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- 23. Oktober 2008 1 Min.
Im Kölner Stadtteil Ehrenfeld ist am Mittwoch der Grundstein für das nach Angaben der Initiatoren bundesweit erste Mehrgenerationenhaus für Schwule und Lesben gelegt worden.
Im Wohnprojekt "Villa anders" sollen ältere und jüngere Lesben, Schwule und Transgender ein "diskriminierungsfreies und selbstbestimmtes Wohnen und Leben in unterstützendem Miteinander umsetzen" können, teilte die Kölner GAG Immobilien AG mit.
Geplant sind insgesamt 35 Einzelwohnungen von unterschiedlicher Größe für Singles, Paare, Wohngemeinschaften sowie schwul-lesbische Familien mit Kindern.
Bis zu 15 Prozent der verschiedenen Wohnungstypen können auch an die Eltern, Kinder oder Freunde der Bewohner vermietet werden. Um das angestrebte "intergenerative Wohnen" zu ermöglichen, soll ein Drittel der Bewohner über 60 Jahre alt sein.
Die Gesamtkosten für den Bau belaufen sich auf rund 6,7 Millionen Euro. Die "Villa anders" soll im Dezember 2009 bezugsfertig sein.
Links zum Thema:
» www.villa-anders-koeln.de















Ansonsten aber egal ob für Homos oer Heteros ein Thema von enormer Bedeutung, Millionen Menschen beiben heute kinderlos oder Singles. Diese Menschen können nicht wie (auch heute noch immer ein Großteil) im Alter von Angehörigen betreut werden.
Es kämen gigantische Kosten für staatliche Betreuung und Pflege zusammen die die Sozialsysteme unmöglich schultern können.
Solche Projekte sind daher von enomer Bedeutung um möglichst vielen Menschen ein selbstbestimtes und würdevolles Leben im Alter in eigener Verantwortung zu ermöglichen.