Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=9495
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Ahmadiyya-Moschee ohne Wowereit eröffnet


#1 antiantiislamAnonym
  • 17.10.2008, 17:20h
  • hm, wenn man sich so überlegt, wer alles schwulenfeindliche artikel schreibt und dass das mit dem extremismus keineswegs ein problem des islams, sondern auch anderer religionen ist, so muss ich doch sagen, das die selbst ernannten "islamkritiker" dieses mal den kürzeren zogen.

    antifaunited.wordpress.com/2008/10/17/ein-flop-wars/

    P.S.: Muslime sind auch (nur) Menschen.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Super Mario als BigmusclebearistAnonym
  • 17.10.2008, 18:16h
  • Verdammt, wir Bigmusclebearisten wollen auch endlich unseren (Sex-)Tempel. Trägt ja schließlich zum Ausdruck der Religionsfreiheit in Deutschland bei.
    Wenn sonst schon jede kleine Sekte ihr Gotteshaus bekommt...
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Super Mario als DragonierAnonym
#4 ORLYARLY
#5 Super Mario als PastafarianerAnonym
  • 17.10.2008, 18:32h
  • Wir Pastafarianer brauchen keine Gotteshäuser. Wir finden, dass der Bau von Gotteshäusern Geldverschwendung ist. Das Geld könnte man doch nun wirklich besser verwenden: Armut und Hunger bekämpfen zum Beispiel.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 Super Mario als DragonierAnonym
#7 supersupertrooperAnonym
#8 Super Mario als PastafarianerAnonym
#9 goddamned liberalAnonym
  • 17.10.2008, 20:59h
  • "Beten kann man auch zuhause. Laßt uns lieber eine Schule bauen."

    Mustafa Kemal Atatürk, Begründer der türkischen Republik, zum Thema Moscheebau...

    "Die Theater und Konzertsäle sind unsere Synagogen."

    Josef Lapid, israelischer Laizist, zum Thema Orthodoxie und Politik...

    Es lebe die kemalistische Internationale!
  • Antworten » | Direktlink »
#10 gatopardo
#11 Nazim HikmetAnonym
#12 haEmetProfil
  • 20.10.2008, 01:41hBerlin
  • Antwort auf #1 von antiantiislam
  • Deine Ideologisch begründete Realitätsverweigerung ist bemerkenswert.
    Natürlich gibt es auch in anderen Religionen Fundamentalisten. ABER: Dort spielen sie eine marginale Randrolle, sie bilden nicht den dominierenden Mainstreem. Im Islam ist das bedauerlicherweise etwas anders - und: Die radikalen Fundamentalisten im Islam haben gleich mehrere Staaten hinter sich, die sie frinanzieren und anleiten, in denen zB auf Homosexualität die Todesstsrafe gilt. Mir ist kein einziges Land der westlichen Zivilisationsgemeinschaft bekannt, indem Homosexuelle öffentlich an Baukränen erhängt werden, so wie in manchen islamischen Ländern.

    Und bevor Du wieder anfängst Jahrhunderte in die Vergangenheit zu rasen, um die heutigen, die aktuellen Verbrechen der Faschisten zu rechtfertigen oder kleinzureden: Bleib einfach mal im Hier und Jetzt, in der Gegenwart.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#13 goddamned liberalAnonym
  • 20.10.2008, 10:28h
  • Zu Antiislam:

    Ich gebe höflich zu bedenken, dass man im US-Bundesstaat Idaho bis zur Entscheidung des 'Supreme Courts' von 2003 (Lawrence vs. Texas) lebenslänglich wg. Homosexualität in den Knast kommen konnte und dass der Vatikan Hand in Hand mit der 'Organisation der islamischen Konferenz' gegen uns arbeitet. In einer Note des vatikanischen Botschafters bei der UN-Menschenrechtskonferenz gegen eine Resolution Brasiliens zugunsten schwuler Menschenrechte hieß es 2004 : "Die sexuelle Orientierung eines Menschen ist kein Recht. Zudem kann ein Mensch an der Ausübung seines Rechts gehindert werden, ohne dass dies eine Diskriminierung ist. Ein Rückzug (der Resolution) würde nicht nur viel Zeit sparen, sondern auch eine weitere Vertiefung des Zwistes verhindern zwischen westlichen Ländern und solchen Staaten, die einem anderen Kulturkreis angehören und andere religiöse und gesetzgeberische Traditionen haben."

    Und in einem Schreiben des pakistanischen Vertreters bei der OIC hieß es: "Nach unserer Auffassung ist sexuelle Orientierung kein Menschenrechtsthema. Wir meinen, dass die Annahme einer solchen Resolution eine schwerwiegende Beleidigung der religiösen Werte von 1,2 Milliarden Moslems und der Gläubigen anderer Weltreligionen wäre."

