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  • 18. Oktober 2008 7 2 Min.

Ohne Blut und Tränen, dafür mit viel Schweiß: Auf dem Cover seiner neuen CD zeigt sich der Musiker als knallharter Fighter.

Von Jan Gebauer (blu NRW)

Na, das nennen wir doch mal ein Cover: Das Frontfoto der aktuellen Scheibe von Nelly, "Brass Nuckles", strotzt nur so vor Sexualität. Immerhin gibt es den toptrainierten Musiker mit vielen Tattoos und jede Menge Schweiß zu sehen, als ob er kurz vor dem Shooting noch einen Boxkampf absolviert hätte. Dazu passt natürlich der weiße Verband um Nellys Faust.

Im Booklet gibt es den böse dreinschauenden 33-Jährigen dann aber auch im Anzug – Abwechslung muss sein. Nelly wird in wenigen Tagen 34 Jahre alt. Seit 2000 gehört er zu den größten Stars der USA, drei seiner bisher fünf Alben schafften den Sprung auf Platz eins der Charts.

Dazu gesellten sich Hits wie "Country Grammar" (2000), "Hot In Herre", "Dilemma" (2002), "My Place" (2004), "Over and Over" und "Grillz" (2005), die allesamt Platz eins in den USA oder Großbritannien erreichten.

Mit "Dilemma", dem süßen Duett mit Destiny’s Child Kelly Rowland, toppte er auch die deutschen Charts. Ein Welthit, den er insbesondere in den letzten zwei Jahren versuchte zu wiederholen, denn hintereinander arbeitete er mit Janet Jackson, Fergie, Ashanti und Ciara.

Bislang schafften die Singles höchstens den Sprung in die Top-20 – was vielleicht erklärt, warum die Veröffentlichung des Albums "Brass Nuckles" mehrfach verschoben wurde. Ohne starke Lead-Single sinken auch die Chancen ganz oben in den Alben-Hitlisten zu landen.

"Wenn du bereits als Champion gefeiert wirst, musst du dich pausenlos selbst motivieren und dir einreden, dass du immer noch ein Underdog bist, selbst wenn dich die Leute schon längst nicht mehr so bezeichnen würden", gesteht Nelly. "Nichts wird einem geschenkt; du musst hart für das arbeiten, was du haben willst. Du musst einfach weitermachen und kontinuierlich alles geben."

Musikalisch untermauert Nelly dieses Statement mit einer Reihe von Club-Bangern und ernsteren R&B-Song, mit denen er sich wohltuend von seinen Kollegen abhebt. Beachtlich auch die Armee von Stars, die er auf "Brass Knuckles" versammelt hat: u.a. Usher, Pharrell Williams, Akon, Snoop Dogg, Jermaine Dupri, Ashanti und St. Lunatics. In diesem Sinne: "Bounce"!

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-w-

#1 seb1983
  • 19.10.2008, 10:40h
  • tsts

    Na wartet bis euch der Saschi kriegt, schon wieder von so pösen pösen Heteros schwärmen hier
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#2 SaschaEhemaliges Profil
  • 19.10.2008, 23:04h
  • Antwort auf #1 von seb1983
  • Ach, @seb1983, irgendwie sagt dein Kommentar mehr über dich als über mich - das sei nur nebenbei bemerkt...

    Ich habe nichts dagegen, wenn jemand von Heteros "schwärmt". Allerdings hält sich bei mir das Schwärmen in Grenzen, wenn es sich dabei um Hetero-Männer handelt, die sich immer und überall geradezu manisch mit halbnackten Weibern in Szene setzen und jungen Männern zumindest unterschwellig die Botschaft vermitteln, dass sie dasselbe zu tun haben, wenn sie als "richtige Männer" in der Gruppe und in dieser Gesellschaft anerkannt sein wollen.

    Ich möchte ja nicht mit Nelly über seinen sexuellen Geschmack streiten, aber es ist lange überfällig, dass in seinen Videos nicht nur fast nackte Weiber miteinander erotisieren und ihre Orangenhaut aneinander reiben, sondern dass dies auch so supercoole Muskelprotze wie er tun dürfen.

    Eine der wesentlichen Ursachen für die wieder zunehmende Homophobie unter jungen Männern liegt gerade in dieser aggressiven, omnipräsenten, grotesk ungleichen Behandlung und Darstellung der Geschlechter und der verschiedenen sexuellen Identitäten im Rahmen der so genannten (kommerziell gesteuerten) "Jugendkultur". Für die "Hip-Hop"-Szene gilt das leider in besonders erschreckendem Maße.
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#3 JacNsakEhemaliges Profil
  • 20.10.2008, 02:34h
  • Antwort auf #2 von Sascha
  • Sag´ mal, hat deine Mutti sich auch nicht gründlich genug die Beine rasiert, bevor sie dich zu heiss gebadet hat oder was ist dein wahres Problem? Cellulitis am Schenkel? Gebärneid? Spätes Coming Out ?

    Wenn ich noch einmal von dir "halbnackte Weiber, die ihre Orangenhaut aneinander reiben" oder ähnliches lese, dann rappelt es hier aber auch mal ganz gewaltig, jedenfalls von meiner Seite. Deinen misogynen Schrott, den Du offensichtlich obendrein auch noch völlig ernst meinst, heb´ dir doch für deinen nächsten Herrenabend bei der Städteplanung von Sao Paulo auf, wenn Du demnächst mal wieder rüberjettest, um dort deinen Onkel bei einem bekannten Nachrichtenmagazin in der Auslandskorrespondenz zu vertreten. Und bevor Du hier noch einmal etwas von

    "dieser aggressiven, omnipräsenten, grotesk ungleichen Behandlung und Darstellung der Geschlechter und der verschiedenen sexuellen Identitäten"

    im Hip-Hop Bereich schwafelst.

    Sowas hab´ ich bisher ja selten erlebt. Unglaublich.
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