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- 26. September 2008 2 Min.
Zu ihrem zehnten Geburtstag veranstaltet die islamische Homo-Gruppe Imaan in London eine Konferenz, zu der Teilnehmer aus dem Nahen Osten, Afrika und Europa erwartet werden.
Das Treffen vom 17. bis zum 19. Oktober ist offen für alle muslimischen Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle, sowie deren Freunde und Unterstützer. Auch Vertreter der Londoner Polizei, der Homo-Gruppe Stonewall sowie von jüdischen und christlichen Organisationen werden bei der dreitägigen Konferenz dabei sein.
"Wegen der wachsenden Islamophobie seit dem 11. September und der nach wie vor vorherrschenden Homophobie in der Gesellschaft werden schwule und lesbische Muslime doppelt isoliert und sind Opfer von Vorurteilen und Diskriminierung sowohl in der Homo-Szene als auch in der Gesellschaft, "erklärte Imaan-Chef Pav Akhtar. Die Konferenz bringe jetzt "führende Köpfe aus der ganzen Welt zusammen, die Fragen des Glaubens und der Sexualität diskutieren und die Rechte von homosexuellen Muslimen unterstützen wollen".
Imaan strebt an, die "islamische Idee von sozialer Gerechtigkeit, Frieden und Toleranz" zu unterstützen. Die Gruppe hat sich unter anderem zum Ziel gesetzt, islamischen Jugendlichen beim Coming-out zu helfen und das Gespräch mit deren Eltern zu suchen. Die Gruppe ist nach der amerikanischen Al-Fatiha Foundation der größte Verein für homosexuelle Muslime. Derzeit gibt es laut Imaan 300 eingetragene Mitglieder. Die Namen der Mitglieder werden wegen Sicherheitsbedenken allerdings geheim gehalten. Aus dem selben Grund dürfen Journalisten auf der Konferenz nur mit ausdrücklicher Genehmigung Fotos von den Teilnehmern machen.
Jeder kann sich auf der Imaan-Website zum Kongress anmelden. Die Teilnahmegebühr liegt zwischen 10 und 20 Pfund (12,50 bis 25 Euro).
Das Wort "Imaan" ist arabisch und bedeutet Glauben. (dk)















...und das in regenbogenfarben. mei, wenn das mal PI sieht, hahahaha.