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- 14. Oktober 2008 1 Min.
Der schwule Sänger hatte ursprünglich gute Chancen auf den Preis für sein Lebenswerk, seine Drogen-Eskapaden machten nun jedoch einen Strich durch die Rechnung.
Von Carsten Weidemann
Der schwule Popsänger George Michael hat sich seine Chancen auf den begehrten Musikpreis Brit Award selbst vermasselt. Nach seiner letzten Drogen-Eskapaden auf einem U-Bahn-Klo in der Nähe einer Londoner Cruising-Area wurde der 45-jährige Sänger von der Preisverleihung im kommenden Jahr wieder ausgeladen.
Besonders gemein: Der ehemalige Wham!-Sänger hatte nach Informationen des "Sunday Mirror" gute Chancen auf den Preis für sein Lebenswerk. Aber die Organisatoren hätten nach der Festnahme des Sängers wegen Drogenbesitzes vor drei Wochen davon Abstand genommen. Ein Brit-Awards-Sprecher wollte den Bericht des Blattes nicht kommentieren.
George Michael war bereits mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt gekommen – einerseits wegen Drogen, andererseits wegen seiner offen ausgelebten Sexualität. Angefangen hat die Skandalgeschichte 1998, als Michael in Los Angeles beim Cruising in einer öffentlichen Toilette von einem Polizisten in Zivil verhaftet worden war. Der gut aussehende Beamte hatte dem Sänger, der damals seine Homosexualität geheim hielt, offenbar eine Falle gestellt. Er wurde zu 810 Dollar Strafe und 80 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt.
Zu George Michaels bekanntesten Hits gehören "Faith", "Wake Me Up Before You Go Go" oder "Last Christmas".















Aber schwul sein und dann auch noch seine Sexualität auf einer öffentlichen Toilette ausleben oder von anderen wegen privaten Drogenbesitzes denunziert zu werden, das geht ja nun mal gar nicht! Da wirst du gleich zum absoluten "Outlaw" und dein gesamtes "Lebenswerk" für null und nichtig erklärt.
Jaja, manche sind eben doch gleicher als andere...