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- 21. Oktober 2008 2 Min.
Der amerikanische Schauspieler und Rapper Will Smith soll Stammkunde bei einer Escortagentur gewesen sein – und dort Männer gebucht haben.
Dass der 40-jährige Hollywood-Star schwul oder bisexuell sein soll, berichtet das österreichische Magazin "Seitenblicke" mit Verweis auf den angesehenen US-Journalisten Ian Halperin. Die Chefin einer Escortagentur habe ihm erzählt, dass Smith "jahrelang" ihr Kunde war. "Ich musste ihm immer wieder Diskretion garantieren. Als ich ihn dann davon überzeugt hatte, bestellte er – einen Mann", so die Frau, die zudem berichtete, dass viele männliche Hollywood-Stars die Dienste der Callboys in Anspruch nehmen. Weitere Namen nannte sie allerdings nicht.
Die Aussage der Callgirl-Chefin werde laut "Seitenblicke" als glaubhaft angesehen, weil sich Ian Halperin aufgrund seiner langjährigen Enthüllungen große Anerkennung bei seinen Lesern und Kollegen genieße: "Man traut ihm nicht zu, eine Story zu veröffentlichen, die unhaltbare Lügen beinhaltet."
Offiziell ist Will Smith mit der Schauspielerin Jada Pinkett-Smith verheiratet, die beiden haben zwei Kinder. In Hollywood gelten sie als Musterbeispiel für eine offene Beziehung unter Stars.
Erst im Juli hatte sich Will Smith den Unmut der Gay and Lesbian Alliance Against Defamation (GLAAD) zugezogen, weil in dem von ihm mitproduzierten Blockbuster "Hancock" drei abschätzige Bemerkungen über Schwule fallen.
Im Jahr 1993 hatte sich Smith zudem geweigert, im Film "Six Degrees of Separation" ("Das Leben – ein Sechserpack") einen Mann zu küssen. Damit würde er seine Fans vergraulen, so der spätere Weltstar. Noch Jahre danach nahm ihm sein offen schwuler Kollege Ian McKellen die Entscheidung übel: "Er dachte, er sagt etwas sehr Originelles, aber was wirklich ans Licht kam, war seine Homophobie, die Krankheit so vieler Leute", so McKellen im Jahre 2004. Smith hat sich seitdem zu dem Thema nicht mehr geäußert. (cw)
Links zum Thema:
» Homo-Gruppe kritisiert ''Hancock'' (08.07.08)














