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- 07. Oktober 2008 1 Min.
Der litauische Außenminister Petras Vaitiekûnas hat zugegeben, dass sein Land zu den homophobsten Mitgliedsstaaten der Europäischen Union gehört und erklärt, dass die Politik nichts dagegen tun könne.
Auf die Anfrage einer Abgeordneten erklärte der 55-Jährige am Montag im nationalen Parlament: "Es ist wahr: Litauen ist eines der homophobsten Länder in der EU. Das muss als Fakt angesehen werden". Er erwartet, dass es noch Generationen brauche, bis die Litauer eine tolerantere Einstellung entwickelten. "Die Situation kann weder von einer Partei noch von einem Minister geändert werden", so Vaitiekûnas.
Erst letzten Monat hat die deutsche Bundesregierung Litauen als eines der Länder bezeichnet, das die Versammlungsfreiheit von Lesben und Schwulen einschränkt (queer.de berichtete). Auch der Europarat hat sich dieses Jahr besorgt über die Verletzungen von Homo-Rechten in der baltischen Republik geäußert (queer.de berichtete).
In den letzten Jahren gab es stets Auseinandersetzungen um Homo-Rechte. So wurde 2007 der CSD in der Hauptstadt Wilna verboten (queer.de berichtete). (dk)















- volle rechtliche Gleichstellung
- kompromisslose Ahndung aller Hassdelikte
- etc. etc.
Anstatt vor Hass und Gewalt zu resignieren (wahrscheinlich freut die Politik sich insgeheim, dass es so ist und will nur die EU besänftigen) sollten die lieber mal ihrer Pflicht nachkommen.