossen boykottiert und es damit de jure ungültig gemacht - die Verfassung der Teilrepublik sah nämlich vor, daß alle wichtigen Entscheidungen von allen drei Ethnien im Konsens getroffen werden mußten. Doch de jure war nicht de facto: Trotz der verfassungswidrigen Geburt des neuen Staates erhielt er innerhalb weniger Tage die völkerrechtliche Anerkennung durch Bonn und Washington. Sofort begannen die blutigen Kämpfe, die in den folgenden dreieinhalb Jahren mehreren zehntausend Menschen das Leben kosten sollten...."

    (...)Einen vollständigen Überblick über diese Politik gibt der Untersuchungsbericht des niederländischen Armeeinstituts NIOD. Die 3 600 Seiten starke Studie, für die bis zu ihrer Veröffentlichung im Frühjahr 2002 über fünf Jahre lang 900 Zeugen befragt worden waren, konzentriert sich auf das Versagen der niederländischen UN-Blauhelme beim Fall der Schutzzone Srebrenica. Darüberhinaus enthält sie aber eine detaillierte Beschreibung von geheimen Operationen aller Bürgerkriegsparteien und der Großmächte in Bosnien. Dieses Kapitel ist - so der britische Guardian - "eine der sensationellsten Studien über westliche Geheimdienste, die je veröffentlicht worden ist".

    (...) "Da haben wir die ganze Geschichte der geheimen Allianz zwischen dem Pentagon und radikalen islamistischen Gruppen aus dem Mittleren Osten, die den bosnischen Muslimen beistehen sollten - einige davon dieselben Gruppen, die das Pentagon jetzt bekämpft." Die verdeckte Kooperation habe das Ziel gehabt, das UN-Waffenembargo, das für alle bosnischen Kriegsparteien galt, einseitig zugunsten der Muslime zu unterlaufen.

    Das Muster ist dasselbe wie beim Iran-Gate der achtziger Jahre, als CIA-Seilschaften mit den Mullahs bei der Aufrüstung mittelamerikanischer Contras zusammenarbeiteten. "Waffen, die vom Iran und von der Türkei mit finanzieller Hilfe aus Saudi-Arabien gekauft worden waren, trafen nachts aus dem Mittleren Osten ein. Anfänglich benutzte man Flugzeuge der Iran Air, aber als der Umfang zunahm, wurden sie unterstützt durch eine geheimnisvolle Flotte schwarzer Hercules C-130. Der Bericht betont, daß die USA in den Lufttransport ›sehr eng verwickelt‹ waren", schreibt der Guardian.

    "Die Amerikaner und die Alliierten bildeten die Vorhut für die muslimische Infanterie. Zuerst wurden die Serben aus der Luft angegriffen, dann hat die muslimische Infanterie mit Tausenden von Mudschaheddin, darunter auch die Angehörigen der (Brigade) Mudschaheddin, den zahlenmäßig weitaus unterlegenen Serben den Garaus gemacht", berichtete die bosnisch-serbische Zeitung Glas und fährt fort: "Bis heute hält die serbische Seite Angaben über die Zahl der Opfer zurück (...), es wird geschätzt, daß einige hundert serbische Soldaten allein bei diesem Angriff ums Leben gekommen sind." Ein Kamerateam der Mudschaheddin-Einheit hat einen Propagandafilm über die Schlacht gedreht, der den Serben später in die Hände gefallen ist. "Islamistische Märsche und das Bild des enthaupteten serbischen Soldaten Gojko Vujicic ..., dessen Kopf auf dem Boden rollt - und am Himmel NATO-Flugzeuge. Es wehen die saudiarabische Fahne des Dritten Zuges, dann die jemenitische und iranische Fahne des zweiten Zuges."

    Kein Wunder also, daß Politiker und Medien im Westen an einer Aufdeckung der bosnischen Vergangenheit der heutigen Selbstmordbomber kein Interesse haben: Dies würde die Öffentlichkeit darauf hinweisen, daß die NATO-Staaten und insbesondere die USA das terroristische Monster selbst gezeugt haben. Über diesen Zusammenhang wird zwar seit dem 11. September bisweilen diskutiert - aber ausschließlich in bezug auf die achtziger Jahre in Afghanistan. Die Zusammenarbeit zwischen Osama bin Laden und den USA in den neunziger Jahren in Bosnien ist hingegen tabu, da der ihr zugrundeliegende Topos - hier die unschuldigen Moslems, dort die teuflischen Serben - bis heute die Balkanpolitik des Westens bestimmt...."

    Soll die SUPER-NANNY wieder kommen ?
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