    Die abrahimische homophobe Internationale funktioniert, weil man ähnliche Interessen hat, sich auf ähnliche Textquellen beruft und ähnliche Feindbilder pflegt. Eines dieser Feindbilder hängt (noch) in jeder türkischen Amtsstube. Dieser säkulare Muslim hat just in demselben Jahr (1935) die Strafbarkeit der Homosexualität abgeschafft als sie in Deutschland KZ-kompatibel verschärft wurde...
  • Antworten » | Direktlink »
#14 FuchsAnonym
  • 20.10.2008, 13:12h
  • Antwort auf #13 von goddamned liberal
  • Nun, was in einem Gesetz in Idaho steht ist das eine. Was gemacht wurde, etwas anderes. Wieviele Verurteilungen nach diesem Gesetz gab es denn? Und wieviele Schwule wurden nach der Scharia in den letzten Jahren hingerichtet? Auch in der hessischen Verfassung steht noch die Todesstrafe - und das, obwohl Hessen jahrzehntelang von der SPD und jahrelang von SPD und Grünen regiert wurde. Aber gab es auch Hinrichtungen in Hessen?

    Und zum Beispiel Pakistan: Eben, ein islamisches Lamd.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#15 goddamned liberalAnonym
  • 21.10.2008, 19:08h
  • Lieber 'Fuchs',

    Bis 2003 wurden regelmäßig Menschen in den USA wg. den sogenannten 'Sodomy Laws' verurteilt. Ob 'islamisch' oder 'christlich', religiöser Faschismus ist immer unschön, ob er zu Morden wie Im Falle von Matthew Sheppard und Selbstmorden führt oder ob der Staat selbst mordet wie im Iran. Und wer ist auf internationaler Ebene ein enger sexualpolitischer Verbündeter des Irans? Der Vatikan.

    Es ist unsinnig und gefährlich, nur eine Spielart des Totalitarismus sehen zu wollen. Auch in Afrika (z. B. in Nigeria) kämpft der klerikale Faschismus Hand in Hand mit dem islamischen gegen schwul-lesbische Bürgerrechte...
  • Antworten » | Direktlink »
#16 antosProfil
#17 stromboliProfil
  • 22.10.2008, 09:03hberlin
  • Antwort auf #16 von antos
  • eine interessante überlegung: unterstützung ausreisewilliger , asylvorbereitung, finanzielle starthilfen, einbürgerungshilfen!!!
    Alles schon vorgemacht in den unseeligen zeiten der nazidiktatur!
    Daraus lässt sich lernen: wir können nicht die verhältnisse mit "forderungen" im tatland ändern, aber wir können den verfolgten flucht und neuanfang in sicheren zonen garantieren, von wo sie umso stärkeren einfluß auf die meinungsbildung in der weltöffentlichkeit aber auch in ihrem "heimatland" erhalten! ( von unseren feinden lernen: khomeini - paris ^^..)

    Das sollte/könnte wirklich ziel einer gemeinsamen anstrengung von uns sein! Wie wärs mit einer schaffung/veröffentlichung eines gemeinnützigen kontos , getragen von Queer.de in zusammenarbeit mit anderen " gayanbietern" ?!
    Mit dem geld gezielt leute "rausholen"!!
    Das wäre doch ein vorschlag zur sache?!

    Es würde auch die einschläfernde widerkäuung altbekannter religions"auseinandersetzungen" in die ecke abstellen wo sie hingehört, nämlich die einer "privatsache"!
    In dem zusammenhang kann man das fernbleiben wowereits dann deuten wie man will ( ich würde mir auch ausreden einfallen lassen an seiner stelle), dann muß er aber auch den schneid haben an anderer stelle ebenfalls zu "fehlen". Besonders wenn symbolträchtig, verfolgerinstutitionen (hier zählen ohne abstriche alle religionen!!) mit steuersubventionierten spenden ( spenden lassen sich nun mal absetzten, und religionsgebundene spenden sind ohnehin bevorzugt...) sich ihre kuppeln vergolden lassen ( wie aktuell berliner dom) und so sichbare "duftmarken" in der gesellschaft setzen!
    Und über die duftmarken sollten wir auch reden!
    Über den sichtbar werdenden anspruch MEHR ALS NUR PRIVATES in diesem staat sein zu wollen.
    Das ist das dilemma jeden kirchenbaus!
    Die sichbarkeitsmachung von macht und die öffentliche einforderung eben dieser machtausübung!
    Da ist das freitagsgebet wie das am samstag oder das am sonntag ein permanenter aufruf , das menschenrecht auf unversehrtheit und nichtindoktrination zu unterlaufen! Und mit der "schutzwürdigkeit" der religiösen orte , quasi als exterritorialer rückzugsort für geistige brandstifter und "abweichende" verfolgende kittelträger, wird der allgemeinen rechtgrundlage auf unversehrtheit und menschenwürde entgültig der boden unter den füßen weg gezogen!

