Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?9501
  • 18. Oktober 2008 11 2 Min.

Der Mr. Gay UK 1993 ist wegen eines kannibalistischen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die zwölfköpfige Gerichtsjury im nordenglischen Leeds befand den 36-jährigen ehemaligen Koch Anthony Morley schuldig, seinen Liebhaber erstochen, ihm die Kehle durchgeschnitten, danach einen Teil von dessen Oberschenkel gebraten und ein Stück davon gegessen zu haben.

Die Tat ereignete sich im April, als das 33-jährige Opfer Damian Oldfield, ein Redakteur des schwulen Magazins "Bent", Morley in dessen Wohnung zu einem Date traf. Vor Gericht gab der Täter an, aus Notwehr gehandelt zu haben, da Oldfield versucht habe, ihn zu vergewaltigen.

Nach der Tat ging Morley mit blutüberströmter Kleidung in ein nahe gelegenes Schnellrestaurant und bat, die Polizei zu rufen. Er sagte dabei Zeugenaussagen zufolge "Ich bin ein Mörder". Die Polizei fand daraufhin in seinem Haus sechs Fleischstücke des Toten auf einem Schneidebrett. Auf einem war noch die Brustwarze zu erkennen. Ein weiteres Stück, das bereits gekocht war, fanden die Beamten in einer Kühltüte. Hiervon wurde bereits abgebissen.

Vor Gericht gab Morley an, er könne sich nicht an Einzelheiten der Tat erinnern. Auf die Frage, ob er eine rationale Begründung für den Angriff auf den Journalisten angeben könne, sagte er: "Das Gefühl des Verrats. Ich weiß wirklich nicht, warum ich ihn getötet habe." Ab einem bestimmten Punkt habe er den leblosen Körper des Opfers nur noch als etwas gesehen, das er von seiner Arbeit als Koch gewohnt war: "ein Stück Fleisch". "Das ist das einzige, woran ich mich erinnern kann. Das war meine tägliche Arbeit: Mahlzeiten zuzubereiten."

Die Jury der Geschworenen bezeichnete die Tat als "schrecklich, entsetzlich und bizarr". Wer in Großbritannien zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, kann frühestens nach 30 Jahren begnadigt werden. (cw)

aktualisiert am 20.10.08

#1 VolumePro
  • 18.10.2008, 16:36hMönchengladbach
  • Da kann es ja nur lebenslange Freiheitsstrafe für geben.

    Abscheulich so eine Tat!
  • Direktlink »
#2 Fred BangkokAnonym
  • 18.10.2008, 18:24h
  • wirklich schrecklich, aber leider wird es das immer wieder geben,wie die Geschichte zeigt,

    Hamann,Juergen Bartsch,Hagedorn in Eberswalde,der Irre von Rothenburg und jetzt Anthony Morley...
    und die vielen ungeklaerten Taten weltweit

    ...und durchs Internet wirds noch einfacher sein Opfer zu finden...

    deshalb seid auf der Hut......

    ..und den Typen wegschliessen ,bis ans Ende seiner Tage....
  • Direktlink »
#3 PierreAnonym
  • 18.10.2008, 20:16h
  • Diskriminierend finde ich allerdings, dass unser NRW-Lokalradio bei der Meldung betonte, dass der Täter 'homosexuell' sei.
    Bei all den anderen Straftaten, die zu 99% von Heterosexuellen begangen werden (Mord, Vergewaltigung oder auch Kanibalismus) wird nicht betont, dass der Täter hetero ist.
    Diese perverse und menschenverachtende Ader, die nun mit einem angeblich mit einer homosexuellen Veranlagung einhergeht, ist ja nun wirklich sehr selten. Warum also diskriminiert Radio NRW in Oberhausen in den überregionalen Nachrichten derart Schwule?
    Typisch Privatradio. Hoffenrlich aber nicht ungestraft.
    Ich hoffe, einige erstatten gegen solch eine Hetze Anzeige bei der NRW-Medienanstalt.
  • Direktlink »