    Schlußendlich: religionsausübung ist, wenn gedultet, eine erungenschaft aufklärenden/ aufgeklärten geistes! Nicht weil religion die aufklärung bedeutet, sondern weil man eine denk/symbolform hinnehmen kann, ohne gleich nach rechtfertigung und "wahrheitsgehalt" zu rufen. Aber sie muß auch in der ihr verbleibendem "recht auf ausübung" , nämlich die der privatheit ihres anspruches, die trennung ihres persöhnlichen bedürfnisses nach "erlösung" von der der allgemeinen unversehrtheit vor eben diesem "erlösungserlebnis " eingestehen!
    Wenn nicht, ist kampf angesagt!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#18 stromboliProfil
  • 22.10.2008, 09:13hberlin
  • Antwort auf #16 von antos
  • nachtrag: vieleicht können ja dann wolfgang thierse und knake -werner mal stellung zur schweinefleich-diskussion nehmen: bei ihrem bemühen, "religionsfreiheit" als ausdruck demokratischer erungenschaft der meinungsaüsserung rüber zu bringen, wird ihnen vieleicht auch ein brauchbarer satz zur homophobie dieser bruderschaft einfallen...
    Die beiden sollten sich für ihre politische instinktlosigkeit in grund und boden schämen!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#19 antosProfil
  • 27.10.2008, 21:46hBonn
  • Antwort auf #17 von stromboli
  • "...in sicheren zonen garantieren, von wo sie umso stärkeren einfluß auf die meinungsbildung in der weltöffentlichkeit aber auch in ihrem "heimatland" erhalten! ( von unseren feinden lernen: khomeini - paris ^^..)"

    Klingt sehr gut, lieber stromboli - nur belehren mich meine ebenfalls lieben, hier öfter mal erwähnten Beispiel-Perserfreunde täglich eines Besseren. Dein Gedanke war und ist auch der Gedanke der iranischen Opposition im Ausland...seit nunmehr 29 Jahren. Wobei 'Opposition im Ausland' hier schon völlig falsche Assoziationen hervorruft, das klingt so nach opaker Gruppe mit geteilter Meinung - wir aber sprechen hier über lauter Einzelne, die einmal zum Teil auf unfassbar anstrengende, entwürdigende Weise aus Iran fliehen mussten. In 'den Westen' - 'gharb', einst, in den 60ern und 70ern als Region des Forschritts, des Glamours und der Zukunft verherrlicht. Früher oder später, eigentlich immer früher mussten aber die untereinander völlig zerstrittenen Oppositionsgruppen alle eines lernen: Es interessiert hier im Westen nicht wirklich viele, was in Iran abgeht - und schon gar nicht interessiert es eine 'Weltöffentlichkeit'.

    Was wir von den Feinden lernen können, bleibt dann höchstens, wie man oppositionelle Gruppen gegeneinander ausspielt.

    Oder anders: Mein Freund N. beschreibt bitter eine persische Eigenart - und sie ist natürlich eine menschliche:

    Hans: "Wie konnte er euch denn verprügeln, warum habt ihr euch denn nicht gegen ihn gewehrt, Reza? Ihr ward doch zu zehnt und er war ganz allein?"
    Reza: "Nein, nein, das siehst Du ganz falsch - er hat ja immer nur gegen einen von uns gekämpft."
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#20 stromboliProfil
  • 28.10.2008, 10:20hberlin
  • Antwort auf #19 von antos
  • na ja der herbeigeschriebene zusammenhang mit "khomeini - paris" war mehr im sinne der ihm geschuldeten aufmerksamkeit, weniger der schmutigen spiele der emigranten im kampf um einfluß und bezuschußung durch anderweitige interessengruppen.
    Wie das dann ausging, haben wir ja alle mit offenen mündern innerhalb eines jahres feststellen können!

    "weltöffentlichkeit" ist ein überspannter begriff von mir, eher sollte es sein: schwule öffentlichkeit, die sich den belangen und abweichenden vorstellung vertriebener weltweit annimmt, ihnen eine plattform ermöglicht. Mal sehen was wir daraus lernen könnten?!
    Das würde dem satz , "er hat ja immer nur gegen einen von uns gekämpft." eine neue bedeutung geben können... ich bin halt unverbesserlicher optimist was uns schwule anbetrifft
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »

» zurück zum Artikel